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Kleine Probleme Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

26617

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.03.2025

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

19/12.7/2 cm

Gewicht

187 g

Farbe

Schwarz / Altweiß

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00810-4

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

26617

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.03.2025

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

19/12.7/2 cm

Gewicht

187 g

Farbe

Schwarz / Altweiß

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00810-4

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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  • sommerlese

    5/5

    22.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ich habe Tränen gelacht: Machen statt Reden und Denken

    Im Ki Wi Verlag erscheint der Roman Kleine Probleme von Nele Pollatschek. Der 49-jährige Lars ist Denker und angehender Schriftsteller, ein Mensch, der wenig praktisch veranlagt ist und mehr über die anliegenden Aufgaben nachdenkt, als sie schlussendlich mal anzupacken und abzuarbeiten. Seine Frau Johann verreist in der Woche vor Silvester, mit der Ansage, bitte zu Silvester einen Nudelsalat (Rezept hängt am Kühlschrank) zuzubereiten und zur Feier beim gemeinsamen Sohn mitzubringen. In dieser Woche nimmt Lars die nötigen Aufgaben in den Blick, es gilt die Wohnung zu putzen, die Steuererklärung zu machen und das Bett seiner Tochter zusammen zu schrauben. Das neue Jahr will er mit einem aufgeräumten Leben ohne ausstehende Aufgaben beginnen. Doch schneller als gedacht ist die Woche ohne große Aktivitäten vergangen, Lars verbleibt nur noch Silvester und er macht sich an seinen Plan, den er Punkt für Punkt angeht. Natürlich mit seiner ihm eigenen, etwas verpeilten Art. Nele Pollatschek hat einen wortgewandten, bildhaften Erzählstil, der Lars Probleme des Alltagslebens auf wunderbar humorvolle, aber auch liebevolle und manchmal sogar philosophisch ausufernde Weise beschreibt. Zu Anfang musste ich mich erst einmal an die ellenlangen Kettensätze gewöhnen, die wie ich später bemerkte, aber ganz wunderbar der Art des passiven Dauer-Denkers Lars entsprechen. Es ist eine Geschichte, die tragisch und komisch zugleich daherkommt. Wer sich vor unerledigten Dingen drückt, den erwischt das schlechte Gewissen spätestens zum Jahreswechsel. Eine Woche ohne Frau und Kinder vor Silvester ist die Chance für Lars, endlich mal die liegen gebliebenen Aufgaben zu schaffen, die seit langer Zeit liegen geblieben sind und die er bisher nur vor sich hergeschoben hat. Doch diese freie Woche verstreicht ohne große Aktivitäten und zu Silvester packt Lars die große Panik. Ihm bleibt noch ein Tag, um seiner Familie zu beweisen, was er so schaffen kann. Sie kennen seine Untätigkeit und diese Wunde nagt an ihm. Es hilft alles nichts, er muss den Wochenplan abarbeiten. So reinigt er im Winter bei Schneetreiben die Regenrinne, weiß aber selbst, wie viel besser das im Herbst gegangen wäre. Das neue Bettgestell von IKEA für seine Tochter befindet sich seit Monaten noch in den Originalkartons, sie schläft auf einer Matratze auf dem Fußboden. Er erfindet Namen für alle tausend Bauteile und Schräubchen und ergeht sich fast selbst verliebt in seinen Wortschöpfungen. Und die überaus nötige Putzaktion artet in eine wahre Chaosorgie aus, bei der ich Tränen gelacht habe. Während seiner gerade ausgeführten Aufgabe macht sich Lars ausufernde Gedanken, die meistens mit der Aufgabe kaum etwas zu tun haben. Mit diesen Denk-Ergüssen stellt er seiner Leserschaft seine Familie und seine eigenen Unzulänglichkeiten vor. Man kann sich während des Lesens nur wundern, dass Johanna nicht schon längst die Reißleine gezogen hat und dass ihn seine Kinder nicht für völlig unfähig halten. Lars möchte seinem Leben neuen Schub geben und seiner Familie beweisen, dass er auch ein Macher ist. Deshalb will er sich ändern und endlich mal etwas bewegen. Doch mit jeder kleinen Aktion erkennt man seine schräge Verpeiltheit, lacht über merkwürdige Vorgänge und hofft inständig, dass ihm seine Aufgabe gelingt. Am meisten habe ich darüber gelacht, wie sich Lars bei jeder noch so kleinen erledigten oder nicht erledigten Sache feiert. Eine literarische Perle, die uns die Unzulänglichkeiten der Trägheit vor Augen hält, die uns von vielen Aufgaben des Lebens abhält. Doch wenn die Liebe in Gefahr ist, muss man etwas bewegen!

  • Bewertung

    5/5

    30.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hätte nie gedacht, dass ich mich so sehr mit einem 49-Jährigen Familienvater identifizieren könnte.

    "Wie beschissen ist es bitte, wenn einem alle Türen offenstehen und man trotzdem stehen bleibt. Wenn man keinen Grund dafür hat, so zu sein, aber man ist halt trotzdem so. Wenn alles einfach ist und einfach ist viel zu schwer." Lars ist fast 50 und hat noch einiges zu erledigen, was er bisher aufgeschoben hat. Also eigentlich hat er noch alles zu erledigen. Aber wer hat das nicht.

  • Bewertung

    5/5

    06.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kleines Meisterwerk

    Dieses Buch polarisiert auf ganz besondere Art und Weise. Im Mittelpunkt steht ein Endvierziger, der nach Jahren der Lethargie und vor sich hin Sinnierens am letzten Tag des Jahres mal eben schnell alles Liegengebliebene erledigen will. Problem dabei ist nur - er kommt nicht aus dem Quark. Jede einzelne Handlung wird gedanklich in winzigste Teile aller was-wäre-wenn-Optionen zerteilt. Wer schon mal was aufgeschoben hat oder einen leichten Hang zum Perfektionismus bei sich wahrnimmt, kann sich an vielen Stellen im Buch wiederfinden. Wer das nicht kennt, wird sich möglicherweise schwer tun, in das Buch einzutauchen. Ebenso außergewöhnlich ist der Dialog mit seinem inneren Kritiker, der sich stilistisch durch das gesamte Buch zieht. Ich mochte es gerne, machte es den Protagonisten auf eine für mich wunderbare Art nah und erfahrbar. Tolles, kurzweiliges Buch mit Witz und Tiefgang.

  • sommerlese

    5/5

    22.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ich habe Tränen gelacht:…

    Ich habe Tränen gelacht: Machen statt Reden und Denken Im Ki Wi Verlag erscheint der Roman Kleine Probleme von Nele Pollatschek. Der 49-jährige Lars ist Denker und angehender Schriftsteller, ein Mensch, der wenig praktisch veranlagt ist und mehr über die anliegenden Aufgaben nachdenkt, als sie schlussendlich mal anzupacken und abzuarbeiten. Seine Frau Johann verreist in der Woche vor Silvester, mit der Ansage, bitte zu Silvester einen Nudelsalat (Rezept hängt am Kühlschrank) zuzubereiten und zur Feier beim gemeinsamen Sohn mitzubringen. In dieser Woche nimmt Lars die nötigen Aufgaben in den Blick, es gilt die Wohnung zu putzen, die Steuererklärung zu machen und das Bett seiner Tochter zusammen zu schrauben. Das neue Jahr will er mit einem aufgeräumten Leben ohne ausstehende Aufgaben beginnen. Doch schneller als gedacht ist die Woche ohne große Aktivitäten vergangen, Lars verbleibt nur noch Silvester und er macht sich an seinen Plan, den er Punkt für Punkt angeht. Natürlich mit seiner ihm eigenen, etwas verpeilten Art. Nele Pollatschek hat einen wortgewandten, bildhaften Erzählstil, der Lars Probleme des Alltagslebens auf wunderbar humorvolle, aber auch liebevolle und manchmal sogar philosophisch ausufernde Weise beschreibt. Zu Anfang musste ich mich erst einmal an die ellenlangen Kettensätze gewöhnen, die wie ich später bemerkte, aber ganz wunderbar der Art des passiven Dauer-Denkers Lars entsprechen. Es ist eine Geschichte, die tragisch und komisch zugleich daherkommt. Wer sich vor unerledigten Dingen drückt, den erwischt das schlechte Gewissen spätestens zum Jahreswechsel. Eine Woche ohne Frau und Kinder vor Silvester ist die Chance für Lars, endlich mal die liegen gebliebenen Aufgaben zu schaffen, die seit langer Zeit liegen geblieben sind und die er bisher nur vor sich hergeschoben hat. Doch diese freie Woche verstreicht ohne große Aktivitäten und zu Silvester packt Lars die große Panik. Ihm bleibt noch ein Tag, um seiner Familie zu beweisen, was er so schaffen kann. Sie kennen seine Untätigkeit und diese Wunde nagt an ihm. Es hilft alles nichts, er muss den Wochenplan abarbeiten. So reinigt er im Winter bei Schneetreiben die Regenrinne, weiß aber selbst, wie viel besser das im Herbst gegangen wäre. Das neue Bettgestell von IKEA für seine Tochter befindet sich seit Monaten noch in den Originalkartons, sie schläft auf einer Matratze auf dem Fußboden. Er erfindet Namen für alle tausend Bauteile und Schräubchen und ergeht sich fast selbst verliebt in seinen Wortschöpfungen. Und die überaus nötige Putzaktion artet in eine wahre Chaosorgie aus, bei der ich Tränen gelacht habe. Während seiner gerade ausgeführten Aufgabe macht sich Lars ausufernde Gedanken, die meistens mit der Aufgabe kaum etwas zu tun haben. Mit diesen Denk-Ergüssen stellt er seiner Leserschaft seine Familie und seine eigenen Unzulänglichkeiten vor. Man kann sich während des Lesens nur wundern, dass Johanna nicht schon längst die Reißleine gezogen hat und dass ihn seine Kinder nicht für völlig unfähig halten. Lars möchte seinem Leben neuen Schub geben und seiner Familie beweisen, dass er auch ein Macher ist. Deshalb will er sich ändern und endlich mal etwas bewegen. Doch mit jeder kleinen Aktion erkennt man seine schräge Verpeiltheit, lacht über merkwürdige Vorgänge und hofft inständig, dass ihm seine Aufgabe gelingt. Am meisten habe ich darüber gelacht, wie sich Lars bei jeder noch so kleinen erledigten oder nicht erledigten Sache feiert. Eine literarische Perle, die uns die Unzulänglichkeiten der Trägheit vor Augen hält, die uns von vielen Aufgaben des Lebens abhält. Doch wenn die Liebe in Gefahr ist, muss man etwas bewegen!

  • bruekhe der trojer

    5/5

    27.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    14181.minor issues ich selbst…

    14181.minor issues ich selbst brauche zwar keine empfehlungen, um mich zum kauf eines buches zu entschlieszen; ich habe leute, die ich gern lese und deshalb kaufe, nele pollatschek gehört auf jeden fall dazu. aber unentschlossene auf der suche gibt es wohl, diesen möchte ich also meinen jdfs. nicht sachlichen eindruck, aber eine ehrliche empfehlung dieses kleinen kunstgriffes mitgeben, den fr. pollatschek da angestellt hat. in durchaus kurzweiliger manier führt sie uns durch einige grundlegende fragestellungen, die manchem bekannt vorkommen mögen, der..., naja, eben: lebt. lars, passender name dieses endvierziger (aber was ist eigentlich der kern seines wesens? hier fehlt mir das nomen..., vielleicht einfach: vaters?) jdfs. protagonisten ist wohl zuhaus alleingelassen worden für eine weile von auswachsenden kindern und johanna, die jedoch, also kinder und johanna, in seinem kopf spuken in einem zwiegespräch, das auf der länge des romans philosophisch und humorvoll ausgestaltet wird. es beginnt mit einer liste an diesem einen tag, der den zeitpunkt der handlung bildet, unbedingt zu erledigender dinge; von so einfachen scheinbar wie Ein Bett aufbauen für die Tochter und Putzen bis zu Lebenswerk schreiben - was immer das auch ist. lars ist doch irgendwie schriftsteller und wir kucken ihm zu, wie er jeden schritt immer weiter prokrastiniert (aufschiebt) bis er in gelungenen hirnwendungen schlieszlich dahin kommt, den nötigen lappen zu nehmen, um einen eingetrockneten kaffefleck auf dem boden zu entfernen. zu sehen, wie die punkte auf der liste langsam abgehakt werden, ist auch für mich erleichternd gewesen; die alltägliche lähmung angesichts alltäglicher kleiner probleme und die ausgeklügelten techniken, mit denen wir uns ihrer bewältigung(en) verweigern, ist höchst unterhaltsam. lars, dessen hochphilosophische gedanken (unironisch, die er zur ablenkung vom notwendigen anstellt) immer wieder liebevoll von einschüben johannas oder der kinder unterbrochen werden, die ihn irgendwie (aufrappeln, sie > ihn) sollen, wächst an jeder aufgabe, indem er sich immer klarer wird, was vielleicht das eigentliche problem ist. johanna, der gute freund, die ihn ein halbes leben begleitet und gestützt hat, ist nicht ewig da, um auf diesen liebenswerten groszen jungen aufzupassen - der sich hier natürlich (feministisch-stilisiert) durchaus kritisch lesen läszt - und sein geschirr wegzuräumen. ich mochte diese late 40ies coming-of-age geschichte sehr, man lernt über sich selbst und ohne grimm, was sich dann noch beheben läszt, damit alle glücklich bleiben.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (172)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Belén Lörtscher

    Belén Lörtscher

    Orell Füssli Winterthur

    Buchhändler*in

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    4/5

    04.03.2025

    eBook (ePUB 3)

    Tiefgründig, humorvoll und mit ganz viel Herz!

    Als Lars mit 49 Jahren auf sein Leben zurückblickt, scheint es so, als ob er all die Dinge, welche er vorhatte, nie wirklich umgesetzt hat. Steuererklärung, mit Rauchen aufhören, Wohnung putzen, Lebenswerk schreiben.... Und all das bitte noch vor dem neuen Jahr. Das einzige Problem, es ist schon der 31. Dezember! Mit viel Tiefgang und Humor hat Nele Pollatschek Lars und diese Geschichte zum Leben erweckt. Lars ist mir schnell ans Herz gewachsen und ich musste richtig mit ihm mitfühlen. Auf die beste Art und Weise hält einem diese Geschichte einen Spiegel vors Gesicht. Sind wir nicht alle ein bisschen ein Lars?
  • Zum Bewerterprofil von Kathrin Bögelsack

    Kathrin Bögelsack

    Orell Füssli Bern

    Buchhändler*in

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    4/5

    12.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schmal, rasant, urkomisch

    Lars, 49 Jahre alt, bekommt seit Erwachsenwerden sein Leben nicht in den Griff. Lebenswerk vielfach begonnen, aber nie vollendet, Studium geschmissen, Arbeit zugunsten besagten Lebenswerks an den Nagel gehängt, stattdessen professioneller Prokrastinierer und Fantast geworden, mit dem völlig unterschätzten Talent, alles Unschöne auszublenden. Aber heute, am 31. Dezember soll damit endlich Schluss sein. Seine Johanna gilt es zurückzuerobern und das klappt nur, wenn er ihr beweisen kann, dass er sich geändert hat. Also To-Do-Liste schreiben und: Bett der Tochter aufbauen, aufräumen und putzen, Steuererklärung machen, Lebenswerk vollenden, Regenrinne von Herbstlaub befreien, Vater anrufen, Nudelsalat kochen und Geschenke einpacken. Was kann da noch schiefgehen? Der liebenswert chaotische Ich-Erzähler schreibt im Präsens von diesem einen Tag und nebenbei in Rückblenden von seinem bisherigen Leben. Dabei wechselt er zwischen wahnwitzig rasantem und depressiv-lethargischem Tempo ab, beschert uns urkomisches Kopfkino und philosophische Momente über den (Un-)Sinn des Lebens. Er hat fast ausschliesslich nur sich selbst als Gesellschaft, führt lediglich in Gedanken Zwiesprache mit Kindern und Johanna. Einzige Ausnahme bildet ein Telefonat mit seinem Vater. Die Spannung baut sich hin zum neuen Jahr mit jeder Seite, jedem Kapitel weiter auf: Wird er schaffen, was er sich vorgenommen hat? Toll auch die Bewusstseinsströme, die in rascher Folge aufeinander aufbauenden Gedanken, mit denen er sich und uns in die Höhe schraubt oder in die Tiefe stürzt. «Kleine Probleme» ist wieder so ein Buch, das für mich genau im richtigen Moment kam. Schmal, rasant, urkomisch und doch von Bedeutung bin ich Lars Cornelius Messerschmitt durch den 31. Dezember, den Tag aller Tage für neue Vorsätze gefolgt und beschwingt mit ihm ins restliche Leben gestartet.
  • Zum Bewerterprofil von Arwen Hägi

    Arwen Hägi

    Orell Füssli Zürich Kramhof

    Buchhändler*in

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    3/5

    22.11.2023

    eBook (ePUB 3)

    Leben und Existieren

    Der 49-jährige Lars versucht am letzten Tag des Jahres sein Leben in Ordnung zu bringen mithilfe einer To-Do-Liste. Jedes Kapitel im Buch ist ein Punkt auf der Liste, den er versucht abzuarbeiten. Dabei schweift er gedanklich in verschiedene Gefilde ab, philosophiert über das Leben und das Sein, und schwelgt in Erinnerungen an früher. Man kommt gut in den Schreibstil hinein. Es fühlt sich an wie ein Gedankenspaziergang. Lars ist ein authentischer Charakter und ich denke, jeder kann sich zu einem gewissen Teil in ihm wiederfinden. Am Schluss überschlägt sich die Handlung und ich bin mir nicht sicher, was genau dann passiert ist. Das Ende wirkte etwas fehl am Platz oder vielleicht muss man es anders deuten, aber genau das macht es auch interessant. Ein Buch über das Leben und Existieren, das zu Diskussionen anregt, für Buchclubs und sprachlich interessierte Leser.
  • Zum Bewerterprofil von Naomi Schweingruber

    Naomi Schweingruber

    Orell Füssli Zürich Hauptbahnhof

    Buchhändler*in

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    2/5

    10.04.2025

    eBook (ePUB 3)

    wie ein Zimmer aussieht, in dem einer wohnt und keiner putzt

    Die kleinen Probleme stapeln sich und werden frisch fröhlich nach hinten geschoben. Naja, mir war es ein bisschen zu melodramatisch und teilweise eine zu düstere Stimmung. Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen. Aber bestimmt eine Abwechslung für zwischendurch.

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