Oscar Wildes Dorian Gray ist eine der berühmtesten Figuren der Weltliteratur: So stauneswert schön er ist, so unverdorben und naiv ist sein Blick auf die Welt. Verführt durch den geistreichen Zyniker Lord Wotton, stürzt Dorian sich haltlos ins lüsterne Londoner Nachtleben. Ausschweifung und Genuss wecken in ihm den innigen Wunsch nach unvergänglicher Jugend - und auf wundersame Weise altert fortan nicht mehr er selbst, sondern ein Porträt von ihm. Doch Dorians unbedachter Pakt mit dunklen Mächten hat grausame Folgen...
Kundinnen und Kunden meinen
4.3/5.0
Bewertung
5/5
15.07.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Einfach ein großartiger Klassiker
Einzige Kritik von mir: An manchen Stellen zieht sich das Buch meiner Meinung nach etwas hin.
Sonst: Der Schreibstil hat richtig Seele, faszinierende Charaktere und eine sehr stilvolle Welt werden gezeichnet, eine sehr spannende und tiefgehende Handlung...
Jessica Hattler
aus Augsburg
5/5
29.09.2016
Buch (Gebundene Ausgabe)
Eines meiner absoluten Lieblingsbücher!...
Eines meiner absoluten Lieblingsbücher! Oscar Wilde brilliert mit einer unglaublich bildhaften Sprache und sorgt dafür, dass dieses Buch auch noch in hundert Jahren gelesen wird!
Bewertung
5/5
16.03.2016
Buch (Gebundene Ausgabe)
Einer meiner liebsten Klassiker...
Einer meiner liebsten Klassiker überhaupt.
Niemand schafft es wie Wilde, einem mit wenigen Worten ein Bild in den Kopf zu zaubern. Ich kann dieses Buch wirklich jedem empfehlen
Bewertung
5/5
16.03.2016
Buch (Gebundene Ausgabe)
Dorian Gray altert einfach nicht....
Dorian Gray altert einfach nicht. Er sieht immer jung und stets wunderschön aus. Ganz anders als das versteckte Bild von ihm, welches jeden Tag grausiger wird. Ein klasse Buch!
Bewertung
4/5
27.02.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Grandioser Klassiker
Und wieder habe ich eines meiner 12 für 2025 beendet. Was soll ich sagen, es war grandios! Ich bin so froh es endlich gelesen zu haben, viel zu lange stand der Schatz ungelesen in meinem Regal.
Ich kann es nicht anders sagen: es ist ein Meisterwerk der Literatur. Wilde erschafft eine tiefgründige Auseinandersetzung mit den Themen Schönheit, Moral und dem Preis der ewigen Jugend. Als Hauptfigur für diese faszinierende Geschichte dient Dorian Gray, er ist hingerissen von seiner Schönheit und Jugend, die er mit einem Pakt mit seinem Porträt um jeden Preis erhalten möchte. Und so lernen wir Dorian und seine Begleitcharaktere kennen. Der Maler des Bildes, Basil Hallward ist mir schnell ans Herz gewachsen, er stellt für mich die gute Seite dar. Daneben steht der manipulative Lord Henry, der Grays Perfektionismus und Zerrissenheit nährt. Mit seiner zynischen Weltansicht stellt Lord Henry die gesellschaftlichen Normen in Frage, dass tut er mit einer Tiefe und einem gewissen leichten Humor, der einfach fesselt.
Ich bin jedes Mal aufs Neue begeistert wie gut Klassiker auch heute noch das Geschehen widerspiegeln. Oscar Wilde schafft es elegant Tiefgründigkeit, Humor, Kritik und Oberflächlichkeiten in einem Buch zu verbinden, dass auch noch in hundert Jahren aktuell sein wird. Sein Schreibstil ist wunderbar und seine Charakterzeichnungen erstklassig. Ich lege es jedem ans Herz dieses Buch zu lesen!
Es wird auch definitiv in einer schöneren Ausgabe bei mir einziehen und eines der Bücher sein, dass ich gerne nochmal lese.
Instagram: leeexieh
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5/5
06.03.2025
Buch (Taschenbuch)
Eines meiner Lieblingsbücher
Das Bildnis des Dorian Gray ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher – ich habe es schon mehrere Male gelesen und entdecke jedes Mal neue Facetten. Oscar Wilde erzählt die Geschichte eines jungen Mannes, der sich der Vergnügung und der Sünde hingibt, während nur sein Porträt die Spuren seines Lebensstils trägt. Der Roman ist klug und voller faszinierender Dialoge. Die Mischung aus düsterer Atmosphäre, moralischen Abgründen und Oscar Wildes einzigartigem Schreibstil macht ihn für mich immer wieder zu einem besonderen Leseerlebnis.
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5/5
03.07.2023
Buch (Taschenbuch)
Zeitloses Gesellschaftsbild
Bissig, zeitlos und atemberaubend ist Oscar Wildes Roman «Das Bildnis des Dorian Gray».
Die Story ist vermutlich hinlänglich bekannt: Der junge, wunderschöne Dorian Gray schickt beim Anblick seines perfekten Portraits und aus Angst vor dem Altern ein Stossgebet gen Himmel und bittet darum, dass das Portrait an seiner statt altern möge. Als er feststellt, dass sein Wunsch in Erfüllung gegangen ist, nimmt er ein zügelloses Leben auf, verwehrt sich keine Launen, kümmert sich nicht um Moral und stürzt mehr als eine Existenz ins Verderben.
Wilde schreibt als allwissender Erzähler. Der Anfang ist dialoglastig und konzentriert sich auf Basil Hallward, den Maler des Portraits, und Lord Henry Wotton, einen Freund Basils und späteren Mentor Dorians. Lord Henrys Ansichten triefen nur so vor Spott und Zynismus und richten sich gegen alles und jeden. Niemand bleibt verschont von seinen bissigen Kommentaren, nicht die Gesellschaft an sich, nicht die Kirche, die Ehe und Frauen erst recht nicht. Er steht für Hedonismus, Sinnlichkeit und Dekadenz. Ab dem Moment, in dem Dorian in den Fokus der Geschichte rückt, übernimmt er Wottons Zynismus und Werte.
«My dear boy, no woman is a genius: women are a decorative sex. They never have anything to say, but they say it charmingly. They represent the triumpf of matter over mind, just as we men represent the triumph of mind over morals.»
Dorian stürzt sich nicht nur ins Leben an sich, sondern auch in Studien. Wenn Wilde davon erzählt, reihen sich Auflistungen aneinander und der Erzählstil verändert sich entsprechend komplett.
Der Schluss wiederum ist dann wieder dialog- und handlungslastig und treibt unbarmherzig auf das Finale zu. Entsprechend zieht auch die Spannung wieder an und die Stimmung ändert sich einmal mehr.
Allein die wechselhaften Erzähltechniken, die verwendeten Motive, die interkulturellen Bezüge und die unterschiedlichen Stimmungen machen das Buch lesenswert. Darüber hinaus bekommen wir es mit Lord Henry und Dorian Gray mit einmaligen Figuren zu tun, die nicht nur einen scharfen Blick auf die Gesellschaft ihrer Zeit werfen, sondern auch zeitlose Themen behandeln, wie unsere Angst vor dem Altern und die Art und Weise, wie wir unser Leben leben wollen. Lassen wir uns von Gesellschaft und Religion terrorisieren oder lassen wir unserer Lust und unseren Launen freien Lauf? Einen Mittelweg gibt es für Gray und Wotton nicht.
«The Picture of Dorian Gray» kann rein zum Vergnügen gelesen werden. Gleichzeitig bietet es unendlich viel Stoff und zitierwürdige Stellen, mit denen sich eingehender beschäftigen lässt. Das Buch ist eine wahre Fundgrube an Themen, über die auch heute noch stundenlang diskutiert werden kann. (In der Hinsicht ist es empfehlenswert, das Buch gedruckt zu lesen und nicht als eBook, denn in letzteres lassen sich so schlecht Anmerkungen kritzeln ;-))
Es gibt mehrere Versionen von «Dorian Gray». Ich habe die 13 Kapitel lange Originalversion von 1890 gelesen, in der auch die homosexuellen Bezüge vorkamen, die in der späteren, längeren und überarbeiteten Version von 1891 fehlen. Allerdings fehlte 1890 auch das berühmte Vorwort. In dem heisst es «There is no such thing as a moral or an immoral book. Books are well written, or badly written. That is all.» Oscar Wildes «Dorian Gray» ist jedenfalls einfach fantastisch geschrieben und unbedingt lesenswert!