Produktbild: Gentleman über Bord

Gentleman über Bord

Aus der Reihe mare-Klassiker
23

Fr. 41.90

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.03.2023

Verlag

Mareverlag

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

21.7/13.5/2 cm

Gewicht

371 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Gentleman Overboard

Übersetzt von

Klaus Bonn

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86648-696-6

Beschreibung

Rezension

»Dieses Buch müssen Sie lesen.«

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.03.2023

Verlag

Mareverlag

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

21.7/13.5/2 cm

Gewicht

371 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Gentleman Overboard

Übersetzt von

Klaus Bonn

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86648-696-6

Herstelleradresse

mareverlag GmbH
Pickhuben 2
20457 Hamburg
DE

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  • Bewertung

    5/5

    19.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Absolut sensationell

    Seit ich Gentleman über Bord gelesen habe, hat mich dieser Roman derart emotional ergriffen, dass ich ständig daran denken muß. Eine sehr tragische Geschichte ohne Dramatisierung erzählt. Mit sooooo vielen Wörtern und Tiefgang zwischen den Zeilen, das es mich unentwegt beschäftigt und nicht loslässt. Jeder Wassertropfen erinnert mich. Ich werde dieses Buch noch öfter lesen. Und werde nochmals mehr zwischen den Zeilen finden. Durch ein zufälliges Mißgeschick stürzt er ins Meer, die anderen Passagiere jedoch bilden sich Ihre eigene Meinung. Danke an den Autor und an die großartige Übersetzung. Viele Passagen hab ich gleich mehrfach gelesen und die Worte aufgesaugt wie ein Schwamm. Großartig geschrieben. Absolut sensationell

  • Lesepartie

    aus Bielefeld

    5/5

    12.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein besonderes Buch

    Gentleman über Bord von Herbert Clyde Lewis ist erstmals 1937 erschienen. Mit seinen knapp 180 Seiten und zehn Kapiteln ist es ein kurzer, aber prägnanter Roman. Henry Preston Standish, Geschäftsmann aus New York, reist von Honolulu nach Balboa, Panama. Er ist schon ein paar Monate auf Reisen, da er in einer Sinnkrise steckt. Seine Frau und seine Kinder sind zu Hause in der Wohnung am Central Park geblieben. Die Arabella, auf der er mitfährt ist eigentlich ein Frachtschiff. Deshalb fahren außer ihm nur eine handvoll Passagiere mit. Eines frühen morgens genießt Standish den Sonnenaufgang über dem Pazifik, als er plötzlich auf einem Ölfleck ausrutscht und über Board geht – unbemerkt von den anderen. Die Arabella entfernt sich immer weiter von ihm und Standish treibt einsam im Ozean. Stundenlang haart er aus, in der Hoffnung, jemand bemerkt sein fehlen und das Schiff kehrt zurück. Während er im Ozean wartet, denkt er über vieles nach. Zu Beginn macht Standish sich noch Sorgen um die Peinlichkeit, dass er, ein gestandener Geschäftsmann, durch ein solches Missgeschick über Bord geht. Doch als die Stunden vergehen, wird im bewusst, wie viel Glück ihm im Leben zuteil wurde, ohne, dass er sich sonderlich bemühen musste. Nur jetzt scheint es so, als ob ihm sein Glück verlassen hätte. Dem Autor ist ein eindringlicher Roman gelungen, der trotz der Kürze seine Hauptfigur und auch alle weiteren präzise beschreibt. Gentleman über Board ist eine fabelhafte Geschichte über die Unvorhersehbarkeit des Lebens, punktgenau erzählt. Es ist eine Art Roman, die nicht alltäglich ist. Mich hat die Geschichte begeistert, aber auch nachdenklich zurückgelassen.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    07.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Lieblingsbuch aus vielen Gründen

    Als Henry Preston Standish kopfüber in den Pazifischen Ozean fiel, ging am östlichen Horizont gerade die Sonne auf. Lewis fesselte mich sofort mit dem Eröffnungssatz, der die gesamte Geschichte in einem einzigen Atemzug zusammenfasst. Im Laufe der zehn Kapitel tauchen wir tiefer in das Leben und die Welt des Protagonisten ein: seine Vergangenheit, seine Motive und die Ereignisse, die zu seinem Sturz ins Wasser führten. Lewis’ Erzählung ist von feinem Humor durchzogen und lädt uns durch Standish ein, unser eigenes Leben zu reflektieren und die einfachen Dinge wertzuschätzen. Darüber hinaus zeichnet Lewis mit seinem begrenzten Ensemble ein lebendiges Bild der damaligen US-amerikanischen Gesellschaft. “Gentleman über Bord” ist ein Juwel von nur 153 Seiten, das ich nicht mehr aus der Hand legen mochte und das mich bis zum Schmunzeln, Nachdenken und Staunen anregte. Es ist dank seiner ungewöhnlichen Handlung, der mühelosen und doch eindringlichen Erzählweise unvergessliches Leseerlebnis. Die unaufdringliche Übersetzung fängt den Zeitgeist wunderbar ein und versetzt uns nahtlos in die Vergangenheit. Darüber hinaus ist das Büchlein eine haptische Wonne: in graues Leinen gebunden mit geprägtem Titel, die Seiten aus gestrichenem Papier, der messerscharfe Druck in eleganter Schrift auf warmem Weiss. Sehr sorgfältig produziert.

  • Fabian

    Book Circle Community

    5/5

    26.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kompakte Weltliteratur

    Dieses Buch sagt auf den wenigen Seiten mehr als andere, welche 1000 Seiten haben. Wir sind dabei, wenn Henry Preston Standish kopfüber in den Ozean fällt und aufgrund seiner Erziehung nicht schreien will, da sich dies nicht gehört. Sein Verhalten wird stark von seiner Erziehung und seines Standes bestimmt und es ist ihm sehr wichtig, wie er auch in dieser Situation wahrgenommen werden könnte. Dem gegenüber steht die Besatzung und die anderen Passagiere, die sich nach dem Unfall arrangieren und ihre Geschichte dazu erfinden. Das ganze ist eine unterhaltsame Tragikomödie und voller Symbolik, bsp. das Leben, welches wie die Kleider wegschwimmen. Das Entstehungsjahr merkt man dem Buch an. Die Ehefrau selbst ist kein Charakter, sie bringt ihrem Mann Zigaretten, Getränke und bejaht alles von ihrem Mann. Das Buch selbst kommt in einem Schuber daher und ist optisch sehr ansprechend und hochwertig.

  • Giselas Lesehimmel

    aus Landshut

    5/5

    18.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Meine Meinung: Ein tiefgründig…

    Meine Meinung: Ein tiefgründigerKlassiker Nicht selten hört man von schwerkranken Menschen, wie selbstverständlich sie doch ihr Leben und ihre Gesundheit genommen haben. Vielen belanglosen Dingen zu viel Beachtung schenkten.Was uns allen jedoch die größte Sorge bereitet, irgendwann mal hilflos auf fremde Hilfe angewiesen zu sein. Um sich mit solchen Dingen zu beschaftigen, braucht es jedoch nicht immer eine Krankheit. Ein kleines Missgeschick reicht auch. Ein Ölfleck auf dem Deck ist daran schuld, dass der erfolgreiche New Yorker Geschäftsmann Henry Preston Standish kopfüber im Atlantik landet. Der gut situierte Gentleman möchte nicht laut um Hilfe schreien. Zumal es doch eine Schande ist, wenn jemand in seiner Position so tollpatschig mitten im Atlantik landet. So begutachtet er erst mal den wunderschönen Sonnenaufgang. Schaut dem Schiff dabei zu, wie es immer kleiner wird. Ist sich seiner Hilflosigkeit bewusst.Er kann keine Hilfe erwarten, für den Moment. Den Gedanken von Henry habe ich sehr gerne gelauscht. Befindet er sich doch das erste Mal in seinem Leben in der Situation, sich mit sich selbst befassen zu müssen. Ganz allein im Atlantik lässt er sein Leben Revue passieren. Sehnt sich nach den Dingen, denen er überdrüssig wurde. Was gäbe er jetzt für einen Scotch mit Soda und einer Zigarette. Dieser Klassiker lebt von der Hoffnung, die die Leserschaft für Henry entwickelt. Henry ist doch ein angenehmer Zeitgenosse. Das haben auch die anderen Passagiere bemerkt. Was zeitgleich auf dem Schiff passiert, scheint nicht von dieser Welt zu sein. Lug und Trug und eine gewisse Befangenheit, hindern die Passagiere daran zu melden, dass Mr. Standish von Bord gegangen ist. Keiner möchte dem ruhigen, in sich gekehrten Standish auf die Pelle rücken. Henrys Gemütszustand wechselt zwischen Verzweiflung, Zorn und Hoffnung hin und her. War doch sein Leben bisher nie von irgendwelchen Entbehrungen geprägt. Zwischen dem Bewusstsein sterben zu müssen, mischt sich immer wieder die Freude seiner Frau und den Kindern von seinem Abenteuer zu erzählen. Ich habe darauf gewartet, wann Henrys Abwesenheit bemerkt wird und das Schiff umkehrt. Habe Henry stellenweise um seinen Optimismus beneidet. Mir die Geschichte seiner Familie angehört. Hätte ihm gerne seinen geliebten Scotch mit Soda und eine Zigarette gereicht. Irgendwie war ich mir sicher, Henry wird es schaffen! Fazit: Was passiert mit einem Menschen, der mitten im Atlantik unbemerkt über Bord geht? Wir wissen es alle. Doch die Hoffnung stirbt zuletzt. Ich empfehle das interessante Nachwort von Jochen Schimmang zu lesen. Der Autor Herbert Clyde Lewis ist Henry gar nicht mal so unähnlich. Erwähnenswert ist das wunderschöne in Leinen gebundene Buch in einem Schuber. Danke Herbert Clyde Lewis. Ein großes Dankeschön an den Mare Verlag, für die Neuauflage dieses Klassikers. Mein Dank geht auch an Klaus Bonn für die Übersetzung. Danke für das informative Nachwort Jochen Schimmang.

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Bewertungen (23)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Vivien Eilinger

    Vivien Eilinger

    Orell Füssli Rösslitor St.Gallen

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.07.2025

    eBook (ePUB 3)

    Herbert Clyde Lewis - Gentleman über Bord

    Eine literarische Perle mit Tiefgang voller feinem Humor, existenzieller Tiefe und bitterer Ironie. Trotz des schmalen Umfangs bleibt dieser Klassiker lange im Gedächtnis. Würde ich gerne nochmal ein erstesmal lesen.
  • Zum Bewerterprofil von S. Grubenmann

    S. Grubenmann

    Orell Füssli Wil

    Buchhändler*in

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    5/5

    01.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr eindrücklicher Roman über...

    Sehr eindrücklicher Roman über die Betrachtung auf das Leben und Sterben. Die Schilderungen über den wechselnden Gemütszustand des Protagonisten haben mich zutiefst beeindruckt. Ein einziger kleiner Fehltritt......Trotz der Schwere des Themas, kommt der Humor nicht zu kurz.
  • Zum Bewerterprofil von Arwen Hägi

    Arwen Hägi

    Orell Füssli Zürich Kramhof

    Buchhändler*in

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    5/5

    19.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wiederentdeckt auf Deutch

    Henry Standish, ein Gentleman aus New York, passiert doch tatsächlich das Missgeschick, über Bord eines Frachters ins Meer zu fallen. In diesem kurzweiligen, intensiven Roman aus dem Jahre 1937 begleiten wir Standish während dieser Erfahrung. Durch den auktorialen Erzähler sind wir als Leser bei Standish im Meer und gleichzeitig auf dem Frachter bei den anderen Passagieren. Er erzählt emotional nahe und entfernt ironisch zugleich. Wirklich erfrischend. Die Spannung wird bis zum letzten Satz aufrechterhalten. Die Sprache ist anständig, kultiviert, aber nicht kompliziert. Dieses Buch lädt jeden Interessenten zum Lesen ein. Schön, dass dieser Klassiker wiederentdeckt wurde!
  • Zum Bewerterprofil von Kathrin Bögelsack

    Kathrin Bögelsack

    Orell Füssli Bern

    Buchhändler*in

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    5/5

    27.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schmales Meisterwerk

    Viel und davon reichlich Lobendes ist bereits gesagt worden über Herbert Clyde Lewis’ 1937 erschienenen Roman «Gentleman über Bord», der nun, in einer bewundernswerten Übersetzung durch Klaus Bonn, erstmals auf Deutsch erschienen ist. «Als Henry Preston Standish kopfüber in den Pazifischen Ozean fiel, ging am östlichen Horizont gerade die Sonne auf.» Mit dem ersten, prägnanten Satz lässt Lewis seinen auktorialen Erzähler eigentlich alles Wichtige bereits für uns zusammenfassen. Natürlich erfahren wir in den insgesamt zehn Kapiteln noch reichlich mehr über unseren Protagonisten und seine Umwelt. Wer er ist, wie er an Bord der Arabella gelangte und warum, wie es dazu kam, dass er ins Wasser fiel, welche Gedanken ihn im Folgenden beschäftigen und was in der Zwischenzeit an Bord der Arabella geschieht. Lewis erzählt mit feinem Humor, aber ohne Spott, von seinen Figuren und stellt uns durch Standish vor die Herausforderung, unser Leben näher unter die Lupe zu nehmen und scheinbare Selbstverständlichkeiten mit Dankbarkeit wertzuschätzen. Wie immer im Angesicht der eigenen Endlichkeit stellt sich die Frage, wofür es sich zu leben lohnt bzw. ob die Richtung unseres Lebens derzeit stimmt oder korrekturbedürftig ist? «Die Leute denken so lange nicht an den Tod, bis er sie fest anpackt.» Gleichzeitig entwirft er mit seinem begrenzten Personal ein akkurates Bild der damaligen US-amerikanischen Gesellschaft. Am besten gefiel mir seine Darstellung des Missionars-Ehepaars Brown, die in ihrer moralisch überlegenden Rechtschaffenheit zu einer Einheit verschmolzen sind: «Er war mit der Wendung des Gesprächs nicht einverstanden. Die anderen konnten das an der überraschenden Strenge des Gesichts seiner Frau erkennen.» Es sind die einzigen Figuren, die unsympathisch daherkommen. Meine Lieblingsfigur ist der ältliche Farmer, der spontan zu einer Reise aufgebrochen und ein so ganz anderes Leben gelebt hat als Standish: «Nach einem ganzen Leben mühevoller Arbeit waren zwei folgenschwere Dinge auf einmal geschehen: eine gute Kartoffelernte und ein heftiger Anfall von Fernweh.» Herrlich auch die knappe Beschreibung des Kellners: «Der Kellner, der dank einer Kombination aus jugendlichem Umfeld und altem Erbe wahrlich keine große Leuchte war, […]" «Gentleman über Bord» ist auf gerade einmal 153 Seiten ein kleines Meisterwerk, das uns zum Lachen, zum Nachdenken und zum Staunen bringt, uns die Schönheit unserer Existenz vor Augen führt und aufgrund der ungewöhnlichen Handlung, der zugleich leichten und eindringlichen Erzählweise und der pointierten Sprache unvergesslich ist. Klaus Bonn hat einen zum Erscheinungszeitraum passenden Ton gefunden, ich fühlte mich selbst gleich in der Zeit zurückversetzt, und übersetzt gleichzeitig so dezent, dass nicht auffällt, dass wir es mit einer Übersetzung zu tun haben. «Es war eine Frage der Eier.»
  • Zum Bewerterprofil von Alexandra Birchler

    Alexandra Birchler

    Orell Füssli St. Gallen - EKZ – Shopping Arena

    Buchhändler*in

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    5/5

    25.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was geht im Kopf eines Gentlemans vor?

    Die Geschichte wird aus zwei Sichtweisen erzählt: Was macht sich ein Gentleman, der als richtiger Gentleman erzogen wurde, für Gedanken, wenn er durch einen dummen Fehltritt über Bord geht und alleine im Meer treibt während er auf Rettung wartet? Was interpretieren die Passagiere des Schiffs in die ganze Situation, als sein Fehlen bemerkt wird? Lewis beschreibt mit spitzer Feder, was im Kopf eines richtigen Gentlemans alles vorgeht. Ich habe mich bei dieser Lektüre köstlich amüsiert. Ausserdem gefällt mir die Aufmachung des Buches (ein Leinenband im Schuber mit schönem Cover) sehr gut. Ein schönes Buch zum Verschenken oder selber geniessen.

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