Produktbild: Fluchtnovelle

Fluchtnovelle Eine Fluchtgeschichte, wie man sie noch nie gelesen hat - eine Flucht für die Liebe

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inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

8380

Erscheinungsdatum

15.10.2024

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

121 (Printausgabe)

Dateigröße

1975 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783518780879

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Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • alle Texte können angepasst werden

Verkaufsrang

8380

Erscheinungsdatum

15.10.2024

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

121 (Printausgabe)

Dateigröße

1975 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783518780879

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  • Bewertung

    5/5

    31.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unbedingt lesen

    Es geht um eine wahre Flucht aus der DDR über den Prager Flughafen in die Schweiz. Sehr spannend erzählt, kurzgehaltene und mit vielen unterschiedlichen Erzählweisen. Am meisten gefiel mir die Erzählweise als die fliehende Person und der die Flucht geplant hat, als eine Art nachträgliches Interview in der Form: Er: Sie: Er: Das hat das Buch sehr lebendig gemacht!

  • Bewertung

    Book Circle Community

    4/5

    01.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Flucht der Eltern

    Ein Plot, der das echte Leben geschrieben hat, und dessen Ausgang von Anfang an bekannt ist. Glücklicherweise gelang die Flucht, und Herr Strässle konnte geboren werden – und schlussendlich darüber berichten: Tonbandaufnahmen der Eltern, Zeitungsausschnitte, Polizeiprotokolle und wichtige Ereignisse des Zeitgeschehens, in die Strässle die Geschichte seiner Eltern eingebettet hatte, machen diese Novelle zu einer spannenden Erzählung, die ich am Stück durchgelesen habe. Im Nachgang musste ich viel darüber nachdenken. Unter anderem über das Glück, das einem zuteil wird: Mutige Menschen, die für ihren Lebenstraum viel riskierten und mit Glück gesegnet gesund in Zürich ankamen – das berührt mich sehr. Aus meiner Sicht lebt diese Novelle über eine halsbrecherische Flucht von der Tatsache, dass es eine wahre Geschichte ist.

  • Bewertung

    3/5

    14.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Verständlich und zugleich unvorstellbar

    Als Leser*in einer jüngeren Generation, als jene, die hier beschrieben wird, war diese Fluchtgeschichte und wie viel für die Menschen von denen sie handelt damals auf dem Spiel stand, sehr interessant. Es ist aus heutiger Sicht kaum vorstellbar, wie schwierig es war, aus einer "Welt" in die andere zu flüchten. Obwohl es heute leider noch ein aktuelles Thema ist. Die unterschiedlichen Schreibstile waren anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, haben dem Buch im Nachhinein aber einen einzigartigen Schliff gegeben und ein einfaches Lesen & Verstehen ermöglicht!

  • TochterAlice

    aus Köln

    3/5

    30.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Seltsam emotionslos kommt…

    Seltsam emotionslos kommt diese Schilderung realer Ereignisse zumindest meiner Ansicht nach rüber - immerhin schildert diese hier der Sohn des Paares, das auf so spektakuläre Weise erst zu einem solchen werden konnte und das bereits Mitte der Sechziger Jahre, als der eiserne Vorhang noch recht dicht war, zumindest von Ost nach West. Umgekehrt nicht unbedingt, denn sonst hätte der junge Schweizer sich gar nicht in Dresden aufhalten und dabei eine Studentin aus der DDR kennenlernen können. Er hat dann auch die Flucht der jungen Frau vorbereitet und überquerte dabei - so erschien es mir so manche Grenze, die Respekt und Wahrung gegenseitiger Würde bedingen und dabei ging es nicht um die Geheimhaltung, die natürlich unabdinglich war, um zum Ziel zu kommen. Es wird tatsächlich vor allem der Vorgang als solcher und in sehr kurzer Form auch dessen Konsequenzen geschildert. Im Nachhinein überlege ich, ob sich diese Lektüre gelohnt hat - nicht unbedingt, ich hatte mir definitiv mehr erwartet!

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    Kathrin Bögelsack

    Orell Füssli Bern

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Stilistisch vielseitiges, fesselndes Stück Zeitgeschichte

    Thomas Strässle erzählt in «Die Fluchtnovell» die Geschichte seiner Eltern, die sich 1966 in der DDR kennenlernen (er ist zu Besuch aus der Schweiz) und schon bald vor der Frage stehen: Wie kann eine Beziehung unter diesen Bedingungen aussehen? Welche Möglichkeiten haben sie? Als legal kein Weg zur Verfügung steht, bleibt nur noch die Flucht. Die Anspannung der Vorbereitung, die Endgültigkeit der Entscheidung, die gerade Strässles Mutter vor immense mentale Herausforderungen gestellt haben muss, das zeichnet der Sohn skizzenhaft nach und doch sind uns die Auswirkungen in ihrer Gänze nur zu bewusst. Neben seiner präzisen und eindrücklichen Erzählweise begeistert mich die «Fluchtnovelle» zudem wegen der stilistischen Vielfalt. Strässle liegen Tonbandaufnahmen seiner Eltern vor, die er in ihrer Transkribierung einbaut. Er zitiert aus Gesetzestexten der DDR und der Schweiz, flicht ein Polizeiprotokoll und Zeitungsausschnitte ein, wechselt zwischen allwissendem Erzähler und der Ich-Perspektive, baut die Fussball-WM in England und einen Abriss der diplomatischen, politischen und wirtschaftlichen Situation der DDR von ihren Anfängen bis 1967 und darüber hinaus ein. Entstanden ist ein faszinierendes Dokument Zeitgeschichte, dessen Lektüre, trotz des bekannten Ausgangs, ungemein spannend ist.
  • Zum Bewerterprofil von Karin Krieger

    Karin Krieger

    Orell Füssli Zürich – EKZ Letzipark

    Buchhändler*in

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    4/5

    25.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    authentisch - anders - aktuell

    Strässle erzählt die Fluchtgeschichte seiner Eltern in wechselnden Perspektiven und trotzdem flüssig und spannend zu lesen. Eine andere Liebesgeschichte und ein anderer Fluchtweg - obwohl ich schon sehr viele DDR-Fluchtgeschichten gelesen habe, war diese besonders. Ich habe lange überlegt, was es ausgemacht hat - wohl, dass sie kurz und authentisch ist und vermutlich gerade durch diese Schlichtheit berührt und die Spannung schürt. Und die Übermacht von Systemen gibt es leider nach wie vor auf diesem und anderen Kontinenten - immer wieder faszinierend wie dieser, durch Mut und Kraft der Liebe begegnet oder gar ein Schnippchen geschlagen werden kann.

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