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Band 52009 Vorbesteller

Wir sehen uns im August Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

19006

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.10.2026

Abbildungen

1 s/w-Abbildung

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

112

Maße (L/B)

14.4/9.2 cm

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

En agosto nos vemos

Übersetzt von

Dagmar Ploetz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-52009-1

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

19006

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.10.2026

Abbildungen

1 s/w-Abbildung

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

112

Maße (L/B)

14.4/9.2 cm

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

En agosto nos vemos

Übersetzt von

Dagmar Ploetz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-52009-1

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

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  • Bewertung

    aus Heyerode

    5/5

    20.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Einfach wundervoll

    Ach, wie hab ich mich gefreut, als von diesem Buch erfuhr !!! Ich mochte die Geschichte während des Lesens sehr gern und auch noch jetzt, als ich das Buch zugeklappt habe, hallt die Geschichte in mir nach. Sehr gut, dass das Buch veröffentlicht wurde, wäre echt schade gewesen, wenn es den Leser/innen vorenthalten würde. Beim Zuschlagen des Buches war ich sehr traurig, weil es nun wohl wirklich die letzte literarische Vorstellung des Autors war. Er hat sooooo toll geschrieben, wirklich schade :-( In diesem Roman geht es um das Thema Liebe. Ana Magdalena möchte das Grab ihrer Mutter besuchen, die auf einer Karibikinsel ihre letzte Ruhe gefunden hat. Ana wohnt in einem Hotel. Ein Herr lädt sie zu einem Drink ein, als sie im Hotel etwas essen möchte. Sie ist eigentlich gebunden,nimmt diesen Herrn aber mit auf ihr Zimmer. Im Jahr darauf kehrt sie zurück auf die Insel. Einfach wundervoll :-) ich bin echt verliebt in das Buch. Leider hat man es sehr schnell durchgelesen !!! #gabrielgarcíamárquez #fischerverlag #roman #heidizengerling #wirsehenunsimaugust #bücherliebe

  • Juti

    aus HD

    5/5

    27.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    unterhaltsame Novelle Dieses…

    unterhaltsame Novelle Dieses Bändchen kannst du an einem Tag lesen und du hast an einem Tag Vergnügen. Denn unsere Hauptperson Ana (den Rest des Namens habe ich vergessen) vergnügt sich auch. Eigentlich will sie auf einer namenlosen Insel am Todestag der Mutter nur das Grab ihrer Mutter besuchen, doch während der Reise lernt sie jedes Jahr einen neuen Mann kennen und das obwohl sie sonst eine treue Seele ist. Wer nicht den Anspruch hat, ein Meisterwerk eines Nobelträgers zu lesen, der wird gut bedient und von mir gibt es deswegen seit langem endlich wieder 5 Sterne. Zitat: Nachdem sie sich abgetrocknet hatte, griff sie prüfend nach ihren Brüsten, die trotz der beiden Geburten rund und hoheitsvoll waren. (13)

  • mimitatis_buecherkiste

    aus Krefeld

    5/5

    11.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Diese eine Sehnsucht

    Vor acht Jahren starb die Mutter von Ana Magdalena Bach und wurde gemäß ihrem letzten Wunsch auf einer Karibikinsel begraben. An jedem 16. August fährt die Tochter dahin, besucht das Grab und legt einen Strauß Gladiolen darauf. Sie bleibt über Nacht und fährt am nächsten Tag zu Mann und Kindern zurück. In diesem Jahr ist da ein Mann, der sie auf einen Drink einlädt, sie umgarnt, bis eines zum anderen führt und Ana Magdalena ihn mit auf ihr Zimmer nimmt. Liebe im reifen Alter, diese Überschrift könnte die Erzählung tragen, würde der Geschichte damit aber nicht gerecht. Eine Situation wird ausgenutzt, Verlangen entsteht und das prickelnde Gefühl von etwas Verbotenem liegt in der Luft. Innerhalb von Minuten entscheidet sich Ana Magdalena, etwas zu tun, was sie nie gereizt hat, und sie kommt auf den Geschmack, zumindest bis am nächsten Morgen eine bestimmte Tat den schalen Nachgeschmack einer Erniedrigung hinterlässt. Die folgenden Jahre reduziert der Autor auf die Besuche der Karibikinsel und ich bin fasziniert vom Gefühlschaos, das dieses Erlebnis bei der auf die Fünfzig zugehenden Frau hinterlässt. Das bisher unveröffentlichte Werk aus dem Nachlass des Nobelpreisträgers Gabriel García Márquez wollte dieser zu Lebzeiten nicht veröffentlichen, dessen Erben entschieden sich Jahre später dafür und erläutern dies im Vorwort. Für mich war es die erste Begegnung mit einem seiner Bücher, aber sicherlich nicht die letzte, das kann ich versprechen, nachdem ich fertig geworden bin. Ich freue mich darauf.

  • dracoma

    aus LANDAU

    5/5

    29.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eigentlich stellt die…

    Eigentlich stellt die Veröffentlichung dieses kurzen Romans einen Verrat dar. Der Autor selber war der Meinung: „Dieses Buch taugt nichts“, und das Buch blieb daher als unveröffentlichtes Fragment im Nachlass. Die beiden Söhne entschieden sich dennoch für eine Veröffentlichung und ließen das Fragment aus mehreren verschiedenen Textfassungen von Cristobal Pera rekonstruieren, der im Nachwort einen interessanten Einblick in seine Arbeit gibt. Ob es sich gelohnt hat, muss nun der Leser entscheiden! Ich finde: UNBEDINGT! An jedem 16. August, dem Todestag ihrer Mutter, fährt Ana Magdalena Bach – auch sie ist Ehefrau eines Musikers - zum Grab ihrer Mutter auf einer kleinen Karibikinsel. Sie ist 46 Jahre alt und glücklich mit einem attraktiven und erfolgreichen Mann verheiratet. Die Blumenfrau bindet ihr schon vorausschauend den alljährlichen Gladiolenstrauß, den sie zum Grab der Mutter bringt und dort ihrer Mutter die familiären Neuigkeiten mitteilt, um dann wieder mit der Fähre nach Hause zu fahren. Bis sie in einem August den Einfall hat, aus dem alljährlichen Ritual auszubrechen. Mit einer Zufallsbekanntschaft verbringt sie die Nacht, und sie findet diese Änderung so erfrischend, dass sie diesen alljährlichen Ehebruch als neues Ritual etabliert. Sie verändert sich, genießt die Nächte mit ihrer exzessiven Lust und bekommt einen neuen Blick auf ihre Ehe und die damit verbundenen Konventionen. Man merkt dem Text an, dass er nicht ausgefeilt ist und Lücken aufweist, wenn z. B. gegen Ende eine Person unmotiviert auftaucht. Aber Marquez erzählt einfach wunderbar. Mit einigen wenigen Strichen lässt er die Schauplätze vor dem inneren Auge seiner Leser sichtbar werden, und genauso leichthändig verleiht er seinen Figuren Konturen und Leben. Das überraschende und zugleich so vielschichtige Ende der Geschichte macht den Leser sprachlos. Trotz seiner fortschreitenden Demenz erkennt man ihn hier wieder: den begnadeten Erzähler Marquez und seine unglaubliche Freude am Fabulieren. Lesenswert!

  • Hornita

    aus Augsburg

    5/5

    28.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schöne Kurzgeschichte; Diese…

    Schöne Kurzgeschichte; Diese Kurzgeschichte wird von einem Vorwort der Söhne des Autors und einer Anmerkung des Herausgebers flankiert. Beides fand ich interessant und wichtig, um die Entstehungsgeschichte dieser Geschichte zu verstehen. Der Schreibstil ist genauso, wie man ihn von Gabriel Garcia Marquez kennt: sprachlich virtuos und ausgewogen. Die Handlung gefällt mir gut, die weibliche Hauptfigur in mittleren Jahren finde ich sehr interessant und ihre Handlungen ungewöhnlich, aber nachvollziehbar. Nach und nach entwickelt sich ein anderes Bild ihrer Lebenssituation und auch sie verändert sich im Laufe der Jahre, über die sich die Handlung erstreckt. Die Geschichte ist zart, leicht, hat ihren ganz eigenen Charme und ist für mich eine gelungene Komposition. Das Ende ist überraschend, dennoch glaubhaft und für mich steht es den anderen Werken des Autors in nichts nach.

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Bewertungen (14)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Kathrin Bögelsack

    Kathrin Bögelsack

    Orell Füssli Bern

    Buchhändler*in

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    4/5

    19.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Macht Lust auf mehr Márquez

    Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass dieses letzte, posthum und gegen seinen Willen veröffentlichte Werk das Erste ist, das ich von Gabriel García Márquez lese. Und es macht mir unheimlich Lust auf sein Hauptwerk. Eingebettet ist der schmale Band, der von Dagmar Ploetz aus dem Spanischen übersetzt wurde, in ein Vorwort seiner Söhne, Rodrigo und Gonzalo García Barcha, und ein Nachwort durch seinen Lektor und Herausgeber des Buches, Cristóbal Pera, die uns gemeinsam die Entstehungsgeschichte dieses letzten Werkes vor Augen führen. Aber worum geht es? Wir begleiten Ana Magadalena Bach, anfangs 46 Jahre alt und seit 27 Jahren glücklich verheiratet, dabei, wie sie mehrere Jahre hintereinander mit der Fähre auf eine karibische Insel übersetzt, um am 16. August auf dem Grab ihrer Mutter einen Strauss Gladiolen abzulegen. Doch in diesem Sommer hat sie, zum ersten Mal in ihrem Leben, eine spontane Affäre mit einem ihr unbekannten Mann. Und daraus wird ein Ritual. Ich bin mir sicher, dass Literaturwissenschaftler*innen ihre wahre Freude an dem schmalen Band haben, am Vergleich zu Márquez’ übrigen Büchern, zu Themen, Motiven und Bildern in “Wir treffen uns im August”. Da ich keine Literaturwissenschaftlerin bin, wird diese Analyse maximal angedeutet. Zunächst einmal fiel mir auf, dass der Autor nur wenige Worte benötigt, um Stimmungen und Orte präzise einzufangen. Da er scheinbar Zeit seines Lebens gerade auf der Wortebene sehr bewusst gearbeitet hat und entsprechend lange an seinen Sätzen feilen konnte, werden Márquez’ Fans hier womöglich Abstriche feststellen, da der Literaturnobelpreisträger wegen seiner fortschreitenden Demenz den Text nicht mehr auf gewohntem Niveau bearbeiten konnte. Mir jedoch wäre das nicht aufgefallen. Seine Figuren, vor allem die Liebhaber, erschienen holzschnittartig, aber das sind sie sicherlich bewusst, spielen sie doch eigentlich nur eine Nebenrolle. Denn es geht schliesslich um Ana, ihre Freiheit und Lust. Ein Thema, das definitiv öfter behandelt werden könnte in der Literatur. Bei Márquez kann sie die jedoch nicht unbeschwert geniessen, da sie nach jedem Abenteuer Gewissensbisse plagen. Was mich zu der Frage führt, warum das so ist? Vermutlich entspricht es der Realität, aber ich habe den Eindruck, das moralische Dilemma beschäftigt vor allem Frauen. Eigentlich ist sie in ihrer Ehe, ihrem Alltag glücklich, doch die Affären öffnen ihr zugleich die Augen. Da stellt sich gleich die nächste Frage: Soll das heissen, sie wäre glücklicher, wenn sie sich weiterhin auf Haus und Heim konzentriert hätte? Oder soll es eher heissen, dass sie sich langsam aus einem selbstgebauten Trugbild befreit? Vielleicht ist es auch keine Entweder-Oder-Frage, kein erhobener Zeigefinger. Reizvoll ist, dass Ana bei jeder Überfahrt ein anderes Buch dabeihat. Angefangen bei Bram Stokers «Dracula», über «Der Tag der Triffiden» von John Windham, Ray Bradburys «Mars-Chroniken», bis hin zu «Die Pest zu London» von Daniel Defoe – was uns möglicherweise auch so einiges über die einzelnen Episoden verraten kann. Ein Büchlein, liebevoll geschrieben und bearbeitet, leicht zu lesen, mit eindrücklichen Bildern, spannenden Fragen und einer überraschenden Erkenntnis am Ende, das mich enorm neugierig macht auf die Klassiker von Gabriel García Márquez. Ich bin gespannt, wie meine Lesegruppe das Buch erlebt hat!
  • Zum Bewerterprofil von Melina Bossart

    Melina Bossart

    Orell Füssli Rösslitor St.Gallen

    Buchhändler*in

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    3/5

    05.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wir sehen uns im August - Gabriel García Márquez 2024

    Dies ist die Geschichte einer eigentlich glücklich verheirateten Frau, die jedes Jahr auf eine karibische Insel fährt, um einen Blumenstrauss auf das Grab ihrer Mutter zu legen. Doch bei einem Besuch beschliesst sie, mit einem fremden Mann einen One-Night-Stand zu haben. Dieser Kick, sich einen Fremden zu suchen, wird für die Ehefrau zum alljährlichen Spiel auf der Insel. Bis die Schuldgefühle kommen, sie ihrem Mann eine Frage stellt und die Stimmung kippt... 'Wir sehen uns im August' war nicht schlecht, aber auch nicht überragend. Es wirkt etwas 'unfertig', was allerdings auch im Vorwort von den Söhnen angesprochen wird. Dies war mein erstes Buch von Garcia Marques.

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