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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

12139

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

17.09.2026

Verlag

Kampa Verlag

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

1002 KB

Übersetzt von

Georg Deggerich

Sprache

Deutsch

EAN

9783311706885

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

12139

Erscheinungsdatum

17.09.2026

Verlag

Kampa Verlag

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

1002 KB

Übersetzt von

Georg Deggerich

Sprache

Deutsch

EAN

9783311706885

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    4/5

    17.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wilder Roadtrip durch Trumps USA

    Rhys Kinnick lebt nun seit sieben Jahren in einer Hütte im Wald. Er hat sich von seiner Familie zurückgezogen und auch vor einem politischen System in der Trump-Ära, das ihn, den liberalen Umweltjornalisten, konsterniert zurück ließ. "Aber wenn er ehrlich war, waren es nicht diese Menschen, seine amerikanischen Landsleute, von denen viele vermutlich immer schon so verstört, verängstigt oder zynisch gewesen waren und das jetzt erst zeigten, indem sie einen Rassisten und lächerlichen Hochstapler zum Präsidenten wählten (...) In Kinnicks Innerem herrschte eine Leere, die sich wie eine Depression anfühlte." Seite 44/45. Aber nicht nur das. Seine Ehe ging in die Brüche, seine Tochter Betany verliebte sich in die falschen Männer und er sich vermutlich in die falschen Frauen und er verlor seinen Job bei der Zeitung. An Thanksgiving war die Situation mit seinem Schwiegersohn eskaliert, und Rhys entschied sich für Rückzug in den Wald. Sein Schwiegersohn Shane hatte sich einer radikalen Christengemeinde angeschlossen, deren Aktivisten auch bereit waren, mit Waffengewalt für das Recht Gottes bzw. ihre Verschwörungstheorien zu kämpfen. Es kam zu einer Auseinandersetzung zwischen Rhys und Shane, bei der Rhys zugeschlagen hat. Der Tiefpunkt war erreicht. Sieben Jahre später steht eine fremde Frau mit seinen Enkelkindern, die er kaum erkennt, vor seiner Hütte im Wald. Er müsse sich um die Enkel kümmern, seine Tochter sei verschwunden. Ein wilder Roadtrip durch die Wälder Washingtons, Idahos und Kanadas beginnt. Rhys versucht mit Hilfe seiner Freunde Brian und Joanie, seiner ehemaligen Freundin Lucy und des pensionierten Cops, Chuck, seine Tochter zu finden und seine Enkel vor ihrem Vater und den gewaltbereiten Gemeindemitgliedern zu schützen. Dass mit der zusammengewürfelten Truppe nicht alles glatt läuft, kann man sich denken. Meinung: Jess Walter zeichnet in seinem Roman ein düsteres Bild eines zerrissenen Landes. Die erste Trump-Ära hat begonnen, die radikale Rechte ist weiter auf dem Vormarsch. Die Corona-Pandemie spaltet das Land weiter. Die radikalen Christengemeinden haben Zulauf, Verschwörungstheorien kursieren, Waffengewalt wird verherrlicht, ebenso wie das Bild einer gehorchenden Hausfrau am Herd. Neben den politischen Aspekten geht es aber auch um auseinanderdriftende Familien, Enttäuschungen, Schuld, Verantwortung und das Weglaufen vor sich selbst. Ich glaube, es war der wildeste Roadtrip meines Lebens mit den abgehalftertsten Figuren. Es ist von Alkohol-, über Drogenkonsum, Waffengewalt, Verschwörungstheorien bis zu Ehebruch und Versöhnung alles dabei - vermutlich ein Stück weit das echte Leben.

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    Kathrin Bögelsack

    Orell Füssli Bern

    Buchhändler*in

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    5/5

    27.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hochaktuelles Porträt der (amerikanischen) Gesellschaft

    Jess Walter schreibt mit trockenem Humor von Rhys Kinnick, einem frühpensionierten Journalisten, den die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in den USA der letzten Jahre völlig desillusioniert haben. Eine unüberwindbare Kluft schien sich aufgetan zu haben zwischen ihm und allen anderen, inklusive seiner Familie. Eine Verständigung trotz Differenzen – offenbar unmöglich. Wie umgehen mit anderen Meinungen, wenn sich niemand mehr aufeinander zubewegt? Rhys hatte 2016 den Eindruck, seine Familie und die Welt seien ohne ihn besser dran. Also zog er sich zurück. Bis acht Jahre später plötzlich seine beiden Enkel vor ihm stehen und ihm eröffnen, seine Ex-Frau sei kürzlich verstorben, seine Tochter weg und der Schwiegersohn bereite sich an der Seite seiner Brüder von der Army of the Lord auf die letzte Schlacht vor. Walters zeigt die Absurdität christlich-fundamentalistischer und rechter Positionen auf, aber er zeigt auch, welche Entwicklungen Menschen dazu bewegen, dort ihr Heil zu suchen. So entsteht das differenzierte Bild einer Gesellschaft, die sich ihrer Sicherheiten beraubt sieht. Allein die Auswirkungen der wirtschaftlichen und technologischen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte auf den Journalismus, der Stellenabbau, die sinkenden Löhne und was all dies wiederum für die öffentliche Meinungsbildung bedeutet, fasst Walter in wenigen Sätzen treffend zusammen ohne zu (ver)urteilen. Mir gefallen seine authentischen Figuren und sein Stil enorm, wie ruhig er erzählt, wie genau er hinschaut, wie die Geschichte nur wenige Tage umfasst und er doch die Entwicklung von mehr als zehn Jahren zusammenfasst. Die Suche nach Bethany sowie Rhys’ Rückkehr in die Zivilisation halten zudem einiges an Spannung bereit. Rhys ist eine faszinierende Figur mit vielen Erfahrungen, die ebenfalls in Nebenpassagen Eingang in den Roman finden und uns so diverse Zusammenhänge aufzeigen, die zumeist die Umwelt und den Umweltschutz betreffen. Ein starkes Porträt nicht nur der amerikanischen Gesellschaft und ein Plädoyer dafür, uns wieder aufeinander zuzubewegen, statt einander aufzugeben. Aus dem Amerikanischen von Georg Deggerich.

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