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Strandgut Hoffnung ist ein Ort, der am Meer liegt — Roman. Vom Autor des Bestsellers ›Offene See‹

169

Fr. 34.90

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.06.2025

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20/12.6/2.7 cm

Gewicht

398 g

Farbe

Grau

Auflage

5

Originaltitel

Rare Singles

Übersetzt von

Werner Löcher-Lawrence

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7558-0037-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.06.2025

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20/12.6/2.7 cm

Gewicht

398 g

Farbe

Grau

Auflage

5

Originaltitel

Rare Singles

Übersetzt von

Werner Löcher-Lawrence

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7558-0037-8

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

Email: herstellung@dumont.de

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1 Sterne

Überraschungs-Highlight

Bewertung am 17.09.2025

Bewertungsnummer: 2599488

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bucky ist siebzig, seit einem Jahr Witwer und durch seine kaputte Hüfte und damit verbundenen höllischen Schmerzen medikamentenabhängig geworden. Er lebt in Chicago und seine Tage sind durch Schmerzmitteleinkäufe beim Walmart geprägt. Da bekommt er das Angebot, bei einem Festival im England, in Scarborough aufzutreten. Denn Bucky hatte mit siebzehn Jahren zwei Songs aufgenommen und diese werden auf der anderen Seite des Atlantiks immer noch von den Fans gefeiert, während Bucky in den USA schon lange in Vergessenheit geraten ist. Und so macht er sich auf und trifft in Scarborough auf Dinah, Mitte 50 mit meinem nichtsnutzigen Ehemann und Sohn gestraft. Die Zwei lernen sich kennen und so nach und nach erfahren wir, wie Buckys Leben verlaufen ist. Man kann es nur tragisch nennen. Aber auch Dinahs Lebenssituation rührt an und dann gibt es noch Nebencharaktere, die genauso stark gezeichnet sind, wie die junge Reinigungskraft in dem Hotel, in dem Bucky untergebracht ist. Das Buch hat so viele schöne Sätze und Wahrheiten. Ob "Alt zu werden war eindeutig eine einzige große SchXXXX" oder "Nobel war begehrenswert. Hübsch sah allein das Äußerliche, Ästhetische, "nobel" drückte dagegen auch Stärke, Weisheit und so viel mehr aus. Das Hübsche verblich, brach, alterte, wurde faltig und schlaff, das Noble reichte tiefer. Bis in die Knochen, es lag in den Augen. Es war herrschaftlich, majestätisch." Manchmal war es mir eine Spur zu viel der Symbolik, wie etwa die immer wiederkehrenden Möwen, aber insgesamt bin ich so tief in das Buch eingetaucht und war völlig fasziniert. Zugegeben, anfangs hatte ich ein wenig Startschwierigkeiten und bin nicht gleich voll eingetaucht, das hat sich aber nach einigen Kapiteln völlig umgekehrt. Der Klappentext klang gut, aber ich war trotzdem etwas skeptisch, ob das ein Buch für mich ist. Und dann habe ich eines meiner Lesehighlights 2025 bekommen.

Überraschungs-Highlight

Bewertung am 17.09.2025
Bewertungsnummer: 2599488
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bucky ist siebzig, seit einem Jahr Witwer und durch seine kaputte Hüfte und damit verbundenen höllischen Schmerzen medikamentenabhängig geworden. Er lebt in Chicago und seine Tage sind durch Schmerzmitteleinkäufe beim Walmart geprägt. Da bekommt er das Angebot, bei einem Festival im England, in Scarborough aufzutreten. Denn Bucky hatte mit siebzehn Jahren zwei Songs aufgenommen und diese werden auf der anderen Seite des Atlantiks immer noch von den Fans gefeiert, während Bucky in den USA schon lange in Vergessenheit geraten ist. Und so macht er sich auf und trifft in Scarborough auf Dinah, Mitte 50 mit meinem nichtsnutzigen Ehemann und Sohn gestraft. Die Zwei lernen sich kennen und so nach und nach erfahren wir, wie Buckys Leben verlaufen ist. Man kann es nur tragisch nennen. Aber auch Dinahs Lebenssituation rührt an und dann gibt es noch Nebencharaktere, die genauso stark gezeichnet sind, wie die junge Reinigungskraft in dem Hotel, in dem Bucky untergebracht ist. Das Buch hat so viele schöne Sätze und Wahrheiten. Ob "Alt zu werden war eindeutig eine einzige große SchXXXX" oder "Nobel war begehrenswert. Hübsch sah allein das Äußerliche, Ästhetische, "nobel" drückte dagegen auch Stärke, Weisheit und so viel mehr aus. Das Hübsche verblich, brach, alterte, wurde faltig und schlaff, das Noble reichte tiefer. Bis in die Knochen, es lag in den Augen. Es war herrschaftlich, majestätisch." Manchmal war es mir eine Spur zu viel der Symbolik, wie etwa die immer wiederkehrenden Möwen, aber insgesamt bin ich so tief in das Buch eingetaucht und war völlig fasziniert. Zugegeben, anfangs hatte ich ein wenig Startschwierigkeiten und bin nicht gleich voll eingetaucht, das hat sich aber nach einigen Kapiteln völlig umgekehrt. Der Klappentext klang gut, aber ich war trotzdem etwas skeptisch, ob das ein Buch für mich ist. Und dann habe ich eines meiner Lesehighlights 2025 bekommen.

Bucky

Bewertung aus Leiblfing am 11.09.2025

Bewertungsnummer: 2593505

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Strandgut – Benjamin Myers Hier ist Benjamin Myers wieder ein großartiges Werk gelungen! Mit 70 Jahren nimmt Bucky Bronco noch einmal seine letzten Kräfte zusammen und besteigt zum ersten Mal in seinem Leben überhaupt ein Flugzeug, das ihn von Chicago bis ins englische Scarborough bringt. Hier soll der ehemalige Soul-Sänger seine Songs von damals zum Besten geben – eine Karriere, die seit einem halben Jahrhundert in Vergessenheit geraten ist. Nun ist Bucky alt und krank und macht doch neue Bekanntschaften, die ihm ein wenig Lebensmut zurückgeben. Den sehr poetischen und ruhigen Erzählton ist man von Benjamin Myers ja bereits gewohnt. Diese Geschichte ist zusätzlich aber wirklich spannend! Es ist ein Rückblick auf ein Leben, das von Schicksalsschlägen und Ungerechtigkeiten, aber auch von der Liebe zur Musik geprägt ist. Sehr authentisch und extrem berührend, diesen alten Mann, seine Erinnerungen und Nöte zu begleiten. Wenn man den Autor kennt, weiß man auch, dass man sich auf seine Geschichten einlassen muss. Er hat keine Angst vor Langeweile und erzählt mehr von Stimmungen denn von Handlungen. Hier ist es ihm aber durchaus gelungen, eine gewisse Grundspannung aufrecht zu erhalten. Fans dürften also nichts zu meckern haben. Mir hat es ganz hervorragend gefallen! 5 Sterne.

Bucky

Bewertung aus Leiblfing am 11.09.2025
Bewertungsnummer: 2593505
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Strandgut – Benjamin Myers Hier ist Benjamin Myers wieder ein großartiges Werk gelungen! Mit 70 Jahren nimmt Bucky Bronco noch einmal seine letzten Kräfte zusammen und besteigt zum ersten Mal in seinem Leben überhaupt ein Flugzeug, das ihn von Chicago bis ins englische Scarborough bringt. Hier soll der ehemalige Soul-Sänger seine Songs von damals zum Besten geben – eine Karriere, die seit einem halben Jahrhundert in Vergessenheit geraten ist. Nun ist Bucky alt und krank und macht doch neue Bekanntschaften, die ihm ein wenig Lebensmut zurückgeben. Den sehr poetischen und ruhigen Erzählton ist man von Benjamin Myers ja bereits gewohnt. Diese Geschichte ist zusätzlich aber wirklich spannend! Es ist ein Rückblick auf ein Leben, das von Schicksalsschlägen und Ungerechtigkeiten, aber auch von der Liebe zur Musik geprägt ist. Sehr authentisch und extrem berührend, diesen alten Mann, seine Erinnerungen und Nöte zu begleiten. Wenn man den Autor kennt, weiß man auch, dass man sich auf seine Geschichten einlassen muss. Er hat keine Angst vor Langeweile und erzählt mehr von Stimmungen denn von Handlungen. Hier ist es ihm aber durchaus gelungen, eine gewisse Grundspannung aufrecht zu erhalten. Fans dürften also nichts zu meckern haben. Mir hat es ganz hervorragend gefallen! 5 Sterne.

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Strandgut

von Benjamin Myers

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Kathrin Bögelsack

Orell Füssli Bern

Zum Portrait

2/5

Trübselig

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Benjamin Myers schildert aus wechselnden Perspektiven drei Tage im Leben von Earlon Bucky Bronco. Mit 17 Jahren hat er in Chicago zwei Soul-Lieder eingespielt. Nun, über 70 Jahre alt, wird er auf ein Festival in Scarborough, England, eingeladen. Dazwischen liegt ein Leben voller Verlust, harter Arbeit, Schmerz und Ungerechtigkeiten, wovon wir in diversen Rückblenden erfahren. Myers thematisiert das Alter, Neuanfänge, Enttäuschungen, aber auch politischere Themen. Sein Blick ruht dabei insbesondere auf den USA, auf Benachteiligungen aufgrund sozial schwacher Herkunft, auf der gestiegenen Abhängigkeit von Medikamenten, dem fehleranfälligen Justizvollzugssystem. Grossbritannien nimmt er ebenfalls in den Blick, aber nicht derart spezifisch. Die Stimmung, die er dabei verbreitet, ist zutiefst trübselig und trostlos für mindestens zwei Drittel des Buches, seine Figur Bucky suhlt sich quasi darin (es gab allein zwei Absätze mit aneinandergereihten Zeitungsschlagzeilen à la «Entführung, Krieg, Mord, Totschlag, Katastrophen…»). Diverse Wiederholungen tragen zu dem Eindruck nur bei. Zudem bedient sich Myers einer Reihe von Klischees, so kam mir allein die Wortwahl seiner Figuren vor, die von Werner Löcher-Lawrence recht direkt übersetzt worden ist, scheint mir («Also das ist eine verdrehte Logik, wenn es so etwas gibt.»). Klischeebehaftet sind zudem Myers Vorstellungen des Alters und die Art, wie er die weiblichen Figuren seiner Geschichte beschreibt (Bucky selbst nutzt einmal den Begriff «Engel» und das trifft es ziemlich gut). Er bemüht sich sehr um raffinierte sprachliche Bilder, nur für mich persönlich funktionierten sie nicht («Es brannte, der Schmerz der Sehnsucht wirbelte im heißen Strudel der Trauer.»). Insgesamt hat mich die Lektüre leider überhaupt nicht überzeugen können.
  • Kathrin Bögelsack
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2/5

Trübselig

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Benjamin Myers schildert aus wechselnden Perspektiven drei Tage im Leben von Earlon Bucky Bronco. Mit 17 Jahren hat er in Chicago zwei Soul-Lieder eingespielt. Nun, über 70 Jahre alt, wird er auf ein Festival in Scarborough, England, eingeladen. Dazwischen liegt ein Leben voller Verlust, harter Arbeit, Schmerz und Ungerechtigkeiten, wovon wir in diversen Rückblenden erfahren. Myers thematisiert das Alter, Neuanfänge, Enttäuschungen, aber auch politischere Themen. Sein Blick ruht dabei insbesondere auf den USA, auf Benachteiligungen aufgrund sozial schwacher Herkunft, auf der gestiegenen Abhängigkeit von Medikamenten, dem fehleranfälligen Justizvollzugssystem. Grossbritannien nimmt er ebenfalls in den Blick, aber nicht derart spezifisch. Die Stimmung, die er dabei verbreitet, ist zutiefst trübselig und trostlos für mindestens zwei Drittel des Buches, seine Figur Bucky suhlt sich quasi darin (es gab allein zwei Absätze mit aneinandergereihten Zeitungsschlagzeilen à la «Entführung, Krieg, Mord, Totschlag, Katastrophen…»). Diverse Wiederholungen tragen zu dem Eindruck nur bei. Zudem bedient sich Myers einer Reihe von Klischees, so kam mir allein die Wortwahl seiner Figuren vor, die von Werner Löcher-Lawrence recht direkt übersetzt worden ist, scheint mir («Also das ist eine verdrehte Logik, wenn es so etwas gibt.»). Klischeebehaftet sind zudem Myers Vorstellungen des Alters und die Art, wie er die weiblichen Figuren seiner Geschichte beschreibt (Bucky selbst nutzt einmal den Begriff «Engel» und das trifft es ziemlich gut). Er bemüht sich sehr um raffinierte sprachliche Bilder, nur für mich persönlich funktionierten sie nicht («Es brannte, der Schmerz der Sehnsucht wirbelte im heißen Strudel der Trauer.»). Insgesamt hat mich die Lektüre leider überhaupt nicht überzeugen können.

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