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Band 3

Das Bildnis des Dorian Gray

Aus der Reihe Edition Anaconda
42

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

9811

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.08.2012

Abbildungen

Mit Lesebändchen

Verlag

Anaconda

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

19.3/12.8/3 cm

Gewicht

336 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Picture of Dorian Gray

Übersetzt von

Meike Breitkreutz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86647-865-7

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

9811

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.08.2012

Abbildungen

Mit Lesebändchen

Verlag

Anaconda

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

19.3/12.8/3 cm

Gewicht

336 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Picture of Dorian Gray

Übersetzt von

Meike Breitkreutz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86647-865-7

Herstelleradresse

Anaconda Verlag
Unter Kirschen 1A
50827 Köln
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

Kundinnen und Kunden meinen

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  • Bewertung

    5/5

    15.07.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einfach ein großartiger Klassiker

    Einzige Kritik von mir: An manchen Stellen zieht sich das Buch meiner Meinung nach etwas hin. Sonst: Der Schreibstil hat richtig Seele, faszinierende Charaktere und eine sehr stilvolle Welt werden gezeichnet, eine sehr spannende und tiefgehende Handlung...

  • Jessica Hattler

    aus Augsburg

    5/5

    29.09.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eines meiner absoluten Lieblingsbücher!...

    Eines meiner absoluten Lieblingsbücher! Oscar Wilde brilliert mit einer unglaublich bildhaften Sprache und sorgt dafür, dass dieses Buch auch noch in hundert Jahren gelesen wird!

  • Bewertung

    5/5

    16.03.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dorian Gray altert einfach nicht....

    Dorian Gray altert einfach nicht. Er sieht immer jung und stets wunderschön aus. Ganz anders als das versteckte Bild von ihm, welches jeden Tag grausiger wird. Ein klasse Buch!

  • Bewertung

    5/5

    16.03.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einer meiner liebsten Klassiker...

    Einer meiner liebsten Klassiker überhaupt. Niemand schafft es wie Wilde, einem mit wenigen Worten ein Bild in den Kopf zu zaubern. Ich kann dieses Buch wirklich jedem empfehlen

  • Bories vom Berg

    aus München

    5/5

    09.09.2015

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Von Bonmot zu Bonmot Nur 46…

    Von Bonmot zu Bonmot Nur 46 Jahre alt wurde Oscar Wilde, in seiner kurzen Schaffenszeit hat der irische Schriftsteller neben vielem Anderen einen einzigen Roman geschrieben, der ihn aber weltberühmt gemacht hat, «Das Bildnis des Dorian Gray», nach einer kritisch aufgenommenen Erstversion in einem Magazin 1891 in überarbeiteter Form als Roman mit Vorwort erschienen. Tragisch bleibt dabei, dass nicht zuletzt dieses Vorwort in einem Prozess wegen Homosexualität zu seiner Verurteilung beitrug. Als er das Zuchthaus nach zwei Jahren verließ, war er gesundheitlich schwer gezeichnet, er starb drei Jahre später in Paris, wohin er sich wegen seiner gesellschaftlichen Ächtung geflüchtet hatte. Sein Roman wird heute in den Kanon von Klassikern der Weltliteratur eingeordnet, man muss ihn einfach gelesen haben, nicht nur weil er erstklassig ist, auch der spektakulären Thematik wegen. Dorian Gray, Titelfigur des Romans, wird als außergewöhnlich gut aussehender junger Mann von einem ihn grenzenlos bewundernden Maler portraitiert; selbstverliebt wünscht er sich angesichts des Gemäldes, immer so schön zu bleiben wie auf dem Bild. Als der unermesslich reiche Lebemann eine blutjunge Schauspielerin kennenlernt, verlobt er sich spontan mit ihr, ebenso angetan von ihrer makellosen Schönheit wie von ihrer begeisternden Bühnenkunst. Die Liebe des Mädchens zu ihm, die nun erstmals echt ist, nicht gespielt, wirkt sich verheerend aus, ihr Bühnenauftritt wird zum Desaster, so dilettantisch spielt sie plötzlich. Als Dorian enttäuscht die Verlobung löst, bringt sie sich um. Entsetzt merkt er nun, dass sich die Züge auf dem Gesicht seines Bildnisses verhärtet haben, er versteckt das Bild deshalb, niemand darf es mehr sehen. Sir Henry, sein mephistophelischer Freund, gibt ihm ein Buch zu lesen, das den Hedonismus verherrlicht und Moral negiert, Dorian ist wie besessen davon. Der zweiteilig aufgebaute Roman erzählt nun im elften von insgesamt zwanzig Kapiteln im Zeitraffer, wie er sich im Verlauf fast zweier Jahrzehnte allerlei dekadenten Vergnügungen hingegeben hat, das Sammeln kostbarster Gegenstände, eine ausufernde Lust am Genuss, er treibt sich in Opiumhöhlen herum und in Bordellen, ein äußerst lasterhaftes Leben also, welches der Autor nur dezent andeutet, nicht näher ausführt. Dorians Aussehen verändert sich nicht in diesen Jahren, nur sein Abbild auf dem Portrait altert und zeigt unerbittlich alle Spuren seines Lebenswandels. Als der Maler des Bildes ihm ernsthaft ins Gewissen redet, ersticht er ihn im Affekt und sorgt dafür, dass die Leiche spurlos verschwindet. Am Ende des Romans entsagt er der Liebe zu einem Mädchen vom Lande, die er nur ins Verderben stürzen würde, zum ersten Mal tut er also wieder Gutes nach langer Zeit, Sir Henry verspottet ihn deswegen. Dorian will sich ändern, will die schlechte Seele töten, die sein Bildnis ja verkörpert, er sticht mit dem Messer auf die Leinwand ein. Ein Schrei ertönt, sein Diener findet ihn erstochen vor dem unversehrten Gemälde, auf dem er jung und schön aussieht wie ehedem. Narzissmus, Hedonismus, Ästhetizismus, Dekadenz, Moral, aber natürlich auch Motive aus dem Faust sind Thema in diesem Roman des Fin de Siècle, der konventionell erzählt von seinen köstlichen Dialogen lebt, in denen es von Aperçus nur so wimmelt, wie man sie aus den Bühnenstücken des Autors kennt, - nachdenklich machend, oft aber muss man auch schmunzeln. Das Lesen gerät zu einem Parforceritt von Bonmot zu Bonmot durch eine zynische Gedankenwelt, die der Existenz der Seele gewidmet ist als selbstständiger Instanz. Es gibt viele Adaptionen des Stoffes, er wurde mehrfach bis in die jüngste Zeit hinein verfilmt. Das Altern nicht akzeptieren zu können als psychisches Krankheitsbild wird heute als Dorian-Gray-Syndrom bezeichnet. Letztendlich steckt nichts Anderes als die Angst vor dem Sterben hinter dieser Phobie, die als Jugendwahn ja fröhliche Urständ feiert. Insoweit ist dieser großartige Roman also zeitlos aktuell.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (42)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Vivien Eilinger

    Vivien Eilinger

    Orell Füssli Rösslitor St.Gallen

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Eines meiner Lieblingsbücher

    Das Bildnis des Dorian Gray ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher – ich habe es schon mehrere Male gelesen und entdecke jedes Mal neue Facetten. Oscar Wilde erzählt die Geschichte eines jungen Mannes, der sich der Vergnügung und der Sünde hingibt, während nur sein Porträt die Spuren seines Lebensstils trägt. Der Roman ist klug und voller faszinierender Dialoge. Die Mischung aus düsterer Atmosphäre, moralischen Abgründen und Oscar Wildes einzigartigem Schreibstil macht ihn für mich immer wieder zu einem besonderen Leseerlebnis.
  • Zum Bewerterprofil von Kathrin Bögelsack

    Kathrin Bögelsack

    Orell Füssli Bern

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.07.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Zeitloses Gesellschaftsbild

    Bissig, zeitlos und atemberaubend ist Oscar Wildes Roman «Das Bildnis des Dorian Gray». Die Story ist vermutlich hinlänglich bekannt: Der junge, wunderschöne Dorian Gray schickt beim Anblick seines perfekten Portraits und aus Angst vor dem Altern ein Stossgebet gen Himmel und bittet darum, dass das Portrait an seiner statt altern möge. Als er feststellt, dass sein Wunsch in Erfüllung gegangen ist, nimmt er ein zügelloses Leben auf, verwehrt sich keine Launen, kümmert sich nicht um Moral und stürzt mehr als eine Existenz ins Verderben. Wilde schreibt als allwissender Erzähler. Der Anfang ist dialoglastig und konzentriert sich auf Basil Hallward, den Maler des Portraits, und Lord Henry Wotton, einen Freund Basils und späteren Mentor Dorians. Lord Henrys Ansichten triefen nur so vor Spott und Zynismus und richten sich gegen alles und jeden. Niemand bleibt verschont von seinen bissigen Kommentaren, nicht die Gesellschaft an sich, nicht die Kirche, die Ehe und Frauen erst recht nicht. Er steht für Hedonismus, Sinnlichkeit und Dekadenz. Ab dem Moment, in dem Dorian in den Fokus der Geschichte rückt, übernimmt er Wottons Zynismus und Werte. «My dear boy, no woman is a genius: women are a decorative sex. They never have anything to say, but they say it charmingly. They represent the triumpf of matter over mind, just as we men represent the triumph of mind over morals.» Dorian stürzt sich nicht nur ins Leben an sich, sondern auch in Studien. Wenn Wilde davon erzählt, reihen sich Auflistungen aneinander und der Erzählstil verändert sich entsprechend komplett. Der Schluss wiederum ist dann wieder dialog- und handlungslastig und treibt unbarmherzig auf das Finale zu. Entsprechend zieht auch die Spannung wieder an und die Stimmung ändert sich einmal mehr. Allein die wechselhaften Erzähltechniken, die verwendeten Motive, die interkulturellen Bezüge und die unterschiedlichen Stimmungen machen das Buch lesenswert. Darüber hinaus bekommen wir es mit Lord Henry und Dorian Gray mit einmaligen Figuren zu tun, die nicht nur einen scharfen Blick auf die Gesellschaft ihrer Zeit werfen, sondern auch zeitlose Themen behandeln, wie unsere Angst vor dem Altern und die Art und Weise, wie wir unser Leben leben wollen. Lassen wir uns von Gesellschaft und Religion terrorisieren oder lassen wir unserer Lust und unseren Launen freien Lauf? Einen Mittelweg gibt es für Gray und Wotton nicht. «The Picture of Dorian Gray» kann rein zum Vergnügen gelesen werden. Gleichzeitig bietet es unendlich viel Stoff und zitierwürdige Stellen, mit denen sich eingehender beschäftigen lässt. Das Buch ist eine wahre Fundgrube an Themen, über die auch heute noch stundenlang diskutiert werden kann. (In der Hinsicht ist es empfehlenswert, das Buch gedruckt zu lesen und nicht als eBook, denn in letzteres lassen sich so schlecht Anmerkungen kritzeln ;-)) Es gibt mehrere Versionen von «Dorian Gray». Ich habe die 13 Kapitel lange Originalversion von 1890 gelesen, in der auch die homosexuellen Bezüge vorkamen, die in der späteren, längeren und überarbeiteten Version von 1891 fehlen. Allerdings fehlte 1890 auch das berühmte Vorwort. In dem heisst es «There is no such thing as a moral or an immoral book. Books are well written, or badly written. That is all.» Oscar Wildes «Dorian Gray» ist jedenfalls einfach fantastisch geschrieben und unbedingt lesenswert!

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