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Die Vegetarierin Roman

94

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

40935

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.05.2026

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

192

Maße (B/H)

12/18.5 cm

Gewicht

180 g

Farbe

Tabak

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

채식주의자

Übersetzt von

Ki-Hyang Lee

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-07500-6

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

40935

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.05.2026

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

192

Maße (B/H)

12/18.5 cm

Gewicht

180 g

Farbe

Tabak

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

채식주의자

Übersetzt von

Ki-Hyang Lee

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-07500-6

Herstelleradresse

Ullstein Taschenbuchvlg.
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

Kundinnen und Kunden meinen

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    20.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Raffiniertes psychologisches Werk

    Die Literaturnobelpreisträgerin Han Kang erzählt in ihrem Roman “Die Vegetarierin” die Geschichte einer Frau, die aufgrund eines Traumes aufhört, Fleisch zu essen. Diese Entscheidung zieht im Laufe des Buches eine ganze Familie an den Rand des Abgrunds. Im ersten Abschnitt wird die Persönlichkeitsveränderung der Protagonistin aus der Sicht ihres Ehemannes erzählt. Dieser hatte eine Partnerin gewählt, die an Durchschnittlichkeit kaum zu übertreffen war, um ein ruhiges und geordnetes Leben führen zu können. Die Wesensveränderung seiner Frau bringt sein komplettes Leben ins Wanken. Im zweiten Abschnitt des Romans steht der Schwager der Frau im Vordergrund. Dieser entwickelt eine gefährliche Obsession gegenüber seiner Schwägerin, die in einer Tragödie endet.  Der dritte Teil der Geschichte beleuchtet die Geschehnisse aus der Sicht der Schwester. Diese muss fortan mit der Verantwortung und den Konsequenzen der Ereignisse leben und zurechtkommen. Der Roman um die Vegetarierin ist schwer zu fassen und zum Teil verwirrend bzw. verstörend. Auf solch eine Story muss man erst einmal kommen. Mir hat sie aber unglaublich gut gefallen. Was während des Lesens schwer zu verstehen war, ergab zum Ende hin ein Gesamtbild, und auch die Handlungen der einzelnen Personen waren für mich nachvollziehbar. Ein raffiniertes psychologisches Werk.

  • Tim

    5/5

    12.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Strudel in den Abyss

    Wer sich in die Welt von Han Kangs „Vegetarierin“ wagt wird verschlungen und das wortwörtlich. Metaphernreich sprachgewaltig und beklemmend saugt diese Geschichte den Leser ein. Man kann sich gar nicht mehr aus der Welt zwischen den Zeilen lösen. Ich habe noch nie jemand so über Fleisch, Blut und Blumen schreiben lesen, Han Kangs Prosa ist ein kleines Wunder. Allerdings ein Wunder der verstörenden Sorte. Wer hier eintaucht wird „Die Vegetarierin“ noch eine Weile mit sich herumschleppen.

  • Niya

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    08.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Zwischen den Zeilen lesen

    Der Roman “Die Vegetarierin” von Han Kang entfaltet seine Wirkung weniger durch das offen Gesagte als vielmehr durch das, was zwischen den Zeilen verborgen bleibt. Die Autorin zeichnet eine subtile, zugleich verstörende psychologische Studie über einen Menschen, der in einer Welt lebt, in der Individualität und inneres Erleben keinen Raum finden. Im Zentrum der Erzählung steht eine Frau, deren innerer Schmerz lange unsichtbar bleibt. Sie gehört zu jenen Menschen, die ihr wahres Ich nie zeigen dürfen - weder in der Familie, noch in der Gesellschaft. Stattdessen wird von ihr erwartet, eine Rolle zu erfüllen, eine Maske zu tragen und sich den Normen anzupassen. Gefühle, Zweifel und Verletzungen werden verdrängt, bis sie sich schließlich auf radikale Weise Bahn brechen. Der scheinbar einfache Entschluss der Protagonistin, kein Fleisch mehr zu essen, wirkt zunächst wie eine persönliche Entscheidung. Doch bald wird deutlich, dass dieser Schritt mehr ist als eine Ernährungsumstellung. Er wird zu einem stillen Akt des Widerstands gegen eine Welt, die sie nicht versteht und nicht verstehen will. Ihr Umfeld reagiert mit Unverständnis, Druck und Gewalt - denn Abweichung von der Norm wird nicht toleriert. Je stärker die Gesellschaft versucht, sie wieder “normal” zu machen, desto weiter zieht sich die Protagonistin zurück. Schließlich verweigert sie nicht nur Fleisch, sondern jede Form der Nahrung. In dieser radikaler Selbstverweigerung liegt zugleich ein paradoxes Moment der Kontrolle: Der eigene Körper ist das letzte Territorium, über das sie selbst bestimmen kann. Wenn ihr schon Stimme, Freiheit und Identität genommen werden, bleibt ihr wenigstens die Macht über ihren Körper. Han Kang gelingt es, mit großer literarischer Präzession die zerstörerische Kraft sozialer Erwartungen und familiärer Zwänge sichtbar zu machen. “Die Vegetarierin” ist kein leicht zugänglicher Roman, sondern ein Werk, das Aufmerksamkeit und Sensibilität verlangt. Wer bereit ist zwischen den Zeilen zu lesen, entdeckt darin eine tiefgründige Reflexion über Unterdrückung, Identität und den verzweifelten Versuch eines Menschen, sich selbst zu behaupten.

  • Eva <3

    5/5

    17.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Außergewöhnlich, extrem, verstörend

    Der Autor führt uns in eine Welt, in der eine gewöhnliche Frau von gruseligen Träumen geplagt wird und daraufhin ihren gesamten Lebensstil ändern. Keine tierischen Produkte auf dem Teller oder Lederkleidung im Kleiderschrank mehr… Von Mal zu Mal wird die Hauptperson skurriler und greift zu immer härteren Mitteln. Ihr Kopf spielt ihr einen Streich und ihre gesamte Familie weiß kaum noch weiter. Die Geschichte ist unfassbar sonderbar, was sie jedoch so fesselnd macht. Ich hab das Buch an einem Tag verschlungen und sitze nun mit vielen offenen Fragen hier, auf die ich nicht mal eine Antwort erhalten möchte.

  • Bewertung

    5/5

    12.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Sonderbar absonderlich

    In diesem in 3 Teile gegliederten Roman erfahren wir die Geschichte der Protagonistin Yeong-Hye, die allerdings selbst kaum zu Wort kommt. Auf Grund eines äußerst realen, verstörenden Traums entscheidet sie eines Tages, kein Fleisch mehr zu essen. Im 1. Teil blickt ihr Ehemann auf Yeong-Hye. Seine Perspektive ist nüchtern, selbstbezogen & erschreckend emotionslos. Er versteht seine immer dünner werdende Frau nicht als eigenständiges Subjekt bzw. gar als Mensch, sondern als funktionalen Bestandteil seines geordneten Lebens. Im 2. Teil rückt ihr Schwager in den Fokus. Er ist Videokünstler, der von Yeong-Hyes Naturverbundenheit & Andersartigkeit fasziniert ist. Seine Sichtweise lässt die Story in eine künstlerische, fast surreale, erotische Dimension kippen. Im 3. Teil folgt die Sicht ihrer Schwester. Sie begegnet Yeong-Hye mit echter Nähe. Doch während sie versucht, zu ihr durchzudringen wie durch dichtes Geäst, bricht ganz langsam die Fragestellung durch, ob Anpassung wirklich schützt oder einfach nur eine andere Form der Selbstverleugnung ist. Liegt Yeong-Hyes Entscheidung tatsächlich nur ein Traum zugrunde oder steckt etwas viel Tiefgreifenderes dahinter? ✨ Skurril ist gar kein Begriff. Überwältigend abstoßend oder abstoßend überwältigend? Ich kann mich nicht entscheiden. Dies ist ein stilles, verstörendes und zugleich hochpoetisches Buch, das sich jeder einfachen Deutung entzieht. Ein psychologisches & gesellschaftliches Panorama, das sich langsam, aber unerbittlich unter die Haut gräbt. So erging es zumindest mir. Ein Roman über Körper, Kontrolle, Gewalt, Widerstand & die Radikalität einer Entscheidung, die von außen betrachtet banal wirkt, aber existenzielle Sprengkraft besitzen kann. Genau das hat mich auch so süchtig gemacht. Diese Unverblümtheit trotz all der Blumen, diese tiefe Beunruhigung beim Lesen. Dass manches krank ist, wir aber etwas auch schnell als krank bezeichnen, nur weil es eben nicht in unser Bild passt. Große Leseempfehlung! Und mein persönliches JAHRESHIGHLIGHT!!

Kundinnen und Kunden meinen

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37

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Bewertungen (94)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Nadia Fava

    Nadia Fava

    Orell Füssli Bahnhof St. Gallen

    Buchhändler*in

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    4/5

    05.11.2024

    Buch (Taschenbuch)

    bisschen Fiebertraum

    Mich hat vor allem der Titel sehr angesprochen, da ich selber keine tierischen Produkte konsumiere. Gerade im ersten Teil geht es auch sehr darum und dass ihre Familie gar kein Verständnis für ihren Verzicht hat. Der Teil hat mir persönlich auch am besten gefallen. Im zweiten Teil erleben wir die Sicht ihres Exschwagers. Wir lernen seine "Faszination" für Kunst kennen und wie er zu Yeong-Hye steht. Im dritten Teil ist Yeong-Hye in der Psychiatrie und wir begleiten ihre Schwester auf ihren Besuchen. Das Buch hat sich teilweise wie ein Fibertraum angefühlt trotzdem konnte ich es nur schwer weglegen. Ich denke man muss sich einfach auf die Geschichten einlassen. Wieder ein Buch, bei dem ich positive und negative Rezensionen nachvollziehen kann, von mir gibts 4 Sterne.
  • Zum Bewerterprofil von Geraldine Chantal Daphne Dettwiler

    Geraldine Chantal Daphne Dettwiler

    Orell Füssli Basel

    Buchhändler*in

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    4/5

    31.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Fazit: die Zeit bleibt niemals stehen

    Wow. Das war wirklich ein extrem interessantes, verstörendes, beindruckendes, faszinierendes und unglaublich tolles Buch, welches aber sicherlich nicht für jeden etwas ist, weil es halt eben doch schon ziemlich heftig war. Das Buch ist in drei Abschnitte geteilt, wobei mir der dritte am besten gefallen hat, da ich mich dort am meisten mit der Erzählstimme identifizieren konnte und auch die Thematik am besten greifen konnte. Der erste Teil wird erzählt vom Ehemann von Yong-Hye, der zweite von ihrem Schwager und der dritte von ihrer Schwester. Leider habe ich das Gefühl, dass ich das grosse Ganze nicht wirklich verstanden habe und das Ausmass, respektive die Bedeutungen nicht greifen konnte. =( Ich fand es unglaublich spannend zu lesen und in die koreanische Kultur einzutauchen und gleichzeitig habe ich gemerkt, wie mir hier auch etwas an «Insiderwissen» fehlt. Das Buch ist eher kurz mit nicht einmal 200 Seiten, aber es ist extrem dicht. Es ist nahrhaft und bildgewaltig aber gleichzeitig sehr einfach gehalten. Ich habe es unglaublich gerne gelesen und die Geschichte wird mir mit Sicherheit noch lange beschäftigen und zum nachdenken anregen. Fazit: die Zeit bleibt niemals stehen
  • Zum Bewerterprofil von Naomi Schweingruber

    Naomi Schweingruber

    Orell Füssli Zürich Hauptbahnhof

    Buchhändler*in

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    2/5

    20.10.2024

    eBook (ePUB)

    ein so wichtiges Thema - doch positive Darstellung geht anders... schade

    Ach Mensch - Die ersten Seiten sind so vielversprechend, mit einem so wichtigen Thema den Fleisch(und Milch)konsum in Frage zu stellen. Doch leider sagte mir dieses Buch überhaupt nicht zu. Die Geschichte wird mit Dramatik gesprengt, die Situationen skurill dargestellt. Ich hatte das Gefühl zu lesen aber nicht gelesen zu haben. Leider keine Empfehlung meinerseits.

Unsere Meinungen

Bewertungen (3)

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