Produktbild: Das Bildnis des Dorian Gray

Das Bildnis des Dorian Gray

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

05.04.2016

Verlag

Hofenberg

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

22.6/16/2.1 cm

Gewicht

486 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8430-1527-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

05.04.2016

Verlag

Hofenberg

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

22.6/16/2.1 cm

Gewicht

486 g

Auflage

1. Auflage

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Deutsch

ISBN

978-3-8430-1527-1

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  • Alrik Gerlach

    aus NordWestMecklenburg

    5/5

    26.08.2025

    Wilde Verführung in edler Verpackung

    Manchmal stolpert man über ein Buch, das nicht nur gelesen, sondern regelrecht zelebriert werden will – und genau das hier ist so ein Schätzchen. Diese Schmuckausgabe von Das Bildnis des Dorian Gray ist nicht einfach ein Roman, es ist ein dekadenter Tanz auf dem schmalen Grat zwischen Schönheit und Abgrund. Wilde selbst hätte wahrscheinlich die Hälfte seiner Bosheiten zurückgehalten, wenn er gesehen hätte, wie edel dieses Buch daherkommt. Veredelung, Illustrationen, kleine geheime Extras zwischen den Seiten – ich schwöre, beim Durchblättern hatte ich das Gefühl, Lord Henry würde gleich mit einem Glas Absinth neben mir auftauchen und mich in irgendein dunkles Laster hineinreden. Und der Inhalt? Zeitlos, bissig, böse – wie guter Champagner, der sich weigert, schal zu werden. Dorian ist so unsympathisch faszinierend, dass man ihm am liebsten einen Spiegel vor die Nase knallen würde, nur um zu sehen, ob er endlich Risse kriegt. Basil ist das gute Gewissen, das man selbst oft ignoriert, und Henry? Tja, der Typ ist quasi der Vorläufer jedes modernen Influencers – nur mit mehr Stil und noch mehr Zynismus. Was mich wirklich weggeblasen hat, ist diese Mischung aus morbider Eleganz und schwarzem Humor. Wilde schreibt Sätze, die man sich tätowieren lassen könnte – am besten gleich auf die Seele. Das Buch verführt, verdirbt und am Ende bleibt man mit einem süßbitteren Kater zurück, der irgendwie richtig gut tut. Kurz: Diese Schmuckausgabe ist nicht nur fürs Regal, sondern für Herz, Kopf und ein kleines bisschen für die eigene dunkle Seite. Wer sich darauf einlässt, bekommt kein simples Leseerlebnis, sondern eine Einladung zu einem verruchten Maskenball, bei dem Schönheit, Sünde und Abgrund ein verdammt heißes Dreieck bilden.

  • Christian1977

    aus Leipzig

    5/5

    09.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sind wir nicht alle ein bisschen Dorian?

    England, im späten 19. Jahrhundert: Für den Maler Basil Hallward ist der junge Dorian Gray nicht einfach nur ein Modell, das sich von ihm porträtieren lässt. Vielmehr erkennt Basil in ihm eine Art Muse, die ihn zu ungekannten Höchstleistungen antreibt. So ist es nicht verwunderlich, dass das Bildnis seine wohl beste Arbeit aller Zeiten wird. Und auch Dorian ist verliebt in sein Porträt und seine eigene Schönheit. In einem beseelten Moment äußert er den Wunsch, dass seine Schönheit und Jugend doch für alle Zeiten existieren und stattdessen das Bild altern möge. Ein faustgleicher Pakt ganz ohne Mephistopheles, aber mit ähnlich fatalen Folgen. Denn Dorian hat in diesem Moment offenbar seine Seele verkauft. Während sich nach einer unglücklich endenden Liebesbeziehung erste Falten im Porträt zeigen, erstrahlt Dorian im alten, jungen Glanz... Oscar Wildes einziger Roman aus dem Jahre 1891 sorgte seinerzeit nicht nur wegen der zahlreichen homoerotischen Anspielungen für einen Skandal. Der Ire wurde 1895 wegen "homosexueller Unzucht" zu zwei Jahren Haft mit Zwangsarbeit verurteilt. Verarmt und gebrochen starb er 1900 im Alter von nur 46 Jahren in Paris. "Das Bildnis des Dorian Gray" gilt als Klassiker der Weltliteratur. Seit 1901 wurde er über zwei Dutzend Mal ins Deutsche übertragen und vielfach neu aufgelegt. Braucht es also eine weitere Neuausgabe, noch dazu zu einem recht stattlichen Preis von 28 Euro? Unbedingt, wenn sie so kunstvoll illustriert ist, wie die jüngst bei Reclam erschienene Ausgabe in der Übersetzung von Ingrid Rein. Denn die Illustrationen der italienischen Zwillingsschwestern Anna und Elena Balbusso machen aus dem Buch fast schon ein eigenes Kunstwerk. Nur dass sich auf ihren Bildern glücklicherweise keine Spuren des Verfalls zeigen. Bereits das Cover deutet die Detailverliebtheit der erstmals auf dem deutschen Buchmarkt erscheinenden Künstlerinnen an. Für die Leserschaft lohnt es sich, den Blick schweifen zu lassen. Da blickt beispielsweise Edvard Munchs "Madonna" im Hintergrund gemeinsam mit Basil und seinem Freund Lord Henry Wotton, einer der wohl schillerndsten Figuren der Literaturgeschichte, auf Dorians Porträt. So kühn wie überraschend, wenn man bedenkt, dass die "Madonna" erst 1894/95 entstand - und damit vier Jahre jünger ist als Oscar Wildes Roman. Später bekommen die Bilder passend zur Geschichte nicht nur in den Farbtönen eine düsterere Note. Insgesamt entfalten die Bilder in Verbindung mit der Lektüre eine erstaunlich intensive Wirkung. Nun ist eine Buchrezension, die sich lediglich auf die Bilder aber nicht auf den Text bezieht, wohl keine vollständige. Deshalb der Hinweis, dass sich die Lektüre des Buches selbstverständlich auch seinetwegen lohnt. Wilde fabuliert so ausschweifend und manieriert, wie seine Figuren leben. Diese Ansammlung dekadenter Dandys, die ,ohne Rücksicht auf die Gefühle anderer oder auf Verluste, in der Regel nichts tut und sich täglichen Vergnügungen hingibt, ist schon ein ganz spezielles Ensemble. Und während der Titel-"Held" Dorian Gray auf immer dunklere Pfade gerät, scheint die Wurzel allen Übels doch seine Freundschaft zu dem oben bereits kurz erwähnten Lord Henry Wotton zu sein. Tatsächlich bleibt Wotton dadurch als eigentlicher Antiheld in Erinnerung - und als interessanteste Figur eines insgesamt schillernden Casts. Zudem weist "Das Bildnis des Dorian Gray", anders als bei Klassikern manchmal üblich, einen veritablen Spannungsbogen auf, der bisweilen an klassische Schauergeschichten erinnert. Und letztlich weist Reclam im Klappentext nicht zu Unrecht auf die Aktualität des Werks hin. In Zeiten zahlreicher Selbstdarstellungen und dem Streben nach Jugend und Schönheit, sind wir nicht vielleicht selbst eine Gesellschaft vieler kleiner Dorians? Die neue Reclam-Ausgabe von "Das Bildnis des Dorian Gray" ist eine hinreißend gelungene, die ich jedem ans Herz legen kann. Dem bibliophilen Bücherfreund, weil er mit ihr ein wirklich besonderes Kunstwerk seiner Sammlung hinzufügen kann. Dem Liebhaber des Romans, weil er mit den Illustrationen eine ganz neue Perspektive erhält. Und dem Erstleser ohnehin, weil es in naher Zukunft wohl keine annähernd so schöne Ausgabe wie diese geben wird.

  • Bewertung

    5/5

    12.02.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Roman fürs Leben

    Es gibt kaum ein Buch welches so gut in unsere Zeit passt wie Dorian Gray. Der Wunsch nach ewiger Jugend, Geld, Einfluss und Macht über andere Menschen wurde vom Autor sehr gut beobachtet. Auch das Ende ist konsequent- also unbedingt lesen und staunen.

  • Endlose Seiten

    5/5

    14.11.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Genial!

    »Das Bildnis des Dorian Gray« ist der einzige Roman von Oscar Wilde und handelt von einem jungen und attraktiven Mann, der ein Porträt besitzt, das an seiner Stelle altert. Die Erstausgabe erschien im Jahr 1890. Der Roman gehört zu den Klassikern der Literatur, deshalb ist es nicht verwunderlich, dass er oft neu auferlegt und verfilmt wurde. Ich wollte »Das Bildnis des Dorian Gray« unbedingt lesen, weil ich gern Klassiker lese und das Buch schon lange auf meiner Wunschliste stand. Oscar Wilde war ein irischer Autor, Lyriker, Novellist und Essayist. Geboren wurde er in Dublin (Irland) am 16. Oktober 1854. Am 30. November 1900 verstarb der Autor im Alter von sechsundvierzig Jahren in Paris. Wie bereits erwähnt, war »Das Bildnis des Dorian Gray« der einzige Roman des Autors. Dennoch schaffte es Wilde, dass der Roman zu seinen Lebzeiten in aller Munde war, denn er sorgte für Furore. Aus diesem und vielen anderen Gründen empfehle ich, sich mit dem Leben von Wilde zu beschäftigen, denn es war ganz anders, als man es sich vielleicht zunächst vorstellt. »Das Bildnis des Dorian Gray« lebt von seinen Charakteren, vor allem von der Hauptfigur Dorian Gray, den ich sehr unsympathisch fand. Dies tat dem Buch jedoch keinen Abbruch, denn ich habe jede Seite regelrecht verschlungen und war total fasziniert davon, wie alle anderen Figuren von Dorian fasziniert waren. Klar, ein bisschen kann ich das nachvollziehen, denn oft fällt es uns Menschen schwer daran zu glauben, dass auch schöne Menschen schlimme Dinge tun. Gray ist ein gefährlicher Mann und er kann jede:n um seinen Finger wickeln. Dazu muss er sich oft nicht mal anstrengen. Das entgeht ihm natürlich nicht, weshalb er das auch schamlos ausnutzt. Dieses Verhalten hat Dorian zum großen Teil von Lord Henry „Harry“ Wotton abgeguckt. Lord Henry nimmt in Dorians Leben eine wichtige Rolle ein und meiner Meinung nach, hat er es zu verantworten, dass Dorian auf die schiefe Bahn geriet. Ich vermute, Dorian hätte ganz anders sein können, wenn Lord Henry ihm mit gutem Beispiel vorangegangen wäre. Die Atmosphäre und Stimmung sind sehr düster und alles andere als optimistisch. An einigen Stellen vermittelt der Roman sogar Hoffnungslosigkeit darüber, dass sich nie etwas ändern wird. Dorians Porträt ist die mystische Komponente des Romans, die mir sehr zu denken gab. Zunächst hat das Porträt unmittelbar mit Dorian und seiner Person zu tun. Aber es berührt und eröffnet viele weitere Themen wie Kunst, Alter, Schönheit und Unsterblichkeit. Gepaart mit dem mitreißenden Schreibstil von Wilde ist »Das Bildnis des Dorian Gray« ein Roman, über den man noch heute und sehr lange philosophieren kann. Fazit: Ich finde, jede:r sollte »Das Bildnis des Dorian Gray« von Oscar Wilde gelesen haben, vor allem heutzutage. Ich finde den Roman einfach genial und freue mich darauf, ihn zu rereaden!

  • Bewertung

    5/5

    15.07.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einfach ein großartiger Klassiker

    Einzige Kritik von mir: An manchen Stellen zieht sich das Buch meiner Meinung nach etwas hin. Sonst: Der Schreibstil hat richtig Seele, faszinierende Charaktere und eine sehr stilvolle Welt werden gezeichnet, eine sehr spannende und tiefgehende Handlung...

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Bewertungen (34)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Vivien Eilinger

    Vivien Eilinger

    Orell Füssli Rösslitor St.Gallen

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Eines meiner Lieblingsbücher

    Das Bildnis des Dorian Gray ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher – ich habe es schon mehrere Male gelesen und entdecke jedes Mal neue Facetten. Oscar Wilde erzählt die Geschichte eines jungen Mannes, der sich der Vergnügung und der Sünde hingibt, während nur sein Porträt die Spuren seines Lebensstils trägt. Der Roman ist klug und voller faszinierender Dialoge. Die Mischung aus düsterer Atmosphäre, moralischen Abgründen und Oscar Wildes einzigartigem Schreibstil macht ihn für mich immer wieder zu einem besonderen Leseerlebnis.
  • Zum Bewerterprofil von Kathrin Bögelsack

    Kathrin Bögelsack

    Orell Füssli Bern

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.07.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Zeitloses Gesellschaftsbild

    Bissig, zeitlos und atemberaubend ist Oscar Wildes Roman «Das Bildnis des Dorian Gray». Die Story ist vermutlich hinlänglich bekannt: Der junge, wunderschöne Dorian Gray schickt beim Anblick seines perfekten Portraits und aus Angst vor dem Altern ein Stossgebet gen Himmel und bittet darum, dass das Portrait an seiner statt altern möge. Als er feststellt, dass sein Wunsch in Erfüllung gegangen ist, nimmt er ein zügelloses Leben auf, verwehrt sich keine Launen, kümmert sich nicht um Moral und stürzt mehr als eine Existenz ins Verderben. Wilde schreibt als allwissender Erzähler. Der Anfang ist dialoglastig und konzentriert sich auf Basil Hallward, den Maler des Portraits, und Lord Henry Wotton, einen Freund Basils und späteren Mentor Dorians. Lord Henrys Ansichten triefen nur so vor Spott und Zynismus und richten sich gegen alles und jeden. Niemand bleibt verschont von seinen bissigen Kommentaren, nicht die Gesellschaft an sich, nicht die Kirche, die Ehe und Frauen erst recht nicht. Er steht für Hedonismus, Sinnlichkeit und Dekadenz. Ab dem Moment, in dem Dorian in den Fokus der Geschichte rückt, übernimmt er Wottons Zynismus und Werte. «My dear boy, no woman is a genius: women are a decorative sex. They never have anything to say, but they say it charmingly. They represent the triumpf of matter over mind, just as we men represent the triumph of mind over morals.» Dorian stürzt sich nicht nur ins Leben an sich, sondern auch in Studien. Wenn Wilde davon erzählt, reihen sich Auflistungen aneinander und der Erzählstil verändert sich entsprechend komplett. Der Schluss wiederum ist dann wieder dialog- und handlungslastig und treibt unbarmherzig auf das Finale zu. Entsprechend zieht auch die Spannung wieder an und die Stimmung ändert sich einmal mehr. Allein die wechselhaften Erzähltechniken, die verwendeten Motive, die interkulturellen Bezüge und die unterschiedlichen Stimmungen machen das Buch lesenswert. Darüber hinaus bekommen wir es mit Lord Henry und Dorian Gray mit einmaligen Figuren zu tun, die nicht nur einen scharfen Blick auf die Gesellschaft ihrer Zeit werfen, sondern auch zeitlose Themen behandeln, wie unsere Angst vor dem Altern und die Art und Weise, wie wir unser Leben leben wollen. Lassen wir uns von Gesellschaft und Religion terrorisieren oder lassen wir unserer Lust und unseren Launen freien Lauf? Einen Mittelweg gibt es für Gray und Wotton nicht. «The Picture of Dorian Gray» kann rein zum Vergnügen gelesen werden. Gleichzeitig bietet es unendlich viel Stoff und zitierwürdige Stellen, mit denen sich eingehender beschäftigen lässt. Das Buch ist eine wahre Fundgrube an Themen, über die auch heute noch stundenlang diskutiert werden kann. (In der Hinsicht ist es empfehlenswert, das Buch gedruckt zu lesen und nicht als eBook, denn in letzteres lassen sich so schlecht Anmerkungen kritzeln ;-)) Es gibt mehrere Versionen von «Dorian Gray». Ich habe die 13 Kapitel lange Originalversion von 1890 gelesen, in der auch die homosexuellen Bezüge vorkamen, die in der späteren, längeren und überarbeiteten Version von 1891 fehlen. Allerdings fehlte 1890 auch das berühmte Vorwort. In dem heisst es «There is no such thing as a moral or an immoral book. Books are well written, or badly written. That is all.» Oscar Wildes «Dorian Gray» ist jedenfalls einfach fantastisch geschrieben und unbedingt lesenswert!

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