Nach 'Das kleine Haus am Sonnenhang' Alex Capus' neuer Roman über einen Gasthof und die Frage: Wie findet man innere Ruhe im Leben?
In einem Schweizer Dorf an der Grenze zu Deutschland führt vor hundert Jahren der junge Wirt Arnold einen Gasthof. Bunte Vögel und düstere Gestalten überqueren die Grenze, manche kommen auch nachts und querfeldein. Am Stammtisch sitzen die Witzbolde aus dem Dorf. Eines Tages naht eine Fremde hoch zu Ross durch den Schnee. Ihr Name ist Betty. Arnold heiratet sie und bekommt mit ihr acht Kinder. Das Leben nimmt seinen Lauf, bis sich die älteste Tochter Clara 1933 in einen Schmuggler namens Hermann verliebt. Der bringt die Uniformierten auf beiden Seiten der Grenze gegen sich auf. Es kommt zum Drama - und das Dorf erhebt sich gegen eine Grossmacht.
Alex Capus ist ein Meister darin, aus historischen Stoffen grosse Romane zu machen.
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4.7/5.0
hapedah
5/5
26.07.2026
eBook (ePUB)
Große Erzählkunst
Nachdem es Arnold in Jugendjahren nie lange an einem Ort gehalten hat, eröffnet er später einen Gasthof in seinem schweizerischen Heimatdorf. Dort begegnet er der eigenwilligen Betty, mit der ihn vom ersten Moment an eine tiefe Liebe verbindet. Sie bekommen acht Kinder, nachdem diese flügge geworden sind, bleibt nur die älteste Tochter Clara im Gasthaus wohnen. Durch die Nähe zur deutschen Grenze kehren allerlei bunte Gestalten bei Arnold und Betty ein, auch der Schmuggler Hermann, in den sich Clara Hals über Kopf verliebt. Der unbekümmerte Mann bringt nicht nur die deutschen Grenzwächter gegen sich auf, auch in Dorf ist ihm nicht jeder wohl gesonnen.
"Querfeldein" von Alex Capus ist in meinen Augen die hohe Form der Erzählkunst. Dem Autor gelingt es, eine fiktive Geschichte mit realen historischen Ereignissen um den Schmuggler Hermann Weber zu verknüpfen, dabei beschreibt er selbst banale Abläufe, wie z.B. den Alltag im Gasthaus, so fesselnd, dass ich den E-Reader zwischenzeitlich kaum aus der Hand legen mochte. Der freundliche, bauernschlaue Arnold war mir schnell ans Herz gewachsen, genau wie seine Frau Betty und die unkonventionelle Clara. Trotz aller emotionaler Nähe, die ich zu den Figuren empfunden habe, behalten sie das ein oder andere Geheimnis, vielleicht macht das einen Teil meiner Faszination für sie aus.
Die Dorfbewohner und Besucher des Gasthofs sind nur soweit charakterisiert, wie es für ihre jeweilige Rolle in der Geschichte vonnöten ist, viele werden nicht einmal namentlich vorgestellt und dennoch hatte ich das Gefühl, einen umfassenden Eindruck von ihnen erhalten zu haben. Für mich hat sich die Spannung konsequent durch die gesamte Handlung gezogen, mit Hermanns Erscheinen auf der Bildfläche hat sich das Ganze noch ein wenig gesteigert. Erst spät im Buch ist mir aufgegangen, dass der Autor reale Gegebenheiten in seine Geschichte einfließen ließ, was mich nur umso mehr dazu brachte, mit den Figuren zu hoffen und bangen. Dieses mitreißende Leseerlebnis habe ich auf jeder einzelnen Seite genossen, so dass ich den Roman begeistert weiter empfehle.
Fazit: Für mich ist diese Erzählung ganz großes Kino, das erste Buch, das ich von Alex Capus gelesen habe, hat mich auf ganzer Linie überzeugt, dafür spreche ich gern eine Leseempfehlung aus.
Herbstrose
5/5
21.07.2026
eBook (ePUB)
Querfeldein über die Grenze
Nach unruhigen Wanderjahren erfüllt sich der junge Arnold mit dem Geld, das er im Casino beim Roulette gewonnen hat, einen Traum. Er eröffnet in der Schweiz an der Grenze zu Deutschland ein Gasthaus, das er „Zur Moskau“ nennt. Seine Gäste sind Bewohner des Dorfes und gelegentlich Schmuggler, die nachts heimlich die Grenze überqueren. Eines Tages erscheint hoch zu Ross eine Fremde namens Betty, die ‚Richtige‘ für Arnold. Er heiratet sie und bekommt mit ihr acht Kinder. Die Jahre ziehen dahin bis 1933 der Schmuggler Hermann Weber, der auf der Flucht vor den Grenzbeamten ist, bei Arnold Zuflucht sucht. Clara, die älteste Tochter, verliebt sich in den wagemutigen Burschen und bald ist Hermann in der Familie nicht mehr wegzudenken. Als jedoch eines Nachts ein Trupp der SA Hermann entführt, über die Grenze nach Deutschland verschleppt und in Singen inhaftiert, bricht im Dorf eine Welle der Empörung los, die ihre Ausläufer bis in die Landeshauptstadt hat …
Alex Capus, geb. 1961 in Mortagne-au-Perche/Frankreich, ist ein Schweizer Schriftsteller mit doppelter Staatsbürgerschaft. Er schrieb bisher mehrere erfolgreiche Romane und wurde für sein literarisches Schaffen 2020 mit dem Solothurner Kunstpreis ausgezeichnet. Capus ist verheiratet, Vater von fünf Söhnen und lebt heute als freier Schriftsteller in Olten.
Mit seinem Roman „Querfeldein“ (2026, Hanser-Verlag) ist es dem Autor großartig gelungen, eine Person aus der Vergangenheit (Hermann Weber, dem in Singen ein Stolperstein gewidmet ist) wieder zum Leben zu erwecken und ein Stück Deutsch/Schweizer Zeitgeschehen eindrucksvoll zu beschreiben. In seinem gewohnt flüssigen und gut verständlichen Schreibstil, in dem ab und zu eine gute Portion Humor durchblitzt, erzählt er von den damaligen Ereignissen. Seine Figuren mit all ihren Stärken und Schwächen beschreibt er so lebendig, dass man den Eindruck hat, diesen schon begegnet zu sein und sie schon lange zu kennen. Neben dörflichen und familiären Begebenheiten erfahren wir auch einiges über das politische Geschehen vor 100 Jahren. Ausdrucksstarke Beschreibungen der Landschaft um den Bodensee bereichern die Geschichte und machen das Lesen zu einem kurzweiligen Vergnügen.
Fazit: Ein lesenswertes Buch, das ich gerne weiterempfehle.
Shilo
aus Ulm
5/5
21.07.2026
eBook (ePUB)
Was ein kleiner Gasthof alles erzählen kann
Der Gasthof von Arnold ist schnell mehr als nur ein Ort zum Einkehren. Dort kommen die Menschen aus dem Dorf zusammen, dort werden Neuigkeiten weitererzählt und dort kreuzen sich die unterschiedlichsten Lebenswege. Mit jeder Seite wurde das Dorf ein Stück vertrauter.
Als Betty auf ihrem Pferd durch den Schnee ins Dorf kommt, verändert sich vieles. Aus einer Begegnung entsteht eine Familie, deren Leben über viele Jahre begleitet wird. Später rückt mit Clara eine neue Generation in den Mittelpunkt. Ihre Liebe zu Hermann bringt Unruhe in ein Leben, das bisher von festen Regeln und Gewohnheiten geprägt war. Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, den Menschen einfach ein Stück ihres Lebens zu folgen.
Besonders interessant fand ich, wie selbstverständlich die Grenze zum Alltag der Menschen gehört. Der Gasthof wird zum Treffpunkt für ganz unterschiedliche Personen. Schmuggler, Reisende und die Bewohner des Dorfes begegnen sich dort. Dabei zeigt sich, dass hinter jeder Begegnung eine eigene Geschichte steckt.
Nach und nach verändert sich die Stimmung. Die politischen Entwicklungen bleiben nicht irgendwo weit entfernt, sondern erreichen auch diesen kleinen Ort. Gerade dieser Gegensatz zwischen dem vertrauten Dorfleben und den schwierigen Zeiten, die auf die Menschen zukommen, macht die Geschichte besonders.
Der Schreibstil ist ruhig und unkompliziert. Die Seiten lassen sich leicht lesen und trotzdem bleibt genug Raum für die Figuren in der Geschichte. Beim Lesen bekommt man ein gutes Gefühl für die Menschen im Buch. Ihre Gedanken, ihre Entscheidungen und auch ihre Eigenheiten machen sie sehr nahbar.
Schön fand ich auch, dass nicht nur die historischen Ereignisse im Mittelpunkt stehen, sondern vor allem die Menschen mit ihren Hoffnungen, Sorgen und Entscheidungen. Dadurch entsteht das Bild einer Familie und eines Dorfes, deren Wege eng miteinander verbunden sind.
Als die letzte Seite erreicht war, hatte es sich angefühlt, als würde man Leute zurücklassen, die einen eine ganze Weile begleitet haben. Die Verbindung aus Familiengeschichte, Dorfleben und geschichtlichem Hintergrund wirkt stimmig und glaubhaft.
Für mich sind das verdiente fünf Sterne.
Lesemone
4/5
06.08.2026
eBook (ePUB)
Grenzgänger
Das Buch beschreibt die Geschichte des jungen Wirt Arnold, der sich mit viel Geschick einen Gasthof in Grenznähe aufbaut. Dazu gehört er irgendwie nirgends so richtig. Dann tritt Betty in sein Leben und er verliebt sich Hals über Kopf in sie. Sie bekommen acht Kinder, die in der ländlichen Gegend groß werden und bis auf Clara alle flügge werden. Als eines Nachts der Schmuggler Hermann den Gasthof aufsucht, verliebt sich Clara in ihn. Mit allen Mitteln unterstützt sie ihn bei seinen Aktionen und bald geraten sie ins Visier Polizei.
Alex Capus erzählt hier sehr bildhaft den Werdegang einer Familie, erst die von Arnold selbst und dann mit seiner Familie. In so einem Gasthof ist immer was los. Es gibt immer wieder interessante Wendungen. Mir hat die ganze Atmosphäre gefallen, die rund um den Gasthof herrschte. Aber auch die Verbindung zu historischen Fakten. Mich hat die Geschichte von Anfang bis Ende fesseln können.
Philiene
aus Süsel
4/5
22.07.2026
eBook (ePUB)
Mit viel Feingefühl
Alex Capus hat eine besondere Art zu schreiben, bei der er ein großes Feingefühl für seine Charaktere beweist. In seinen Romanen spielen Menschen die Hauptrolle, die vielleicht keine Helden sind dafür aber Menschen die irgendwie besonders sind und doch genauso gelebt haben könnten.
In Querfeldein geht es um Arnold der in einem Schweizer Dorf einen Gsdthof betreibt. Der Ort liegt kurz hinter der Grenze nach Deutschland. Als eines Tages Betty in sein Leben tritt, ist es um ihn geschehen und die beiden Gründen eine Familie.
Neben der Geschichte von Arnold und Betty, in der es um deren Familienleben, dgeht, spielen en Gasthof und das Dorf geht, spielen auch die Zeichen der Zeit eine wichtige Rolle. Der Roman beginnt zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts und geht bis in die Zeit des Nationalsozialismus, der auch an dem kleinen Ort in der Schweiz nicht spurlos vorübergehend.
Wie schon gesagt bin ich ein Fan des Autors. Ich bin auch hier wieder begeistert von der Art wie er seine Charaktere mit Leben erweckt, wie genau er die Zwischenmenschlichen Beziehungen beschreibt und immer wieder eine Prise Humor miteinfliessen lässt.
Wieder sehr gelungen.
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5/5
04.09.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Querfeldein
Nahe an der Grenze zu Deutschland spielt sich diese Geschichte ab. Alfred, der sich einen Gasthof aufbaut, eine Familie gründet und sein Gehöf bewirtschaftet. Tag für Tag, Jahr für Jahr gehen vorbei ohne dass gravierende Dinge geschehen bis Hermann den Weg zu seinem Gasthof findet und dort hängen bleibt, sich in seine Tochter verliebt und immer wieder Ware nach Deutschland schmuggelt.
Die Geschichte des Schmugglers Hermann hat tatsächlich vor ca. 100 Jahren statt gefunden und von Capus gut recherchiert
Capus erzählt so einfach und klar, ja machmal erscheint die Geschichte ein wenig skuril aber gerade dadurch recht unterhaltsam und auch humorvoll.
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5/5
26.08.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Einfach wunderbar
Alex Capus’ Roman Querfeldein ist eine ungewöhnliche und zugleich berührende Geschichte über Familie, Liebe, Freiheit und Zusammenhalt. Der Autor verbindet darin eine persönliche Familiengeschichte mit historischen Ereignissen und zeigt, wie stark das Leben einzelner Menschen von den politischen Entwicklungen ihrer Zeit beeinflusst werden kann. Dabei erzählt Capus nicht nur eine spannende Geschichte, sondern regt auch zum Nachdenken über Mut, Freiheit und Zusammenhalt an.
Im Mittelpunkt der Handlung steht Arnold, ein eigenwilliger Mann, der in seinem Leben viele verschiedene Wege ausprobiert und sich lange nicht festlegen möchte. Erst als er durch einen glücklichen Gewinn zu Geld kommt, verändert sich sein Leben. Er baut sich einen eigenen Gasthof und wird schließlich sesshaft. Dort lernt er Betty kennen, eine selbstbewusste und freiheitsliebende Frau, die eines Tages hoch zu Ross auftaucht. Die beiden verlieben sich, heiraten und gründen eine große Familie mit acht Kindern. Der Gasthof wird zu einem wichtigen Treffpunkt im Dorf, an dem ganz unterschiedliche Menschen zusammenkommen. Dadurch entsteht ein lebendiges Bild einer kleinen Gemeinschaft, in der das alltägliche Leben immer wieder von außergewöhnlichen Ereignissen unterbrochen wird.
Besonders interessant wird die Handlung, als Arnolds älteste Tochter Clara sich in Hermann Weber verliebt. Weber ist eine historische Figur und schmuggelt in den 1930er-Jahren Waren und kommunistisches Propagandamaterial über die deutsch-schweizerische Grenze. Als er schließlich von Nationalsozialisten auf Schweizer Boden verhaftet und nach Deutschland verschleppt wird, verändert sich die Geschichte grundlegend. Aus einer zunächst eher ruhigen Familiengeschichte wird eine spannende Erzählung, in der auch die politischen Entwicklungen dieser Zeit eine wichtige Rolle spielen. Dadurch zeigt Capus, dass große historische Ereignisse nicht nur in Geschichtsbüchern stattfinden, sondern das Leben ganz gewöhnlicher Menschen unmittelbar beeinflussen.
Besonders gelungen sind die Figuren des Romans, weil sie nicht perfekt dargestellt werden, sondern ihre eigenen Schwächen, Eigenheiten und Vorstellungen haben. Arnold wirkt unabhängig und manchmal etwas stur, gleichzeitig aber auch sympathisch. Betty ist selbstbewusst, lebensfroh und lässt sich nicht einfach in eine bestimmte Rolle drängen. Auch Clara ist eine interessante Figur, weil sie ihren eigenen Weg gehen möchte und sich nicht vollständig den Vorstellungen ihrer Familie unterordnet. Die Beziehungen zwischen den Figuren machen die Geschichte besonders lebendig. Man merkt, dass Familie für die Menschen im Roman eine große Bedeutung hat, gleichzeitig aber jeder Einzelne seine eigene Freiheit behalten möchte. Genau dieses Spannungsverhältnis macht die Figuren glaubwürdig und sorgt dafür, dass man sich als Leser leichter in sie hineinversetzen kann.
Sprachlich ist Querfeldein angenehm zu lesen. Alex Capus schreibt flüssig, bildhaft und teilweise humorvoll. Dadurch wirken auch die historischen Hintergründe nicht trocken oder wie eine reine Geschichtsstunde. Besonders auffällig ist, dass Capus ernste Situationen häufig mit einer gewissen Leichtigkeit erzählt. Sein Schreibstil passt deshalb gut zu der Geschichte, weil er sowohl die humorvollen als auch die ernsten Seiten des Lebens der Figuren vermitteln kann. Allerdings braucht die Handlung etwas Zeit, bis sie wirklich an Spannung gewinnt. Vor allem am Anfang beschäftigt sich der Autor ausführlich mit Arnold, Betty und ihrer Familie. Leserinnen und Leser, die ein sehr schnelles Erzähltempo erwarten, könnten deshalb zunächst etwas Geduld benötigen. Meiner Meinung nach ist diese ruhige Erzählweise aber sinnvoll, weil man dadurch die Figuren und ihre Beziehungen zueinander besser kennenlernen kann.
Besonders gut gefällt mir die Verbindung von Familiengeschichte und historischen Ereignissen. Capus schafft es, Geschichte aus der Perspektive gewöhnlicher Menschen zu erzählen und dadurch greifbarer zu machen. Gleichzeitig geht es im Roman um zeitlose Themen wie Liebe, Freiheit, Mut und Zusammenhalt. Dadurch ist die Geschichte nicht nur für die damalige Zeit interessant, sondern besitzt auch eine Bedeutung für die Gegenwart.
Insgesamt ist Querfeldein ein lesenswerter Roman, der eine persönliche Familiengeschichte mit einem spannenden historischen Hintergrund verbindet. Alex Capus erzählt humorvoll und warmherzig und schafft es gleichzeitig, zum Nachdenken anzuregen. Besonders überzeugend sind die lebendigen Figuren, die atmosphärische Darstellung des Lebens an der Grenze und die gelungene Verbindung von Alltag und Geschichte. Ich würde das Buch vor allem Leserinnen und Lesern empfehlen, die historische Geschichten mögen, bei denen nicht nur politische Ereignisse, sondern vor allem die Menschen im Mittelpunkt stehen
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5/5
22.07.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
historische Familiengeschichte aus dem Schaffhausischen Ramsen
In Ramsen/SH existieren zwei Quartiere namens Petersburg und Moskau. Woher stammen diese Namen? Alex Capus erzählt in einer wahren, historischen Erzählung vom jungen Wirt Arnold, welcher vor hundert Jahren einen Gasthof in Ramsen unweit der deutschen Grenze baute. Diesen wollte er "zur Eintracht" nennen, doch es kommt anders. 30 Jahre später verliebt sich seine älteste Tochter in einen Schmuggler namens Hermann. Deutsche Uniformierte überschreiten die Grenze, es kommt zum Drama.
Nebst dem historischen Hintergrund hat mir auch der Zusammenhalt der Familie und der Bevölkerung von Ramsen sehr gut gefallen.