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Produktbild: Nightbitch
Artikelbild von Nightbitch
Rachel Yoder

1. Nightbitch

Nightbitch

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Jana Kozewa

Spieldauer

8 Stunden und 46 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

16.09.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

121

Verlag

Argon

Übersetzt von

Eva Bonne

Sprache

Deutsch

EAN

9783732409754

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Jana Kozewa

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Erscheinungsdatum

16.09.2023

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Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

121

Verlag

Argon

Übersetzt von

Eva Bonne

Sprache

Deutsch

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9783732409754

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auf den Hund gekommen

stefanb am 18.09.2023

Bewertungsnummer: 2024977

Bewertet: Hörbuch-Download

Nightbitch. Man könnte auch sagen, die Protagonistin sei auf den Hund gekommen. Aber jetzt erstmal ganz von vorne. Das Cover sticht schon ziemlich aus der Masse heraus. Mir fällt kein Roman ein, der den Lesenden einfach ein rohes Stück Fleisch präsentiert. Und auch der Titel ist sehr prägnant. Am besten geht man unvoreingenommen an diesen Roman heran und lässt die Geschichte einfach auf sich wirken. Es lohnt sich. Oh wie schön ist es, wenn eine Frau zu einer Mutter wird. Während sich für die Männer nicht allzu viel ändert, gibt es bei den Frauen einiges, das das Leben richtig umkrempelt. Körperliche Veränderungen sind da nur ein Aspekt. Aber genau diesen Aspekt lässt die Autorin Rachel Yoder ihre Protagonistin auf das Intensivste durchleben. Das Ganze ist sehr pointiert geschrieben und trifft genau ins Schwarze. Wer selbst Kinder hat, egal ob Frau oder Mann, wird sich des Öfteren in den verschiedenen Szenen wiedererkennen. Mir persönlich gefällt, dass Yoder das Thema Mutterschaft auf unorthodoxe Weise anspricht, verdeutlich und interpretiert. Besonders gefällt mir das Ende. Mit so einer gekonnten Kurve und dem darauffolgenden Abschluss des Romans hätte ich nicht gerechnet. Gesprochen wird der Roman von Jana Kozewa. Bei dem Hörbuch konnte man sich entspannt zurücklehnen und der Verwandlung, hin zu Nightbitch, konzentriert und gespannt lauschen.

auf den Hund gekommen

stefanb am 18.09.2023
Bewertungsnummer: 2024977
Bewertet: Hörbuch-Download

Nightbitch. Man könnte auch sagen, die Protagonistin sei auf den Hund gekommen. Aber jetzt erstmal ganz von vorne. Das Cover sticht schon ziemlich aus der Masse heraus. Mir fällt kein Roman ein, der den Lesenden einfach ein rohes Stück Fleisch präsentiert. Und auch der Titel ist sehr prägnant. Am besten geht man unvoreingenommen an diesen Roman heran und lässt die Geschichte einfach auf sich wirken. Es lohnt sich. Oh wie schön ist es, wenn eine Frau zu einer Mutter wird. Während sich für die Männer nicht allzu viel ändert, gibt es bei den Frauen einiges, das das Leben richtig umkrempelt. Körperliche Veränderungen sind da nur ein Aspekt. Aber genau diesen Aspekt lässt die Autorin Rachel Yoder ihre Protagonistin auf das Intensivste durchleben. Das Ganze ist sehr pointiert geschrieben und trifft genau ins Schwarze. Wer selbst Kinder hat, egal ob Frau oder Mann, wird sich des Öfteren in den verschiedenen Szenen wiedererkennen. Mir persönlich gefällt, dass Yoder das Thema Mutterschaft auf unorthodoxe Weise anspricht, verdeutlich und interpretiert. Besonders gefällt mir das Ende. Mit so einer gekonnten Kurve und dem darauffolgenden Abschluss des Romans hätte ich nicht gerechnet. Gesprochen wird der Roman von Jana Kozewa. Bei dem Hörbuch konnte man sich entspannt zurücklehnen und der Verwandlung, hin zu Nightbitch, konzentriert und gespannt lauschen.

Eine Grenzerfahrung

Sursulapitschi am 16.09.2023

Bewertungsnummer: 2023128

Bewertet: Hörbuch-Download

Dieses Buch ist eine Grenzerfahrung. Und die Tatsache, dass es als lustiges Buch angekündigt wird, ist wirklich irreführend. Es ist ironisch bis sarkastisch und räumt bitterböse mit allen Klischees auf, mit denen man die Mutterschaft in der Regel belegt. Da ist eine junge Mutter am Limit. Sie hat ihren Job aufgegeben, um sich um ihren kleinen Sohn zu kümmern und stellt dabei fest, auch das ist ein Fulltimejob, sogar mit maximalen Überstunden, Schlafentzug und dem Zurückstellen der eigenen Bedürfnisse bis zur Selbstaufgabe. Ihre Situation wird höchst mitreißend geschildert. Man spürt all ihre Zweifel und Verzweiflung und jede Mutter weiß genau, was sie durchmacht. Was heißt Mutterschaft eigentlich? Ist es Selbstverwirklichung, Dienst an der Menschheit oder ist man als Mutter nicht eigentlich die Milchmaschine. Hat so ein Mutterdasein nicht etwas Animalisches? Allein schon der Vorgang der Geburt ist so absurd, dass man sich fragen kann, warum zivilisierte Menschen nicht schon längst etwas Menschenwürdigeres erfunden haben, statt diesen Vorgang zur erfüllenden Erfahrung zu verklären. Die zutiefst verzweifelte Frau findet einen Ausweg: Sie akzeptiert den animalischen Aspekt ihrer Situation und wird zu Nightbitch, einer Hundefrau mit einem Hundesohn, die beide plötzlich entspannt herumtollen oder auch Kaninchen jagen können, ohne darüber nachzudenken, was man von ihnen erwartet. Natürlich ist das spooky und auch zynisch. Sie kommt in absurde Situationen, weil sie doch innerhalb ihres Umfelds den Schein wahren muss. Komisch fand ich allerdings erst das Ende. Die Autorin findet eine unglaublich originelle Art, dem Ganzen einen gespenstischen Showdown zu verschaffen. Dieses Buch ist eine gnadenlose Abrechnung mit dem verklärten Bild der Supermutter, sprengt alle Normen und schmeißt sie uns vor die Füße. Es ist ein aufwühlendes Erlebnis und bringt auch den Leser an seine Grenzen. Chapeau. Das Hörbuch liest Jana Kozewa in genau dem richtigen Tonfall, fast abgebrüht serviert sie uns die absurdesten Dinge. Es dauert 8 Stunden und 47 Minuten, ist ganz und gar kein Spaß, aber eine eindrückliche Erfahrung.

Eine Grenzerfahrung

Sursulapitschi am 16.09.2023
Bewertungsnummer: 2023128
Bewertet: Hörbuch-Download

Dieses Buch ist eine Grenzerfahrung. Und die Tatsache, dass es als lustiges Buch angekündigt wird, ist wirklich irreführend. Es ist ironisch bis sarkastisch und räumt bitterböse mit allen Klischees auf, mit denen man die Mutterschaft in der Regel belegt. Da ist eine junge Mutter am Limit. Sie hat ihren Job aufgegeben, um sich um ihren kleinen Sohn zu kümmern und stellt dabei fest, auch das ist ein Fulltimejob, sogar mit maximalen Überstunden, Schlafentzug und dem Zurückstellen der eigenen Bedürfnisse bis zur Selbstaufgabe. Ihre Situation wird höchst mitreißend geschildert. Man spürt all ihre Zweifel und Verzweiflung und jede Mutter weiß genau, was sie durchmacht. Was heißt Mutterschaft eigentlich? Ist es Selbstverwirklichung, Dienst an der Menschheit oder ist man als Mutter nicht eigentlich die Milchmaschine. Hat so ein Mutterdasein nicht etwas Animalisches? Allein schon der Vorgang der Geburt ist so absurd, dass man sich fragen kann, warum zivilisierte Menschen nicht schon längst etwas Menschenwürdigeres erfunden haben, statt diesen Vorgang zur erfüllenden Erfahrung zu verklären. Die zutiefst verzweifelte Frau findet einen Ausweg: Sie akzeptiert den animalischen Aspekt ihrer Situation und wird zu Nightbitch, einer Hundefrau mit einem Hundesohn, die beide plötzlich entspannt herumtollen oder auch Kaninchen jagen können, ohne darüber nachzudenken, was man von ihnen erwartet. Natürlich ist das spooky und auch zynisch. Sie kommt in absurde Situationen, weil sie doch innerhalb ihres Umfelds den Schein wahren muss. Komisch fand ich allerdings erst das Ende. Die Autorin findet eine unglaublich originelle Art, dem Ganzen einen gespenstischen Showdown zu verschaffen. Dieses Buch ist eine gnadenlose Abrechnung mit dem verklärten Bild der Supermutter, sprengt alle Normen und schmeißt sie uns vor die Füße. Es ist ein aufwühlendes Erlebnis und bringt auch den Leser an seine Grenzen. Chapeau. Das Hörbuch liest Jana Kozewa in genau dem richtigen Tonfall, fast abgebrüht serviert sie uns die absurdesten Dinge. Es dauert 8 Stunden und 47 Minuten, ist ganz und gar kein Spaß, aber eine eindrückliche Erfahrung.

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Nightbitch

von Rachel Yoder

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Kathrin Bögelsack

Orell Füssli Bern

Zum Portrait

5/5

Phänomenal

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In jeder Hinsicht unerwartet erzählt Rachel Yoder über das Muttersein in unserer Zeit. Klingt banal, aber ich verspreche, das Ergebnis ist phänomenal. Die Hauptfigur, nur «Mutter» genannt, hat nach der Geburt ihres Sohnes zunächst noch zu arbeiten versucht, musste aber irgendwann aufgeben. Nun ist sie in der privilegierten Position, «nur» Hausfrau und Mutter sein und sich tagein, tagaus um ihren Sohn kümmern zu können. Doch warum fühlt sie sich nicht privilegiert? Warum hat sie den Eindruck, gescheitert zu sein? Und wie soll sie mit der unbändigen Wut umgehen, die sie immer wieder überkommt? Aus der Mutter wird Nightbitch, eine Hündin, die nachts umherstreift, kleine Tiere reisst und sich ganz ihren Instinkten überlässt. Ob die Verwandlung die erhoffte Erlösung birgt? Rachel Yoder schreibt chronologisch und als allwissende Erzählerin aus Sicht ihrer Protagonistin. Die Ereignisse dieses Sommers schildert sie überwiegend in Innenansichten der Mutter, ihren Gedanken und Gefühlen. Die Mutter ist oft sarkastisch. Entsprechende Aussagen bzw. Gedanken sind kursiv geschrieben. In ihrer Verzweiflung findet sie in der Bibliothek ein (fiktives) Buch, aus dem sie im Folgenden immer wieder zitiert, wir bekommen es somit auch mit einer Form von Interliterarität zu tun. Als die Mutter beginnt, der Autorin Mails zu schreiben, hat dies Ähnlichkeiten mit Beten. Der Besuch einer Party wiederum mutet sektenartig an, der realitätsnahe Anlass – die Bewerbung eines idealen Geschäftsmodells für Mütter zum Erwirtschaften eines passiven Einkommens – wirft ein Schlaglicht auf die beruflichen Aussichten des Mutterseins. Die Autorin schildert die tiefe Verzweiflung, Frustration und Wut von Müttern bzw. denen, die sich ausschliesslich um die Kinder kümmern, auf treffende, urtümliche, teils beissende, oft komische Art und Weise. Sie zeigt, was auch heute immer noch im Argen liegt und bedient sich bei der Lösungsfindung eines fantastischen, völlig überraschenden Weges: der Hundwerdung ihrer Protagonistin. Wie die Mutter aus ihrer Verwandlung eine Performance macht, so ist auch dieses Buch eine einzige Kunstperformance: leicht verstörend, zutiefst bewegend und unvergesslich! Übersetzt von Eva Bonné.
  • Kathrin Bögelsack
  • Buchhändler/-in

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5/5

Phänomenal

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In jeder Hinsicht unerwartet erzählt Rachel Yoder über das Muttersein in unserer Zeit. Klingt banal, aber ich verspreche, das Ergebnis ist phänomenal. Die Hauptfigur, nur «Mutter» genannt, hat nach der Geburt ihres Sohnes zunächst noch zu arbeiten versucht, musste aber irgendwann aufgeben. Nun ist sie in der privilegierten Position, «nur» Hausfrau und Mutter sein und sich tagein, tagaus um ihren Sohn kümmern zu können. Doch warum fühlt sie sich nicht privilegiert? Warum hat sie den Eindruck, gescheitert zu sein? Und wie soll sie mit der unbändigen Wut umgehen, die sie immer wieder überkommt? Aus der Mutter wird Nightbitch, eine Hündin, die nachts umherstreift, kleine Tiere reisst und sich ganz ihren Instinkten überlässt. Ob die Verwandlung die erhoffte Erlösung birgt? Rachel Yoder schreibt chronologisch und als allwissende Erzählerin aus Sicht ihrer Protagonistin. Die Ereignisse dieses Sommers schildert sie überwiegend in Innenansichten der Mutter, ihren Gedanken und Gefühlen. Die Mutter ist oft sarkastisch. Entsprechende Aussagen bzw. Gedanken sind kursiv geschrieben. In ihrer Verzweiflung findet sie in der Bibliothek ein (fiktives) Buch, aus dem sie im Folgenden immer wieder zitiert, wir bekommen es somit auch mit einer Form von Interliterarität zu tun. Als die Mutter beginnt, der Autorin Mails zu schreiben, hat dies Ähnlichkeiten mit Beten. Der Besuch einer Party wiederum mutet sektenartig an, der realitätsnahe Anlass – die Bewerbung eines idealen Geschäftsmodells für Mütter zum Erwirtschaften eines passiven Einkommens – wirft ein Schlaglicht auf die beruflichen Aussichten des Mutterseins. Die Autorin schildert die tiefe Verzweiflung, Frustration und Wut von Müttern bzw. denen, die sich ausschliesslich um die Kinder kümmern, auf treffende, urtümliche, teils beissende, oft komische Art und Weise. Sie zeigt, was auch heute immer noch im Argen liegt und bedient sich bei der Lösungsfindung eines fantastischen, völlig überraschenden Weges: der Hundwerdung ihrer Protagonistin. Wie die Mutter aus ihrer Verwandlung eine Performance macht, so ist auch dieses Buch eine einzige Kunstperformance: leicht verstörend, zutiefst bewegend und unvergesslich! Übersetzt von Eva Bonné.

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Melina Bossart

Orell Füssli Rösslitor St.Gallen

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3/5

Nightbitch - Rachel Yoder 2023

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wer genügend Ausdauer mitbringt, für den könnte Niightbitch etwas sein. Ich musste mich durch den ersten Teil etwas durchkämpfen, was sich dann in der zweiten Hälfte des Buches bezahlt macht. Im ersten Teil kommt die Protagonistin (man erfährt ihren Namen nicht) nicht gut zurecht mit ihrer neuen Mutterschaft und dem nicht-ausleben-können ihrer Kunst und Kreativität. Sie hat das Gefühl, sich in einen Hund zu verwandeln, sehr amüsant. Etwa in der Mitte ändert sich aber das Verhältnis der Mutter zum Muttersein, als sie sich das erste mal richitg 'ausleben' kann. Dieses Ausleben hat eine solche Kraft, Ästhetik und Intuition in sich, dass das einfach cool und mitreissend ist. Wie dieses 'Ausleben' aussieht und stattfindet, erfahren Sie im Buch. Und ohne zu viel zu verraten: Der Schluss ist das Beste an der ganzen Sache. Er hat für mich das Buch gerettet! Beim Lesen hatte ich teils sehr widersprüchliche Gefühle der Protagonistin gegenüber, dies legt sich dann aber im zweiten Teil.
  • Melina Bossart
  • Buchhändler/-in

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3/5

Nightbitch - Rachel Yoder 2023

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wer genügend Ausdauer mitbringt, für den könnte Niightbitch etwas sein. Ich musste mich durch den ersten Teil etwas durchkämpfen, was sich dann in der zweiten Hälfte des Buches bezahlt macht. Im ersten Teil kommt die Protagonistin (man erfährt ihren Namen nicht) nicht gut zurecht mit ihrer neuen Mutterschaft und dem nicht-ausleben-können ihrer Kunst und Kreativität. Sie hat das Gefühl, sich in einen Hund zu verwandeln, sehr amüsant. Etwa in der Mitte ändert sich aber das Verhältnis der Mutter zum Muttersein, als sie sich das erste mal richitg 'ausleben' kann. Dieses Ausleben hat eine solche Kraft, Ästhetik und Intuition in sich, dass das einfach cool und mitreissend ist. Wie dieses 'Ausleben' aussieht und stattfindet, erfahren Sie im Buch. Und ohne zu viel zu verraten: Der Schluss ist das Beste an der ganzen Sache. Er hat für mich das Buch gerettet! Beim Lesen hatte ich teils sehr widersprüchliche Gefühle der Protagonistin gegenüber, dies legt sich dann aber im zweiten Teil.

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