Produktbild: Die Schwestern

Die Schwestern Roman - Buch zum Kinofilm »September & July«

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.07.2024

Verlag

btb

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

20.6/13.5/1.9 cm

Gewicht

231 g

Originaltitel

Sisters

Übersetzt von

Birgit Maria Pfaffinger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77439-5

Beschreibung

Rezension

»Das Buch mit dem besten Plot-Twist der Saison, eindrucksvoll übersetzt von Birgit Maria Pfaffinger.« ("Buchkultur")
»Daisy Johnson hat ein unglaublich dichtes und intensives Kammerspiel erschaffen, das auf vielen Ebenen ergreifend und erschütternd ist, da es tiefe psychologische Aspekte berührt und uns darüber mit ihrer tragischen Hauptfigur verflechtet.« ("Belletristik-Couch.de")
»Aus gutem Grund ist Daisy Johnson die jüngste Autorin, die jemals auf der Shortlist des Booker Prize stand: Dieser Roman ist ein weiteres Meisterwerk.« ("Elle")
»Daisy Johnson ist das dämonische Kind von Shirley Jackson und Stephen King.« ("The Observer")
»Daisy Johnson ist eine der besten Schriftsteller*innen Englands.« ("Max Porter")
»Daisy Johnson ist eine grossartige Erzählerin.« ("Katja Engelhardt, BR Zündfunk")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.07.2024

Verlag

btb

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

20.6/13.5/1.9 cm

Gewicht

231 g

Originaltitel

Sisters

Übersetzt von

Birgit Maria Pfaffinger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77439-5

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Barbaras Bücherbox

    aus Niederbayern

    4/5

    15.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Harte Kost und äußerst düster

    Nach dem gewissen „Vorfall“ an ihrer Schule, ziehen die Schwestern September und Juli mit ihrer Mutter in das Haus ihrer Schwägerin. Das Verhältnis zu ihrer Mutter, die unter schweren Depressionen leidet, ist schwierig, das zwischen den Schwestern dafür umso tiefer. Beide trennen nur weniger als ein Jahr – alles andere teilen sie sich. Doch irgendetwas stimmt nicht. Etwas Dunkles hängt über dem Haus, die Vergangenheit ist rätselhaft und die Beziehung zwischen September und Juli spitzt sich zu, wird beinah verletzend – und doch sind sie ihr ein und alles. Das Buch ist schwer und düster, die Figuren allesamt traurig und die Beziehungen zueinander schwierig. Wir begleiten die kleine Familie abwechselnd aus Julis Sicht und der ihrer Mutter erzählt. Dabei bleiben die Figuren lange Zeit schwer greifbar, nur wenig wird ausgesprochen und auch, wenn man eine gewisse Ahnung hat, bleibt die Geschichte bis zum Ende rätselhaft. Was ist auf dem Tennisplatz passiert, so dass die Familie die Stadt verlassen musste? Warum spricht niemand darüber, weder die Kinder noch die Mutter? Warum ist die Mutter so kalt gegenüber den Töchtern? Die Fragen werden langsam, aber nicht vollkommen ausführlich beantwortet, auch am Ende bleibt noch einiges unklar. Anfangs dachte ich, die Töchter wären um einiges jünger, als sie es tatsächlich sind. Ich denke, sie müssen um die 16 Jahre alt sein, doch das kindliche Verhalten beider ließ sie lange zehn Jahre alt in meinem Kopf bleiben. Besonders Juli wirkt sehr naiv und steht stark unter dem Einfluss ihrer kaum älteren Schwester. Und diese liebt die Macht, die sie über Juli hat. »September sagt, halt die Luft an. Halt sie für immer an. Halt sie sechzehn Jahre lang an. September sagt, leg dich auf den Kaminrost, damit ich mit dir Feuer machen kann. September sagt, da hast du ein Messer. Schneid dir ein Loch in den Bauch, damit ich in der leben kann.« (S175) Der Schreibstil ist wundervoll, die Erzählart düster und erdrückend und viel mehr, als „nur“ ein Schauerroman (was keineswegs abwertend für Schauerromane gemeint ist, ich liebe sie schließlich). Doch selbst für meinen Geschmack, bleiben zu viele Fragen offen. Was ist mit John passiert, wohin ist er verschwunden? War das, was September getan hat, geplant? Wenn ja, wie viel davon? Man muss mit einigem unbeantwortet leben können, trotzdem ein sehr empfehlenswertes Buch – für Freunde dunkler Geschichten.

  • Blaxy87

    aus Hannover

    4/5

    03.08.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Kryptisch

    Uff. Das beschreibt so ziemlich meinen Eindruck des Schreibstils von "Die Schwestern" und wird auch stets meine erste Assoziation zu dem Buch bleiben. Nein, nicht abgeschreckt sein! Wenn man allerdings sonst gewöhnliche Belletristik liest, wird man hier erstmal ins kalte Wasser geworfen und muss sich zunächst ein wenig zurecht finden. Man findet keine wörtliche Rede, Autorin Daisy Johnson hält alles recht kryptisch, man hat das Gefühl nur die Gedanken einer der Schwestern zu lesen, bis sich im zweiten Teil auch die Mutter der beiden äußert und schon ein wenig mehr preisgibt.. Doch ist das alles irgendwie doch fesselnd; man gewöhnt sich dran und hat dann auch keine Probleme der Geschichte zu folgen. Auch, wenn der Inhalt sich nicht so leicht offenbaren lässt. Der Inhalt.. ..viel und wenig. So gegensätzlich wie die beiden Schwestern September und Juli. Die eine roh, fast wild, besitzergreifend. Die andere lieb, folgsam, die Sympathieträgerin. Sie sind wortwörtlich ein Herz und eine Seele. Und dann geschieht etwas, und die Familie zieht in ein verlassenes Haus an die Küste. Dieses "Etwas", was Geschehen ist - was die Familie zum Umzug bewegte, weshalb die Mutter kaum ein Wort spricht.. Dieses Etwas, das wird erst spät im Buch offenbart, ist aber auch neben der aktuellen Handlung der rote Faden. Man merkt schnell, dass etwas nicht stimmt. Das Verhalten aller ist seltsam, unberechenbar, schon fast widersprüchlich. Ich hatte relativ schnell eine Ahnung, war mir aber nicht ganz sicher was und wie genau.. und wurde am Schluss der 190 Seiten nochmal überrumpelt. "Die Schwestern" ist ein starker Roman, wenn man sich denn darauf einlässt. Anders, nachdenklich machend und hallt nach.

  • Gedankenlabor

    3/5

    26.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Leider eine große Enttäuschung...

    Auf dem Cover angeteasert mit: >>Daisy Johnson ist das dämonische Kind von Shirley Jackson und Stephen King.<< aus 'the Observer' in Kombination mit >>Spooky, sinnlich, sensationell.>> aus der 'The Times' sind die Erwartungen doch in eine für mich klare Richtung gegangen und zwar, hier in "Die Schwestern" von Daisy Jackson, aus dem Englischen übersetzt von Birgit Maria Pfaffinger eine spannende und düstere, ja auch gruselige Geschichte zu erfahren, die einem die Gänsehaut über den Rücken treibt... Was soll ich sagen.. das war es leider gar nicht und um das direkt einmal vorweg zu nehmen, ich empfinde die Teaser auf dem Cover und auch auf der Rückseite als eher unpassend und fehlleitend... Erst einmal zur Geschichte- es geht hier um Juli und September, zwei Schwestern, die sehr eng miteinander verbunden sind und schnell wird auch klar, dass ihre Verbindung in eine sehr toxische Richtung geht. September ist sehr herrisch, Macht ergreifend und übt stetig Druck auf Juli aus, die eher schüchtern und fügsam ist. Man könnte sagen, September manipuliert ihre Schwester richtig und das hat Auswirkungen und nimmt im Verlauf der Geschichte mehr und mehr zu. Ja, die Autorin hat einen eher speziellen Schreibstil. In kurzen knappen und abgehackten Sätzen schafft sie Raum um zwischen den Zeilen ganz viel zu verstecken, was wir als Leser unterschwellig erfassen können. Manches Mal könnte man meinen es geht in eine poetischere Richtung, aber da bin ich ehrlich, habe ich schon viele Bücher gelesen, die das wirklich schön umsetzen konnten. Hier konnte es mich leider nicht überzeugen oder berühren. Es war zwar ein eher spezieller Schreibstil, aber für mich persönlich nichts was mir in seinen für mich positiven Besonderheiten aufgefallen wäre. Wir erfahren ein bisschen was aus der Vergangenheit der Schwestern, begleiten sie bei einigen Ereignissen in der Gegenwart und ja, es spitzt sich alles sehr zu und ja, es gibt Punkte, die durchaus zum nachdenken anregen, aber spooky? Sinnlich? Ähm... wo? Ich konnte davon leider nichts in der Geschichte entdecken... Es ist eine toxische Schwesterngeschichte, die durchaus den ein oder anderen dramatischen Moment hat und sich zuspitzt... mehr dann irgendwie (für mich zumindest) auch nicht. Mein Fazit: Leider nicht das, was ich vom Buch erwartet hatte und leider auch eines der Bücher, die ich auch nicht unbedingt hätte lesen müssen...

  • kleinbrina

    aus Köln

    3/5

    03.07.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Da ich bislang nur Gutes über…

    Da ich bislang nur Gutes über Daisy Johnson gehört habe und die Autorin sogar mit dem Meister schlechthin Stephen King verglichen wurde, wurde ich direkt neugierig und habe ihrer Gothic Novel "Die Schwestern" eine Chance gegeben. Nun, die Geschichte ist sicherlich nicht schlecht, konnte aber meine doch recht hohen Erwartungen nicht gerecht werden, sodass ich doch ein klein wenig enttäuscht bin. Mein wohl größtes Problem an "Die Schwestern" ist der Schreibstil, denn dieser wirkt oft abgehackt und blumig. Das kann sicherlich gut sein, aber hier war es mir zu viel des Guten, denn so kam für mich nie wirklich ein guter Lesefluss zustande. Die Dialoge wirken zu insziniert und dadurch gehen viele Emotionen flöten, die die Geschichte meiner Meinung nach gebraucht hätte. Zum Inhalt selbst kann man nicht viel sagen, ohne die Geschichte zu spoilern. Es geht um die Schwestern Juli und September, die zunächst sehr harmonisch und wie ein Herz und eine Seele zusammen wirken. Sie teilen sich praktisch alles und wirken wie das perfekte Schwestern-Duo. Dies ändert sich jedoch, als die beiden gemeinsam mit ihrer Mutter in ein alltes, fast zerfallenes Haus ziehen. Ihre Mutter wirkt sehr distanziert und scheint sich in der Nähe ihrer Töchter unwohl zu fühlen. Erst nach und nach erfährt man dabei, wieso die Mutter sich so ihren Töchtern gegenüber verhält und auch das Verhältnis zwischen Juli und September wird genauer durchleuchtet. Dies ist an sich super interessant, allerdings muss man sagen, dass die knapp 200 Seiten schon fast zu lang sind, denn phasenweise passiert einfach wenig bis nichts. Das hätte locker 20-30 Seiten kürzer sein können und man hätte vermutlich nichts verpasst. Dennoch ist "Die Schwestern" bei Weitem nicht so schlecht, wie es jetzt auf den ersten Blick wirkt. Ich bin mir sicher, dass viele andere Leser*innen großen Spaß am Plot und Schreibstil haben werden. Es war nur leider nicht das, was ich mir erhofft habe. Kurz gesagt: "Die Schwestern" fing stark an, entpuppte sich für mich jedoch nach und nach leider zu einer kleinen Enttäuschung. Die Grundidee ist sicherlich nicht schlecht, allerdings konnte mich leider weder die Umsetzung, noch der oftmals abgehackte Schreibstil überzeugen, um wirklich begeistert zu sein.

  • Bewertung

    3/5

    23.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    dubios und wirr

    Die Schwestern Juli und September sind unzertrennlich und teilen alles miteinander. Ein Vorfall lässt die harmonische Beziehung der beiden zerbrechen. Was ist in der Vergangenheit geschehen? Zum Inhalt der Geschichte kann ich nicht viel erzählen, da ich euch nicht zu viel verraten möchte. Emotional gesehen finde ich diese drei Wörter passend: traurig, beklemmend, dubios. "Die Schwestern" war ein sehr anstrengendes Buch, obwohl es mit seinen knapp 200 Seiten eigentlich nicht viel Gewicht hat.  Ich habe mir durch das Cover und der Inhaltsbeschreibung etwas ganz anderes vorgestellt. Gewünscht hätte ich mir eine spooky Geschichte, bekommen habe ich jedoch einen kurzen Roman, den ich so noch nicht gelesen habe.  Die Geschichte an sich ist nicht schlecht, sondern einfach nur wirr. Der Schreibstil und die Wortwahl erzeugen durchgehend eine beklemmende Stimmung und eine traurige Atmosphäre. Die Autorin verwendet kurze, abgehakte Sätze bei denen man oft nur Bahnhof versteht. Zum Ende hin bekommt man keine richtige Auflösung, sondern richtig viel zum Nachdenken!  Für mich war diese Art von Geschichte leider nicht das Richtige! 

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Bewertungen (10)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Natascha

    Natascha

    Orell Füssli Frauenfeld

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Wer erzählt?

    Düster, geheimnisvoll, soghaft. Unzuverlässige Erzähler und ein wahnsinnig guter Schreibstil und Aufbau entwickeln einen Sog der einen das Buch nicht aus der Hand legen lässt. Wer oder was erzählt?
  • Zum Bewerterprofil von Anna Harangozo

    Anna Harangozo

    Orell Füssli Schönbühl – EKZ Shoppyland

    Buchhändler*in

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    3/5

    26.07.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Meine Geschwister können froh sein, keine solche Schwester zu haben

    “Die Schwestern Juli und September sind unzertrennlich: Sie teilen sich einen Geburtstag, ein Handy, ein Bett. Doch als Juli sich für einen Jungen aus der Schule interessiert, gerät die eigene kleine Welt der Schwestern ins Wanken. Was geschah damals auf dem Tennisplatz der Schule, im strömenden Regen? Was haben Juli und September getan, dass ihre Mutter nicht mehr mit ihnen spricht? Juli weiss nur, dass sie deswegen hier sind, in dem einsamen, verfallenen Cottage an der englischen Küste. Während das Haus sich unter dem Gewicht von Zorn und Trauer zunehmend auflöst, erinnert sich Juli plötzlich an ein schreckliches Versprechen…” Zwischendurch kommt mir ein Buch in die Hände, welches nicht so recht zu meiner sonstigen Lektüre passen will. Genauso dieser Roman, welcher nicht so recht zu den Romanen oder den Horrorbücher passen wollen. Aber da hilft nur eins: selbst die Nase ins Buch stecken und es durchs Lesen herausfinden. Jonhson hat einen wundervollen Schreibstil, welcher meinen Geschmack gut getroffen hat. Wir erleben alles aus Julis Sicht und der Stil löst auch bei uns langsam immer mehr ein Unwohlsein aus, je länger sie von September erzählt. Ausserdem kommen einem die Schwestern von Anfang an etwas seltsam vor, ihr Gebaren wirkt fremd und absonderlich. Auch wenn Johnson die Familiendynamik und die Ereignisse rund um die Schwestern sehr gut beschreibt, so stellt sich bei mir nie ein stärkeres Gefühl als Irritiertheit ein. Für mich hat sie das nicht geschafft, was ich von einem Horrorroman erwarte, nämlich das ich für einige Zeit die besprochenen DInge aus Furcht meide. Wer ein gut geschriebenen Roman sucht, welcher einem unterählt und dessen Ende unerwartet kommt, derjenige wird diesen Roman sehr geniessen. Leider hat es für mich nicht ganz gereicht und ich fand, dass er vor allem am Ende stark nachgelassen hat. Jedoch habe ich den Twist nicht in dieser Form erwartet gehabt und war am Ende nochmals ¨überrascht. “Die Schwestern” ist ein kurzweiliges Buch, welches eine düstere Atmosphäre schafft und vorallem etwas für sanftere Gemüter ist. Dennoch fühlte ich mich gut unterhalten und würde es definitiv auch weiterempfehlen.

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