Jan ist fünf Jahre alt, als die Grummelgrame kommen. Mamas Grummelgrame. Sie sind furchtbar mies gelaunt. Alles finden sie schlecht, und sie reden so lange auf Mama ein, bis die ihnen glaubt. Ganz grau ist ihre Welt dadurch geworden. Sie lacht kaum noch, mag nichts mehr unternehmen und alles wird ihr zu viel – selbst Jan! Jan ist ganz elend deswegen. Er fühlt sich allein und furchtbar hilflos: Ist er womöglich schuld daran, dass es Mama so schlecht geht …? Kinder psychisch kranker Eltern finden oft wenig Beachtung – dabei sind gerade sie es, die besondere Aufmerksamkeit benötigen. Denn werden sie in dieser schwierigen Zeit nicht unterstützt und begleitet, ist das Risiko, dass sie selbst einmal psychisch erkranken, deutlich erhöht. Jans Geschichte zeichnet ein gefühlvolles Bild der Verlustängste und der Scham- und Schuldgefühle, mit denen betroffene Kinder oftmals zu kämpfen haben. Sie veranschaulicht bildhaft, wie eine depressive Erkrankung entsteht und was man dagegen tun kann. Und vor allem macht sie deutlich: Niemand trägt Schuld – schon gar nicht die Kinder! Bilderbuch mit einem Elternnachwort von Diplom-Psychologin Ina Knocks.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Bewertung
5/5
07.01.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Perfekt gestaltet und geschrieben
Ich finde dieses Buch perfekt um Kinder für dieses Thema zu sensibilisieren. Mich hat es selbst zu Tränen gerührt und es hat uns sehr geholfen.
Die Kinder können dadurch besser verstehen, dass nicht sie das Problem sind sondern dass es eine Krankheit ist.
Gwynnys Lesezauber
aus Nüdlingen
5/5
08.04.2019
Buch (Gebundene Ausgabe)
Diese kleinen Werke können unheimlich viel für eine kleine Kinderseele tun!
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4/5
29.10.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Wie erklär ich es den Kindern???
Für Kinder ist die Welt auf einmal schwer zu verstehen, wenn die Eltern psychisch erkranken.
Dieses Buch behandelt liebevoll, mit Wortwitz und sehr einfach verständlich dieses Thema. Absolut wundervoll geschrieben.
Kinder ab dem Kindergartenalter können einfach nachvollziehen, was bei den Eltern passiert.
Schön ist auch, wie am Ende des Buches noch wertvolle Praxistipps gegeben werden, wie Eltern mit ihren Kindern in solchen Lebenssituationen umgehen sollten und wie wichtig ein völlig offener Umgang mit der Erkrankung ist.