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Produktbild: Abgrund
Artikelbild von Abgrund
Robert Harris

1. Abgrund

Abgrund Roman

Gesprochen von
2
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Frank Arnold

Spieldauer

14 Stunden und 50 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

04.11.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

180

Verlag

Random House Audio

Originaltitel

Precipice (Hutchinson Heinemann)

Übersetzt von

Wolfgang Müller

Sprache

Deutsch

EAN

9783837169072

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Frank Arnold

Spieldauer

14 Stunden und 50 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

04.11.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

180

Verlag

Random House Audio

Originaltitel

Precipice (Hutchinson Heinemann)

Übersetzt von

Wolfgang Müller

Sprache

Deutsch

EAN

9783837169072

Herstelleradresse

Random House Audio [9]
Neumarkter Str. 28
81673 München
Deutschland
Email: info@service.penguinrandomhouse.de
Url: www.penguinrandomhouse.de
Fax: +49 89 41363333

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  • Bewertung

    aus Mettmenstetten

    5/5

    28.12.2024

    eBook (ePUB)

    Der britische Primeminister zerrissen zwischen Krieg und Amour fou

    Der Downton Abbey Lifestyle, gepaart mit authentischen Einblicken in Downing Street 10 in den ernsten Zeiten des beginnenden Ersten Weltkriegs charakterisieren dieses spannende Werk. Der rote Faden der Story - der intensive Schriftverkehr zwischen dem (verheirateten) Primeminister H. H. Asquith und seiner 30 Jahre jüngeren Geliebten - wirkt bizarr, ist jedoch historisch nachgewiesen. Gleichzeitig wird die Leserschaft über die politische Zerrissenheit des britischen Kabinetts im Kriegsmodus aufgeklärt. Das sehende Reinschlittern in die weltpolitische Katastrophe ist eindrücklich geschildert. Nebenaspekt: Winston Churchill kommt in seiner Rolle im Ersten Weltkrieg ganz schlecht weg. Dass es amourös für Primeminister Asquith kein Happy End geben kann, versteht sich von selbst. Zusammengefasst: Ich habe die Lektüre sehr genossen.

  • Bewertung

    4/5

    28.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Beginn des ersten Weltkrieges- und eine englische Affäre

    Als im Sommer 1914 in London die Beratungen über die Auswirkungen der gegenseitigen Kriegsandrohungen in Europa stattfinden, hat der englische Premier ganz andere Dinge im Kopf: er ist in eine junge Adlige verliebt und schreibt ihr täglich Briefe. Diese Briefe enthalten jedoch politische Details die nicht in die Öffentlichkeit kommen dürfen. Dieser Krimi beruht auf wahren Begebenheiten und ist wie ein Kammerspiel geschrieben. Zwischen Teeparties und Bridgespielen beginnt ein Krieg der die Welt verändern wird und auch die politsche Karriere einiger Politiker. Wenn Sie britischen Humor und Geschichte lieben, dann ist dieser Band genau der Richtige für Sie.

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  • Zum Bewerterprofil von Kathrin Bögelsack

    Kathrin Bögelsack

    Orell Füssli Bern

    Buchhändler*in

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    2/5

    10.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannende Zeiten…

    … nur leider nicht allzu spannend erzählt. Robert Harris hat für «Abgrund» penibel den Schriftverkehr zwischen dem damaligen britischen Premierminister, Herbert Henry Asquith, und seiner Geliebten, Beatrice Venetia Stanley, ausgewertet und in die politischen Ereignisse vom 02. Juli 1914 bis 15. Mai 1915 eingebettet. Als allwissender Erzähler springt er zwischen den beiden bereits genannten Perspektiven und jener des jungen, vermutlich fiktiven Polizisten Paul Deemer hin und her. Zeitlich streng chronologisch beobachten wir aus nächster Nähe, wie sich die Lage nach dem Attentat auf den Thronfolger Österreich-Ungarns kontinuierlich zuspitzt und schliesslich im Ersten Weltkrieg mündet. Spannend sind dabei die politischen Innenansichten: wie stark die Politik aus Seilschaften bestand, wie wichtig der drohende Verlust von internationalem Ansehen für militärische Entscheidungen war, wie sich politische Machtspiele unmittelbar für die Soldaten auswirkten uvm. Für mich blieb die Spannung jedoch nicht kontinuierlich erhalten. Harris wollte einerseits Venetia Stanley eine Art Denkmal setzen, ihren Einfluss auf den Premier deutlich machen und mit ihr stellvertretend die Position von Frauen jener Zeit verdeutlichen. Leider sind ihre Briefe nicht mehr erhalten, Harris ist somit auf Mutmassungen angewiesen. Welchen Einfluss sie tatsächlich gehabt hat, ist nicht klar. Mit ihr erhalten wir zudem eine Art Downton Abbey-Perspektive, einen Blick in die Welt der langsam untergehenden Aristokratie. Andererseits zeichnet er die politische Lage jener Zeit nach, gespickt mit namhaften Personen, wie dem noch jungen, ungestümen und kriegsbegeisterten Winston Churchill. Und dann zeigt er uns mit Paul Deemer die Anfänge des heutigen MI5. Jedoch wollte sich das für mich nicht zu einem homogenen Ganzen mit kontinuierlichem Spannungsaufbau fügen. Woran auch die Original-Auszüge der Briefe des Premiers an Venetia Stanley mit ihren teils langen Liebesschwüren ihren Anteil hatten. Die hinterliessen, je verzweifelter sie wurden, bei mir zunehmendes Unbehagen, weil ich mir, ähnlich wie Deemer, wie ein Voyeur vorkam. Die anfängliche Bootsszene diente vermutlich einfach dazu, Deemer und Stanley miteinander in Verbindung zu bringen, steht aber für den leicht umständlichen Erzählstil des Romans. Fazit: Wer sich auch von längeren Durststrecken in einer Lektüre nicht abschrecken lässt, erfährt in «Abgrund» sicherlich Neues über den Beginn des Ersten Weltkriegs aus britischer Sicht.

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