KI-Beratung Beta

Produktbild: Freunde von früher
Artikelbild von Freunde von früher
Micha Lewinsky

1. Freunde von früher

Freunde von früher

Gesprochen von
5

Fr. 34.90

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

3366

Gesprochen von

Samuel Streiff

Spieldauer

7 Stunden und 6 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

23.09.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

22

Verlag

Diogenes Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783257696813

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Verkaufsrang

3366

Gesprochen von

Samuel Streiff

Spieldauer

7 Stunden und 6 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

23.09.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

22

Verlag

Diogenes Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783257696813

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • hallobuch, Silke Schröder

    aus Hannover

    5/5

    12.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wunderbar selbstironische Story über das unvermeidliche Coming of Oldness

    In “Freunde von früher” erzählt Micha Lewinsky von Freundschaften und WG-Erfahrungen, vom Erwachsenwerden und dem Wunsch nach einem anderen Leben, von glücklichen Fügungen und verpassten Lieben. Mit seiner Figur des Béla fragt er pointiert humorvoll, aber auch nachdenklich, was von alten Träumen heute übrig geblieben ist, und ob die Vergangenheit wirklich so rosa war, wie sie oft in der Erinnerung erscheint. Er erzählt von den Höhen und Tiefen des WG-Lebens, von wechselnden Liebschaften und den Tücken der Haushaltskasse und auch davon, wer schließlich irgendwann seine eigenen Wege geht. Mit Béla schafft er einen “ewigen Jugendlichen”, der sich mit Verve gegen das Älterwerden stemmt – angefangen bei seinen Freundinnen, die stets gleich alt bleiben. Lässig-humorvoll, mit viel Ironie, aber auch ernsten Untertönen gelingt Micha Lewinsky in “Freunde von früher” eine wunderbar selbstironische Story über das unvermeidliche Coming of Oldness.

  • Alrik Gerlach

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    16.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn die alten Träume plötzlich wieder vor der Tür stehen

    Freunde von früher hat bei mir einen Nerv getroffen, bei dem man irgendwann feststellt: Verdammt, wann ist das eigentlich passiert? Béla und seine alten WG Freunde stehen plötzlich vor der Frage, ob aus dem früheren Traum vom gemeinsamen Haus wirklich Lebensplan werden soll. Klingt erstmal nach Immobilienkauf, ist aber viel mehr eine witzige Reise durch Erinnerungen, alte Ideale und die Erkenntnis, dass man sich selbst gern für jünger hält, als der Spiegel behauptet. Béla fand ich herrlich menschlich. Einerseits hängt er an dem Typen, der er früher war, andererseits merkt man ständig, dass das Leben längst weitergelaufen ist. Genau diese kleinen inneren Reibereien machen ihn sympathisch. Dazu kommen die Treffen der alten Freunde, bei denen Vergangenheit und Gegenwart ziemlich komisch aufeinanderprallen. Micha Lewinsky schreibt locker, pointiert und mit viel Selbstironie. Ich musste öfter grinsen, gleichzeitig steckt zwischen den humorvollen Szenen viel Nachdenkliches über Freundschaft, Erwachsenwerden und die Frage, was von unseren alten Träumen übrig bleibt. Kein Roman mit großem Knall, sondern einer, der sich angenehm festsetzt und einen beim Zuklappen noch weiterdenken lässt.

  • Bewertung

    5/5

    25.08.2026

    eBook (ePUB)

    Wer wollten wir damals sein und wer sind wir heute?

    Es ist leicht und unterhaltsam, gleichzeitig auch tiefgründig und berührend. Throw Back in die 90er Jahre, viel Nostalgie, Charme mit Bezug auf Heute: Wer wollten wir damals sein und wer sind wir jetzt? Mir hat das Buch so gut gefallen, dass ich es gleich meiner Freundin zum Geburtstag geschenkt habe und sie mochte es auch.

  • Bewertung

    aus Buchen

    4/5

    19.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mein Hasenherz schlägt schneller

    Bela ist ein Mann Anfang Fünfzig und befindet sich mitten im Midlife, also noch keine Krise, aber die Erinnerungen an seine Zeit mit Freunden in der WG sind nostalgisch. Seine Freundin Katja hat den Vorteil, dass sie jung ist. Und dann auch noch schwanger. Bela weiß nicht genau, wie er das finden soll. Er ist ein typisch zweifelnder, unsicherer Protagonist, der aber nur wenig an den von Micha Lewinskys ersten Roman „Sobald wir angekommen sind“ erinnert. In mehreren Passagen geht es in die Vergangenheit, sogar Kindheit. Es wird gezeigt, was Bela geprägt hat. Das Absurde von dem Buch hat „Freunde von Früher“ nicht. Es ist aber nicht schlecht geschrieben und ich könnte mir den Stoff gut als Fernsehfilm vorstellen.

  • brauneye29

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    19.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hat was

    Zum Inhalt: Als Béla erfährt, dass das Haus in der Zederstraße verkauft wird, in dem er damals mit Simone, Serdar und Kim in einer Wohngemeinschaft gelebt hat, geht ihm der Gedanke nicht aus dem Kopf, das Haus mit den anderen gemeinsam zu kaufen. Aber ist das eine gute Idee, nachdem sie alle in andere Richtungen gegangen sind. Will er überhaupt so gesetzt sein? Meine Meinung: Tja, in der Erinnerung ist die Vergangenheit vermutlich sehr viel besser als sie wirklich war und kann man die Vergangenheit wirklich wieder beleben? Kommen die damaligen WG-Genossen überhaupt noch miteinander klar? Das war so ein Buch, bei dem man selbst auch ins Grübeln kommt, wie es damals war und wie es wohl wäre, daran nochmal anknüpfen zu wollen. Den Schreibstil fand ich sehr gut und ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Das Buch kann ich durchaus empfehlen. Fazit: Hat was

Kundinnen und Kunden meinen

5

3

4

2

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (5)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Kathrin Bögelsack

    Kathrin Bögelsack

    Orell Füssli Bern

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    4/5

    26.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Achtung: Selbsterkenntnis

    Ich-Erzähler Béla war mal jung. Er war mal wild. Er war mal voller Träume und Ideale und er wollte ganz sicher nie so werden wie die damaligen Erwachsenen. Jetzt, mit Anfang 50, könnte er mit den WG-Freund*innen von einst ein Haus kaufen und alte Träume verwirklichen. Wehmütig, selbstironisch, entlarvend und oft selbstmitleidig blickt er auf sein Erwachsenenleben zurück und erkennt, dass sie möglicherweise schon in ihrer Jugend spiessiger waren als je gedacht. Béla erinnert stark an Ben Oppenheim, den Protagonisten aus Lewinskys Debütroman «Sobald wir angekommen sind». Beide hatten früh künstlerischen Erfolg, an den sie bisher nicht anknüpfen konnten. Beide leben in Zürich und setzen sich mit dem Thema Immobilien und bezahlbarem Wohnraum auseinander. «In dieser Stadt ist die Wohnung wichtiger als die Kleidung, die du trägst, wichtiger als die Musik, die du hörst, wichtiger als der Job. Du bist, wer du bist, weil du wohnst, wo du wohnst.» Es hat gedauert, bis ich in die Geschichte hineinfand. Der Roman hat mich schlussendlich gut unterhalten, aber es würde mich nicht wundern, wenn ich in einem halben Jahr nicht mehr sagen könnte, worum es genau ging. Bélas Sätze sind überwiegend kurz, er springt innerhalb der Kapitel mehrfach zurück an unterschiedliche Stellen seiner Vergangenheit. Immer wieder begeisterte und überraschte mich Lewinsky jedoch mit seinem lakonischen Humor, seinen Gegensätzen und unvermuteten Pointen: «Kaja ist umgeben von Menschen, die etwas anfangen. Sie heiraten, sie kriegen Kinder, sie gründen ein Business. Ich bin umgeben von Menschen, die langsam aufhören, sie lassen sich scheiden, Karrieren stoßen an gläserne Decken, die ersten Männer haben Herzinfarkt, die ersten Frauen Brustkrebs.» Herrlich auch Bélas Erkennntnis: «Ich schwimme im Glück, leider bin ich Nichtschwimmer.» Lewinsky hält uns, der im Wohlstand lebenden, gesetzten Bevölkerung im mittleren Lebensalter, mit seinen Figuren den Spiegel vor. Das ist nicht immer schön, aber oftmals wahr ;-) Was wir daraus machen, bleibt letztlich uns überlassen.

Unsere Meinungen

Bewertungen (1)

  • Produktbild: Freunde von früher