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Sie sagt. Er sagt. Ein Theaterstück

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

6591

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.02.2024

Verlag

btb

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

18.7/12.8/1.5 cm

Gewicht

173 g

Farbe

Lichtgrau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77466-1

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

6591

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.02.2024

Verlag

btb

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

18.7/12.8/1.5 cm

Gewicht

173 g

Farbe

Lichtgrau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77466-1

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Wer sagt die Wahrheit?

peedee (Mitglied der Book Circle Community) am 27.10.2025

Bewertungsnummer: 2638229

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wenn eine prominente Frau öffentlich verkündet, das Opfer einer Vergewaltigung geworden zu sein, schlägt dies hohe Wellen. Katharina Schlüter, erfolgreiche TV-Moderatorin, behauptet, von ihrem ehemaligen Geliebten missbraucht worden zu sein. Er bestreitet dies vehement. In der Gerichtsverhandlung steht Aussage gegen Aussage. Wer hat Recht? Erster Eindruck: Ein schlichtes Cover, das im gleichen Stil auch seine anderen Bücher schmückt – gefällt mir. Wenn aus einem „Schäferstündchen“ zu zweit plötzlich ein Missbrauchsfall wird, der in der Presse ausgeschlachtet wird: Jede und jeder weiss etwas dazu zu berichten. Doch effektiv wissen nur die beiden, was in jener Nacht passiert ist… Wurde sie wirklich vergewaltigt? Oder will sie sich einfach an ihm rächen und hängt ihm die Vergewaltigung an? Weshalb? Sagt sie die Wahrheit? Und warum äussert er sich nicht dazu? Weil es stimmt? Oder weil es unter seinem Niveau ist, auf falsche Anschuldigungen zu antworten? Wie reagieren die Ehepartner der beiden darauf? Für mich war es das erste Buch des Autors, wird aber bestimmt nicht das letzte gewesen sein. Diese Erzählung wurde für den ZDF mit grossem Staraufgebot verfilmt; ich kenne diese nicht, habe nun aber Lust darauf bekommen. Die Geschichte war aufgrund der geringen Seitenzahl ziemlich schnell ausgelesen. Ich hatte das Gefühl, mit im Gerichtssaal zu sitzen und der Verhandlung beizuwohnen: Ich hörte die eine Aussage und dachte „ja, das stimmt, das könnte so gewesen sein“ und dann hörte ich die Gegenpartei und dachte wiederum „ja, auch das könnte genau so gewesen sein“. Ich schwankte somit bis zuletzt, denn es gab immer wieder ein Für und Wider den Angeklagten. Der Ausgang der Geschichte war überraschend – mehr verrate ich aber nicht! Von mir gibt es 5 Sterne.

Wer sagt die Wahrheit?

peedee (Mitglied der Book Circle Community) am 27.10.2025
Bewertungsnummer: 2638229
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wenn eine prominente Frau öffentlich verkündet, das Opfer einer Vergewaltigung geworden zu sein, schlägt dies hohe Wellen. Katharina Schlüter, erfolgreiche TV-Moderatorin, behauptet, von ihrem ehemaligen Geliebten missbraucht worden zu sein. Er bestreitet dies vehement. In der Gerichtsverhandlung steht Aussage gegen Aussage. Wer hat Recht? Erster Eindruck: Ein schlichtes Cover, das im gleichen Stil auch seine anderen Bücher schmückt – gefällt mir. Wenn aus einem „Schäferstündchen“ zu zweit plötzlich ein Missbrauchsfall wird, der in der Presse ausgeschlachtet wird: Jede und jeder weiss etwas dazu zu berichten. Doch effektiv wissen nur die beiden, was in jener Nacht passiert ist… Wurde sie wirklich vergewaltigt? Oder will sie sich einfach an ihm rächen und hängt ihm die Vergewaltigung an? Weshalb? Sagt sie die Wahrheit? Und warum äussert er sich nicht dazu? Weil es stimmt? Oder weil es unter seinem Niveau ist, auf falsche Anschuldigungen zu antworten? Wie reagieren die Ehepartner der beiden darauf? Für mich war es das erste Buch des Autors, wird aber bestimmt nicht das letzte gewesen sein. Diese Erzählung wurde für den ZDF mit grossem Staraufgebot verfilmt; ich kenne diese nicht, habe nun aber Lust darauf bekommen. Die Geschichte war aufgrund der geringen Seitenzahl ziemlich schnell ausgelesen. Ich hatte das Gefühl, mit im Gerichtssaal zu sitzen und der Verhandlung beizuwohnen: Ich hörte die eine Aussage und dachte „ja, das stimmt, das könnte so gewesen sein“ und dann hörte ich die Gegenpartei und dachte wiederum „ja, auch das könnte genau so gewesen sein“. Ich schwankte somit bis zuletzt, denn es gab immer wieder ein Für und Wider den Angeklagten. Der Ausgang der Geschichte war überraschend – mehr verrate ich aber nicht! Von mir gibt es 5 Sterne.

Die Suche nach der Wahrheit!

Bücherleser26 am 15.12.2024

Bewertungsnummer: 2365047

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Katharina Schlüter führt mit Christian Thiede eine Affäre, bis zu dem Tag, an dem sich die beiden trennen. Monate später begegnen sie sich zufällig wieder. Drei Tage danach geht bei der Polizei eine Anzeige ein: Thiede habe sie vergewaltigt. Es kommt zu einem Gerichtsprozess, in dem beide Seiten ihre Sicht der Dinge darlegen, Sachverständige befragt, Beweismittel präsentiert und Zeugen vernommen werden. Bis zum Schluss steht Aussage gegen Aussage, die Frage nach der endgültigen Wahrheit scheint schwierig. Als sich das Gericht zur Beratung zurückziehen will, erleben die Anwesenden eine weitere überraschende Wendung. Schirachs Theaterstück verspricht fesselnde Spannung, der Gerichtsprozess ist anschaulich und hochinteressant geschrieben, was den Leser von Seite zu Seite mehr verzweifeln lässt. Wir erleben immer wieder Wendungen und neue Erkenntnisse, die unser vermeintliches Urteil auf den Kopf stellen und zum Nachdenken anregen. Der Autor konfrontiert uns mit wichtigen gesellschaftlichen Fragen: Was ist Wahrheit? Wie funktioniert objektive Justiz? Und wem schenken wir unser Vertrauen? Schirach ist ein Meister der Gesellschaftskritik und hat mit > Sie sagt. Er sagt. < ein Pflichtwerk geschrieben, das jeder gelesen haben muss!

Die Suche nach der Wahrheit!

Bücherleser26 am 15.12.2024
Bewertungsnummer: 2365047
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Katharina Schlüter führt mit Christian Thiede eine Affäre, bis zu dem Tag, an dem sich die beiden trennen. Monate später begegnen sie sich zufällig wieder. Drei Tage danach geht bei der Polizei eine Anzeige ein: Thiede habe sie vergewaltigt. Es kommt zu einem Gerichtsprozess, in dem beide Seiten ihre Sicht der Dinge darlegen, Sachverständige befragt, Beweismittel präsentiert und Zeugen vernommen werden. Bis zum Schluss steht Aussage gegen Aussage, die Frage nach der endgültigen Wahrheit scheint schwierig. Als sich das Gericht zur Beratung zurückziehen will, erleben die Anwesenden eine weitere überraschende Wendung. Schirachs Theaterstück verspricht fesselnde Spannung, der Gerichtsprozess ist anschaulich und hochinteressant geschrieben, was den Leser von Seite zu Seite mehr verzweifeln lässt. Wir erleben immer wieder Wendungen und neue Erkenntnisse, die unser vermeintliches Urteil auf den Kopf stellen und zum Nachdenken anregen. Der Autor konfrontiert uns mit wichtigen gesellschaftlichen Fragen: Was ist Wahrheit? Wie funktioniert objektive Justiz? Und wem schenken wir unser Vertrauen? Schirach ist ein Meister der Gesellschaftskritik und hat mit > Sie sagt. Er sagt. < ein Pflichtwerk geschrieben, das jeder gelesen haben muss!

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Kathrin Bögelsack

Orell Füssli Bern

Zum Portrait

5/5

Einmal mehr grandios gut

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ferdinand von Schirach beleuchtet in seinem Theaterstück «Sie sagt. Er sagt.» eine Gerichtsverhandlung, in der eine Frau ihren ehemaligen Geliebten der Vergewaltigung bezichtigt. Das Thema allein birgt schon jede Menge Sprengstoff. Von Schirach schreibt auf seine gewohnt nüchtern präzise Art und die Dialoge zwischen der Vorsitzenden und den jeweiligen Personen im Zeugenstand sind rasant. Die Verteidigerin, Breslau, und der Rechtsbeistand der Nebenklägerin, Biegler, sind die markantesten Figuren. Im Namen ihrer jeweiligen Mandant*innen haken sie nach, stellen sie in Frage, sind unbequem. Von Schirach ruft alle relevanten Figuren nacheinander und geordnet in den Zeugenstand, wir hören ihre Beiträge und versuchen uns derweil selber, ein Bild zu machen, ähnlich wie die anwesenden Schöffen. Doch wenn am Ende beide bei ihrer jeweiligen Aussage bleiben, ist eine Verurteilung äusserst schwierig. Wer sagt denn nun die Wahrheit? Wer nicht? Was ist wirklich passiert? Ein Stück zu einem hochaktuellen Thema, dessen, in meinen Augen, wichtigste Botschaft lautet, dass wir anständig und ehrlich zueinander und zu uns selbst sein sollten. Denn sonst verlieren alle.
  • Kathrin Bögelsack
  • Buchhändler/-in

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5/5

Einmal mehr grandios gut

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ferdinand von Schirach beleuchtet in seinem Theaterstück «Sie sagt. Er sagt.» eine Gerichtsverhandlung, in der eine Frau ihren ehemaligen Geliebten der Vergewaltigung bezichtigt. Das Thema allein birgt schon jede Menge Sprengstoff. Von Schirach schreibt auf seine gewohnt nüchtern präzise Art und die Dialoge zwischen der Vorsitzenden und den jeweiligen Personen im Zeugenstand sind rasant. Die Verteidigerin, Breslau, und der Rechtsbeistand der Nebenklägerin, Biegler, sind die markantesten Figuren. Im Namen ihrer jeweiligen Mandant*innen haken sie nach, stellen sie in Frage, sind unbequem. Von Schirach ruft alle relevanten Figuren nacheinander und geordnet in den Zeugenstand, wir hören ihre Beiträge und versuchen uns derweil selber, ein Bild zu machen, ähnlich wie die anwesenden Schöffen. Doch wenn am Ende beide bei ihrer jeweiligen Aussage bleiben, ist eine Verurteilung äusserst schwierig. Wer sagt denn nun die Wahrheit? Wer nicht? Was ist wirklich passiert? Ein Stück zu einem hochaktuellen Thema, dessen, in meinen Augen, wichtigste Botschaft lautet, dass wir anständig und ehrlich zueinander und zu uns selbst sein sollten. Denn sonst verlieren alle.

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Sarah-Nina Huber

Orell Füssli Bahnhof St. Gallen

Zum Portrait

4/5

ein Theaterstück

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein Abbild unserer Gesellschaft und ihrer Vorurteile in einer Situation in der ich hoffe, dass sich nie jemand wiederfinden muss. Persönlich mochte ich Theaterstücke in Buchform schon seit ich das erste Mal eines gelesen hatte! Das ist hier nicht anders, ich kam durch die Dialog-fokussierte Handlung schnell ins Buch und somit den Gerichtssaal rein. Ich habe die Rechtsanwält*innen Breslau und Biegler aufgrund ihrer mit B-anfangenden Namen oft verwechselt. Das kommt bei mir zwar öfter vor und ist auch nicht weiter schlimm. Hier hat es aber doch wesentliche Auswirkungen auf das Buch bzw den Fall, ob jetzt die Verteidigung etwas sagt oder die Nebenklage-Vertretung. Vom Buch hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht. Es ist auch “nur” ein Theaterstück, als Roman wäre es definitiv zu kurz bzw zu oberflächlich für mich. Klar, das Ende ist offen und der Prozess noch nicht beendet, trotzdem hat es sich schnell angefühlt. Oft wurden einfach Fakten und Statistiken aufgelistet, die zwar zur Story passten (z.B. bei der Aussage der Gutachterin), aber sich trotzdem wie eine Liste angefühlt haben. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass ein solcher Prozess nicht an einem einzelnen Prozesstag (so gut wie) fertig ist. Zum Glück bin ich aber noch nie in der Situation gewesen und kann es daher nicht zu 100% beurteilen. Trotzdem ein Buch, dass ich weiterempfehlen kann. Vor allem für Menschen die sich mit dem Thema sexuelle Gewalt ein bisschen auseinandersetzen möchte oder einfach wieder einmal ein Theaterstück lesen.
  • Sarah-Nina Huber
  • Buchhändler/-in

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4/5

ein Theaterstück

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein Abbild unserer Gesellschaft und ihrer Vorurteile in einer Situation in der ich hoffe, dass sich nie jemand wiederfinden muss. Persönlich mochte ich Theaterstücke in Buchform schon seit ich das erste Mal eines gelesen hatte! Das ist hier nicht anders, ich kam durch die Dialog-fokussierte Handlung schnell ins Buch und somit den Gerichtssaal rein. Ich habe die Rechtsanwält*innen Breslau und Biegler aufgrund ihrer mit B-anfangenden Namen oft verwechselt. Das kommt bei mir zwar öfter vor und ist auch nicht weiter schlimm. Hier hat es aber doch wesentliche Auswirkungen auf das Buch bzw den Fall, ob jetzt die Verteidigung etwas sagt oder die Nebenklage-Vertretung. Vom Buch hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht. Es ist auch “nur” ein Theaterstück, als Roman wäre es definitiv zu kurz bzw zu oberflächlich für mich. Klar, das Ende ist offen und der Prozess noch nicht beendet, trotzdem hat es sich schnell angefühlt. Oft wurden einfach Fakten und Statistiken aufgelistet, die zwar zur Story passten (z.B. bei der Aussage der Gutachterin), aber sich trotzdem wie eine Liste angefühlt haben. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass ein solcher Prozess nicht an einem einzelnen Prozesstag (so gut wie) fertig ist. Zum Glück bin ich aber noch nie in der Situation gewesen und kann es daher nicht zu 100% beurteilen. Trotzdem ein Buch, dass ich weiterempfehlen kann. Vor allem für Menschen die sich mit dem Thema sexuelle Gewalt ein bisschen auseinandersetzen möchte oder einfach wieder einmal ein Theaterstück lesen.

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