Die Blankenburgs

Eric Berg

Hörbuch-Download (MP3)

Weitere Formate

gebundene Ausgabe

Fr. 29.90

Accordion öffnen
  • Die Blankenburgs

    Blanvalet

    Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen

    Fr. 29.90

    Blanvalet

eBook (ePUB)

Fr. 19.90

Accordion öffnen

Hörbuch (CD)

Fr. 29.90

Accordion öffnen

Hörbuch-Download

ab Fr. 15.90

Accordion öffnen

Beschreibung


Die Blankenburgs – eine mächtige Dynastie, eine dramatische Geschichte. Grandiose Unterhaltung von Bestsellerautor Eric Berg!

Frankfurt 1929: Die Blankenburgs haben allen Grund zur Freude: Vor kurzem feierten sie das 150-jährige Jubiläum der familieneigenen Porzellanmanufaktur und die Krise der frühen Zwanzigerjahre liegt hinter ihnen. Doch das Glück zerbricht mit einem Schlag, als Familienoberhaupt Aldamar und sein Schwiegersohn Richard ihr Vermögen im grossen Börsencrash verlieren und sich aus Verzweiflung das Leben nehmen. Zwischen den Schwestern Ophélia und Elise entbrennt ein Erbstreit, der die Familie zu entzweien droht. Doch um die Porzellanmanufaktur zu retten, sind sie bereit, neue Wege zu gehen ...

Gekürzte Lesung mit Gabriele Blum

11h 14min

Produktdetails

Verkaufsrang 2088
Sprecher Gabriele Blum
Spieldauer 674 Minuten
Fassung gekürzt
Abo-Fähigkeit Ja
Medium MP3
Family Sharing Ja i
Erscheinungsdatum 20.09.2021
Verlag Random House Audio
Hörtyp Lesung
Sprache Deutsch
EAN 9783837156997

Das meinen unsere Kund*innen

3.8/5.0

23 Bewertungen

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

5/5

Deutsche Geschichte

Eine Kundin/ein Kunde aus Osnabrück am 21.11.2021

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Die Porzellanmanufaktur der Familie Blankenburg feiert ihr 150jähriges Bestehen, als die Weltwirtschaftskrise, die im "Schwarzen Freitag" 1929 ihren Höhepunkt findet, auch sie betrifft: Das Familienoberhaupt Adalmar und sein Schwiegersohn Richard begehen Selbstmord, als das Vermögen durch den Börsencrash verloren ist. Seine Töchter Ophelie und Elise, die sich bisher nicht um geschäftliche Angelegenheiten gekümmert haben, sehen sich plötzlich großer Verantwortung gegenüber. Und dass auch noch ein unehelicher Sohn Adalmars auftaucht, macht es nicht besser. Während sie versuchen, zu retten, was kaum noch zu retten ist, gewinnen die Nationalsozialisten immer mehr Einfluss - in der Politik, im Alltag und im Leben der Blankenburgs .... Eric Berg, das Pseudonym des höchst erfolgreichen deutschen Schriftstellers Eric Walz, legt mit "Die Blankenburgs" den Auftakt zu einer neuen Familiensaga vor. Im Mittelpunkt stehen in diesem Band die Erben des Magnaten Adalmar Blankenburgs, Besitzer einer Frankfurter Porzellanmanufaktur., die vor der großen Herausforderung stehen, die Firma nach der großen Weltwirtschaftskrise zu retten und damit ihr eigenes Schicksal, das aller Familienangehöriger und der zahlreichen Mitarbeiter. Historisch korrekt, wunderbar recherchiert und sehr emotional beschrieben, stellt Berg heraus, welche Rolle die ersten "Braunhemden" spielen, die verzweifelte hungernde Arbeitslose auf ihre Seite ziehen, immer mehr Macht gewinnen und so auch immer größeren Einfluss auf die Firma und die Familie Blankenburgs nehmen. Dass Blankenburg mit ihrem größen Wettbewerber, der Manufaktur Löwenstein fusioniert und Elise auch privat dem jüdischen Besitzer näher kommt, führt so natürlich nur vordergründig zu einer Entspannung, sondern birgt neuen Konfliktstoff. Wer sich heute fragt, wieso die Nationalsozialisten in kürzester Zeit einen derart großen Einfluss bekommen konnten, wieso sie solchen Zulauf hatten, findet in dieser Geschichte viele Antworten. Selten habe ich eindrucksvoller über diese schreckliche Zeit gelesen! Der Schreibstil gefällt mir gut und korrespondiert mit den verschiedenen Figuren. Diese sind mehrdimensional geschildert und entwickeln sich im Laufe der Handlung weiter - dass dies nicht immer einen sympathischen Blick auf sie zeigt, liegt wohl in der Natur der Sache. Die Perspektiven wechseln häufig zwischen den einzelnen Familienmitgliedern, was ein vollumfängliches Bild der ganzen Familie zeichnet. Jedem Kapitel, die allesamt recht lang sind, vorangestellt, ist immer ein kurzer Abriss der politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen, was ich als sehr gelungen empfinde. Auch hilft es, die zeitliche Abfolge besser einzuschätzen, da der Autor auf genaue Zeitangaben über seinen Kapiteln verzichtet und des öfteren kleinere oder größere Zeitsprünge vorhanden sind, bis es 1936 zum fast schon folgerichtigen Abschluss dieses Bandes kommt. Wenngleich ich das Buch nicht unbedingt als spannungsgeladen bezeichnen würde, hat es mich vollumfänglich in seinen Bann gezogen durch seinen dezidierten Blick auf die schlimmen Fakten und die schonungslose Offenlegung der menschlichen Abgründe. Insgesamt war die Geschichte in ihren fast 500 Seiten vollgepackt mit Figuren, ihren Motiven, den Handlungen und Verflechtungen. Man mag darüber diskutieren können, ob es notwendig war, auch noch die chinesischen Triaden miteinzubeziehen oder das Thema "Opium" mit seiner Geschichte und seinen Auswirkungen, die beide fast ein eigenes Buch verdient hätte, jedoch auch hier eine wichtige Rolle spielen. Hilfreich bei den vielen Figuren war das Personenverzeichnis bzw. der Stammbaum, wenngleich eine zu frühr Beschäftigung hiermit auch etwas spoilern dürfte. Wirklich sympathisch war mir nur Tante Arabella, doch konnte ich mich in viele Handlungen der Figuren hineinversetzen - aus der Zeit heraus gesehen (!) - und empfand sie als authentisch. Das Nachwort mit einer geschichtlichen Einordnung rundet das Buch ab. Für mich ein äußerst gelungenes Werk über einen schlimmen Abschnitt Deutscher Geschichte mit absoluter Leseempfehlung. Ich freue mich auf den nächsten Band und die weiteren GEschicke der Familie Blankenburg.

5/5

Deutsche Geschichte

Eine Kundin/ein Kunde aus Osnabrück am 21.11.2021
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Die Porzellanmanufaktur der Familie Blankenburg feiert ihr 150jähriges Bestehen, als die Weltwirtschaftskrise, die im "Schwarzen Freitag" 1929 ihren Höhepunkt findet, auch sie betrifft: Das Familienoberhaupt Adalmar und sein Schwiegersohn Richard begehen Selbstmord, als das Vermögen durch den Börsencrash verloren ist. Seine Töchter Ophelie und Elise, die sich bisher nicht um geschäftliche Angelegenheiten gekümmert haben, sehen sich plötzlich großer Verantwortung gegenüber. Und dass auch noch ein unehelicher Sohn Adalmars auftaucht, macht es nicht besser. Während sie versuchen, zu retten, was kaum noch zu retten ist, gewinnen die Nationalsozialisten immer mehr Einfluss - in der Politik, im Alltag und im Leben der Blankenburgs .... Eric Berg, das Pseudonym des höchst erfolgreichen deutschen Schriftstellers Eric Walz, legt mit "Die Blankenburgs" den Auftakt zu einer neuen Familiensaga vor. Im Mittelpunkt stehen in diesem Band die Erben des Magnaten Adalmar Blankenburgs, Besitzer einer Frankfurter Porzellanmanufaktur., die vor der großen Herausforderung stehen, die Firma nach der großen Weltwirtschaftskrise zu retten und damit ihr eigenes Schicksal, das aller Familienangehöriger und der zahlreichen Mitarbeiter. Historisch korrekt, wunderbar recherchiert und sehr emotional beschrieben, stellt Berg heraus, welche Rolle die ersten "Braunhemden" spielen, die verzweifelte hungernde Arbeitslose auf ihre Seite ziehen, immer mehr Macht gewinnen und so auch immer größeren Einfluss auf die Firma und die Familie Blankenburgs nehmen. Dass Blankenburg mit ihrem größen Wettbewerber, der Manufaktur Löwenstein fusioniert und Elise auch privat dem jüdischen Besitzer näher kommt, führt so natürlich nur vordergründig zu einer Entspannung, sondern birgt neuen Konfliktstoff. Wer sich heute fragt, wieso die Nationalsozialisten in kürzester Zeit einen derart großen Einfluss bekommen konnten, wieso sie solchen Zulauf hatten, findet in dieser Geschichte viele Antworten. Selten habe ich eindrucksvoller über diese schreckliche Zeit gelesen! Der Schreibstil gefällt mir gut und korrespondiert mit den verschiedenen Figuren. Diese sind mehrdimensional geschildert und entwickeln sich im Laufe der Handlung weiter - dass dies nicht immer einen sympathischen Blick auf sie zeigt, liegt wohl in der Natur der Sache. Die Perspektiven wechseln häufig zwischen den einzelnen Familienmitgliedern, was ein vollumfängliches Bild der ganzen Familie zeichnet. Jedem Kapitel, die allesamt recht lang sind, vorangestellt, ist immer ein kurzer Abriss der politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen, was ich als sehr gelungen empfinde. Auch hilft es, die zeitliche Abfolge besser einzuschätzen, da der Autor auf genaue Zeitangaben über seinen Kapiteln verzichtet und des öfteren kleinere oder größere Zeitsprünge vorhanden sind, bis es 1936 zum fast schon folgerichtigen Abschluss dieses Bandes kommt. Wenngleich ich das Buch nicht unbedingt als spannungsgeladen bezeichnen würde, hat es mich vollumfänglich in seinen Bann gezogen durch seinen dezidierten Blick auf die schlimmen Fakten und die schonungslose Offenlegung der menschlichen Abgründe. Insgesamt war die Geschichte in ihren fast 500 Seiten vollgepackt mit Figuren, ihren Motiven, den Handlungen und Verflechtungen. Man mag darüber diskutieren können, ob es notwendig war, auch noch die chinesischen Triaden miteinzubeziehen oder das Thema "Opium" mit seiner Geschichte und seinen Auswirkungen, die beide fast ein eigenes Buch verdient hätte, jedoch auch hier eine wichtige Rolle spielen. Hilfreich bei den vielen Figuren war das Personenverzeichnis bzw. der Stammbaum, wenngleich eine zu frühr Beschäftigung hiermit auch etwas spoilern dürfte. Wirklich sympathisch war mir nur Tante Arabella, doch konnte ich mich in viele Handlungen der Figuren hineinversetzen - aus der Zeit heraus gesehen (!) - und empfand sie als authentisch. Das Nachwort mit einer geschichtlichen Einordnung rundet das Buch ab. Für mich ein äußerst gelungenes Werk über einen schlimmen Abschnitt Deutscher Geschichte mit absoluter Leseempfehlung. Ich freue mich auf den nächsten Band und die weiteren GEschicke der Familie Blankenburg.

3/5

Viel Politik, wenig Manufaktur

Schnuck55 am 20.11.2021

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Sechs Jahre lang dürfen wir die Familie Blankenburg durch die schwärzeste Zeit der deutschen Geschichte begleiten. Die Familie und die 150-jährige Manufaktur mit ihrer Porzellanherstellung spielen eigentlich eine untergeordnete Rolle, im Vordergrund steht die schwierige Zeit, in der sich die Nationalsozialisten etablieren und immer mehr Macht ausüben. Durch den Selbstmord des Patriarchen Adalmar Blankenburg und seines Schwiegersohnes Richard Dobel am am Schwarzen Freitag 1929 erhalten die Töchter Elise und Ophelie die Macht über die Firma. Beide gönnen sich nichts und spielen ihre Trümpfe aus. Als Tankred, der uneheliche Sohn ihres Bruders Otto, auftaucht und der verschollene Bruder Wido mit seiner Familie aus China zurückkehrt, nimmt das Schicksal seinen Lauf und schlägt hart und unerbittlich zu. Zum Glück gibt es das noch Tante Arabella. Die wenig sympathischen Charaktere sind gut ausgearbeitet und man erfährt sehr viele Hintergründe der deutschen Geschichte. Durch die vielen Zeitsprünge und die langen Kapitel ist konzentriertes Lesen nötig. Das Buch liest sich trotzdem gut, hat aber mit der angekündigten und erwarteten Familiengeschichte wenig gemein. Das enttäuscht! Hilfreich waren die Familienstammbäume am Anfang der Geschichte. Das Cover wirkt edel und zeigt wahrscheinlich Elise und das Familienzeichen der Manufaktur, die "Karolinenblume". Da ich wissen möchte, wie es mit den Blankenburgs/Löwenkinds weitergeht, würde ich trotz aller Kritik auch die Fortsetzung des Romans lesen.

3/5

Viel Politik, wenig Manufaktur

Schnuck55 am 20.11.2021
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Sechs Jahre lang dürfen wir die Familie Blankenburg durch die schwärzeste Zeit der deutschen Geschichte begleiten. Die Familie und die 150-jährige Manufaktur mit ihrer Porzellanherstellung spielen eigentlich eine untergeordnete Rolle, im Vordergrund steht die schwierige Zeit, in der sich die Nationalsozialisten etablieren und immer mehr Macht ausüben. Durch den Selbstmord des Patriarchen Adalmar Blankenburg und seines Schwiegersohnes Richard Dobel am am Schwarzen Freitag 1929 erhalten die Töchter Elise und Ophelie die Macht über die Firma. Beide gönnen sich nichts und spielen ihre Trümpfe aus. Als Tankred, der uneheliche Sohn ihres Bruders Otto, auftaucht und der verschollene Bruder Wido mit seiner Familie aus China zurückkehrt, nimmt das Schicksal seinen Lauf und schlägt hart und unerbittlich zu. Zum Glück gibt es das noch Tante Arabella. Die wenig sympathischen Charaktere sind gut ausgearbeitet und man erfährt sehr viele Hintergründe der deutschen Geschichte. Durch die vielen Zeitsprünge und die langen Kapitel ist konzentriertes Lesen nötig. Das Buch liest sich trotzdem gut, hat aber mit der angekündigten und erwarteten Familiengeschichte wenig gemein. Das enttäuscht! Hilfreich waren die Familienstammbäume am Anfang der Geschichte. Das Cover wirkt edel und zeigt wahrscheinlich Elise und das Familienzeichen der Manufaktur, die "Karolinenblume". Da ich wissen möchte, wie es mit den Blankenburgs/Löwenkinds weitergeht, würde ich trotz aller Kritik auch die Fortsetzung des Romans lesen.

Unsere Kund*innen meinen

Die Blankenburgs

von Eric Berg

3.8/5.0

23 Bewertungen

0 Bewertungen filtern

  • artikelbild-0
  • Die Blankenburgs