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Produktbild: Mama & Sam
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Mama & Sam Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.06.2027

Abbildungen

2 s/w-Abbildungen

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B)

19/12.5 cm

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-71295-3

Beschreibung

Rezension

Ein wichtiges, versöhnliches Buch, das verstehen hilft. ("Buchkultur")
[...] ein fesselnder, lebenskluger Mutter-Tochter-Roman ("NZZ am Sonntag - Bücher am Sonntag")
Kuttner verpackt die emotional aufgeladenen Themen des Miteinanders der Generationen in ihre gewohnt lockere, bisweilen schnoddrige, aber immer authentische und lebendige Sprache. ("Stuttgarter Zeitung")
Kuttner schafft es, aus persönlichen Leid etwas Universelles zu formen ("Dresdner Neueste Nachrichten")
Atmosphärisch dicht und spannend schildert Kuttner die Hilflosigkeit von Angehörigen.
[...] sehr intim, sehr menschlich. ("NDR")
[...] nimmt einen als Leser sofort emotional mit. Eine Kunst! ("Freundin")
[...] gefühlvoll –und dabei nie sentimental. ("emotion")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.06.2027

Abbildungen

2 s/w-Abbildungen

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B)

19/12.5 cm

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-71295-3

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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  • Waldreiter

    aus Oldesloe

    5/5

    17.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Überraschend!

    Krass, wie die psychologischen Aspekte des Phänomens Love Scamming herausgearbeitet wurden. Ich habe meine Sicht und Meinung komplett ändern müssen. Es wurden sehr gut die Beweggründe der Mutter thematisiert. Auch wenn es im Nachhinein nicht mehr möglich, zu erfahren, warum die Mutter so handelte, hat die Tochter aus dem Erbe plausible und aufschlussreiche Motivationen abgeleitet.

  • Bewertung

    aus München

    5/5

    09.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    digitale Sehnsucht

    Ich bin durch eine Talkshow auf dieses Buch aufmerksam geworden, aber Sarah Kuttner war mir als Autorin natürlich ein Begriff. Ebenso wie der Sam, um den es auch ein wenig geht (ein bekannter und von mir geschätzter Schauspieler). Das Thema ist brisant und ein erschreckendes Beispiel für die neue Art, wie Menschen digital auf kriminelle Subjekte hereinfallen, die ihnen Aufmerksamkeit und Zuneigung vorgaukeln um ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Vor allem einsame und ältere Menschen wie die Mutter der Autorin sind beliebte Opfer. Man darf auch nicht glauben, dass diese Menschen - vor allem Frauen - dumm wären. Aber die Betrüger wissen genau, wie sie die Gefühle Betroffenen aushebeln und ihnen auf perfide raffinierte Art vorgaukeln, am anderen Ende der Leitung säße ein Mensch aus Fleisch und Blut, der sich ebenso nach Nähe und Vertrautheit sehnen würde. Das Buch ist eindringlich geschrieben. Man merkt, dass die Autorin persönlich betroffen war, vor allem, weil sie erst nach dem Tod der Mutter herausgefunden hat, wie die Frau betrogen und ausgenutzt wurde. Man kann es schlecht ein schönes Buch nennen aber wie die Autorin sich den Gefühlen ihrer Mutter nähert und langsam versteht, was ihrer Mutter passiert ist, passiert vielen anderen Frauen auch. Als sie die ganze Struktur dieser Abhängigkeit und Sehnsucht nach einem Mann, den es so gar nicht gab, erkennt, da kann man als LeserIN spüren, wie nah es Frau Kuttner geht, wie nah man Frau Kuttner kommt. Ein Buch für alle Mütter und Töchter, für alle, die Online-Daten und eine große Sehnsucht nach Nähe im Internet suchen.

  • Bewertung

    5/5

    23.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das gnadenlose Geschäft mit der Liebe

    Wie ist es möglich, seine Mutter an einen Love Scammer zu verlieren? Was der Tochter nach dem Tod ihrer Mutter bleibt, sind unzählige Fragen und ein unendlicher Chat mit dem Betrüger. Love Scamming- eine Betrugsmasche, bei der durch gefälschte Onlineprofile schnell emotionale Bindungen aufgebaut werden, um an das Geld der Opfer zu kommen. Die Mutter wird zunehmend von Familie und Freunden isoliert. Obwohl das Opfer immer wieder Zweifel hat und ahnt, dass sie betrogen wird, macht sie weiter. Das Bedürfnis nach Zuwendung und Zweisamkeit wird gnadenlos ausgenutzt. Das Buch macht traurig, ist aber auch tröstlich und es ist wichtig, über dieses Thema zu schreiben.

  • Loreley

    5/5

    27.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Geschichte eines Lovescammings

    Die Geschichte beginnt damit, dass eine Tochter ihre Mutter tot in ihrer Wohnung auffindet. Auf der Suche nach Antworten durchforstet sie ihr Handy und findet einen monatelangen Chatverlauf ihrer Mutter mit einem Lovescammer, der sich als Sam Heughan, dem Darsteller der Serie "Outlander", ausgibt. Durch diesen Chat lernt die Tochter, die stets unter ihrer übergriffigen Mutter gelitten hat, diese von einer fragilen und sanften Seite kennen. Sie versteht, dass auch ihre Mutter Probleme hatte und kann somit ihren Frieden mit ihr und ihrer Vergangenheit schließen. Es geht aber auch um das toxische, manipulative und Abhängigkeit erzeugende Verhalten des Scammers, der die emotionale Bedürftigkeit der Mutter ausgenutzt hat, um sie von ihm abhängig zu machen. Ich habe dieses Buch sehr geliebt.❤️ Sarah Kuttner schreibt ironisch und witzig und mir tat die Mutter, die psychisch, finanziell und auch physisch komplett ausgesaugt wurde, sehr leid. Man belächelt ja, wie man auf so etwas reinfallen kann. Nach dem Lesen dieser Geschichte kann man verstehen, welche psychologische Taktik dahinter steckt, die die Vernunft ausschaltet und die Bedürftigkeit der Frau, die ihr Letztes gegeben hat, triggert.

  • MarieOn

    5/5

    15.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auf Mutters Spuren, sehr berührend.

    Sie steht in der Wohnung ihrer Mutter und starrt auf das Loch im Dielenboden. Es sieht aus wie diese Kreidezeichnungen nach polizeilichen Ermittlungen. Die Tatortreinigerin erklärt, dass die Körperflüssigkeiten in das Holz gezogen sind. Vierzehn Tage hätte sie da gelegen, das sagte auch der Leichenbeschauer. Eine Nachbarin hatte die Polizei gerufen, weil das Licht Tag und Nacht brannte und weil der Geruch sie störte. An Weihnachten hatte sie nach langer Zeit die Tür wieder für ihre Mutter geöffnet. Hatte sich ganz fest vorgenommen, toleranter zu sein, sich nicht wieder ärgern zu lassen. Die Tante hatte bis dahin zwischen den Stühlen gestanden zwischen der Tochter-Mutterpause und sich das beidseitige Gemecker angehört. Sie solle sich doch einfach an die schönen Momente erinnern, sagt die Tante. Sie erinnert aber vor allem die cholerischen Ausbrüche der Mutter. Sobald die Mutter abends von der Arbeit kam, zog sie sich in ihr Schlafzimmer zurück. Die Tochter musste in ihrem Zimmer bleiben und bis dahin alle WC-Gänge erledigt haben. Und so pinkelte das Mädchen zuerst in die Zimmerecken, dort wo sie dachte, dass es am wenigsten auffallen würde. Nach der ersten harschen Ohrfeige hob sie die Matratze an und pinkelte auf den Lattenrost, sicher, dass die Mutter dort nicht nachsehen würde, aber der Geruch verriet sie. Sie wird noch einmal in die Wohnung fahren müssen, um Papiere zu sichten. Behörden müssen informiert werden, das Erbe angenommen oder ausgeschlagen werden. Fazit: Sarah Kuttner hat in ihrem dritten Roman eine misslungene Mutter-Tochter-Beziehung verhandelt. Mit ihrer wunderbar einfachen und direkten Sprache lässt sie ihre Protagonistin auf den Nachlass ihrer Mutter los. Im Laufe der Geschichte erfahre ich, dass die Tochter wusste, dass die Mutter einem Love-Scammer verfallen war. Sie hatte sogar zusammen mit der Tante versucht, der Mutter zu erklären, auf was sie sich eingelassen hat, doch die fühlte sich bevormundet und verbat sich die Einmischung. Das Interessante an Kuttners Geschichte ist, wie die Tochter beim Durchgehen des Nachrichten-Chats den Mutterspuren folgt und einen Menschen entdeckt, der ihr so nah wird, wie er ihr zu Lebzeiten nie sein konnte. Sie entdeckt die liebevolle Frau mit den unbefriedigten Bedürfnissen und Ängsten. Wie klug und witzig sie sein konnte. Und sie entdeckt das ganze Dilemma. Die kühle Mutter, wie sie sie kannte, als überforderte, depressive Alleinerziehende. Echte Wertschätzung hatte sie nie erlebt. Endlich war da jemand, der sie so annahm, wie sie war. Als die Mutter ahnte, dass sie betrogen und vorgeführt wird, konnte sie auf die Liebesbekundungen nicht mehr verzichten. Die Scham hätte alle guten Gefühle zunichte gemacht. Eine wundervolle Annäherung an eine Frau, ganz ähnlich meiner eigenen Mutter. Zu sehen, wie sie Bewunderung für diese Frau entwickelt und der Ton, der immer versöhnlicher wird, die Erinnerungen an Momente, die eben doch schön waren, das hat mich ganz tief berührt und mir ein paar Tränchen geschenkt.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Alexandra Kochanowski

    Alexandra Kochanowski

    Orell Füssli Bahnhof St. Gallen

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mama und Sam

    Die Mutter der Erzählerin ist plötzlich tot, zurück bleiben jede Menge offene Fragen. Vor allem die, was passiert ist und wie man die Mutter an einen Love Scammer verlieren konnte. Die Chats, die die Erzählerin Beim Durchsuchen der Wohnung findet, stimmen traurig. Alles ist genau dokumentiert und sie lernt eine Seite der Mutter kennen, die sie noch nie gesehen hat, erkennt vieles in sich selbst wieder. Dabei arbeitet die Protagonistin vieles aus der Vergangenheit auf, wieso die Beziehung zu Mutter so war, wie sie war. Und oft denkt man, wenn man so etwas hört: “wie kann jemand denn so doof sein und auf einen Heiratsschwindler hereinfallen?” Aber es ist so, wie Kuttner schreibt. Man merkt zwar, das etwas nicht stimmt. Aber man verschliesst die Augen, will nicht wahrhaben, dass es nur ein Scam ist. Und vielleicht schämt man sich auch, dass man eben auf so etwas hereinfällt. Es ist eine ungeschönt, wirklichkeitsnah und manchmal auch humorvoll erzählte Geschichte, die wichtige Themen aufgreift, das Buch ist eine grosse Empfehlung von mir!
  • Zum Bewerterprofil von Petra Graber

    Petra Graber

    Orell Füssli Wirz Aarau

    Buchhändler*in

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    4/5

    01.07.2026

    eBook (ePUB 3)

    Trauerbewältigung 

    Ausgangslage: Die Mutter ist verstorben und wird erst nach mehreren Wochen tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Neun Monate zuvor hat sie angefangen mit einer Person zu chatten, die sich als Sam Heughan ausgibt, dem Schauspieler aus Outlander. Nun muss die Tochter überlegen, ob sie das Erbe antreten und den Nachlass ihrer Mutter annehmen möchte. Die Tochter hat die Mutter damals vor dem Love Scammer gewarnt. Sie will herausfinden, was in den letzten Wochen vor dem Tod ihrer Mutter wirklich passiert ist. Also fängt die Tochter an, den Chatverlauf und die Handy-Nachrichten mit dem angeblichen Sam zu lesen.  Die Autorin Sarah Kuttner schreibt mit “Mama & Sam” einen autobiografisch angehauchten Roman. Auch ihre Mutter wurde von einem Heiratsschwindler hinters Licht geführt. Die Tochter im Buch weiss nicht, wie mit der Situation umzugehen. Sie konfrontiert ihre Mutter mit Fakten, mit Geschichten von Frauen, denen das Gleiche widerfahren ist. Das führt allerdings nur dazu, dass ihre Mutter sich noch mehr zurückzieht. Indem sich die Tochter danach mit den teils sehr intimen Gesprächen ihrer Mutter mit Sam auseinandersetzt, lernt sie eine ganz andere Seite von ihr kennen. Nicht die Mutter von früher, die überfordert und wütend war und sie schlug. Sondern einen Menschen, der sich nach Nähe und Liebe sehnte, der klug und lustig war.  Die Geschichte hat einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen. Der Text ist gefühlvoll und mit einer Prise Humor geschrieben. Auch ich habe mich schon gefragt, wie es sein kann, dass Menschen auf Heiratsschwindler hereinfallen. Eigentlich geht es immer um Gefühle. Das Gefühl nicht allein zu sein oder auch das Gefühl der Angst abgewiesen zu werden. All das hat Sarah Kuttner wunderbar in diesem Buch zusammengefasst.  Am Schluss gibt es sogar noch einige Tipps, wie man sich verhalten kann, falls jemand aus der Familie oder aus dem Freundeskreis einem Love Scam zum Opfer fällt.

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