Produktbild: Nimms nicht persönlich

Nimms nicht persönlich

42

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inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

18.04.2025

Verlag

Kein & Aber Digital

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

861 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

De menseneter

Übersetzt von

Christiane Burkhardt

Sprache

Deutsch

EAN

9783036996783

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

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Text-to-Speech

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  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • navigierbarer Index

Erscheinungsdatum

18.04.2025

Verlag

Kein & Aber Digital

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

861 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

De menseneter

Übersetzt von

Christiane Burkhardt

Sprache

Deutsch

EAN

9783036996783

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  • Magdalena

    aus Köln

    4/5

    17.01.2025

    eBook (ePUB)

    Horror meets Absurdität

    Nimm’s nicht persönlich von Tom Hofland ist das erste Buch des niederländischen Autors, das ins Deutsche übersetzt wurde. Cover und Klappentext haben mich angesprochen. Der Roman wird mir sicherlich im Gedächtnis bleiben, die Frage, ob ich ihn gern gelesen habe, beantworte ich mit Jein. Lute ist Qualitätsmanager bei dem Pharmaunternehmen Aletta. An ihn wird die Aufgabe herangetragen, etliche seiner Kollegen und Kolleginnen, dazu zu bringen, das Unternehmen zu verlassen. Als Lombard, ein älterer Herr, der einen sympathischen Eindruck macht, ihm anbietet, für die Mitarbeiter*Innen, die gehen müssen, neue Jobs zu finden, nimmt er das Angebot hocherfreut an. Er glaubt sich jetzt, nachdem er die unschöne Aufgabe delegiert hat, zurücklehnen zu können und viel Zeit mit seinem kleinen Sohn verbringen zu können. An seinem ersten Arbeitstag bei Aletta bringt Lombard zur Unterstützung Reiner mit, die beiden werden auf Schritt und Tritt von einem großen schwarzen Pudel begleitet. Schon bald wundert sich Lute über Lombards und Reiners unkonventionelle Methoden. Mea ist eine von Lutes Kolleginnen. Sie lebt mit ihrer Freundin zusammen und möchte der Freundin eine Anstellung bei Aletta verschaffen, nichtsahnend, dass sie selbst ihren Job nicht mehr lange behalten wird. Lombard lässt Lute an seinem Erfahrungsschatz teilhaben und erzählt ihm von seinen Erlebnissen in Straßburg, als die Juden beschuldigt wurden, alle Brunnen vergiftet zu haben. Lombard weiß einiges, was er eigentlich nicht wissen dürfte, so zum Beispiel, dass Lutes Onkel ein Fasch*** war. Ein sehr merkwürdiger Roman, voller Ironie und Absurdität, ich bin hin und hergerissen, ob ich ihn mochte oder nicht. Die Horrorelemente haben mir nicht gefallen, ich mag keine Horrorfilme und einige Ereignisse haben bei mir Kopfkino ausgelöst, welches hoffentlich nicht in Albträumen münden wird. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm lesbar. Ein außergewöhnliches Buch, das sicherlich seine Fans finden wird.

  • Martina Meyen

    aus Sankt Augustin

    3/5

    03.05.2025

    eBook (ePUB)

    Skurrile und brutale Satire

    Ich mag Bücher, die anders sind. Daher hatte ich mich auf dieses Buch sehr gefreut. Denn der Roman "Nimms nicht persönlich" von Tom Hofland sollte eine faszinierende Mischung aus schwarzem Humor und satirischen Elementen bieten. Die Geschichte dreht sich um den Qualitätsmanager Lute und die düsteren Machenschaften des Headhunters Lombard. Trotz dieser interessanten Prämisse konnte das Buch mich nicht ganz überzeugen. Die Kombination aus Skurrilität und Brutalität war für meinen Geschmack etwas zu extrem und beeinträchtigte mein Lesevergnügen. Insbesondere der Mangel an auflockerndem Humor hat dazu beigetragen, dass die Geschichte stellenweise schwer verdaulich war. Die Horrorelemente erschienen mir manchmal unpassend und störten meinen erzählerischen Fluss. Insgesamt konnte "Nimms nicht persönlich" von Tom Hofland meine Erwartungen nicht vollständig erfüllen. Die übertriebene Skurrilität, die ausgeprägte Brutalität und der fehlende Humor machten das Buch für mich zu einer weniger erfreulichen Lektüre. Dennoch könnte es Leserinnen und Leser ansprechen, die eine Vorliebe für diese Art von ungewöhnlicher Mischung haben. Mein Geschmack war es leider nicht.

  • Bewertung

    aus Wien

    3/5

    18.04.2025

    eBook (ePUB)

    Wegrationalisieren, oder wie ist das zu verstehen?

    Normalerweise habe ich nichts gegen schwarzen Humor und kann damit gut umgehen, doch in diesem Werk... Ich gestehe, ich habe mir etwas anderes erwartet. Mir hatte der Titel und das Cover wirklich gut gefallen und ich habe wohl daher etwas anderes erwartet. Wer oder was ist Lombard? Lute fand ich genauso unscheinbar und auch schräg, wenngleich auch teilweise naiv, ich kam mit ihm nicht klar. Auch hat mir der Schreibstil leider überhaupt nicht zugesagt. Alles in allem, wen das nicht stört und wer schwarzen Humor mag, dem könnte ich es empfehlen, ich fand es überdreht, unverständlich und kann einiges nicht nachvollziehen oder verstehen. Das Firmen beim Wegrationalisieren teilweise andere Wege gehen, das kenn ich leider ... dennoch...ich habe das geschriebene wohl zu persönlich gesehen und mir hat es nicht gefallen (leider) Schwache 3*

  • clematis

    3/5

    18.04.2025

    eBook (ePUB)

    Surreales Drama Lute leitet…

    Surreales Drama Lute leitet eine eigene Abteilung bei einem Arzneimittelhersteller und schiebt dort, salopp gesagt, eine ruhige Kugel. Aufgrund einer Firmenübernahme soll nun genau diese Abteilung eingespart werden und Lute – der selbst einen neuen Platz bekommen wird – soll seine 32 Untergebenen nicht nur irgendwie loswerden, sondern ihnen vielmehr schmackhaft machen, von sich aus zu kündigen. Der loyale Lute pflegt mit all diesen Menschen ein freundschaftliches Verhältnis und steckt nun in der Zwickmühle. Einem Thriller gleich, beginnt dieses skurrile, surreale Drama, nimmt im zweiten Kapitel aber lebensnahe Formen an und beschäftigt sich mit durchaus alltäglichen Szenen: Einsparungen, gewinnträchtiger Firmenverkauf, Personalrochaden. So weit, so gut, so interessant. Auch als Lombard als Personalvermittler auf den Plan gerufen wird, sieht man, wie rasch – und gerne – Verantwortung für Unangenehmes abgegeben wird, wie Tatsachen aus einem anderen Blickwinkel betrachtet werden und einem das Wort im Munde umgedreht werden kann. Die Ausflüge in Zeiten der Pest oder in die Situation einer Psychotherapie fließen ebenso elegant ins Geschehen ein wie die familiäre Lage Lutes, aber dann, mit den Sciencefiction ähnlichen, unrealistischen Bildern, driftet die bis dahin durchaus unterhaltsame Handlung ins Absurde ab. Viele Details rund um die harte Arbeitsrealität gefallen mir sehr gut, auch die privaten Eindrücke rund um Lute und einige seiner Mitarbeiter passen schön ins Geschehen, die surrealen, wie ein Traum verrinnenden Episoden hingegen können mich nicht erreichen. Diese ausgeblendet, fühle ich mich gut unterhalten. Fazit: ein sehr spezielles Buch, das man wohl in der richtigen Stimmung lesen muss und das im Kern viel Wahres enthält.

  • Seidenpapier

    3/5

    18.04.2025

    eBook (ePUB)

    Wegrationalisieren, oder wie…

    Wegrationalisieren, oder wie ist das zu verstehen? Normalerweise habe ich nichts gegen schwarzen Humor und kann damit gut umgehen, doch in diesem Werk... Ich gestehe, ich habe mir etwas anderes erwartet. Mir hatte der Titel und das Cover wirklich gut gefallen und ich habe wohl daher etwas anderes erwartet. Wer oder was ist Lombard? Lute fand ich genauso unscheinbar und auch schräg, wenngleich auch teilweise naiv, ich kam mit ihm nicht klar. Auch hat mir der Schreibstil leider überhaupt nicht zugesagt. Alles in allem, wen das nicht stört und wer schwarzen Humor mag, dem könnte ich es empfehlen, ich fand es überdreht, unverständlich und kann einiges nicht nachvollziehen oder verstehen. Das Firmen beim Wegrationalisieren teilweise andere Wege gehen, das kenn ich leider ... dennoch...ich habe das geschriebene wohl zu persönlich gesehen und mir hat es nicht gefallen (leider) Schwache 3*

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    Kathrin Bögelsack

    Orell Füssli Bern

    Buchhändler*in

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    4/5

    20.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schwarzhumorig, böse und abgefahren

    Protagonist Lute stellt irgendwann im Roman fest, dass er sich wie in einem postmodernen Theaterstück fühlt. Das trifft Handlung und Stil von «Nimm’s nicht persönlich» ziemlich gut. Tom Hofland schreibt als allwissender Erzähler aus wechselnden Perspektiven, Zeiten und er wechselt auch zwischen rasanten Dialogen, kontemplativen Beobachtungen und monologhaften Erinnerungen. Zentrales Thema ist unser Umgang miteinander – sowohl in einem privaten, als vor allem auch im beruflichen Kontext. Mit reichlich schwarzem Humor und bitterböse zeichnet Hofland das Bild von einer Gesellschaft, die sich hinter vermeintlich unveränderbaren Fakten versteckt und jegliche Verantwortung für ihre Handlungen abgibt. Ob es so schlimm um uns bestellt ist, weiss ich nicht, aber «Nimm’s nicht persönlich» regt dazu an, sich kritisch mit den eigenen Überzeugungen und Handlungen auseinanderzusetzen – und bereitete mir bei der Lektüre zudem viel Vergnügen. Ich mag es, wenn es schräg wird, wenn unsere Vorstellungen von Realität ausgedehnt werden und plötzlich Dinge passieren, die so eigentlich nicht passieren können. Ebenso viel Freude habe ich daran, wenn Autor*innen im Text Details verstecken, die später erneut auftauchen und sich erst dann oder nach und nach zu einem Gesamtbild fügen. Wer Freude an den Büchern wie denen von Sven Pfizenmeier hatte, wird vermutlich auch «Nimm’s nicht persönlich» gerne lesen. Aus dem Niederländischen ins Deutsche übersetzt von Christiane Burkhardt.

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