Geheimnisvoll und anziehend: Für Fans von Vampire Academy und Tracy Wolff
Kat ist eine 17-jährige Vampirin, doch das ewige Leben der Vampire erscheint ihr wie eine Strafe: Ihre Familie muss unter Menschen leben, und das Geld ist jeden Monat knapp. Als Kat ein Stipendium für das Vampirinternat Harcote erhält, möchte sie nichts lieber, als zu den Youngblood-Vampiren des Internats zu gehören, den schockierend gut aussehenden, privilegierten Töchtern und Söhnen der Vampirelite. Aber bei ihrer Ankunft am Internat trifft sie auf Taylor ¿ jene ebenso hübsche wie undurchschaubare Vampirin, die vor Jahren für Kats Verbannung in die Menschenwelt verantwortlich war ...
Kundinnen und Kunden meinen
3.5/5.0
Bewertung
5/5
09.07.2023
eBook (ePUB)
Ein erfrischender interessanter Vampirroman
Die Übersetzung ist teilweise etwas stupide (manic pixie wurde als manische Fee übersetzt, was nicht notwenig ist) und bei den They/them pronomen wird mal mit plural mal mit singular übersetzt.
Aber sonst hat mir das Buch wirklich gut gefallen, die Art wie Vampire leben ist erfrischend aufgearbeitet und die Story ist sehr spannend und mitreißend.
Als Enemies-to-lovers würde ich es allerdings nicht bezeichnen, da es mehr der Miskommunikationstrope ist.
Nichts destotrotz ist es gut geschrieben und spannend, die Plottwists sind schlüssig und ich habe nicht alle davon vorhersehen können.
Ich empfehle dieses Buch jeder Person, die eine lesbische Story über zwei Jungvampirinnen in einem Internat lesen möchte, die versuchen das System zu zerstören. :)
Fredhel
4/5
21.08.2023
eBook (ePUB)
Vampir-Internatsgeschichten
Das Cover mit dieser edlen Rose ist ein richtiger Hingucker. Mir gefällt es gut, auch wenn es wenig Rückschlüsse auf den Inhalt gibt.
Kat ist eine junge Vampirin, die mit ihrer Mutter finanziell knapp über die Runden kommt. Sie ist es leid, ihr Vampirsein vor den Freunden verbergen zu müssen, und trotz guter Schulnoten sehen ihre Zukunftsaussichten düster aus. Doch ganz unerwartet erfüllt sich ihr großer Traum und sie bekommt gegen den Willen ihrer Mutter ein Stipendium für ein exklusives Vampirinternat.
Kat erlebt hier die typischen Schulgeschichten mit Intrigen und Liebeleien wie man sie aus anderen Mädchenbüchern schon kennt. Abgesehen davon natürlich, dass es hier um Vampire geht und -ganz modern-, dass es sich teilweise um queere Beziehungen handelt.
Die Autorin hat einen leichten, gut verständlichen Schreibstil. Ich kann mir gut vorstellen, dass junge Mädchen sich mit den Hauptpersonen identifizieren können.
Vielleicht hätte man manche Stellen etwas straffer erzählen können, aber ansonsten hat mich dieses Jugendbuch gut unterhalten.
Sasa
4/5
10.07.2023
eBook (ePUB)
Vampire, Liebe und Geheimnisse
„Youngbloods“ wurde von Sasha Laurens geschrieben. Es handelt sich dabei um eine spannende Romantasy, die von Taylor und Kat handelt, zwei Vampirinnen, die sich in der Harcote-Akademie für Youngbloods wiederbegegnen und dabei nicht nur wieder zueinander finden, sondern auch einem Geheimnis auf die Schliche kommen.
Der Schreibstil ist locker und flüssig gehalten. Ich bin gut in die Geschichte reingekommen und konnte der Handlung aus den Perspektiven von Kat und Taylor auch im Verlauf gut folgen. Die Beiden waren mir sehr sympathisch. Sie sind Beide stur, sind mutig und geben nicht so schnell auf, egal, wie ausweglos die Lage ist.
Kat hat sich danach gesehnt mit anderen Vampiren in Kontakt zu kommen. Sie lebt mit ihrer Mutter ein abgeschiedenes Leben, abseits von anderen Vampiren und kämpfen um ihr Überleben. Sie hat es satt, jeden über ihr wahres Wesen anzulügen und seht sich nach Gleichgesinnten. Ihr großer Traum ist es, an der Harcote-Akademie angenommen zu werden und mit anderen Jungvampiren zusammen zu leben. Durch einen geheimnisvollen Sponsor wird ihr dies ermöglicht. Ihre Mutter ist nicht gerade begeistert und versucht sie davon abzubringen, dorthin zu gehen. Erst im Laufe der Handlung wird klar, das mehr hinter ihrer Abwehr steckt. Dort trifft sie auf ihre ehemalige beste Freundin Taylor. Gemeinsam kommen sie einem Geheimnis auf die Spur, welches die Welt der Vampire erschüttern könnte.
Mir hat es gut gefallen, mitzuverfolgen, wie sich Taylor und Kat wieder nähergekommen sind.
Eine spannende und unterhaltsame Geschichte, bei der auch die Liebe nicht zu kurz kommt. Sie konnte mich gut unterhalten.
Lottie
1/5
09.07.2023
eBook (ePUB)
Ich würde 0 Sterne vergeben, wenn es möglich wäre
„Youngbloods“ wird vermarktet als „geheimnisvoll und anziehend: Für Fans von Vampire Academy und Tracy Wolff“. Ich liebe die Katmere Academy Reihe und wollte dieses Buch daher unbedingt lesen. Schon nach kurzer Zeit habe ich mich gefragt, was ich hier tatsächlich lese. Ich habe lange gebraucht, um diese Rezension zu schreiben. Mir fehlten einfach die Worte. So vieles an diesem Buch regte mich auf.
Bereits zu Beginn störte mich der unausgereifte, umgangssprachliche Schreibstil. Ich gehe nicht davon aus, dass dieser Umstand der Übersetzung geschuldet ist. Auch die Handlung konnte mich wenig überzeugen. Den Leser erwartet ein Plot voller Klischees und altbekannter Ideen. Vampire, ein Internat und eine Verschwörung, die es aufzudecken gilt. Die komplette Handlung war vorhersehbar und absolut nichts Neues. Die Autorin bringt keine überraschenden Wendungen oder kreative, fantasievolle Elemente ein. Für mich eine schwache, mittelmäßige Story.
Noch schlimmer fand ich allerdings die Charaktere. Sie sind größtenteils unsympathisch bis hin zu richtig ätzend. Die einzige Figur mit Potenzial wurde viel zu schnell wieder aus dem Spiel genommen. Die eingebaute Liebesgeschichte war für mich zu keiner Zeit fühlbar. Körperliche Liebe ist ja die eine Sache, aber bei einer Liebesgeschichte sollte es auch Gefühle geben. Man bekommt keinen tieferen Einblick in die Gedankenwelt der Charaktere, sodass mögliche Emotionen schlichtweg nicht vorhanden sind.
Bei diesem Buch soll sich um eine queere Vampirgeschichte handeln. Was ich hier gelesen habe, lässt mir jedoch die Haare zu Berge stehen. Es gibt mittlerweile viele Autoren, die queere Figuren und ihre Beziehungen mit Leichtigkeit in die Geschichte einfließen lassen. Vielleicht hätte die Autorin ein paar dieser Bücher lesen sollen. Alles an "Youngbloods" wirkt es so, als wenn die Autorin auf den Zug der queeren Literatur aufspringen wollte, jedoch ohne auch nur einen Funken Feingefühl zu zeigen. Alles wirkt gezwungen und aufgesetzt. Der Leser trifft hier auf eine größtenteils homophobe Vampirgesellschaft, die besonders von einer Protagonistin repräsentiert wird. Besagte Protagonistin geht allerdings mit einer anderen Schülerin ins Bett, obwohl sie diese offen als Lesbe beschimpft und eigentlich in einen Typen verliebt ist. Warum musste man so etwas in die Handlung einbauen? Es ist weder wichtig für den Plot, noch ergibt es irgendeinen Sinn. Dann gibt es eine Szene, in der sich eine andere Protagonistin fragt, ob sie queer sein könnte. Und nur sie scheint die Einzige zu sein, die unsicher ist. Es kommt so rüber, als wenn alle anderen von Anfang an gewusst hätten, dass sie queer sind. Hier hätte sich die Gelegenheit geboten, mit Feingefühl auf das Thema Selbstfindung und auf den Prozess bis hin zum Outing einzugehen. Doch auch an dieser Stelle packt die Autorin den Vorschlaghammer aus. Ich bin einfach nur sprachlos, wie unsensibel mit so einem wichtigen Thema umgegangen wird.
Positiv kann ich mich leider nur über ein paar Seiten am Ende des Buches äußern. Zum Ende hin kam etwas Spannung auf, was am Gesamteindruck aber leider nichts ändert. Ich habe versucht, so sachlich wie möglich zu bleiben, aber „Youngbloods“ ist das furchtbarste Buch, das ich je gelesen habe.
Bewertung
5/5
17.01.2024
Buch (Taschenbuch)
Sehr guter Sapphic Roman seit Langem!
Leider gibt es ja sowieso schon sooo wenig sapphic-Romane da draußen. Daher war ich so froh dieses Buch gefunden zu haben. Habe es tbh nur wegen des mich sehr neugierig machenden Klappentextes mitgenommen. Hätte nie so eine gute Storyline erwartet! Ich liebe den character development von Kat. Und wenn ich ehrlich bin habe ich mich ein kleines bisschen in Taylor verliebt ;)
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4/5
03.11.2023
Buch (Taschenbuch)
Vampire müssen nicht glitzern, um cool zu sein
Seit ihrer Geburt lebt Kat unter den Menschen, der Armut nahe. Trotzdem beschliesst sie sich für eine Elite-Uni zu bewerben und wird mit Stipendium angenommen. Von nun an soll alles besser werden. Doch da trifft Kat auf ihre neue Mitbewohnerin und ehemals beste Freundin Taylor, welche der Grund dafür ist, dass Kat und ihre Mutter unter den Menschen leben mussten. Bald muss Kat allerdings realisieren, dass Taylor nicht ihr grösstes Problem ist und auch das Leben unter Reichen nicht nur Vorteile hat.
Als grosser Vampirfan durfte dieses Buch unter keinen Umständen auf meiner TBR fehlen. Gerade nachdem auf Tiktok ein grosses Lob ausgesprochen wurde, war klar, dass ich diesem Buch eine Chance möchte. Ich habe aber auch hier schnell gemerkt, dass ich nicht zum Zielpublikum gehöre, was mich schade dünkt. Denn dieses Buch hätte durchaus Potenzial gehabt.
Wo das Buch meiner Meinung nach die grösste Schwäche hatte, war die Political Correctness, respektive Kats Umgang damit. Ständig kritisiert sie andere für ihre Ausdrucksweise und das Fehlen von genderneutraler Sprache. Sie vergleicht ein Eliteinternat mit San Francisco, einer laut ihrer Ausssage sehr liberale Stadt. Am Anfang war ich noch auf ihrer Seite, doch irgendwann hat es nur noch gestört. Ich finde es durchaus gut, sich mit solchen Dingen kritisch auseinanderzusetzten, aer Kats Umgang damit war mir etwas zu viel, vor allem, wenn man bedenkt, dass sie dringendere Probleme lösen muss. Auch Kats Beziehung mit Taylor würde ich weniger als Enemies to Lovers bezeichenen und fühlte mich dementsprechend in die Irre geleitet. Sie streiten zwar und ihr Vertrauen ineinander ist bis in die Grundfeste erschüttert, aber wirklich Hass hat sich da nie gezeigt.Es fühlt sich also ein bisschen so an, als würden wir als Leserschaft bewusst dazu gedrängt, diese Geschichte als Enemies to Lovers anzusehen, auch wenn es das grundsätzlich nicht ist.
Was mir wiederum gefiel, war der queere Aspekt der Geschichte und der Umgang des Buches damit. Auch wenn mich Kat genervt hat, so finde ich es wichtig diese Debatten zu führen und uns aufzuzeigen, wo unsere Probleme als Gesellschaft liegen. Auch Kat und Taylor fand ich super süss und eswar unterhaltsam, ihnen zu folgen. Auch wenn ich beide manchmal am liebsten angeschriehen hätte. Ihre Beziehung zusammen mit dem eigentlichen Plot hat mir gut gefallen und diese beiden Punkte waren schön verwoben, sodass sich nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern auch ein sehr spannender Fantasyroman ergeben hat. Auch die anderen Youngbloods waren mir sehr sympathisch und auch zu den doch sehr zahlreichen Nebenfiguren konnte ich gute Verbindungen aufbauen.
Ich denke, die Welt in welcher sich kat befindet hätte ruhig noch ausgebaut werden können und hätte es durchaus vertragen, einen weiteren Teil zu bekommen. Andererseits ist es in einer Welt, in welcher wir teilweise ewigs auf weitere Teile warten müssen, ganz angenehm nur ein Buch lesen zu müssen. Deshalb ist dies meine Empfehlung für Jugendliche, welche sich mit dem Thema LGTBQA+ auseinandersetzen (wollen) und keine Lust auf lange reihen haben. Aber auch für erwachsenene Vampirfans hält dieses Buch einiges bereit und ist gerade in den Ferien sehr unterhaltsam, um einfach einmal den Kopf ausschalten zu können.