Die neue Reihe von SPIEGEL-Bestsellerautorin Amy Ewing!
»Unser Blut ist magisch. Wir sind Cerulean.« Diese Sätze hat Sera schon so oft gehört, aber ihre Fragen über die Vergangenheit beantwortet niemand. Sera spürt, dass die Hohepriesterin wie auch ihre Mütter ein Geheimnis hüten. Als sie ausgewählt wird, ihre Welt zu retten, und sich dafür opfern soll, fügt sich Sera dennoch ihrem Schicksal. Doch weder stirbt sie, noch kann sie zunächst ihre Aufgabe erfüllen. Stattdessen muss Sera in einer völlig anderen Welt einen Kampf um Leben und Tod führen.
»Gut durchdacht, mit überraschenden Wendungen und unberechenbaren Charakteren, bietet die Handlung nicht nur reichlich Spannung, sie bringt auch zum Nachdenken, denn die Themen Liebe und Sexualität nehmen hier wichtige Rollen ein.« ekz Bibliotheksservice
»Verschwörungen und Geheimnisse tragen zusätzlich dazu bei, dass dieses Buch unglaublich einnehmend ist.« ekz Bibliotheksservice
Kundinnen und Kunden meinen
4.2/5.0
Sonjalein1985
5/5
19.08.2019
eBook (ePUB)
Magische Fantasywelt
Inhalt: Über dem Himmel wohnen die Cerulean in einer wunderschönen Stadt. Ihr Blut ist magisch und alles ist voll von Frieden und Harmonie. Als die neugierige und aufgeweckte Sera auserwählt wird, sich für ihr Volk zu opfern, fügt sich das Mädchen in ihr Schicksal. Jedoch stirbt sie nicht, sondern landet in einer ihr völlig fremden Welt, die ihr bislang unbekannte Gefahren bereithält.
Meinung: „Kristallblau – magisches Blut“ ist der erste Band einer neuen Reihe von Amy Ewing, der Autorin der „Das Juwel“-Reihe.
Hier hat sie eine komplexe Fantasywelt geschaffen, die andersartig und doch irgendwie vertraut erscheint.
Da sind zum einen die Cerulean, die in einer Stadt über dem Himmel wohnen. Hier gibt es keinen Hass und alles ist friedlich. Geheiratet wird immer zu dritt und die Zeiten für Hochzeiten und Geburten werden von Mutter Sonne bestimmt. Hierbei spielt die Hohepriesterin eine große Rolle, die den Willen der Göttin für ihr Volk übersetzt. Die Hohepriesterin ist schon mehrere Jahrhunderte alt und wird von allen sehr geschätzt.
Bei den Cerulean hat jeder seine Aufgabe. Dabei durchlaufen die jungen Mädchen (es gibt keine männlichen Wesen) eine Art Praktikum in jedem möglichen Beruf. Nur Sera kann sich nicht entscheiden, ganz im Gegensatz zu den anderen in ihrem Alter.
Aber Sera ist ohnehin nicht wie andere Cerulean. Sie ist neugieriger, lauter und lebenshungriger. Sie klettert auf den Tempel und erkundet ihre Welt, wann immer sie kann. Und gerade das macht sie sympathisch. Ebenso wie ihre Liebe zu ihren drei Müttern und ihrer besten Freundin Leela.
Auch Leela mochte ich sehr, da sie nicht einfach weitermachen kann, nachdem ihre Freundin geopfert wurde, sondern sehr stark trauert und auch anfängt Fragen zu stellen.
Die Stadt über dem Himmel muss an Planeten ankern, um Nährstoffe über ein langes Band zu beziehen. In diesem Fall ist es eine Welt, die aus dem wilderen Pilago und dem geordneten Kaolin besteht. Kaolin erinnert etwas an eine englische Gesellschaft des vorherigen Jahrhunderts. Hier sind die Regeln streng und die Frauen haben nicht viel zu melden.
Ausgerechnet hier lebt die kluge Agnes, die wissenschaftliche Interessen verfolgt und nicht an Männern interessiert ist. Sie ist sehr mutig und steht für das ein, was ihr wichtig ist. Leider hat sie einen strengen Vater, der nicht nur macht- und geldgierig, sondern auch grausam ist.
Ihr Zwillingsbruder Leo unterscheidet sich sehr von ihr. Er liebt Reichtum und Kleidung. Außerdem will er stets seinen Vater beeindrucken. Aber er fürchtet diesen ebenfalls.
Erzählt wird die Geschichte aus den verschiedenen Blickwinkeln von Sera, Leela, Leo und Agnes. Dabei lernt man die Figuren kennen und erfährt zusätzlich, was nach Seras Opferung bei den Cerulean geschieht. Während das Mädchen auf der Erde um ihr Leben bangen muss, forscht Leela bei der Hohepriesterin nach, warum gerade ihre beste Freundin auserwählt wurde. Hier fühlt man sich wie in einem guten Krimi, während Seras Leidensweg eher einem Abenteuerroman gleicht.
Beide Seiten haben mir gut gefallen. Es gibt in dieser magischen Fantasywelt so viel zu entdecken, denn außer den andersartigen Cerulean existieren noch allerlei weiterer magischer Geschöpfe.
Mich konnte „Kristallblau“ zumindest gut unterhalten und ich bin gespannt auf die nächsten Bücher der Reihe.
Fazit: Magische Fantasywelt, die fesseln kann. Sehr zu empfehlen.
Sonja
aus Freiburg
4/5
24.02.2024
eBook (ePUB)
Jugendbuch / Fantasy / Fähigkeiten / erster Teil einer Dilogie
In einer Dimension, in der es eine Stadt in den Wolken gibt, in der ein Volk aus Frauen lebt, die sich Cerulean nennt, kann es auch zu Korruption kommen, das muss die junge Sera und später ihre Freundin Leela erleben. Denn Sera wird von der Hohepriesterin auserwählt sich zu opfern, um das Band zum Planeten zu zerstören. Und Leela findet raus, warum das nicht geklappt hat.
Auf dem Planeten, an dem die Stadt schon seit 900 Jahren befestigt ist, haben sich die „Menschen“ in zwei Völker aufgeteilt. Im Land Kaolin haben nur die Männer das sagen und es wirkt sehr konservativ. In Pelago dagegen sind die Menschen freigeistiger und die Frau hat das Vorrecht. In Old Port City, einer Stadt in Kaolin versucht Leo seinem herrischen Vater zu gefallen und ein wenig Liebe zu erhaschen, seine Zwillingsschwester Agnes hat das bereits aufgegeben und hat sich der Wissenschaft verschrieben.
Als ihnen aber Sera vor die Füsse fällt, müssen sie sich erneut mit der Grausamkeit ihres Vaters auseinandersetzen, aber dadurch nähern sich die beiden an. Was also tun?
Das Buch ist in mehrere Teile aufgeteilt, da wir ja drei Länder haben und so hat die Autorin versucht es örtlich etwas klarer darzustellen.
Erst lernen wir Sera und ihre Freundin Leela, sowie ihre Stadt über dem Himmel. Sera ist neugierig und dadurch etwas aufmüpfig und wird von den anderen gemieden. Nur die schüchterne Leela ist ihre Freundin. Sera ist eine Abenteurerin und muss aber dann auf dem Planeten feststellen, dass die Menschen wirklich grausam sind, wie es ihr gesagt wurde und doch ist da Agnes und die Gattung Mann. Leela kann den Verlust ihrer Freundin nicht überwinden und geht auf Spurensuche, dabei vergisst sie, dass sie eher der Mitläufer ist und wächst an ihrer Neugier.
Agnes freundet sich gleich mit Sera an, denn sie ist ein guter Mensch in einer gemeinen Welt und als sie die Chance hat zu fliehen, will sie nicht ohne Sera gehen. Leo ist ein arroganter Schnösel, der unter der Verachtung seines Vaters leidet und sich Bestätigung wo anders holt, aber die Begegnung mit Sera und der Umgang mit ihr, lassen ihn nachdenken und auch generell seine Position und seine Beziehung zu Agnes überdenken.
Ein tolles Buch über eine fantastische Welt mit sehr unterschiedlichen Wertvorstellungen. Das Worldbuilding und der Charakteraufbau ist sehr gelungen und auch der Umgang miteinander, gerade weil auf eine vorrangige Liebesgeschichte verzichtet wird.
Auf zu Band 2.
Gavroche
4/5
11.09.2019
eBook (ePUB)
Cerlulean
Sera ist eine Cerulean. Ihr Zuhause befindet sich hoch oben über einem Planeten, mit dem es nur durch ein Band verbunden ist, durch das Nährstoffe nach oben gelangen. Bei den Cerulean gibt es nur Frauen und jedes Mädchen - so auch Sera - hat drei Mütter, die jeweils unterschiedliche Funktionen wahrnehmen. Doch ihre schwebende Welt muss nun das Band durchtrennen und sich auf die Suche nach einem neuen Planeten machen. Dabei wird eine Cerulean ausgewählt und diese muss sich für die Himmelsstadt opfern. Später lernen wir noch die sehr unterschiedlichen Leo und Agnes kennen, die "unten" auf dem Planeten leben und nichts von den Cerulean wissen. Sie sind ganz anders aufgewachsen, unter dem machthungrigen Vater haben beide - auf ihre Art - zu leiden. Ein Roman, der sich ganz anders entwickelte, als ich erst vermutet habe. Ein Buch, das polarisiert, kein Buch für Grautöne. Ich bin schon gespannt, wie es weitergehen mag.
Bewertung
aus Wolfsburg
4/5
19.08.2019
eBook (ePUB)
Ein spannender Auftakt einer neuen Reihe in einer Welt voller Magie!
Das Cover ist mir ja sofort ins Auge gestochen. Es ist wirklich traumhaft schön. Als ich dann auch noch gesehen habe, dass das Buch von Amy Eving ist musste ich es unbedingt lesen. Ich fand „Das Juwel“ damals richtig gut und war gespannt ob mir dies hier genauso gut gefällt.
Man taucht sofort ein, in die Welt der Cerulean, magische Frauen, die in einer Stadt über dem Himmel leben. Durch ein Band sind sie mit einem Planeten verbunden. Sera ist eine Cerulean, sie ist lebensfroh, neugierig und stellt wahnsinnig viele Fragen über ihr Volk. Ihr beste Freundin Leela ist stets an ihrer Seite. Doch eines Tages wird Sera von der Hohepriesterin ausgewählt, ihr Volk zu retten, doch dafür muss Sera sich opfern. Irgendetwas läuft jedoch schief und Sera findet sich in einer fremden, grausamen Welt wieder, die es nicht gut mit ihr meint. Aber Sera gibt nicht auf, sie will Leela und ihre Familie wiedersehen und gibt dafür alles.
Ich brauchte etwas Zeit um mich in der Welt der Cerulean zurecht zu finden. Man wird direkt in ihre Welt hineingeworfen, aber durch viele Erklärungen konnte ich mir diese magische Welt sehr gut vorstellen. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt. Einmal aus Seras, eine junge Cerulean, die sehr neugierig und aufgeweckt ist. Sie stellt viele Fragen und will alles über ihre Welt und die anderen Welten wissen. Als sie auserwählt wird, ist sie darüber sehr erschüttert, stellt sich aber ihrer Aufgabe. Sie ist ein toller, liebevoller Mensch, der das Herz auf der Zunge trägt. Ich habe sie sofort ins Herz geschlossen. Eine andere Perspektive wird von Leela erzählt, so erfährt man noch so einiges über die Ereignisse in der Stadt über dem Himmel als Sera schon nicht mehr da ist. Auch Leela ist ein toller Charakter, sie liebt ihre Freundin bedingungslos und möchte die Geheimnisse ihres Volkes für Sera ergründen, dabei macht sie Entdeckungen, die für sie sehr gefährlich sein können.
Außerdem gibt es noch Leo und Agnes, Zwillinge, die auf dem Planeten leben, auf dem Sera schließlich unfreiwillig landet. Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein, haben aber beide kein angenehmes Leben. Die Mutter ist bei der Geburt gestorben und der Vater ist ein gieriger Unternehmer, der sich nichts aus seinen Kindern macht. Hinzu kommt noch, dass Frauen in dieser Welt überhaupt nichts zu sagen haben. In Laufe des Buches nähern sich die Geschwister wieder an und Sera ist der Grund dafür.
Zwischendurch gab es mal einige Längen und man muss sich auf diese Welten richtig einlassen, aber es wird von Seite zu Seite spannender. Der Schreibstil ist locker leicht und flüssig. Ich bin sehr gespannt wie es weitergeht.
Fazit: Ein spannender Auftakt einer neuen Reihe in einer Welt voller Magie!
nuean
aus Wolfsburg
4/5
19.08.2019
eBook (ePUB)
Ein spannender Auftakt einer…
Ein spannender Auftakt einer neuen Reihe in einer Welt voller Magie! Das Cover ist mir ja sofort ins Auge gestochen. Es ist wirklich traumhaft schön. Als ich dann auch noch gesehen habe, dass das Buch von Amy Eving ist musste ich es unbedingt lesen. Ich fand „Das Juwel“ damals richtig gut und war gespannt ob mir dies hier genauso gut gefällt. Man taucht sofort ein, in die Welt der Cerulean, magische Frauen, die in einer Stadt über dem Himmel leben. Durch ein Band sind sie mit einem Planeten verbunden. Sera ist eine Cerulean, sie ist lebensfroh, neugierig und stellt wahnsinnig viele Fragen über ihr Volk. Ihr beste Freundin Leela ist stets an ihrer Seite. Doch eines Tages wird Sera von der Hohepriesterin ausgewählt, ihr Volk zu retten, doch dafür muss Sera sich opfern. Irgendetwas läuft jedoch schief und Sera findet sich in einer fremden, grausamen Welt wieder, die es nicht gut mit ihr meint. Aber Sera gibt nicht auf, sie will Leela und ihre Familie wiedersehen und gibt dafür alles. Ich brauchte etwas Zeit um mich in der Welt der Cerulean zurecht zu finden. Man wird direkt in ihre Welt hineingeworfen, aber durch viele Erklärungen konnte ich mir diese magische Welt sehr gut vorstellen. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt. Einmal aus Seras, eine junge Cerulean, die sehr neugierig und aufgeweckt ist. Sie stellt viele Fragen und will alles über ihre Welt und die anderen Welten wissen. Als sie auserwählt wird, ist sie darüber sehr erschüttert, stellt sich aber ihrer Aufgabe. Sie ist ein toller, liebevoller Mensch, der das Herz auf der Zunge trägt. Ich habe sie sofort ins Herz geschlossen. Eine andere Perspektive wird von Leela erzählt, so erfährt man noch so einiges über die Ereignisse in der Stadt über dem Himmel als Sera schon nicht mehr da ist. Auch Leela ist ein toller Charakter, sie liebt ihre Freundin bedingungslos und möchte die Geheimnisse ihres Volkes für Sera ergründen, dabei macht sie Entdeckungen, die für sie sehr gefährlich sein können. Außerdem gibt es noch Leo und Agnes, Zwillinge, die auf dem Planeten leben, auf dem Sera schließlich unfreiwillig landet. Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein, haben aber beide kein angenehmes Leben. Die Mutter ist bei der Geburt gestorben und der Vater ist ein gieriger Unternehmer, der sich nichts aus seinen Kindern macht. Hinzu kommt noch, dass Frauen in dieser Welt überhaupt nichts zu sagen haben. In Laufe des Buches nähern sich die Geschwister wieder an und Sera ist der Grund dafür. Zwischendurch gab es mal einige Längen und man muss sich auf diese Welten richtig einlassen, aber es wird von Seite zu Seite spannender. Der Schreibstil ist locker leicht und flüssig. Ich bin sehr gespannt wie es weitergeht. Fazit: Ein spannender Auftakt einer neuen Reihe in einer Welt voller Magie!
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2/5
18.05.2019
Buch (Gebundene Ausgabe)
Fazit: Die Grundidee ist irgendwie cool... aber das wars auch schon
Persönliche Meinung
Ich hab das Buch auf Englisch gelesen (The Cerulean).
«“That is Tree,“ Errol said. „Tree likest o hum somethimes.“
„They call him Boris,“ she said.
The corner of Errol’s mouth turned down. „Tree is female.“
„Oh.“ Sers glanced at the silvery trunk. „How do you know?“
He shrugged. „It is obvious.“»
Als ich gesehen habe, dass Amy Ewing ein neues Buch herausbringt, ist es direkt in den Warenkorb gewandert. Das Juwel von ihr fand ich zwar mit jedem Band schwächer, aber hei, eine zweite Chance hat jeder verdient. Ausserdem klang der Klappentext cool und das Cover ist schön. So, also why not?
Als ich es dann hatte, kamen auf einmal miese Reviews dazu heraus. Ähnlich wie damals bei Rat der Neun von Veronica Roth, wurde nun auch Amy Ewing vorgeworfen rassistisch und LGBT feindlich zu sein. Das hat mir tatsächlich ein bisschen die Lust an dem Buch genommen, aber ich wollte mir auch gerne selber davon ein Bild machen. Weil bei Rat der Neun fand ich die Anschuldigungen echt an den Haaren herbeigezogen.
Als ich nun also mit Kristallblau anfing, erkannte ich recht schnell: oh ja, die Hauptperson die in einer Welt lebt, in der es nur weibliche Wesen gibt, die fühlt sich nicht zu denen hingezogen. Okay, das stimmt schonmal und ja, das kann man jetzt bereits als Angriff nehmen, aber man kann auch einfach denken: okay sie hat vlt einfach gar keine Interessen an Liebe und körperlicher Nähe. Später, nachdem sie dann das erste männliche Wesen überhaupt sieht, merkt sie in null Komma nichts, dass sie einfach auf männliche Wesen steht. Okay... da hab ich schon gedacht: das war jetzt vielleicht nicht die klügste Idee der Autorin. Aber dann wiederum muss ich sagen, wäre es jetzt umgekehrt und die Protagonistin hätte plötzlich gemerkt, sie steht nur auf Frauen... dann wäre es ja okay gewesen? Es war halt tatsächlich etwas schlecht dargestellt. Sera kommt aus einer „Rasse“ die gar keine „Männchen“ kennt und hat und dann sieht sie zum ersten Mal so einen männlichen Menschen (für sie eigentlich ja ein Alien) und merkt gleich: ui darauf steh ich…. schwierig! Punkt zwei war ja dann ihr Gegenstück Agnes, welche auf der Erde(?) lebt in einer Gesellschaft in der Gleichgeschlechtliche Liebe nicht erlaubt ist und na klar, steht sie auf Frauen…. Ich glaube aber nicht, dass dies auch ein Angriff sein sollte, sondern eher, dass die Autorin, somit zwei Figuren zeigen wollten, die eine sexuelle Orientierung haben, die in ihrem jeweiligen Volk nicht anerkannt wird. Denn beides ist ja gut und richtig und in Ordnung, aber nicht da wo beide leben.
Je weiter ich las, desto weniger „schlimm“ fand ich das Ganze und habe mal wieder gemerkt, dass hier wieder einmal aus einer Mücke ein Elefant gemacht worden ist. Klar, man hätte es sensibler angehen müssen und vielleicht anders aufbauen und aufziehen, aber im Grunde genommen ist dies einfach ein Buch mit zwei weiblichen Protagonistinnen, die ihre Liebe nicht ausleben können, weil sie von ihrem Gesetzt, Glauben und der in Seras Fall, fehlenden Männchen, her nicht dürfen und können.
So, das war jetzt mega viel, was ich zu diesem Thema gesagt habe und nein, ich finde es auch nicht okay, wie es zuerst dargestellt wurde, aber schlussendlich war es gar nicht so schlimm (in meinen Augen) und ich glaube, dass im zweiten Band, dann alles aufgeklärt wird. Ich bin sicher, sowohl Sera als auch Agnes werden ihrer Liebe folgen und Happy werden und am Ende siegt die Liebe und ist das nicht das, was wir alle wollen?
SO!
Nun aber zur eigentlichen Geschichte!
«We are the Cerulean. Our blood is magic.»
Die war leider nur so... meh! Angefangen mit Sera und den Ceruleans auf ihrer fliegenden Insel im All… fand ich das ein sehr cooler Einstieg! Dann kam Part zwei mit Leo und Agnes und da habe ich mich einfach nicht so dafür begeistern können. Obwohl es ein wenig mittelalterlich und steampunkig daherkam, konnte ich mich einfach nicht mit ihnen anfreunden. Erst als dann Leelas Part kam, war ich wieder dabei, aber sobald es auf die Erde wechselte, schwand auch meine Interessen an der Geschichte. Die Idee find ich eigentlich richtig cool, aber es hat mir beim lesen nicht wirklich Spass gemacht. Ich war nicht gefangen oder wurde gepackt. Es war nicht intensiv, sondern einfach so ein dahinplätschern. Die Charaktere waren mir zu Stereotypisch... Einzig die Welt (die „Erde“ und die „Insel“) fand ich richtig cool und würde gerne mehr darüber erfahren. Das bringt mich zu der Frage: will ich Band zwei lesen? Eigentlich will ich schon sehr gerne wissen wie es ausgeht und mehr von dieser Hohepriesterin erfahren, aber andererseits war dieses Buch für mich nur 2 Sterne gut… Seufz, mein ewiges Dilemma!
Fazit: Die Grundidee ist irgendwie cool... aber das wars auch schon