Band 211
Vergangenheit, die nicht vergeht Gespaltene Gesellschaften und gegensätzliche Narrative
Aus der Reihe
Wiener Vorlesungen
1
Fr. 7.50
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB 3
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
24.10.2023
Verlag
PicusSeitenzahl
64 (Printausgabe)
Dateigröße
824 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783711754998
Mit Sicherheit kann man die Vergangenheit nicht ändern, aber man kann sie unter veränderten historischen Umständen neu deuten. Darin sieht Aleida Assmann, Friedenspreisträgerin, eine Chance für Gesellschaften, in denen dieselbe Geschichte von unterschiedlichen Gruppen in gegensätzlichen Narrativen erzählt wird. Das führt zu Spaltungen, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt untergraben. Denn solange unterschiedliche Narrative einander unversöhnlich gegenüberstehen, ist nicht nur die Möglichkeit sozialer Anerkennung und politischer Gleichberechtigung blockiert, sondern auch die Perspektive auf eine gemeinsame Zukunft versperrt.
Kundinnen und Kunden meinen
Aussagekräftig
Bewertung am 21.11.2023
Bewertungsnummer: 2073414
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Bisher kannte ich die Autorin noch nicht. Mir hat dieses Buch mit seinen gerade mal 54 Seiten sehr gefallen. Die Autorin stößt Gedanken an zum Thema wie wir uns selbst im geschichtlichen Kontext wahrnehmen, und wie sich wiederum andere, die vielleicht besiegt oder verdrängt wurden wahrnehmen. Es gilt einen gemeinsamen Weg zu finden. Die Vergangenheit, so Assmann ist nicht veränderbar. Jedoch der Blick auf die Zukunft. Hierbei geht Aleida Assmann auch auf die Migration ein und wie sie eine Gesellschaft verändern kann. Es liegt an uns allen ob wir hinschauen, zuhören und einen gemeinsamen Weg beschreiten.
Ein wichtiges Buch welches Gesellschaftsthemen beleuchtet. Im Anhang gibt es ein Interview in dem nochmals Fragen zu verschiedenen Punkten gestellt werden.
Die wenigen Zitate geben dem Text noch mehr Bedeutungskraft.
Leseempfehlung!