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Liz Moore

1. Der Gott des Waldes

Der Gott des Waldes

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295
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

2368

Gesprochen von

Luise Helm

Spieldauer

16 Stunden und 26 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

20.02.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

276

Verlag

Der Audio Verlag

Übersetzt von

Cornelius Hatz

Sprache

Deutsch

EAN

9783742434432

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Verkaufsrang

2368

Gesprochen von

Luise Helm

Spieldauer

16 Stunden und 26 Minuten

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Ja

Erscheinungsdatum

20.02.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

276

Verlag

Der Audio Verlag

Übersetzt von

Cornelius Hatz

Sprache

Deutsch

EAN

9783742434432

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  • Bewertung

    5/5

    05.05.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Spannung pur

    Dieser Thriller hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Besonders gefallen hat mir der ständige Wechsel zwischen den Charakteren und Zeitebenen, der für durchgehende Spannung sorgte. Bis zur letzten Seite blieb die Geschichte packend und unvorhersehbar.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    05.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Meisterhaftes Puzzle

    „Der Gott des Waldes“ lässt sich keiner Kategorie zuordnen. Auf den ersten Blick handelt es sich um einen klassischen Vermisstenfall. Im Sommer 1975 verschwindet die dreizehnjährige Barbara Van Laar aus einem exklusiven Feriencamp in den Adirondacks. Der Fall erhält zusätzliche Brisanz, weil vierzehn Jahre zuvor bereits ihr jüngerer Bruder Bear in denselben Wäldern spurlos verschwand. Doch was zunächst wie ein atmosphärischer Thriller beginnt, entwickelt sich zu einem vielschichtigen Familienroman und einer präzisen Studie über Macht, Herkunft und die zerstörerische Kraft verdrängter Wahrheiten. Der Wald ist dabei weit mehr als bloße Kulisse. Er wird zu einem eigenständigen erzählerischen Raum, er bleibt geheimnisvoll, unberechenbar und voller blinder Flecken. Bereits der Titel verweist auf diese Ebene. Pan, der Gott des Waldes, steht seit der Antike für Verwirrung, Angst und den Verlust der Orientierung. Genau dieses Gefühl durchzieht den gesamten Roman. Nicht nur die Figuren verirren sich im Dickicht der Wälder, sondern ebenso in den Irrwegen ihrer Erinnerungen, ihrer Loyalitäten und ihrer Selbsttäuschungen. Liz Moore erzählt auf mehreren Zeitebenen und aus einer Vielzahl von Perspektiven. Was anfangs beinahe überfordernd wirkt, erweist sich bald als ausgesprochen kluge Konstruktion. Jede neue Stimme erweitert den Blick auf das Geschehen, jedes Kapitel fügt dem Gesamtbild ein weiteres Mosaiksteinchen hinzu. Die Autorin vertraut darauf, dass ihre Leserinnen und Leser bereit sind, sich auf dieses erzählerische Puzzle einzulassen. Gerade darin liegt eine der großen Stärken des Romans. Er verweigert einfache Antworten und verlangt Aufmerksamkeit, belohnt diese jedoch mit einer bemerkenswert sorgfältig, fast kunstvoll komponierten Dramaturgie. Besonders gelungen ist die Figurenzeichnung. Kaum eine Person bleibt auf eine einzige Rolle reduziert. Selbst vermeintliche Nebenfiguren gewinnen mit fortschreitender Handlung an Kontur und Bedeutung. Vor allem die weiblichen Charaktere tragen den Roman. Die Ermittlerin Judyta Luptack muss sich in einer von Männern dominierten Polizeiwelt behaupten, während Alice Van Laar unter den Zwängen einer wohlhabenden, aber emotional erstarrten Familie leidet. Auch Barbara entzieht sich bewusst jeder einfachen Einordnung. Sie ist unbequem, widersprüchlich und verletzlich zugleich. Mit großer Sensibilität zeichnet Moore zugleich das gesellschaftliche Klima der 1950er- bis 1970er-Jahre nach. Hinter dem eigentlichen Kriminalfall entfaltet sich eine subtile Analyse sozialer Hierarchien. Die wohlhabende Familie Van Laar verfügt nicht nur über Land und Besitz, sondern auch über erheblichen Einfluss auf Polizei, Angestellte und das gesamte Umfeld. Geld schafft Abhängigkeiten, Schweigen und Loyalitäten, die sich über Generationen fortsetzen. Ebenso eindringlich beschreibt die Autorin die begrenzten Handlungsspielräume vieler Frauen jener Zeit, deren Lebensentwürfe häufig von familiären Erwartungen bestimmt werden. Sprachlich überzeugt der Roman durch eine bemerkenswerte Ökonomie. Moore verzichtet auf überflüssige Ausschmückungen und erreicht gerade dadurch eine enorme atmosphärische Dichte. Kurze, prägnante Kapitelanfänge erzeugen eine latente Spannung, die sich weniger aus spektakulären Wendungen als aus dem konsequent dosierten Informationsfluss speist. Immer wieder enden Kapitel an entscheidenden Punkten, sodass der Roman einen kaum merklichen, aber stetigen Sog entwickelt. Gewiss verlangt diese Erzählweise Geduld. Der Umfang des Buches, die Vielzahl der Figuren und Zeitsprünge machen das Lesen anspruchsvoll, und nicht jede erzählerische Schleife erscheint zwingend notwendig. Dennoch entsteht daraus keine Beliebigkeit, sondern ein bewusst verlangsamtes Erzählen, das den psychologischen und gesellschaftlichen Dimensionen des Stoffes den notwendigen Raum gibt. So erweist sich „Der Gott des Waldes“ letztlich als weit mehr als ein spannender Vermisstenfall. Liz Moore verbindet Elemente des Kriminalromans mit einem Familienepos und einem Gesellschaftsroman von bemerkenswerter Tiefe. Im Mittelpunkt stehen nicht allein die Fragen nach Täter und Opfer, sondern die Mechanismen von Macht, Schuld, Erinnerung und sozialer Ungleichheit. Gerade diese Vielschichtigkeit macht den Roman so eindrucksvoll. „Der Gott des Waldes“ ist kein Pageturner im konventionellen Sinn. Seine Spannung entsteht aus der geduldigen Entfaltung seiner Figuren, aus den feinen Verschiebungen der Perspektiven und aus der Gewissheit, dass jede Wahrheit ihre Vorgeschichte besitzt. Liz Moore ist damit ein außergewöhnlich dichtes, klug komponiertes Buch gelungen.

  • Mareike91

    5/5

    01.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Die tragische Geschichte der Familie von Laar

    Inhalt: Die Familie von Laar besitzt und betreibt seit Jahrzehnten ein Naturreservat in den Adirondack Montains. Wie in jedem Sommer findet dort auch 1975 ein Sommercamp für Jugendliche statt. Dieses Mal will auch Barbara, die Tochter der von Laars daran teilnehmen. Eines Morgens liegt sie beim Wachappell nicht in ihrem Bett. Eine riesige Suchaktion beginnt, die Polizei wird alarmiert, doch von Barbara fehlt jede Spur. Wie vor 14 Jahren bei ihrem Bruder Bear, der nie gefunden wurde. Meine Meinung: Nachdem mich "Long Bright River" der Autorin schon total begeistern konnte, war ich gespannt auf ihr neues Werk. Dieses ist zu Recht als Roman deklariert, auch wenn es eine ganze Reihe von Krimimerkmalen aufweist. Die zahlreichen Charaktere des Buches, teils mehr, teils weniger sympathisch, sind allesamt facettenreich und gut gezeichnet. Ich mochte vorallem Barbara, die mit ihrer unangepassten Art ihren Eltern das Leben schwer macht, sowie Tracy, die im Camp endlich mal aus sich herauskommt. Aufgrund der vielen verschiedenen Charaktere sowie der sehr regelmäßigen Zeitsprünge (neben den heutigen Ereignissen spielt auch die Vergangenheit der van Laars eine große Rolle ebenso wie das Verschwinden von Bear) ist es stellenweise schwer den Überblick zu behalten. Hier helfen die Jahreszahlen zu Beginn der Kapitel sehr. Der Plot ist spannend und fesselnd. Obwohl es zum Teil unaufgeregtere Abschnitte im Buch gibt, schafft es die Autorin, den Leser in ihren Bann zu ziehen und nicht zuletzt aufgrund vieler ungeahnter, überraschender Wendungen bei der Stange zu halten. Schluss samt Auflösung sind stimmig und haben mir sehr gut gefallen. Fazit: Stellenweise unaufgeregter, aber nichtsdestotrotz spannender und wendungsreicher Roman, der einen in seinen Bann zieht und für unterhaltsame Lesestunden sorgt.

  • Bewertung

    5/5

    30.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Perfekter Slow-Burn

    Der Gott des Waldes ist für mich der Inbegriff eines Slow Burns. Trotzdem hat mich das Buch schon ab der ersten Seite gecatcht und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Die Spannung baut sich Stück für Stück auf, und die Auflösung war für mich absolut gelungen. Man darf hier aber keinen actionreichen Thriller erwarten. Anfangs haben mich die vielen Charaktere und Zeitebenen etwas verwirrt. Es hat einen Moment gedauert, bis ich alle Personen einordnen konnte. Sobald ich aber richtig in der Geschichte angekommen war, hat genau das den besonderen Reiz des Buches ausgemacht. Die verschiedenen Perspektiven und Verbindungen waren raffiniert und genial umgesetzt. Auch das Setting im Sommercamp hat mir richtig gut gefallen. Zusammen mit den Familiengeheimnissen, dem rätselhaften Verschwinden der Kinder und den vielschichtigen Charakteren entsteht eine besondere Atmosphäre, die einen immer tiefer in die Geschichte hineinzieht. Obwohl das Buch recht lang ist, bin ich nur so durch die Seiten geflogen. Es hat mich von vorne bis hinten gefesselt und ist für mich ein perfektes Beispiel dafür, wie ein ruhiger Erzählstil trotzdem eine packende Geschichte erschaffen kann.

  • Julia

    5/5

    23.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Klare Leseempfehlung

    Auf der Suche nach einem spannenden Roman, abseits „klassischer Liebeslektüre“ für meinen Urlaub wagte ich mich an „Gott des Waldes“ von Liz Moore heran. Was soll ich sagen? Das Buch hat es nicht bis in den Urlaub geschafft. Aus „ich lese schon einmal kurz rein“ wurde ein unaufhaltbarer Lesefluss, der mich von Anfang an in seinen Bann zog. Das Buch war also gelesen, bevor der Urlaub anfing. Der Fall wird aus verschiedenen Perspektiven und in verschiedenen Jahren erzählt. Moore gelingt es dabei, den Lesefluss aber nicht zu unterbrechen, sondern im Gegenteil höchste Spannung zu erzeugen. Etliche Cliffhanger machen neugierig auf die weitere Lektüre. Als Leserin habe ich bis zum Ende mitgefiebert, Theorien aufgestellt und immer weitere Geheimnisse und Zusammenhänge entdeckt. Von mir ist das Buch eine klare Leseempfehlung!

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (295)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Phoebe Schärer Koch

    Phoebe Schärer Koch

    Orell Füssli Baden

    Buchhändler*in

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    5/5

    25.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Superspannend und gut geschrieben!

    Ein Mädchen verschwindet aus einem Sommerlager im Wald. Eine fieberhafte Suche beginnt. Besteht ein Zusammenhang zum Verschwinden ihres Bruders Jahre zuvor? Und haben die Spukgeschichten, die die Jugendlichen sich erzählen, einen wahren Kern? Krimi, Mystery, Familiengeschichte - ein spannender Wälzer!
  • Zum Bewerterprofil von Katrin Staratzke-Schamaun

    Katrin Staratzke-Schamaun

    Orell Füssli St. Margrethen – EKZ Rheinpark

    Buchhändler*in

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    5/5

    10.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Klug kontruierter Thriller mit Tiefgang

    Stephen King hat absolut recht, wenn er über dieses Buch sagt: "Von Anfang an ist es schwer, diesen langen Roman aus der Hand zu legen. Ab Seite 200 - unmöglich." Ein literarischer Thriller mit Tiefgang, ein absoluter Schmöker, eine zutiefst amerikanische Familiengeschichte - man ist gar versucht, sich selbst beim Lesen zu restriktieren, damit das Lesevergnügen nicht allzu bald enden mag und liest doch weiter und weiter und weiter. Ein Buch über Ungerechtigkeit und Zusammenhalt, eines der Highlight diese Jahres! Und wer noch nicht genug hat, dem sei "long bright river" von der Autorin ans Herz gelegt.
  • Zum Bewerterprofil von Alexandra Kochanowski

    Alexandra Kochanowski

    Orell Füssli Bahnhof St. Gallen

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Geheimnisse und tiefe Wälder

    Was wie das Setting eines klassischen Teenie Horrorfilms klingt, entpupt sich als leiser Thriller voller Familiengeheimnisse und Charakteren mit viel Geschichte und Tiefe, deren Verbindungen einen bis zum Schluss rätseln lassen, was nun wirklich passiert ist. Die ständig Ungerechtigkeit efahren und versuchen, ihr Leben damit zu meistern. Ein tolles Buch mit einer mysteriösen, unheilvollen Atmosphäre.
  • Zum Bewerterprofil von Raffael B

    Raffael B

    Orell Füssli Uster

    Buchhändler*in

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    4/5

    13.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Jedem, was sier verdient

    Wieder eines dieser hybriden Bücher, die einerseits einen Kriminalfall als Leitmotiv behandeln, dies jedoch nur zum Vorwand, um über Menschen und besonders deren Verhältnisse zueinander zu berichten, also doch eher als Roman verordnet werden möchte. Strukturell gut durchdacht, springt die Erzählung nicht nur zwischen unterschiedlichen Perspektiven resp. Personen, sondern auch in der Zeit, da die Handlung sich auf einen verjährten Fall rückbezieht resp. diesen miteinbezieht.  Durch die kurzen Kapitel und häufigen Sprünge liess es sich m.E. leicht lesen, wobei die Kapitel an günstigen Stellen endeten, die Vermutungen entstehen liessen und ich es kaum erwarten konnte, wenig später wieder mehr zu erfahren. Auch streut die Autorin genug rote Heringe, legt falsche Fährten, sodass mein Verdacht sich immer wieder zerstreute. Die Auflösung selbst fand ich sehr stimmig und gefiel mir auch persönlich sehr – ich fand, den meisten Figuren ist Gerechtigkeit widerfahren (wenn auch nicht allen); das mag vielleicht etwas idealisiert wirken, aber das darf ein Roman auch sein.  Highlight waren für mich definitiv die Figuren; die meisten waren im mindesten interessant, die ein oder andere fand ich sympathisch, wieder andere lösten Wut bei mir aus.  Alles in allem eine runde Geschichte; sie hat mich während des Lesens gebannt, hat ein klein wenig nachgehallt. Kein Überflieger (merkt man vielleicht an meiner eher nüchternen Kritik) aber mehr als gut genug. 

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Bewertungen (4)

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