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Honey Roman | "Ein kluger, bissiger und vor allem wahnsinnig  unterhaltsamer Campus-Roman über Schwarze weibliche Wut, Macht und die Frage nach Selbstermächtigung." Mirrianne Mahn

89

Fr. 37.90

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

8930

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.07.2026

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

20.8/13.7/3.8 cm

Gewicht

453 g

Farbe

Hellbraun

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Asal Dardan

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00789-8

Beschreibung

Rezension

Imani Thompson erzählt schnell, sarkastisch und mit viel Witz, mischt starke Gesellschaftsanalysen mit Romantik und Thrill. ("Deutschlandfunk Kultur "Studio 9"")
Ein bemerkenswertes Debüt. ("Ruhr Nachrichten")
Ein absurdes, unterhaltsames Debüt, das sowohl Thriller als auch feministisches Manifest ist. ("myself")

Produktdetails

Verkaufsrang

8930

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.07.2026

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

20.8/13.7/3.8 cm

Gewicht

453 g

Farbe

Hellbraun

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Asal Dardan

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00789-8

Herstelleradresse

Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

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  • Bewertung

    5/5

    03.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Provokant, spannend und sehr unterhaltsam!

    Das Buch »Honey« von Imani Thompson ist eine erfrischende Abwechslung und hat mich vom Anfang bis zum Ende gefesselt. Die Hauptprotagonistin, eine junge schwarze Frau, welche Cambridge Dozentin ist und über Themen wie Race und Feminismus doziert, findet Gefallen daran, Männer, die es ihrer Meinung nach verdient haben, zu töten. Das Werk ist aber nicht nur eine Mischung aus Krimi und Unterhaltung, es bietet auch wertvolle Einblicke in die Black History, Feminismus und die Black Community. Es ist kritisch geschrieben und provoziert ganz gewollt und regt damit zum Nachdenken und eigenem kritischen Hinterfragen an. An einigen Stellen geht die Autorin tiefer in die Vergangenheit und Geschichte von Sklaverei ein, was meiner Meinung nach immer ein wichtiges Thema ist und mich auch zur weiteren Recherche angeregt hat. Die Geschichte an sich ist sehr absurd, man ist teilweise geschockt, teilweise muss man schmunzeln. Ich denke, dass nicht jede*r mit Yrsa sympathisieren wird, dennoch ist das Buch sehr lesenswert und ich würde es definitiv weiterempfehlen.

  • Bewertung

    aus Stuttgart

    5/5

    03.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die wütende, Schwarze Frau

    Yrsa ist keine Protagonistin, die sonderlich sympathisch erscheint. Sie eckt oft an, wirkt kühl, täuscht vor, anderen zuzuhören, während sie eigentlich vor allem an sich selbst interessiert ist. Und dann kommt natürlich noch ihr Hang zum Mörderischen, der nach und nach zu Tage tritt. Aber gerade diese unbequeme, provokante Art hat sie sehr interessant gemacht. Ich glaube, das Buch spielt hier wahrscheinlich ganz bewusst mit den Stereotyp der wütenden, Schwarzen Frau. Dabei hat Yrsa durchaus Gründe für ihre Wut, wenn sie von weißen Männern wie ein Objekt behandelt wird, wenn sie nur Spielfläche rassistischer Fantasien ist. Ein wenig diebische Freude empfand ich durchaus, wenn der nächste frauenfeindliche Kerl ihrer Rache zum Opfer fällt. Damit reiht sich das Buch gut zwischen „Das Beste sind die Augen“ und anderen feministischen Weird Girl Fiction Büchern ein. Der Schreibstil passt sich Yrsas Gedanken an, springt hin- und her. Bleibt kurz angebunden und schroff. Nur die wichtigsten Ereignisse werden dargestellt und die Lücken dazwischen muss man selbst füllen. Dabei bleibt es stets spannend. Die zynische, bitterböse Art, mit der alles kommentiert wird, ist sehr unterhaltsam. Klischees und Vorurteile werden aufs Korn genommen. Honey bietet einen interessanten Take auf weibliche Wut und Rache. Empfehle ich weiter!

  • atornatorn

    5/5

    28.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Honey hat mich vollkommen begeistert!

    Selten habe ich einen Debütroman gelesen, der so scharfsinnig, unterhaltsam und gleichzeitig gesellschaftlich relevant ist. Die Geschichte um Yrsa, eine Doktorandin in Cambridge, die mit akademischer Ausbeutung, strukturellem Rassismus und sexistischer Macht konfrontiert ist, entwickelt einen Sog, dem ich mich keine Seite lang entziehen konnte. Besonders beeindruckt hat mich die feministische Perspektive des Romans. Thompson zeigt eindrucksvoll, was passiert, wenn Frauen nicht länger bereit sind, Ungerechtigkeiten hinzunehmen, höflich zu bleiben oder ihre Wut für andere erträglich zu machen. Yrsa ist keine sympathische Heldin im klassischen Sinne, sondern eine komplexe, widersprüchliche und zutiefst menschliche Figur. Gerade darin liegt ihre Stärke. Sie darf wütend, egoistisch, unbequem und moralisch ambivalent sein, ohne dafür entschuldigt zu werden. Das empfand ich als unglaublich erfrischend. Der Roman setzt sich auf intelligente Weise mit Machtstrukturen auseinander: Wer wird gehört, wem wird geglaubt und wer profitiert vom bestehenden System? Besonders die Darstellung einer Schwarzen Frau in einem überwiegend weißen akademischen Umfeld verleiht der Geschichte zusätzliche Tiefe und Dringlichkeit. Dabei verfällt Thompson nie in moralische Eindeutigkeit, sondern fordert ihre Leser*innen heraus, die eigenen Vorstellungen von Gerechtigkeit und Vergeltung zu hinterfragen. Für mich ist Honey ein feministisches Highlight, das zeigt, dass Frauenfiguren nicht gefällig sein müssen, um faszinierend zu sein. Ein mutiger, provokanter und brillant geschriebener Roman über Wut, Selbstermächtigung und die Frage, was passiert, wenn man aufhört, sich den Erwartungen anderer anzupassen.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    21.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Honey

    Das Cover: Es verrät erstmal rein gar nichts über das Buch an sich, aber trotzdem fand ich es gelungen, es Bericht durch seine Schichtheit. Meine Meinung: Imani Thompson war mir bisher kein Begriff, aber Honey hat das sehr schnell geändert. Ein Campusroman, ein Thriller, ein feministisches Manifest und gleichzeitig tiefschwarze Komödie? Das ist eine Kombination, die auf dem Papier verrückt klingt und die ich unbedingt lesen musste. Yrsa ist Doktorandin in Cambridge, klug, brillant und gründlich gelangweilt von einem akademischen System, das Frauen wie sie regelmäßig übersieht, unterschätzt und benutzt. Als ihr Kommilitone die Forschungsergebnisse ihrer Freundin klaut, tötet Yrsa ihn! Ja. Einfach so. Und ziemlich früh…. Nicht aus Panik, nicht aus Verzweiflung, sondern fast beiläufig, mit einer Selbstverständlichkeit, die einen sofort aufhorchen lässt. Und dann tut sie es wieder. Und wieder. “Böse Männer”, die es ihrer Meinung nach verdient haben. Sie ist eine Protagonistin, die das Ganze als akademische Methode, als Feminismus in Aktion versteht. Oder sich zumindest einredet, dass es das ist. Yrsa ist einer der faszinierendsten und beunruhigendsten Charaktere, die ich seit langem gelesen habe. Sie ist witzig, charmant und mit einer Energie ausgestattet, die einen nicht loslässt und gleichzeitig wird im Laufe der Geschichte immer klarer, dass ihr Antrieb weniger feministische Wut als noch andere Motive sind, die nach und nach aufgedeckt werden. Die Autorin lässt keinen Zweifel daran, dass Yrsa keine Heldin ist und trotzdem, oder genau deswegen (?) kann man nicht aufhören, ihr zuzusehen. Das ist die eigentliche Meisterleistung des Buches. Was Honey wirklich besonders macht, ist dieser scharfe gesellschaftliche Kommentar, der sich durch alles zieht. Über Rassismus im Akademikerumfeld, über Misogynie, über Klasse und die Art, wie Institutionen Frauen wie Yrsa systematisch unsichtbar machen. Das ist nie schwerfällig oder belehrend, sondern immer in Bewegung, immer eingebettet in Yrsas zynischen Blick auf die Welt. Der Schreibstil ist elektrisierend, rhythmisch und mit einem Witz, der einem manchmal mitten im Erschrecken ein Lachen entlockt. Eine gelungene Mischung, die mich mehr als einmal überrascht hat, bei der ich nicht weiß, ob ich es feier oder beängstigend realistisch finde. Mein Fazit: Ein Debüt, das man so schnell nicht vergisst. Yrsa ist die Antihelden-Energie, die man nicht kommen sah und jetzt nicht mehr missen möchte. Dunkel, klug, verstörend komisch und irgendwie beängstigend nachvollziehbar.

  • Bewertung

    5/5

    20.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schockierend, faszinierend & interessant

    Ich habe ich den Debütroman „Honey“ von Imani Thompson in nur drei Tagen durchgelesen und kann das Buch sehr empfehlen. Die Geschichte handelt von Yrsa, einer Dozentin an der Cambridge Universität, die gerade ihre Doktorarbeit über „Afropessimismus und den Befreiungsdiskurs Schwarzer Frauen“ schreibt. Was nicht ganz unwichtig für die Handlung ist. Ihre Thesen, Abhandlungen und Ausschnitte aus Literatur, die sie für ihre Arbeit liest, verweben sich mit der Story und lehren auch uns als Leser:innen etwas über die Thematik. Yrsa versucht, diese Thesen über Gewalt, Rassismus und Sexismus mit Situationen aus dem eigenen Leben zu vergleichen und zu „beweisen“. Diese Einschübe haben mir ausgesprochen gut gefallen. Ich hatte das Gefühl, etwas dazuzulernen und konnte mich dadurch besser in Yrsa hineinversetzen. Die Thematik des Romans ist unglaublich vielschichtig, gesellschaftskritisch und lässt sich kaum auf wenige Worte reduzieren. Würde ich den Plot sehr vereinfacht beschreiben, geht es um eine junge Frau, die aufgrund ihrer persönlichen und strukturellen Erfahrungen beginnt, Männer zu ermorden, die es ihrer Ansicht nach verdient haben. Erst zufällig, dann geplant. Anfänglich empfand ich Yrsas empathielose Art amüsant. Je mehr wir jedoch über sie erfahren, erkennen wir, dass ihre Traumata viel tiefer sitzen, was sie geprägt hat, und welche (für mich kaum nachvollziehbaren) schmerzhaften Handlungen sie daraus entwickelte. Es geht auch um generationsübergreifendes Trauma. Das ihrer Mutter und ihrer Großmutter, der sie sehr nahe stand, wird auf Yrsa übertragen. Der Schreibstil ist außergewöhnlich und faszinierend. Teilweise sehr kurzweilig und rasant erzählt, an anderen Stellen fast poetisch, und in Metaphern erzählend und durch kurze wissenschaftliche Abschnitte geprägt. Mit der Zeit wird die Handlung immer absurder, Yrsas Pläne geraten völlig außer Kontrolle und ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Das Ende ist schockierend. Im ersten Moment war ich nicht ganz damit zufrieden, hätte mir aber auch irgendwie kein anderes Ende vorstellen können. Daher war es für mich nach kurzer Atempause passend. Alles in allem ist das ein wilder, intensiver Roman und ein wirklich beeindruckendes Debüt, das ich allen empfehlen kann, die sich auf anspruchsvolle Literatur einlassen möchten und keinen leichten Roman erwarten. Einige explizite Szenen fand ich fast ein wenig verstörend.

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Bewertungen (89)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Katrin

    Katrin

    Orell Füssli Winterthur – EKZ Rosenberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    25.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zufällig zur Serienmörderin?

    Wow, was soll ich über dieses Buch sagen? Es ist zuerst einmal recht unscheinbar, das Cover verrät nicht viel. Nur die Kurzbeschreibung brachte mich zu Honey. Ich habe es in einem Rutsch durchgelesen. Zuerst musste ich mich einlesen, aber als ich drin war wurde es sehr schnell sehr flüssig Kann man rein zufällig zur Serienmörderin werden? Ja! Yrsa, die Hauoptprotagonistin, zeigt mit ihrer unendlichen Wut wie es geht. Ich durfte sie durch viele schöne , grausame und lustige und nicht zuletzt spicy Momente begleiten. Ein Buch wie kaum ein zweites und ein gelungenes Debüt. Absolute Leseempfehlung!!!!
  • Zum Bewerterprofil von J. Engler

    J. Engler

    Orell Füssli Rösslitor St.Gallen

    Buchhändler*in

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    3/5

    29.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hatte mehr erwartet...

    Die Zusammenfassung liess mich zu diesem Buch greifen. Und es begann genauso, wie ich mir das vorgestellt hatte. Ein wenig schräg, bisschen Krimi, bisschen spicy, bisschen böse. Nach dem ersten Gelegenheitsmord schwand aber für mich der Lesespass immer mehr. Keine Frage, Yrsa, die Hauptperson der Geschichte ist sehr interessant und die Themen wie struktureller Rassismus, Chancen für People of Colour unter weissen Akademikern, sexistische Macht und weiteres sind sehr gut in diesem Roman verpackt. Doch mit ihrer Jagd auf die “bösen Männer” und den immer extremer werdenden Morden konnte ich nichts mehr anfangen. Für mich waren Yrsas Beweggründe nicht nachvollziehbar und ihre Gleichgültigkeit nervte mich schon fast am Ende. 

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