Die Marquise von O… / Das Erdbeben in Chili

Reclams Universal-Bibliothek Band 8002

Heinrich Kleist

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Beschreibung

Heinrich von Kleist ist ganz ohne Zweifel einer der ganz grossen Künstler der deutschen Sprache; die beiden Novellen, die hier versammelt sind, gehören zu seinen Meisterwerken: Die unerhörte Begebenheit, um die sich die »Marquise von O…« dreht, hat sie zum Inbegriff der Gattung Novelle gemacht, und sie enthält den wohl folgenschwersten Gedankenstrich der Literaturgeschichte. Ganz anders und doch nicht, das »Erdbeben in Chili«: schaurig in seiner Drastik und dabei erschreckend modern.
Renate Möhrmanns erfrischendes Nachwort erlaubt einen tiefen Blick hinein in den Kleist’schen Geist. Mit Anmerkungen, Zeittafel und Abbildungen.

Heinrich von Kleist wurde am 18. Oktober 1777 in Frankfurt/Oder geboren. Er schlug zunächst die Offizierslaufbahn ein, begann später sein Studium der Rechtswissenschaften und unternahm Reisen durch Frankreich und die Schweiz. In Dresden gründete er 1808 die Zeitschrift "Phöbus", in der einige seiner Dramen und Erzählungen erschienen. Am 21. November 1811 nahm er sich am Wannsee bei Berlin das Leben.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 23.06.2017
Herausgeber Renate Möhrmann
Verlag Alfred Kröner Verlag
Seitenzahl 157
Maße (L/B/H) 17.8/11.6/1.7 cm
Gewicht 200 g
Auflage 1
Reihe Erlesenes Lesen. Kröners Fundgrube der Weltliteratur
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-520-86002-6

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Polar aus Aachen am 16.04.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Unterschiedlicher kann die Ausgangssituation nicht sein. Die beiden Erzählungen von Heinrich von Kleist erscheinen wie von feiner wie grober Feder geschrieben. Während in der Marquise von O. das Geheimnis lange gewahrt wird, die unbekannte Schwangerschaft über die Marquise wie ein Mysterium hereinbricht, beschreitet Kleist im Erdbeben von Chili gleich das große Tableau von leidenschaftlicher Liebe, Naturkatastrophe und menschlicher Tragödie. Wo er in der Marquise von O. ein feines Gespür für die gehobene Gesellschaft, ihre Scham vor der Bloßstellung in überzeugenden Charakteren spiegelt, den Schandfleck der Vergewaltigung in den Mittelpunkt rückt, ein Tabuthema gleichermaßen zum literarischen Spiel erhebt, scheint im Erdbeben von Chili vor allem das Holzschnittartige, die Faszination für die Katastrophe die Oberhand zu behalten – sei es menschlicher Art, sei sie in der Natur zu suchen. In beiden Erzählungen kommt es zum Konflikt zwischen Eltern und Kindern, sei es die Ehre, sei es die falsche Wahl, die Eltern versuchen ihre Sicht der Welt, ihre Lebensweise rücksichtslos zu wahren. Die Marquise droht nur, verstoßen zu werden, Josephe und Jeronimo hingen bezahlen mit ihrem Leben dafür. Der weitere Weg des Heinrich von Kleist zeichnet sich hier schon ab.

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Unterschiedlicher kann die Ausgangssituation nicht sein. Die beiden Erzählungen von Heinrich von Kleist erscheinen wie von feiner wie grober Feder geschrieben. Während in der Marquise von O. das Geheimnis lange gewahrt wird, die unbekannte Schwangerschaft über die Marquise wie ein Mysterium hereinbricht, beschreitet Kleist im Erdbeben von Chili gleich das große Tableau von leidenschaftlicher Liebe, Naturkatastrophe und menschlicher Tragödie. Wo er in der Marquise von O. ein feines Gespür für die gehobene Gesellschaft, ihre Scham vor der Bloßstellung in überzeugenden Charakteren spiegelt, den Schandfleck der Vergewaltigung in den Mittelpunkt rückt, ein Tabuthema gleichermaßen zum literarischen Spiel erhebt, scheint im Erdbeben von Chili vor allem das Holzschnittartige, die Faszination für die Katastrophe die Oberhand zu behalten – sei es menschlicher Art, sei sie in der Natur zu suchen. In beiden Erzählungen kommt es zum Konflikt zwischen Eltern und Kindern, sei es die Ehre, sei es die falsche Wahl, die Eltern versuchen ihre Sicht der Welt, ihre Lebensweise rücksichtslos zu wahren. Die Marquise droht nur, verstoßen zu werden, Josephe und Jeronimo hingen bezahlen mit ihrem Leben dafür. Der weitere Weg des Heinrich von Kleist zeichnet sich hier schon ab.

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