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  • Produktbild: Windstärke 17
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Windstärke 17 »Mit ›Windstärke 17‹ zielt Caroline Wahl lässig ins Herz.« MARIE SCHMIDT, SZ — Der Roman nach ›22 Bahnen‹ | Nominiert für das Lieblingsbuch der Unabhängigen 2024 (Shortlist)

427

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

179

Einband

Taschenbuch

Book Tropes

Small Town + weitere

Erscheinungsdatum

30.04.2025

Abbildungen

Mit Hochprägung und bedruckten Umschlaginnenseiten

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

19.1/12.5/2.2 cm

Gewicht

255 g

Farbe

Beige / Anthrazit

Auflage

5

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7558-0522-9

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

179

Einband

Taschenbuch

Book Tropes

  • Small Town
  • Found Family
  • Grumpy X Sunshine

Erscheinungsdatum

30.04.2025

Abbildungen

Mit Hochprägung und bedruckten Umschlaginnenseiten

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

19.1/12.5/2.2 cm

Gewicht

255 g

Farbe

Beige / Anthrazit

Auflage

5

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7558-0522-9

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

Email: herstellung@dumont.de

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  • Bewertung

    5/5

    12.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Großartiges Buch!

    Nach dem ersten Teil '22 Bahnen', konzentriert sich 'Windstärke 17' auf die Geschichte von Ida und ihren Umgang mit ihren Gedanken und Gefühlen nach den Tod ihrer Mutter. Man fühlt sich lda so nah und wird von ihr richtig mitgerissen. Große Empfehlung für eine kleine Pause.

  • WortGewand

    aus Krefeld

    5/5

    18.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Was, wenn Weglaufen nicht Flucht bedeutet, sondern der erste Schritt zurück ins eigene Leben ist?

    „Windstärke 17“ von Caroline Wahl lag (wie schon „22 Bahnen“) über ein Jahr ungelesen in meinem Bücherregal. Und dann kam dieser eine Griff. Nachdem mich „22 Bahnen“ so begeistert hatte, musste ich nicht lange überlegen: Noch am selben Tag begann ich mit „Windstärke 17“. Und wieder hatte Caroline Wahl mich sehr schnell in ihrer Geschichte. Diesmal steht Ida im Mittelpunkt (Tildas jüngere Schwester), die wir aus „22 Bahnen“ bereits kennen. Nun bekommt sie ihre eigene Stimme. Ida verliert nach dem Tod ihrer Mutter den Boden unter den Füßen. Sie fährt los, eigentlich mit dem Ziel Hamburg. Doch sie fährt an Hamburg vorbei und landet schließlich auf Rügen. Und vielleicht ist genau dieses „Danebenfahren“ der Beginn von etwas Neuem. Ida flieht und findet dabei Menschen, die sie nicht reparieren wollen. Knut und Marianne geben ihr Raum, Wärme und Zeit. Sie erwarten nicht, dass Ida funktioniert. Sie hören zu. Sie lassen sie sein. Und sie schaffen einen Ort, an dem sie langsam wieder atmen kann. Später begegnet Ida Leif - einem Menschen, der selbst seine Wunden trägt. Was mich an diesem Buch besonders berührt hat, ist genau diese Frage: Was brauchen Menschen eigentlich, wenn ihr bisheriges Leben aus den Fugen geraten ist? Aufgrund der Positiven Psychologie habe ich beim Lesen immer wieder auf Themen wie Resilienz, Selbstwirksamkeit, Bindung, Zugehörigkeit und die Kraft unterstützender Beziehungen geschaut. Und ich habe mich gefragt: Was macht Menschen widerstandsfähig? Ist es die eigene Stärke oder sind es manchmal vor allem die Menschen, die uns auffangen? Was geschieht, wenn wir aufhören, von Menschen zu erwarten, dass sie „funktionieren“, und ihnen stattdessen Zeit, Raum und echte Zuwendung geben? Vielleicht ist Unterstützung manchmal gar nicht die große Lösung. Vielleicht ist es ein gemeinsames Frühstück. Ein Spaziergang. Ein Kartenspiel. Ein Gespräch. Oder einfach ein Mensch, der bleibt. Für mich führt „Windstärke 17“ damit auch direkt zu einem Gedanken, der mich begleitet: mut-willig zu sein. Mut-willig bedeutet für mich nicht, immer stark zu sein. Es kann bedeuten, sich einzugestehen, dass etwas nicht mehr funktioniert. Einen Schritt zurückzugehen. Hilfe anzunehmen. Die Perspektive zu wechseln. Oder einen Weg einzuschlagen, den andere vielleicht nicht verstehen. Und gerade mit Blick auf unsere aktuelle Zeit beschäftigt mich das sehr. Wir erleben gesellschaftliche Spaltungen, Unsicherheit und große Herausforderungen. Wir begegnen Menschen, die wütend sind, sich zurückziehen oder Entscheidungen treffen, die wir nicht nachvollziehen können. Vielleicht brauchen wir gerade jetzt mehr Perspektivwechsel und weniger vorschnelle Urteile. „Windstärke 17“ ist für mich deshalb weit mehr als eine Fortsetzung von „22 Bahnen“. Es ist ein Buch über Trauer, Schuld, Wut, Zugehörigkeit und Neuanfang. Über die Tatsache, dass Heilung nicht linear verläuft. Und darüber, dass nach einer Flaute durchaus wieder Sturm kommen kann und es trotzdem leichter werden darf. Sie erzählt all das klar, direkt und mit einer erstaunlichen Leichtigkeit. Schwere Themen bleiben schwer, aber es gibt Humor, Wärme und diese kleinen Momente, die das Leben wieder lebenswert machen. Und vielleicht liegt genau darin die Sogwirkung dieses Buches: Nach „22 Bahnen“ wollte ich Ida noch einmal anders kennenlernen. Ich wollte verstehen, was in ihr steckt. Hinter der Wut, hinter der Härte, hinter dem Verhalten, das manchmal schwer auszuhalten ist. Und am Ende bleibt bei mir eine Frage zurück: Was würde sich verändern, wenn wir bei einem Menschen nicht zuerst fragen würden: „Was stimmt mit dir nicht?“, sondern: „Was ist dir passiert und was brauchst du gerade?“ Dieses Buch bietet viel Inhalt für Diskussionen und zum Nachdenken.

  • Renate Vorwerk

    aus Bergisch Gladbach

    5/5

    20.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Der Weg eines jungen Mädchens aus einem tiefen Trauma heraus

    Dieses Buch knüpft an das vorige Buch „17 Bahnen“ an, ist aber auch ohne dessen Kenntnis gut lesbar. Das erste Buch handelte von Tilda, die trotz vieler Stolpersteine ihren Weg findet. Mit ihrem ganz eigenen Stil schildert Caroline Wahl die Entwicklung der kleinen Schwester Ida, die mit mehreren Verlusten fertig werden muss. Sie ist ähnlich stachelig wie Tilda und macht damit sich und anderen das Leben schwer. Wie sie sich langsam von ihren Traumata löst, das beschreibt Caroline Wahl spannend und eindrucksvoll

  • Bewertung

    5/5

    11.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Hat mich gepackt

    Mein erstes Buch von Caroline Wahl und ich bin mit ziemlich hohen Erwartungen gestartet. „Windstärke 17“ wurde ja viel gelobt, und ich war gespannt, ob es mich genauso erreichen würde. Was soll ich sagen: Die Erwartungen wurden größtenteils erfüllt. Die Geschichte um Ida hat mich schnell gepackt, vor allem wegen der intensiven, oft rohen Gefühlswelt. Ihre Trauer, Wut und Orientierungslosigkeit wirken sehr echt, manchmal fast unangenehm nah, aber genau das macht den Reiz aus. Besonders gefallen hat mir die ruhige Atmosphäre auf Rügen. Dieses Entschleunigte, fast Unaufgeregte bildet einen starken Kontrast zu Idas innerem Chaos. Die Begegnungen mit den Menschen dort, vor allem mit Knut, Marianne und Leif, geben der Geschichte Wärme, ohne dabei ins Kitschige abzurutschen. Allerdings muss ich auch sagen: An ein paar Stellen hätte ich mir etwas mehr Dynamik gewünscht. Die Handlung bleibt oft sehr leise und zurückhaltend, was zwar zum Stil passt, aber nicht immer meine Erwartungen an Spannung erfüllt hat.Trotzdem bleibt am Ende ein sehr intensives, gefühlvolles Buch, das nachwirkt und mich definitiv neugierig auf weitere Werke der Autorin gemacht hat.

  • Suska

    5/5

    28.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Was kommt nach Sturm

    Nach "22 Bahnen" konzentriert sich der Nachfolger "Windstärke 17" auf Ida, die kleine Schwester von Tilda. Ida ist mittlerweile erwachsen. Nach dem Tod ihrer Mutter hält sie es nicht mehr in der Wohnung in dem hässlichen Haus aus und verschwindet mit nichts als einem alten Koffer ihrer Mutter. Tilda hat ihr ein Zugticket nach Hamburg geschickt, doch sie entscheidet sich weiter zu fahren und landet schließlich auf Rügen. Hier trifft sie auf Knut und Marianne, die sie bei sich zu Hause aufnehmen. Und Leif, auch wenn der das letzte ist, was sie gerade braucht. Ida richtet sich auf Rügen ein, vielleicht kann sie hier ein neues Zuhause finden. Bis ihre Welt wieder zerbricht. Eine sehr emotionale Geschichte über Trauer, Wut und Schuld. Ida hat ein sehr großes, emotionales Päckchen zu tragen und viel erlebt, seit Tilda sie mit ihrer Mutter allein gelassen hat. Sie handelt oft irrational, wider besseren Wissens und geleitet von ihren Gefühlen.  Windstärke 17 hat mich nicht ganz so mitgenommen wie 22 Bahnen. Trotzdem ist es eine sehr gelungene Fortsetzung. Der besondere Schreibstil, der mir schon im ersten Teil so gefallen hat, findet auch hier Anwendung.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (427)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von J. Engler

    J. Engler

    Orell Füssli Rösslitor St.Gallen

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Selbstfindung in stürmischer See

    Nach dem Tod ihrer alkoholkranken Mutter flüchtet Ida in Richtung Norden und landet ungeplant auf der Insel Rügen, wo sie bei einem älteren Ehepaar Unterschlupf findet.  Ida wird von Albträumen und Schuldgefühlen geplagt, versucht irgendwie mit allem klarzukommen. Manchmal versucht sie ihre Sorgen und Nöte in der Ostsee zu “ertränken”, in dem sie bei Wind und Wetter schwimmen geht.  Es ist alles aus ihrer Perspektive erzählt und manchmal musste ich, trotz der Tragik, kurz lachen, da ihre Gedanken ein wenig skurril oder in der Situation komisch waren. Das Buch ist aber keine leichte Lektüre, die Themen sind düster. Mich hat’s emotional gepackt, auch dank des guten Schreibstils der Autorin – so hatte ich das Buch in einem Rutsch durch.  Mit dem vielgelobten Vorgänger “22 Bahnen” kann ich es nicht vergleichen, den habe ich noch nicht gelesen, werde ich vermutlich aber noch tun. :-) 
  • Zum Bewerterprofil von Livia Schwartz

    Livia Schwartz

    Buchladen Rapunzel – Im Kulturhaus Palazzo

    Buchhändler*in

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    5/5

    18.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Gefühlstornado-rauh, wie die Ostsee

    Wieder zieht mich Caroline Wahl mit ihrem eigenwilligen Sound in den Bann. Ida aus “22 Bahnen” ist erwachsen geworden und nach dem Tod ihrer Mutter auf der Suche nach ihrem Platz im Leben. Ihr einziges Gepäck ist ein Hartschalenkoffer voller Lieblingsklamotten und ein Rucksack mit ihrem MacBook. Zudem schleppt sie eine Menge emotionales Schwergewicht mit sich. Sie sucht sich ein willkürliches Ziel, so weit weg von der traurigen Fröhlichstrasse, wie es geht und landet auf der Ostseeinsel Rügen. Sie trifft auf Knut und Marianne-einem älteren Ehepaar, bei dem sie wohnen kann, bei dem sie vielleicht das erste Mal in ihrem Leben ein richtiges Zuhause kennenlernt, bei dem sie sie selbst sein kann, ohne sich verstellen zu müssen. Ihre Schwester Tilda und deren glückliche Familie hält sie auf Abstand, sie will und muss ihren eigenen Weg finden. So erprobt sie ihre Kräfte in der Ostsee und geht dabei bis ans Äusserste. In der «Robbe»-einer Kneipe, in der sie jobbt, lernt sie Leif kennen, der sein eigenes Päckchen zu tragen hat. Und obwohl beide Protagonisten einen festen Kokon um sich haben, gelingt eine Annäherung und wir wünschen den beiden nichts sehnlicher, als dass sie sich beschützen und dass es ihnen gelingt, die Altlasten hinter sich zu lassen, um ihre eigene Geschichte schreiben zu können. Das Buch macht Hoffnung, dass es möglich ist, sich aus familiären Prägungen zu befreien, ohne sich selbst und die Liebe zu seiner Familie zu verraten. Ida ist eine Protagonistin, die man mitsamt ihrer Kratzbürstigkeit und Wut auf das Leben und seine Widrigkeiten einfach nur ans Herz drücken möchte und ihr zurufen will: «Ja, lass ihn raus, all Deinen Schmerz und dann stürze Dich in dieses wundervolle Leben und zeig allen, wer Du bist»
  • Zum Bewerterprofil von Kathrin Bögelsack

    Kathrin Bögelsack

    Orell Füssli Bern

    Buchhändler*in

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    4/5

    19.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Emotionale Trauerarbeit und Selbstfindung

    Caroline Wahl nimmt uns erneut mit zu unseren Lieblingsschwestern, Tilda und Ida. Diesmal lässt sie die mittlerweile 19-jährige Ich-Erzählerin Ida die Geschichte der beiden weiterspinnen. Es sind erneut schwierige Themen, die Wahl anspricht, darunter vor allem der Verlust der Mutter vor zwei Monaten. Während bei Tilda in «22 Bahnen», vielleicht auch dank der damals 11-jährigen Ida, noch immer etwas Verspieltes, Leichtes die Schwere aufhob, so fehlt Ida dieser Gegenpol. Denn sie will nicht zu Tilda, sie will, sie muss ihren Schmerz, ihre Wut, ihre Verzweiflung, ihre Trauer und ihre Scham mit sich selbst ausmachen. Idas Sätze sind überwiegend kurz, teils sogar verknappt. Nachdem sie ihre Gedanken gedacht hat, spricht sie sie unmittelbar danach teils direkt aus, was der Erzählung einen besonderen Charme verleiht. Während Tilda beinahe täglich ihre 22 Bahnen schwamm, hat auch Ida ihre Rituale, die die Erzählung strukturieren. Spannend ist, wie Wahl die Gefühle ihrer Protagonistin in Bildern ausdrückt und erlebbar macht, wie unterschiedlich die beiden Schwestern sind und dass wir nun auf manche Begebenheiten aus «22 Bahnen» Idas Blick erlangen. «Windstärke 17» kann jedoch auch ohne die Kenntnis des Vorgängers gelesen werden. Vielleicht ist das sogar besser so, weil Idas Erzählstimme sich so gänzlich von Tildas unterscheidet und die Erzählung somit für sich allein steht und nicht gut verglichen werden kann. Ein bisschen überrascht war ich wegen des für mich abrupt kommenden Endes. Ich hätte gerne noch mehr Zeit mit Ida und den anderen verbracht, aber vielleicht heisst das ja, dass es noch einen dritten Teil geben wird, wer weiss. Mich würde es jedenfalls freuen! Und jetzt bin ich gespannt, zu welchem Schluss mein Buchclub kommt, der von “22 Bahnen” absolut begeistert war.
  • Zum Bewerterprofil von Valentin Messmer

    Valentin Messmer

    Orell Füssli Bahnhof Winterthur

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    3/5

    28.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein kaltes Bad gefällig?

    Es ist kein Spoiler, wenn in dieser Rezension bereits verraten wird, dass Ida und Tildas Mutter durch Suizid stirbt. "Windstärke 17" begleitet nun nicht mehr Tilda. Diese hat nach ihrem Mathematikstudium in Berlin ein bürgerliches Leben mit Viktor, Kindern und Universitätsprofessur in Hambrug aufgebaut. Ida hingegen hat die Probleme der Adoleszenz: Substanzmissbrauch, suizidale Tendenzen, Aggressionsprobleme und keinerlei Perspektiven. Dazu auch noch keine Mutter (mehr). Ida flüchtet sich nach Rügen (Caspar David Friedrich malte vieler seine Weltverlorenheitsbilder hier) und versucht in einer neuen Familie ihrer Weltverlorenheit und Perspektivenlosigkeit zu entfliehen. Doch insbesondere versucht sie sich der Kontrolle, Fürsorge und dem Mitleid ihrer grossen Schwester zu entziehen; oder dem Bann des bürgerlichen Lebens. Das Buch heisst Windstärke 17 (laut Roman die höchste Windstärke die es nur an der Küste Japans gibt), weil in Idas Kopf Sturm herrscht: Gewitter im Kopf. Das Buch besticht und fasziniert (manche schockt es wohl auch) mit seinen selbstzerstörerischen Tendenzen. Eine desolate Geschichte, die jedoch (dasselbe Manko wie der erste Teil) in der Liebe die Rettung sieht, wobei auch hier ein emotional nicht erreichbarer (aber eigentlich feinfühliger Mann mit grossem Schlitten) Mann als rettender Ritter in Erscheinung tritt. Caroline Wahls Schreibstiel besticht (vielleicht auch über die Mängel der Figuren und Geschichte hinweg).

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