Produktbild: Kleine Probleme
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Nele Pollatschek

1. Kleine Probleme

Kleine Probleme

Gesprochen von
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Nele Pollatschek

Spieldauer

4 Stunden und 54 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

07.09.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

84

Verlag

Tacheles!

Sprache

Deutsch

EAN

9783864848186

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Nele Pollatschek

Spieldauer

4 Stunden und 54 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

07.09.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

84

Verlag

Tacheles!

Sprache

Deutsch

EAN

9783864848186

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  • B.S.

    5/5

    21.09.2023

    Hörbuch-Download (MP3)

    Es war einmal Niesel...

    Bewegend wie eine Liebesgeschichte, humorvoll wie eine Karikatur, ehrlich wie eine Biografie und lehrreich wie eine Fabel. Dieses Buch vereint so vieles in sich, dass es mir schleierhaft ist, wie es noch nicht auf den vorderen Plätzen der Bestsellerlisten landen konnte. Aber vermutlich ist das wieder diese Sache der Subjektivität und doch würde ich ganz objektiv behaupten: dieses Buch ist grandios. Nahezu gänzlich ist es als innerer Monolog verfasst und fast ausschließlich wird man überhäuft mit Gedankenfetzen, Emotionen und melancholischen Ausschweifungen hinein in die tiefsten Abgründe der Vergangenheit. Man könnte die meisten Sätze als sinnlos, einen Großteil der Gedanken als sinnfrei und eine Mehrheit der Fragen als rhetorisch bezeichnen - mag auch sein, dass diese Ansichten korrekt wären, aber eben auch nur möglicherweise. Denn möglicherweise (und ja, ich wiederhole mich hier bewusst) machen gerade diese aneinandergereihten Sinnlosigkeiten dieses Buch sinnvoll. Möglicherweise machen die Wiederholungen, die Gedankenspiralen, das Auf und Ab und Vor und Zurück des Protagonisten dieses Werk so bewegend und bedeutend. Bedeutend - für ein Individuum auf diesem Planeten, welches möglicherweise gerade in einer ähnlichen Lage ist und aber eben keinen 31. Dezember hat, an dem es wach gerüttelt werden würde und sich von diesem Buch auch nichtzwangsläufig wach rütteln lassen möchte - sondern einfach nur verstanden und akzeptiert werden möchte. Es will gesehen werden. Wer will das nicht? Und dieses Buch gibt einem genau dieses Gefühl. Endlich gesehen zu werden - in all seiner unvollkommenen Nichtigkeit.

  • Sursulapitschi

    5/5

    16.09.2023

    Hörbuch-Download (MP3)

    Ein neues Lieblingsbuch

    Dies ist ein wunderbares Buch, ein Buch zum zweimal oder vielleicht auch dreimal hören und das Buch, das ich allen meinen Freunden schenken möchte. Es ist originell, sehr klug, sehr anrührend, so wahr und dabei noch saukomisch. Es geht um Lars, der ein begnadeter Schriftsteller wäre, würde er endlich damit anfangen, sein Buch zu schreiben. Lars kann eigentlich nur eins richtig gut kann: Dinge aufschieben. Am Silvestertag beschließt er, sich zu ändern. Er vermisst seine Frau, die ihn verlassen hat und für sie nimmt er jede Anstrengung auf sich. Akribisch arbeitet er eine Liste mit Aufgaben ab, die er sich selbst gestellt hat. Mit jedem Haken auf dieser Liste möchte er Johanna beweisen, dass es ihm ernst ist, heute noch, scheitern ist keine Option. Heute ist Silvester, der Startpunkt für Veränderungen. Der Erzählstil ist zum Niederknien: „…und ehe man es sich versieht, sieht man, wenn man jetzt tatsächlich hinsähe, dann müsste man das ganze Leben aufräumen, also sieht man besser nicht hin. Und die Welt denkt dann vielleicht man sei faul, dabei ist man den ganzen Tag schwer damit beschäftigt, nicht hinzusehen. Und das wissen die Wenigsten, wie anstrengend es ist, nicht hinzusehen, wieviel Kraft es kostet, den Fuß nach jedem Schritt am Hosenbein abzustreifen und trotzdem nicht zu putzen.“ So etwas kennt jeder, aber nicht jeder formuliert es so pointiert. Da gibt ein Wort das andere, man weiß gar nicht, was man zuerst zitieren soll. Natürlich ist das weitschweifig, aber hier sitzt jedes Wort und es ist kein Wort zu viel. Das Hörbuch liest die Autorin selbst und niemand könnte das besser tun. Man muss sich anfangs daran gewöhnen, dass Lars eine Frauenstimme hat, aber das geht schnell und dann ist es grandios. Man sieht ihm ins Herz, diesem verkopften Nerd, der hier gnadenlos seine eigene Unzulänglichkeit analysiert und verzweifelt versucht, es besser zu machen. Jetzt muss ich mir wohl noch die Printausgabe kaufen, damit ich dieses Schätzchen ins Regal meiner Lieblingsbücher stellen kann.

  • Bewertung

    4/5

    02.11.2023

    Hörbuch-Download (MP3)

    Prokrastination für Fortgeschrittene

    Lars ist Schriftsteller und arbeitet seit Jahren erfolglos daran den besten Roman der Welt zu schreiben. Seine Frau Johanna hat inzwischen keine Geduld mehr mit ihm und seinen ewigen Hirngespinsten und hat sich eine Auszeit genommen. Lars ist allein zu Hause und hat sich fest vorgenommen ihr zu beweisen, dass er nicht nutzlos ist. Kurz vor Silvester muss er jedoch feststellen, dass er keinen seiner Vorsätze umgesetzt hat. Am letzten Tag des Jahres beginnt er nun die Liste abzuarbeiten. Das ganze Buch ist ein Selbstgespräch von Lars, der ein Meister der Prokrastination ist. Er verliert sich in seinen Gedanken, entwirft wilde Theorien, um sein Scheitern zu erklären. Das ist teilweise amüsant (auch gewollt ironisch, dass Lars gesagt wird, niemand interessiere sich für das Selbstmitleid eines 40jährigen weißen Mannes und genau dieses Buch dann recht erfolgreich wird, nur eben von einer Frau geschrieben...) Es ist teilweise amüsant und erhellend, da man Lars Gedankengänge dann doch nachvollziehen kann. Es ist aber auch definitiv anstrengend sich mit jemandem zu beschäftigen, der derart um sich selbst kreist. Die Sprecherin macht ihre Sache gut und bringt Lars Gedankenkarusell gut rüber. Hörenswert, wenn auch anstrengend.

  • Bewertung

    5/5

    30.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hätte nie gedacht, dass ich mich so sehr mit einem 49-Jährigen Familienvater identifizieren könnte.

    "Wie beschissen ist es bitte, wenn einem alle Türen offenstehen und man trotzdem stehen bleibt. Wenn man keinen Grund dafür hat, so zu sein, aber man ist halt trotzdem so. Wenn alles einfach ist und einfach ist viel zu schwer." Lars ist fast 50 und hat noch einiges zu erledigen, was er bisher aufgeschoben hat. Also eigentlich hat er noch alles zu erledigen. Aber wer hat das nicht.

  • Bewertung

    5/5

    06.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kleines Meisterwerk

    Dieses Buch polarisiert auf ganz besondere Art und Weise. Im Mittelpunkt steht ein Endvierziger, der nach Jahren der Lethargie und vor sich hin Sinnierens am letzten Tag des Jahres mal eben schnell alles Liegengebliebene erledigen will. Problem dabei ist nur - er kommt nicht aus dem Quark. Jede einzelne Handlung wird gedanklich in winzigste Teile aller was-wäre-wenn-Optionen zerteilt. Wer schon mal was aufgeschoben hat oder einen leichten Hang zum Perfektionismus bei sich wahrnimmt, kann sich an vielen Stellen im Buch wiederfinden. Wer das nicht kennt, wird sich möglicherweise schwer tun, in das Buch einzutauchen. Ebenso außergewöhnlich ist der Dialog mit seinem inneren Kritiker, der sich stilistisch durch das gesamte Buch zieht. Ich mochte es gerne, machte es den Protagonisten auf eine für mich wunderbare Art nah und erfahrbar. Tolles, kurzweiliges Buch mit Witz und Tiefgang.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (172)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Belén Lörtscher

    Belén Lörtscher

    Orell Füssli Winterthur

    Buchhändler*in

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    4/5

    04.03.2025

    eBook (ePUB 3)

    Tiefgründig, humorvoll und mit ganz viel Herz!

    Als Lars mit 49 Jahren auf sein Leben zurückblickt, scheint es so, als ob er all die Dinge, welche er vorhatte, nie wirklich umgesetzt hat. Steuererklärung, mit Rauchen aufhören, Wohnung putzen, Lebenswerk schreiben.... Und all das bitte noch vor dem neuen Jahr. Das einzige Problem, es ist schon der 31. Dezember! Mit viel Tiefgang und Humor hat Nele Pollatschek Lars und diese Geschichte zum Leben erweckt. Lars ist mir schnell ans Herz gewachsen und ich musste richtig mit ihm mitfühlen. Auf die beste Art und Weise hält einem diese Geschichte einen Spiegel vors Gesicht. Sind wir nicht alle ein bisschen ein Lars?
  • Zum Bewerterprofil von Kathrin Bögelsack

    Kathrin Bögelsack

    Orell Füssli Bern

    Buchhändler*in

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    4/5

    12.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schmal, rasant, urkomisch

    Lars, 49 Jahre alt, bekommt seit Erwachsenwerden sein Leben nicht in den Griff. Lebenswerk vielfach begonnen, aber nie vollendet, Studium geschmissen, Arbeit zugunsten besagten Lebenswerks an den Nagel gehängt, stattdessen professioneller Prokrastinierer und Fantast geworden, mit dem völlig unterschätzten Talent, alles Unschöne auszublenden. Aber heute, am 31. Dezember soll damit endlich Schluss sein. Seine Johanna gilt es zurückzuerobern und das klappt nur, wenn er ihr beweisen kann, dass er sich geändert hat. Also To-Do-Liste schreiben und: Bett der Tochter aufbauen, aufräumen und putzen, Steuererklärung machen, Lebenswerk vollenden, Regenrinne von Herbstlaub befreien, Vater anrufen, Nudelsalat kochen und Geschenke einpacken. Was kann da noch schiefgehen? Der liebenswert chaotische Ich-Erzähler schreibt im Präsens von diesem einen Tag und nebenbei in Rückblenden von seinem bisherigen Leben. Dabei wechselt er zwischen wahnwitzig rasantem und depressiv-lethargischem Tempo ab, beschert uns urkomisches Kopfkino und philosophische Momente über den (Un-)Sinn des Lebens. Er hat fast ausschliesslich nur sich selbst als Gesellschaft, führt lediglich in Gedanken Zwiesprache mit Kindern und Johanna. Einzige Ausnahme bildet ein Telefonat mit seinem Vater. Die Spannung baut sich hin zum neuen Jahr mit jeder Seite, jedem Kapitel weiter auf: Wird er schaffen, was er sich vorgenommen hat? Toll auch die Bewusstseinsströme, die in rascher Folge aufeinander aufbauenden Gedanken, mit denen er sich und uns in die Höhe schraubt oder in die Tiefe stürzt. «Kleine Probleme» ist wieder so ein Buch, das für mich genau im richtigen Moment kam. Schmal, rasant, urkomisch und doch von Bedeutung bin ich Lars Cornelius Messerschmitt durch den 31. Dezember, den Tag aller Tage für neue Vorsätze gefolgt und beschwingt mit ihm ins restliche Leben gestartet.
  • Zum Bewerterprofil von Arwen Hägi

    Arwen Hägi

    Orell Füssli Zürich Kramhof

    Buchhändler*in

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    3/5

    22.11.2023

    eBook (ePUB 3)

    Leben und Existieren

    Der 49-jährige Lars versucht am letzten Tag des Jahres sein Leben in Ordnung zu bringen mithilfe einer To-Do-Liste. Jedes Kapitel im Buch ist ein Punkt auf der Liste, den er versucht abzuarbeiten. Dabei schweift er gedanklich in verschiedene Gefilde ab, philosophiert über das Leben und das Sein, und schwelgt in Erinnerungen an früher. Man kommt gut in den Schreibstil hinein. Es fühlt sich an wie ein Gedankenspaziergang. Lars ist ein authentischer Charakter und ich denke, jeder kann sich zu einem gewissen Teil in ihm wiederfinden. Am Schluss überschlägt sich die Handlung und ich bin mir nicht sicher, was genau dann passiert ist. Das Ende wirkte etwas fehl am Platz oder vielleicht muss man es anders deuten, aber genau das macht es auch interessant. Ein Buch über das Leben und Existieren, das zu Diskussionen anregt, für Buchclubs und sprachlich interessierte Leser.
  • Zum Bewerterprofil von Naomi Schweingruber

    Naomi Schweingruber

    Orell Füssli Zürich Hauptbahnhof

    Buchhändler*in

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    2/5

    10.04.2025

    eBook (ePUB 3)

    wie ein Zimmer aussieht, in dem einer wohnt und keiner putzt

    Die kleinen Probleme stapeln sich und werden frisch fröhlich nach hinten geschoben. Naja, mir war es ein bisschen zu melodramatisch und teilweise eine zu düstere Stimmung. Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen. Aber bestimmt eine Abwechslung für zwischendurch.

Unsere Meinungen

Bewertungen (4)

  • Produktbild: Kleine Probleme