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Laura Wagner

1. Tutto bene

Tutto bene Roman

Gesprochen von
8

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Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Miriam Schiweck

Spieldauer

7 Stunden und 13 Minuten

Erscheinungsdatum

14.07.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Downloaddatei

Verlag

DuMont Buchverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783755815617

Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Miriam Schiweck

Spieldauer

7 Stunden und 13 Minuten

Erscheinungsdatum

14.07.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Downloaddatei

Verlag

DuMont Buchverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783755815617

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH & Co. KG
Amsterdamer Str. 192
50735 Köln
Deutschland
Email: info@dumont-buchverlag.de
Url: www.dumont-buchverlag.de
Telephone: +49 221 2241854

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  • Bewertung

    5/5

    01.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ganz großes Kino!!!

    Ich fand das Buch grandios. Die Hauptprotagonistin polarisiert, die Menschen in ihrem Leben sind großes Kino (bis auf Ben) und überhaupt wird es einfach nie langweilig. Die Geschichte ist sehr dialoggetrieben, irre, wie viel permanent passiert, nicht eine Sekunde wird es langweilig. Endlich mal wieder ein Debüt, das sich sehen lässt, frisch, mal was anderes und bei allem Straßenlang auch total poetisch. Ich bin Fan! Freu mich auf mehr von Laura Wagner!

  • Lesens_werte

    5/5

    25.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Starkes Buch

    Essen? Braucht Emma eigentlich nicht. Wein? Unbedingt! Nicht nur während ihrer Schichten in einem Berliner Späti ist Müller-Thurgau ihr bester Freund, sondern auch als Starter in den Tag oder Einschlafhilfe sehr beliebt. Dieses Verhältnis wird erst erschüttert durch den Auftritt von Ingrid in ihrem Leben. Als altkluge und pfiffige Schülerpraktikantin weicht sie Emma bald nicht mehr von der Seite, durchschaut nicht nur ihr Alkoholproblem sondern auch ihre gestörte Beziehung zu Männern. Dabei hat Ingrid doch eigentlich ihre eigenen Sorgen. "Tutto Bene" zeichnet ein erschütterndes Bild einer jungen Frau, die mit sich selbst und den gesellschaftlichen Ansprüchen nicht gerecht wird. Kindheitstraumata, Alkohol und alle Verlockungen der Großstadt haben sie zu dem gemacht, was sie heute ist. Dabei scheint das einzelne Individuum in der Masse unterzugehen. Alle ihrer direkten Mitmenschen sehen ihr Problem, keiner geht darauf ein, fragt nach dem Warum oder versucht gar zu helfen. Erst Ingrid, selbst eigentlich noch mehr Kind als Erwachsene, schafft es mit ihrem weltoffenen und unerschrockenen Blick und ihrer Ausdauer bei Emma einen Nerv zu treffen und damit vielleicht etwas zu bewirken. Ein unheimlich starkes Buch über einen kleinen Ausschnitt aus unserer Mitte, der überall zwischen uns genauso stattfinden könnte und kaum einer würde es bemerken.

  • Bewertung

    5/5

    18.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ich fand‘s großartig

    Ein wirklich gelungener Roman über den Struggle mit Sucht und Traumata, die Bedeutung von Freundschaft und den Versuch Nähe zuzulassen. Emmas Job im Späti ist alles andere als eine Erfüllung. Aber er sorgt dafür, dass sie über die Runden kommt. Ganz nebenbei ist sie von Weinflaschen umgeben, von denen sie ehrlich gesagt zu viel trinkt - auch während der Arbeit. Als die Schülerpraktikantin Ingrid in ihr Leben tritt, stellt sich alles auf den Kopf. Denn die Teenagerin ist schlagfertig und spricht Dinge aus, die Emma lieber ungesagt gelassen hätte. Dieses Buch hat mir so wahnsinnig gut gefallen, dass ich einfach nur schwärmen möchte. Emma ist eine schwierige Protagonistin, die mich oft zum Verzweifeln gebracht hat. Zeitgleich wollte ich sie wirklich gerne in den Arm nehmen. Sie hat einfach so viele Baustellen und niemanden, der sie mit ihr angeht. Schließlich stößt sie jeden möglichen menschlichen Kontakt zeitnah vor den Kopf - bis Ingrid im Späti anfängt. Das Mädchen gefiel mir ausgesprochen gut. Ihre Schlagfertigkeit, ihre weisen Sprüche und die liebenswerte Art haben mich direkt eingenommen. Die Dynamik, die zwischen den Beiden entsteht, hat den Roman wirklich zu etwas Besonderem gemacht. Zusätzlich mochte die Message des Buches. Die Autorin hat einen angenehmen Schreibstil und eine wirkliche Kreativität, die sich beispielsweise in der Originalität der Spitznamen von Ben oder Leo beweist. Das Buch kam für mich genau zum richtigen Zeitpunkt ist eine wunderbare Mischung aus Tiefgründigkeit und Humor. 5 Sterne von mir und damit eine absolute Empfehlung.

  • Bewertung

    5/5

    17.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Berliner Schnauze, großen Gefühlen und ganz viel Herz

    Emma arbeitet in einem Berliner Späti und versucht, ihre Vergangenheit mit Alkohol, Kontrolle und Verdrängung auf Abstand zu halten. Doch neue Begegnungen bringen ihre sorgfältig errichteten Mauern ins Wanken und plötzlich steht die Frage im Raum, ob sie bereit ist, andere Menschen wirklich an sich heranzulassen. Ich wusste ehrlich gesagt nicht, was mich erwartet, aber dass ich so oft grinsen, laut lachen und im nächsten Moment innehalten würde, definitiv nicht. Laura Wagner hat einen Schreibstil, der frech, direkt, selbstironisch und unglaublich sympathisch ist. Die kurzen Kapitel und die spritzigen Dialoge haben dafür gesorgt, dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Vor meinem inneren Auge lief ständig ein Film ab, ich hatte das Gefühl, selbst im Berliner Späti zu stehen und das bunte Treiben zu beobachten. Besonders die Dialoge haben es mir angetan. Sie sprühen nur so vor Sarkasmus, Schlagfertigkeit und trockenem Humor. Gleichzeitig steckt zwischen den Zeilen viel Tiefgang. Vor allem die Gespräche zwischen Emma und Leo sind Wortgefechte auf Augenhöhe, mal bissig, mal nachdenklich und mit jeder Begegnung ein Stück ehrlicher. Ich war zwar nie Berlinerin, aber genauso stelle ich mir die berühmte Berliner Schnauze vor: direkt, ehrlich, rotzfrech und trotzdem herzlich. Das verleiht dem Roman einen ganz eigenen Ton, der sich von vielen anderen Büchern abhebt! Der Späti als Hauptschauplatz war für mich außerdem eine geniale Idee. Er ist nicht nur ein Kiosk, sondern ein Ort voller Begegnungen, an dem die unterschiedlichsten Menschen und Geschichten zusammenkommen. Zwischen all dem Humor geht es um Scham, Einsamkeit, Freundschaft, Liebe und den Mut, alte Muster endlich zu durchbrechen. Jede Figur trägt ihr eigenes Päckchen mit sich herum, wodurch sich der Roman trotz seiner Leichtigkeit unglaublich authentisch anfühlt. Für mich ist Tutto Bene ein herrlich humorvoller Roman, der mitten ins Herz trifft und zeigt, wie wertvoll es sein kann, Menschen eine Chance zu geben, sich zu öffnen und das Leben wieder ein Stück mehr zuzulassen. Eine absolute Leseempfehlung von mir.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    3/5

    29.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nicht alles ist gut…

    Ein moderner „Hipsterroman“ am Zahn der Zeit, der frech und unterhaltsam geschrieben ist, jedoch seine Schwächen auf inhaltlicher Ebene hat. Jüngere LeserInnen werden Laura Wagners Roman und seine Figuren als authentisch empfinden und vieles aus ihrer eigenen Lebenswelt in Sachen Sprachstil und Milieu wiedererkennen. Im Großen und Ganzen ist das unterhaltsam, was vor allem auch an Protagonistin Emmas schlagfertiger, „rotziger“ Erzählweise liegt, aber dennoch war meiner Meinung nach nicht alles gut… Zum einen wirken die Gegenwartsbezüge wie die Nennung von Markennamen oder Anglizismen häufig sehr gewollt und dominant, was dem Text Authentizität und Natürlichkeit genommen hat. Es hat auf mich so gewirkt, als wolle sich die Autorin zu sehr an populäre AutorInnen wie Caroline Wahl annähern und es dadurch übertreiben. Diese sprachliche und inhaltliche Überbetonung des „Hipsterstils“ hätte als bewusste Parodie lustig sein können, ist hier auf die Dauer aber eher nervend. Zum anderen wurden mir allzu viele Probleme und Themen angerissen, die dann nicht in der nötigen Tiefe aufgearbeitet wurden. Von Alkoholproblemen und Essstörung über Lebens- und Zukunftskrisen bis hin zu Vaterkomplex und Liebesproblemen ist so gut wie jedes Dilemma der Generation X dabei. Dadurch wird der Roman der Schwere der Themen nicht gerecht und verbleibt auf einer oberflächlichen Ebene. Zwar finde ich auch, dass selbst solche Romane mit einer Prise Humor und Leichtigkeit daher kommen dürfen, wie es zuletzt z.B. Lena Kupke mit „Pause“ gelungen ist, ohne das sie dabei die nötige Tiefe vermissen lassen. Doch „Tutto Bene“ bleibt hier zu oberflächlich und nimmt die Problematiken nicht ernst genug. Die Handlung löst sich am Ende allzu leicht und unkompliziert auf und wie schnell das Leben dann doch wieder „tutto bene“ ist, wirkt auf mich nicht realistisch und zu unreflektiert. Als Fazit kann ich dem Roman also einige gute Aspekte abgewinnen, die vor allem an der Modernität und dem schwarzen Humor der schlagfertigen Erzählerin Emma liegen. Jedoch ist wie zuvor ausgeführt eben nicht alles gut, sodass ich „Tutto Bene“ am Ende eher wie einen nervigen, lauten Hipsterroman empfunden habe, der leider mehr wollte als eher konnte.

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Bewertungen (8)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Karin Ravasio

    Karin Ravasio

    Orell Füssli Bahnhof Winterthur

    Buchhändler*in

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    5/5

    30.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Verständnis und Akzeptanz sind manchmal die beste Medizin

    Emma arbeitet im Späti und ist skeptisch, als die vorlaute Ingrid dort ihr Praktikum beginnt. Doch schnell schliesst sie die Jugendliche in ihr Herz und hilft ihr bei ihren Lern- und Elternproblemen. Als Ingrid merkt, dass Emma auf dem besten Weg ist, wegen ihres verkorksten Lebens im Selbstmitleid zu versinken und Alkoholikerin zu werden, kümmert sie sich rührend um sie. Diese humor- und liebevoll erzählte, in frecher, jugendlicher Sprache geschriebene Geschichte ist Balsam für die Seelen von Jung und Alt und ein Beispiel dafür, wie wundervoll und heilsam generationenübergreifendes, nicht wertendes Verständnis, gegenseitige Fürsorge und Ehrlichkeit in Beziehungen sein können.
  • Zum Bewerterprofil von Kathrin Bögelsack

    Kathrin Bögelsack

    Orell Füssli Bern

    Buchhändler*in

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    2/5

    22.07.2026

    eBook (ePUB)

    Im Sumpf des Selbstmitleids

    Der Klappentext war vielversprechend, der Anfang ebenso, doch dann verlieren wir uns im schnöden Alltag von Laura Wagners Ich-Erzählerin Emma. Ihre Eltern liessen sich scheiden, als sie noch klein war, ihre Kindheit hinweg sehnte sie sich vor allem nach der Aufmerksamkeit und dem Zuspruch des abwesenden, kokain- und alkoholabhängigen Vaters, dessen Insolvenz später ihr BWL-Studium beendete, weswegen sie nun in einem Späti vor sich hin dämmert, sich selbst bemitleidet und gleichzeitig dafür feiert, dass sicher niemandem auffällt, wenn sie ab 17 Uhr Wein aus einem Kaffeebecher trinkt. Den schlechten Sex für die Selbstbestätigung habe ich noch vergessen, glaube ich. Ich weiss, dass Veränderungen nicht von heute auf morgen geschehen, dass wir teilweise schon seit langem wissen, was uns gut täte und trotzdem nicht den Hintern hochbekommen. In der Hinsicht ist Laura Wagners Roman überaus realistisch. Aber zum Lesen auch furchtbar anstrengend. Und das tut mir mega leid. Ich hätte mir weniger Emma und stattdessen mehr Ingrid und Udo im Roman gewünscht, zwei sehr eigenwillige Nebenfiguren, bei denen auch nicht alles rosig ist und die trotzdem mehr Zuversicht und vor allem mehr Zusammenhalt leben. Warum «Matrose» Leo überhaupt Interesse an Emma hat, wird nicht ganz klar, auch das ist ein einziges Drama. Ich habe die Lektüre ab der Hälfte übersprungen und nach drei Vierteln leider abgebrochen. Gut möglich, dass mir da echt noch was entgangen ist, aber für mich war Schluss.

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Bewertungen (2)

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