Seit hundert Jahren geht das Königreich Altarra dem Untergang entgegen. Die Kriegsgöttin Corvynne hat ein Land nach dem anderen erobert. Alle Prophezeiungen sagen dasselbe: Niemand kann sie besiegen.
Doch in ihrer Verzweiflung nimmt das nun eine Magierin wörtlich. Und wählt aus einer Gruppe ausgewiesener Niemande Soli aus - Waise, Dienerin der königlichen Bibliothek -, um an einer letzten verzweifelten Mission teilzunehmen. Mit auf diese abenteuerliche Quest ziehen ein Dieb ohne Ehre, ein Adliger ohne Vermögen, eine Zauberin ohne Magie, ein Soldat ohne Mut und ein schöner Prinz ohne Königreich.
Zusammen sind sie Altarras letzte Chance.
Doch vielleicht sind sie gemeinsam mächtiger, als sich irgendjemand vorstellen kann - einschliesslich ihrer selbst ...
DIE Fantasy-Sensation des Jahres: abenteuerlich, romantisch, rasant und mit einer Heldin, die Leserherzen in Flammen aufgehen lassen wird!
Schon das Cover von Nobody’s Quest hat mich sofort angesprochen. Es wirkt geheimnisvoll und weckt die Neugier auf die Geschichte. Auch die Gestaltung im Inneren passt gut zur Atmosphäre des Buches und macht das Lesen zu einem angenehmen Erlebnis.
Die Handlung ist spannend aufgebaut und verbindet Abenteuer, Emotionen und persönliche Entwicklung auf eine gelungene Weise. Ohne zu viel zu verraten, begleitet man Figuren, die sich Herausforderungen stellen und dabei über sich hinauswachsen. Besonders gut gefallen hat mir, dass die Geschichte nicht nur unterhaltsam ist, sondern auch Themen wie Mut, Freundschaft, Vertrauen und Selbstfindung behandelt.
Der Schreibstil von Alyssa Da ist flüssig, bildhaft und leicht zu lesen. Dadurch konnte ich schnell in die Geschichte eintauchen und hatte das Gefühl, die Figuren auf ihrer Reise zu begleiten. Die Dialoge wirken natürlich und die Handlung bleibt durchgehend abwechslungsreich, sodass keine Langeweile aufkommt.
Die Charaktere sind authentisch und haben ihre eigenen Stärken und Schwächen. Gerade diese Ecken und Kanten machen sie glaubwürdig und sorgen dafür, dass man mit ihnen mitfiebert. Ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte ist nachvollziehbar und verleiht dem Buch zusätzliche Tiefe.
Besonders gefallen hat mir die Mischung aus spannenden Momenten und emotionalen Szenen. Das Buch schafft es, eine fesselnde Atmosphäre aufzubauen und gleichzeitig wichtige Botschaften zu vermitteln, ohne dabei belehrend zu wirken.
Insgesamt hat mich Nobody’s Quest überzeugt. Es ist ein mitreißendes Buch mit sympathischen Figuren, einem angenehmen Schreibstil und einer Geschichte, die zum Nachdenken anregt. Ich empfehle das Buch allen, die emotionale Abenteuer mit glaubwürdigen Charakteren und einer schönen Entwicklung der Handlung mögen. Für mich war es ein rundum gelungenes Leseerlebnis, das ich sehr gerne weiterempfehle.
lito
5/5
26.07.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Gelungener Reihenauftakt
Nobody´s Quest gehört eindeutig zu den Büchern, welche mit einer starken Charakterentwicklung punkten können. Soli als Protagonistin ist mal etwas Neues und man kann eine am Anfang stets verängstigten jungen Frau über die Story hin dabei verfolgen, wie sie stetig mehr Selbstvertrauen findet und wie sie sich zusammen mit ihren Begleitern einer abenteuerlichen Reise stellt.
Der Anfang hat mich dabei direkt richtig abgeholt und ich hab das Buch absolut durchgebinged. In dem letzten Drittel hat es meiner Meinung nach zwar von der Handlung her etwas nachgelassen, aber die letzten 50 Seiten haben das definitiv wieder gut gemacht. Eine Love-Story mit ein paar Spice-Szenen ist auch enthalten, welche man allerdings auch skippen kann, wenn man sowas nicht mag. Insgesamt kann ich dieses Buch allen empfehlen, die generell gerne Romantasy lesen und/oder den Trope "Heldenreisen" in Büchern feiern.
EloyaNova
5/5
24.07.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Magie
Ein mitreißender Auftakt voller Charme und Magie!
Alyssa Day liefert mit „Nobody’s Quest“ ein fantastisches Leseerlebnis, das klassische Tropes auf erfrischende Weise verdreht.
Die Idee, die Prophezeiung „Niemand kann die Kriegsgöttin besiegen“ wörtlich zu nehmen und ein Team aus gesellschaftlichen „Niemanden“ auf eine Rettungsmission zu schicken, ist schlicht genial.
Protagonistin Soli wächst einem sofort ans Herz. Zusammen mit einer herrlich unperfekten Truppe vom feigen Soldaten bis zur magielosen Zauberin, begibt sie sich auf eine rasante Reise.
Die Dynamik innerhalb dieser Außenseitergruppe sprüht nur so vor Witz, Romantik und unerwarteter Tiefe.
Alyssa Days Schreibstil ist flüssig, bildhaft und reißt von der ersten Seite an mit.
Ein absolut packender High-Fantasy Auftakt voller Herz, Spannung und großer Gefühle. Ein echtes Must-Read für Fantasy Fans!
Bereit für den Kampf?
Bewertung
5/5
15.07.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein wunderbarer Einstieg in die Fantasy-Welt!
Seit sehr vielen Jahren strebt das Reich Altarra seinem Untergang entgegen und nur eine Prophezeiung kann es retten: Niemand kann sie besiegen. Nun wird das wörtlich genommen und der Niemand Soli muss zusammen mit anderen Leuten versuchen, das Königreich zu retten.
“Stürme ziehen vorüber.
Schmerz vergeht.
Wir werden niemals aufgeben.”
Alyssa Day gelingt mit “Nobody's Quest" ein mitreißender Auftakt, der Abenteuer, Emotionen und Magie wunderbar miteinander verbindet. Es ist perfekt für zwischendurch und außer ein paar peinlichen Gesprächs-Szenen, bei denen ich das Buch aus Fremdscham beiseite legen musste, habe ich am Rest absolut nichts auszusetzen. Im Gegenteil, ich habe das Buch in wenigen Tagen durchgelesen und freue mich auf eine Fortsetzung, auch wenn die Story an sich nichts Weltbewegendes Neues ist. Besonders schön wurden der Farbschnitt und die Klappenseiten des Hardcovers gestaltet sowie die einfache Karte am Anfang des Buches. Zwischen den Kapiteln haben wir kurze Informationsblöcke, die uns die fremde Kultur, Politik, Geschichte und Religion näher bringen, wodurch das Verständnis verbessert wird. Auch der Schreibstil liest sich angenehm aus Solis Sichtweise, sodass man ohne Probleme durch die Story kommt. Zum Schluss kam das verdiente Finale mit so vielen neuen Informationen, dass ich auf den zweiten Band gespannt bin.
Das Worldbuilding punktet insbesondere mit der Religion, den verschiedenen Ständen der Menschen und anderen Kreaturen sowie mit der Magie. Da wir durch die Prophezeiung auf der Reise sind, um die Kriegsgöttin aufzuhalten und ihre Schwester wieder aufzuwecken, wird viel Zeit mit der Beschreibung der Umwelt verbracht, was mir sehr gut gefallen hat. Somit entstanden Bilder des Waldes, des Königsschlosses oder des Tempels vor meinem inneren Auge und man verfolgt die vielen Personen viel lieber. Denn dass es viele wichtige Charaktere gibt, wo noch die Hintergrundspieler und die Feinde hinzukommen, macht der Klappentext schon klar. Die Gruppendynamik und Beziehungen haben auch ihren Anteil an der Spannung.
Man lernt tatsächlich jede einzelne Person kennen, sodass wir für eine kurze Zeit neue Freunde und Kameraden haben. Sie begleiten Soli und den Prinzen Kaelen auf ihrem Weg und es wird gleich persönlicher. Jeder Kampf war spannend, aber auch einfache Gespräche am Feuer oder Geschichten aus der Vergangenheit waren interessant, was dazu führt, dass nicht immer etwas Besonderes geschehen musste, damit man weiterliest. Dieses Buch lebt von Plottwists, Geheimnissen und einem durchgehend klein gehaltenen Spannungsbogen, der immer mal wieder Hochpunkte hat. Ich bin richtig in die Welt eingetaucht und habe erlebt, wie der Dieb ohne Ehre, der Adlige ohne Vermögen, die Zauberin ohne Magie, der Soldat ohne Mut, der schöne Prinz ohne Königreich und der Niemand aus der Sklaverei ihren gefahrvollen Weg bestreiten und die Quest aus der Prophezeiung, gesprochen von der Göttin, verfolgen. Teilweise war es vorhersehbar, das muss ich gestehen, da die Gruppe auf der Suche nach magischen Gegenständen ist und man erahnen kann, was passieren kann und was nicht, aber das Wie war der Hauptgrund zum Weiterlesen. Allein die erste Szene, als Soli die tödliche Kette überlebte und auserwählt wurde, hatte meine ganze Aufmerksamkeit.
Zum Schluss sind da unsere Protagonisten, deren Liebesgeschichte überraschend viel Raum eingenommen hat und wo intime Szenen hin und wieder den Plot unterbrechen. Ich persönlich habe ihre Beziehung genossen, weil sie langsam entstanden und noch viel Raum zur Entwicklung vorhanden ist. Außerdem kamen alle Gefühle bei mir an, auch wenn der Prinz Kaelen mystisch und meistens undurchschaubar bleibt. Kaelen an sich ist ein interessanter Charakter mit einer starken Persönlichkeit und guten Kampffähigkeiten. Durch ihn bekommen die Leser den besonderen Kick, der sie zum zu-Ende-Lesen animiert. Aber natürlich ist es Soli, die einen bleibenden Eindruck hinterlässt und die man direkt ins Herz schließen muss. Sie legt eine fundamentale Charakterentwicklung hin, sodass ich allein wegen ihr und ihrer Verbindung mit der Göttin und damit der Magie auf die anderen Bücher der Reihe gespannt bin. Von einem Niemand mit einer tragischen Vergangenheit wird sie zu einer Heldin, die über sich hinauswächst und trotzdem menschlich bleibt. Soli ist authentisch und mit ihrer Krankheit, die schonungslos ehrlich beschrieben wird, kämpft sie sich durch das Leben. Diese ähnelt einer Depression und bringt, nicht zuletzt wegen der Autorin, Ernsthaftigkeit und Anregungen zum Nachdenken in das Abenteuer.
Insgesamt eignet sich dieser Roman perfekt als Einstieg in eine komplexe High-Fantasy-Welt!
Wauwuschel
Thalia Book Circle Community
5/5
15.07.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein wunderbarer Einstieg in die Fantasy-Welt!
Seit sehr vielen Jahren strebt das Reich Altarra seinem Untergang entgegen und nur eine Prophezeiung kann es retten: Niemand kann sie besiegen. Nun wird das wörtlich genommen und der Niemand Soli muss zusammen mit anderen Leuten versuchen, das Königreich zu retten.
“Stürme ziehen vorüber.
Schmerz vergeht.
Wir werden niemals aufgeben.”
Alyssa Day gelingt mit “Nobody’s Quest" ein mitreißender Auftakt, der Abenteuer, Emotionen und Magie wunderbar miteinander verbindet. Es ist perfekt für zwischendurch und außer ein paar peinlichen Gesprächs-Szenen, bei denen ich das Buch aus Fremdscham beiseite legen musste, habe ich am Rest absolut nichts auszusetzen. Im Gegenteil, ich habe das Buch in wenigen Tagen durchgelesen und freue mich auf eine Fortsetzung, auch wenn die Story an sich nichts Weltbewegendes Neues ist. Besonders schön wurden der Farbschnitt und die Klappenseiten des Hardcovers gestaltet sowie die einfache Karte am Anfang des Buches. Zwischen den Kapiteln haben wir kurze Informationsblöcke, die uns die fremde Kultur, Politik, Geschichte und Religion näher bringen, wodurch das Verständnis verbessert wird. Auch der Schreibstil liest sich angenehm aus Solis Sichtweise, sodass man ohne Probleme durch die Story kommt. Zum Schluss kam das verdiente Finale mit so vielen neuen Informationen, dass ich auf den zweiten Band gespannt bin.
Das Worldbuilding punktet insbesondere mit der Religion, den verschiedenen Ständen der Menschen und anderen Kreaturen sowie mit der Magie. Da wir durch die Prophezeiung auf der Reise sind, um die Kriegsgöttin aufzuhalten und ihre Schwester wieder aufzuwecken, wird viel Zeit mit der Beschreibung der Umwelt verbracht, was mir sehr gut gefallen hat. Somit entstanden Bilder des Waldes, des Königsschlosses oder des Tempels vor meinem inneren Auge und man verfolgt die vielen Personen viel lieber. Denn dass es viele wichtige Charaktere gibt, wo noch die Hintergrundspieler und die Feinde hinzukommen, macht der Klappentext schon klar. Die Gruppendynamik und Beziehungen haben auch ihren Anteil an der Spannung.
Man lernt tatsächlich jede einzelne Person kennen, sodass wir für eine kurze Zeit neue Freunde und Kameraden haben. Sie begleiten Soli und den Prinzen Kaelen auf ihrem Weg und es wird gleich persönlicher. Jeder Kampf war spannend, aber auch einfache Gespräche am Feuer oder Geschichten aus der Vergangenheit waren interessant, was dazu führt, dass nicht immer etwas Besonderes geschehen musste, damit man weiterliest. Dieses Buch lebt von Plottwists, Geheimnissen und einem durchgehend klein gehaltenen Spannungsbogen, der immer mal wieder Hochpunkte hat. Ich bin richtig in die Welt eingetaucht und habe erlebt, wie der Dieb ohne Ehre, der Adlige ohne Vermögen, die Zauberin ohne Magie, der Soldat ohne Mut, der schöne Prinz ohne Königreich und der Niemand aus der Sklaverei ihren gefahrvollen Weg bestreiten und die Quest aus der Prophezeiung, gesprochen von der Göttin, verfolgen. Teilweise war es vorhersehbar, das muss ich gestehen, da die Gruppe auf der Suche nach magischen Gegenständen ist und man erahnen kann, was passieren kann und was nicht, aber das Wie war der Hauptgrund zum Weiterlesen. Allein die erste Szene, als Soli die tödliche Kette überlebte und auserwählt wurde, hatte meine ganze Aufmerksamkeit.
Zum Schluss sind da unsere Protagonisten, deren Liebesgeschichte überraschend viel Raum eingenommen hat und wo intime Szenen hin und wieder den Plot unterbrechen. Ich persönlich habe ihre Beziehung genossen, weil sie langsam entstanden und noch viel Raum zur Entwicklung vorhanden ist. Außerdem kamen alle Gefühle bei mir an, auch wenn der Prinz Kaelen mystisch und meistens undurchschaubar bleibt. Kaelen an sich ist ein interessanter Charakter mit einer starken Persönlichkeit und guten Kampffähigkeiten. Durch ihn bekommen die Leser den besonderen Kick, der sie zum zu-Ende-Lesen animiert. Aber natürlich ist es Soli, die einen bleibenden Eindruck hinterlässt und die man direkt ins Herz schließen muss. Sie legt eine fundamentale Charakterentwicklung hin, sodass ich allein wegen ihr und ihrer Verbindung mit der Göttin und damit der Magie auf die anderen Bücher der Reihe gespannt bin. Von einem Niemand mit einer tragischen Vergangenheit wird sie zu einer Heldin, die über sich hinauswächst und trotzdem menschlich bleibt. Soli ist authentisch und mit ihrer Krankheit, die schonungslos ehrlich beschrieben wird, kämpft sie sich durch das Leben. Diese ähnelt einer Depression und bringt, nicht zuletzt wegen der Autorin, Ernsthaftigkeit und Anregungen zum Nachdenken in das Abenteuer.
Insgesamt eignet sich dieser Roman perfekt als Einstieg in eine komplexe High-Fantasy-Welt!