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Produktbild: Half His Age

Half His Age

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.01.2026

Verlag

HarperCollins

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

22.2/14.3/3 cm

Gewicht

410 g

Farbe

Mauve

Sprache

Englisch

ISBN

978-0-00-882378-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.01.2026

Verlag

HarperCollins

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

22.2/14.3/3 cm

Gewicht

410 g

Farbe

Mauve

Sprache

Englisch

ISBN

978-0-00-882378-8

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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  • Michelle

    aus Chemnitz

    5/5

    05.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Werde ich wieder lesen

    Ich habe das Buch bis zu einem gewissen Punkt geliebt und verschlungen, oftmals für Tage weggelegt weil ich nicht wollte dass das Buch schon endet. Aber als ich es eines Tages wieder in die Hand nahm und auf die letzten Kapitel zusteuerte, hat das Buch sehr nachgelassen. Das Ende war blöd. Aber ansonsten ein gutes Buch. Die Vulgarität war einerseits verstörend, dennoch passend und es hat das Buch realistischer gemacht. Was mir dennoch nicht gefallen hat, war die sich immer wiederholende, teilweise unrealistische Shoppingsucht von Waldo. Bei den ersten paar Malen war es ja gar nicht schlimm, aber nach einer Weile kam es so oft auf diese unrealistische Weise vor, dass ich vermutete, es sei vielleicht eine Redundanz. Ich gebe trotzdem mal 5 Sterne.

  • Bewertung

    5/5

    15.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Desperate and painfully honest

    After reading McCurdy's memoir "I'm Glad My Mom Died", I knew I would read everything she would ever have to offer. "Half His Age" is about the power imbalance of an Student-Teacher relationship and although that is a story that has been told many times, I've never been told it in such a painfully honest tone.

  • nil_liest

    aus Frankfurt

    5/5

    20.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Dieses Buch tut weh. Und…

    Dieses Buch tut weh. Und genau deshalb ist es so gut. Half His Age liest sich auf den ersten Blick wie eine Geschichte, die man zu kennen glaubt: junge Schülerin, älterer Lehrer, verbotene Anziehung, absehbare Katastrophe. Jennette McCurdy nutzt diese Erwartung – und zerlegt sie Seite für Seite. Was hier entsteht, ist kein Skandalroman, keine provokante Spielerei, schon gar keine Liebesgeschichte. Es ist ein schonungslos ehrlicher Blick auf Begehren, Macht und das verzweifelte Bedürfnis, gesehen zu werden. Waldo, 17, ist eine Protagonistin, die man nicht vergisst. Sie ist widersprüchlich, klug, verletzlich, manchmal nervig, oft brutal ehrlich – vor allem sich selbst gegenüber. Ihre Gedanken sind roh, ungefiltert, manchmal unangenehm nah. McCurdy schreibt so dicht an Waldos Innenleben, dass man sich als Leserin zeitweise ertappt fühlt: bei Erinnerungen an die eigene Jugend, an Unsicherheiten, an diese gefährliche Mischung aus Größenfantasien und Selbsthass. Waldo will alles – Aufmerksamkeit, Bedeutung, Intensität – und sie weiß selbst nicht einmal genau, warum. Die Beziehung zu ihrem Lehrer steht im Zentrum, aber sie ist nicht der Kern. Entscheidend ist das Gefälle: emotional, sozial, ökonomisch. McCurdy beschreibt mit erschreckender Präzision, wie Macht wirkt, ohne dass sie laut ausgesprochen werden muss. Wie Abhängigkeit entsteht, wie Projektionen wachsen, wie Verantwortung verschoben wird – und wie leicht eine junge Person sich selbst davon überzeugt, alles unter Kontrolle zu haben, während sie sie längst verloren hat. Nichts daran wird romantisiert, nichts entschuldigt, nichts vereinfacht. Besonders stark ist der Blick auf Herkunft und Klasse. Waldo bewegt sich durch Konsum, Internet, Körperbilder und Erwartungen wie durch ein Minenfeld. Sie versucht, innere Leere mit Dingen, Fantasien und Beziehungen zu füllen – und scheitert daran immer wieder. Dass der Roman dabei auch Kapitalismus, Leistungsdenken und weibliche Sozialisation mitverhandelt, geschieht leise, aber treffsicher. Die Sprache ist ein Ereignis für sich: hart, direkt, manchmal vulgär, dann wieder überraschend poetisch. McCurdy schreibt ohne Sicherheitsnetz. Jeder Satz wirkt bewusst gesetzt, nichts wird geglättet, nichts erklärt, um es erträglicher zu machen. Genau daraus entsteht diese enorme Sogwirkung. Ich wollte zwischendurch pausieren – und konnte es nicht. Was Half His Age so außergewöhnlich macht, ist sein Mut. Der Mut, unangenehme Fragen zu stellen. Der Mut, einer jungen weiblichen Stimme Raum zu geben, ohne sie zu idealisieren oder zu moralisieren. Und der Mut, Leser:innen auszuhalten, die dieses Buch falsch lesen könnten – weil McCurdy ihnen zutraut, genauer hinzusehen. Am Ende bleibt kein Trost, kein sauberes Fazit. Aber etwas viel Wertvolleres: ein tiefes Unbehagen, das lange nachwirkt. Und die Gewissheit, dass man gerade einen Roman gelesen hat, der wichtiger ist, als er auf den ersten Blick scheint. Ein intensives, kluges, wütendes Debüt. Kein Wohlfühlbuch. Kein leichtes Buch. Aber ein verdammt gutes.

  • BW77

    aus Lübeck

    5/5

    10.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Dieses Buch hat mich überrasch…

    Dieses Buch hat mich überrascht! Was auf den ersten Blick wie eine bekannte, vielleicht sogar vorhersehbare Lehrer-Schülerin-Geschichte wirkt, entpuppt sich schnell als vielschichtiger, emotionaler Roman über Selbstsuche, Abhängigkeiten und das Erwachsenwerden. „Half His Age“ hat mich von der ersten Seite an gepackt und nicht mehr losgelassen, und ich habe es nahezu in einem Rutsch gelesen. Die 17-jährige Protagonistin Waldo steht im Zentrum des Romans: jung, verletzlich, scharfsinnig und gleichzeitig voller innerer Widersprüche. Ihre Gedanken, Ängste und Sehnsüchte sind so glaubwürdig und feinfühlig ausgearbeitet, dass man ihr sehr nahekommt und ich vieles davon aus meiner eigenen Jugend gut nachempfinden konnte. Besonders berührend ist ihre Suche nach Zugehörigkeit, in einer Welt, in der sie sich verloren fühlt und versucht, innere Leere mit Konsum, Beziehungen und Projektionen zu füllen. Ihre Entwicklung verläuft nicht geradlinig, sondern über Umwege, Rückschläge und schmerzhafte Erkenntnisse, was sie umso menschlicher und sympathischer macht. Die Beziehung mit ihrem Lehrer, die im Zentrum der Handlung steht, wird differenziert und ohne Klischees erzählt. Statt plumper Provokation geht es um Machtverhältnisse, emotionale Abhängigkeiten und die Frage, warum bestimmte Dynamiken überhaupt entstehen. Auch gesellschaftliche Themen wie Klassismus, Kapitalismus und familiäre Prägungen sind klug in die Geschichte eingewoben und wirken nie belehrend, sondern organisch. Der Schreibstil ist zugleich schonungslos, gefühlvoll, und extrem einnehmend. Man leidet mit, denkt mit und bleibt auch nach der letzten Seite noch lange bei Waldo und ihrer Geschichte. Ein intensives, kluges und bewegendes Buch, das weit mehr ist als das, was Titel, Cover oder Klappentext vermuten lassen – und definitiv keine typische Lehrer-Schülerinnen-Story.

  • MB

    aus Rösrath

    4/5

    03.03.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Wie das Leben so spielt...

    Jenette McCurdy hat mit "Half his age" einen nicht nur unterhaltsamen, radikal offenen, zuweilen pornografisch anmutenden Roman geschrieben, sondern ein Stückweit auch das Leben mit seinen Sehnsüchten und Tücken auf den Punkt gebracht. Die Sehnsucht nach Einzigartigkeit, Erfüllung und Verschmelzung, die Suche nach der totalen Befriedigung, die aber scheitern muss, wenn all das im Außen gesucht wird - in der Liebesbeziehung, im Konsum. Beziehungen scheitern, wenn der andere für etwas herhalten muss, was man bei sich selbst nicht findet. Der Roman beginnt mit der Schilderung einer Sexszene zwischen der 18-jährigen Protagonistin Waldo und einem nur wenig älteren Kerl. Waldo spielt nur ihre Rolle, kann dem Ganzen aber nichts abgewinnen. In der Folge fokusiert sie ihre Sehnsucht auf Mr. Korgy, ihren wesentlich älteren und verheirateten Lehrer für kreatives Schreiben. Eine Sehnsucht, die sich Waldo selbst nicht erklären kann. Waldo lebt mit ihrer Mutter zusammen, die wechselnde oder auch länger andauernde aber wenig verlässliche Beziehungen zu Männern pflegt; der Vater hat die Familie schon lange verlassen. Mr. Korgys Ehe ist inzwischen in Routine erstarrt, das Romanprojekt ad acta gelegt. Die beiden genießen zunächst das Abenteuer einer heimlichen Beziehung. Und wie das Leben so spielt... man ahnt schon, dass es nicht gut ausgehen wird. Dies ist beileibe keine noch nie erzählte Geschichte - junge Frau & alter Mann. Aber der Autorin gelingt es hervorragend, Waldos Gefühlswelt, ihre innere Zerissenheit, ihre Lust und Verzweiflung in einer radikalen Offenheit auf den Punkt zu bringen. Die Lektüre ist ein Muss für junge Frauen... und für ältere Männer! Das Hörbuch ist gut und eindringlich eingelesen!

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Bewertungen (8)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Nouara Arris

    Nouara Arris

    Orell Füssli Bahnhof Winterthur

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.04.2026

    eBook (ePUB 3)

    Ein Meisterwerk

    Ich bin mit eher niedrigen Erwartungen an dieses Buch herangegangen. Es gibt inzwischen viele Bücher, die sich mit problematischen Machtverhältnissen, Age Gap Beziehungen oder Lolitaneuerzählungen beschäftigen, daher war ich zunächst unsicher, ob hier wirklich etwas Neues erzählt wird. Das provokante Cover und der Einstieg liessen mich zunächst zweifeln. Umso mehr wurde ich überrascht. Dieses Buch ist für mich ein Meisterwerk und was es so fesselnd macht, ist seine Ehrlichkeit. Es ist nicht wertend, sondern zeigt klar und nüchtern, was in der Hauptfigur vorgeht. Jennifer McCurdy hat das Prinzip "show don't tell" nahezu perfektioniert und schafft es, dass wir die Geschichte mit der Protagonistin miterleben. Was in anderen Büchern oft nur angedeutet bleibt, wird hier lebendig. Diese Mischung aus Kontrollbedürfnis, Unsicherheit, Passivität und dem Streben nach einem Gefühl von Macht wirkt erschreckend authentisch. Universelle Themen werden hier greifbar. Die Autorin bleibt konsequent in der jugendlichen Perspektive der Hauptperson. Oft spürt man bei solchen Romanen eine erwachsene Reflexion im Hintergrund, hier jedoch nicht. Man erlebt jeden Moment ungefiltert, ohne nachträgliche Einordnung oder Distanz. Gleichzeitig zeigt das Buch, wie unbefriedigend und unvollendet viele Dinge im Leben bleiben. Es geht nicht um klare Auflösungen oder einfache Entwicklungen, sondern um Enttäuschungen, Widersprüche und den schwierigen Umgang mit sich selbst. Besonders darum, wie schwer es ist, sich aus Mustern zu befreien und wie leicht man in sie zurückrutscht. Diese ewige Wiederholung, dieses Scheitern an sich selbst wirkt nie dramatisiert, sondern wie ein unangenehm nüchterner Spiegel. Es ist herzzerreissend, aber nie belehrend, unverblümt und gleichzeitig voller Empathie. Ich habe beim Lesen geseufzt, die Stirn gerunzelt, die Lippen zusammengepresst, mich wiedererkannt. Und als ich das Buch am Ende zugeklappt habe, war mir klar: Das ist ein Meisterwerk, das mich noch lange begleiten wird.

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