• Produktbild: Die Vegetarierin
  • Produktbild: Die Vegetarierin
  • Produktbild: Die Vegetarierin
  • Produktbild: Die Vegetarierin
  • Produktbild: Die Vegetarierin
  • Produktbild: Die Vegetarierin
  • Produktbild: Die Vegetarierin
  • Produktbild: Die Vegetarierin
  • Produktbild: Die Vegetarierin

Die Vegetarierin Roman | Nobelpreis für Literatur 2024

89

Fr. 23.90

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab Fr. 30 Einkaufswert

    Schweiz & Liechtenstein:

    Versandkostenfrei ab Fr. 30.00
    Versandkosten bis Fr. 30.00: Fr. 3.50

    Andere Lieferländer

    Fr. 18.00 unabhängig vom Warenwert

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.05.2026

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

192

Maße (B/H)

12/18.5 cm

Gewicht

180 g

Farbe

Tabak

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

채식주의자

Übersetzt von

Ki-Hyang Lee

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-07500-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.05.2026

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

192

Maße (B/H)

12/18.5 cm

Gewicht

180 g

Farbe

Tabak

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

채식주의자

Übersetzt von

Ki-Hyang Lee

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-07500-6

Herstelleradresse

Ullstein Taschenbuchvlg.
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: GPSR Kontakt

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Niya

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    08.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Zwischen den Zeilen lesen

    Der Roman “Die Vegetarierin” von Han Kang entfaltet seine Wirkung weniger durch das offen Gesagte als vielmehr durch das, was zwischen den Zeilen verborgen bleibt. Die Autorin zeichnet eine subtile, zugleich verstörende psychologische Studie über einen Menschen, der in einer Welt lebt, in der Individualität und inneres Erleben keinen Raum finden. Im Zentrum der Erzählung steht eine Frau, deren innerer Schmerz lange unsichtbar bleibt. Sie gehört zu jenen Menschen, die ihr wahres Ich nie zeigen dürfen - weder in der Familie, noch in der Gesellschaft. Stattdessen wird von ihr erwartet, eine Rolle zu erfüllen, eine Maske zu tragen und sich den Normen anzupassen. Gefühle, Zweifel und Verletzungen werden verdrängt, bis sie sich schließlich auf radikale Weise Bahn brechen. Der scheinbar einfache Entschluss der Protagonistin, kein Fleisch mehr zu essen, wirkt zunächst wie eine persönliche Entscheidung. Doch bald wird deutlich, dass dieser Schritt mehr ist als eine Ernährungsumstellung. Er wird zu einem stillen Akt des Widerstands gegen eine Welt, die sie nicht versteht und nicht verstehen will. Ihr Umfeld reagiert mit Unverständnis, Druck und Gewalt - denn Abweichung von der Norm wird nicht toleriert. Je stärker die Gesellschaft versucht, sie wieder “normal” zu machen, desto weiter zieht sich die Protagonistin zurück. Schließlich verweigert sie nicht nur Fleisch, sondern jede Form der Nahrung. In dieser radikaler Selbstverweigerung liegt zugleich ein paradoxes Moment der Kontrolle: Der eigene Körper ist das letzte Territorium, über das sie selbst bestimmen kann. Wenn ihr schon Stimme, Freiheit und Identität genommen werden, bleibt ihr wenigstens die Macht über ihren Körper. Han Kang gelingt es, mit großer literarischer Präzession die zerstörerische Kraft sozialer Erwartungen und familiärer Zwänge sichtbar zu machen. “Die Vegetarierin” ist kein leicht zugänglicher Roman, sondern ein Werk, das Aufmerksamkeit und Sensibilität verlangt. Wer bereit ist zwischen den Zeilen zu lesen, entdeckt darin eine tiefgründige Reflexion über Unterdrückung, Identität und den verzweifelten Versuch eines Menschen, sich selbst zu behaupten.

  • Eva <3

    5/5

    17.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Außergewöhnlich, extrem, verstörend

    Der Autor führt uns in eine Welt, in der eine gewöhnliche Frau von gruseligen Träumen geplagt wird und daraufhin ihren gesamten Lebensstil ändern. Keine tierischen Produkte auf dem Teller oder Lederkleidung im Kleiderschrank mehr… Von Mal zu Mal wird die Hauptperson skurriler und greift zu immer härteren Mitteln. Ihr Kopf spielt ihr einen Streich und ihre gesamte Familie weiß kaum noch weiter. Die Geschichte ist unfassbar sonderbar, was sie jedoch so fesselnd macht. Ich hab das Buch an einem Tag verschlungen und sitze nun mit vielen offenen Fragen hier, auf die ich nicht mal eine Antwort erhalten möchte.

  • Bewertung

    5/5

    12.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Sonderbar absonderlich

    In diesem in 3 Teile gegliederten Roman erfahren wir die Geschichte der Protagonistin Yeong-Hye, die allerdings selbst kaum zu Wort kommt. Auf Grund eines äußerst realen, verstörenden Traums entscheidet sie eines Tages, kein Fleisch mehr zu essen. Im 1. Teil blickt ihr Ehemann auf Yeong-Hye. Seine Perspektive ist nüchtern, selbstbezogen & erschreckend emotionslos. Er versteht seine immer dünner werdende Frau nicht als eigenständiges Subjekt bzw. gar als Mensch, sondern als funktionalen Bestandteil seines geordneten Lebens. Im 2. Teil rückt ihr Schwager in den Fokus. Er ist Videokünstler, der von Yeong-Hyes Naturverbundenheit & Andersartigkeit fasziniert ist. Seine Sichtweise lässt die Story in eine künstlerische, fast surreale, erotische Dimension kippen. Im 3. Teil folgt die Sicht ihrer Schwester. Sie begegnet Yeong-Hye mit echter Nähe. Doch während sie versucht, zu ihr durchzudringen wie durch dichtes Geäst, bricht ganz langsam die Fragestellung durch, ob Anpassung wirklich schützt oder einfach nur eine andere Form der Selbstverleugnung ist. Liegt Yeong-Hyes Entscheidung tatsächlich nur ein Traum zugrunde oder steckt etwas viel Tiefgreifenderes dahinter? ✨ Skurril ist gar kein Begriff. Überwältigend abstoßend oder abstoßend überwältigend? Ich kann mich nicht entscheiden. Dies ist ein stilles, verstörendes und zugleich hochpoetisches Buch, das sich jeder einfachen Deutung entzieht. Ein psychologisches & gesellschaftliches Panorama, das sich langsam, aber unerbittlich unter die Haut gräbt. So erging es zumindest mir. Ein Roman über Körper, Kontrolle, Gewalt, Widerstand & die Radikalität einer Entscheidung, die von außen betrachtet banal wirkt, aber existenzielle Sprengkraft besitzen kann. Genau das hat mich auch so süchtig gemacht. Diese Unverblümtheit trotz all der Blumen, diese tiefe Beunruhigung beim Lesen. Dass manches krank ist, wir aber etwas auch schnell als krank bezeichnen, nur weil es eben nicht in unser Bild passt. Große Leseempfehlung! Und mein persönliches JAHRESHIGHLIGHT!!

  • Bewertung

    5/5

    01.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Wenn nichts mehr zu kontrollieren ist, bleibt oft nur der Körper als eine Form der „Grenzsetzung“.

    Ich habe das Buch aufgrund der Empfehlungen des Zeit-Verlags (siehe Weltklassiker) ausgewählt und konnte mich von der ersten Seite an kaum von ihm lösen. Das Buch geht tief auf Themen wie mehrgenerationale Traumata und das „Frau-Sein“ in einer von oftmals Männern dominierten, objektivierenden Perspektive ein. Es behandelt Fragen der Identität, der Loslösung und der Rebellion in vermeintlich festgefahrenen Strukturen, in denen das „Sein“ vorgegeben ist. Wenn nichts mehr zu kontrollieren ist, bleibt oft nur der Körper als eine Form der „Grenzsetzung“. CN/TW: Körperliche Gewalt, sexueller Missbrauch, psychische Erkrankungen (u.a. Essstörungen), selbstverletzendes Verhalten, Sexualität und sexuelle Obsession, Verlust und Trauer, zwanghafte Gedanken und Handlungen.

  • Bewertung

    5/5

    06.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    So viel bedeutung

    Ich fands toll und spannend zu lesen. Man hatte beim lesen so viele gefühle. Es war total verwirrend aber mit so viel bedeutung dahinter. Ich hab das Gefühl man muss das Buch drei mal lesen um komplett zu verstehen was die Autorin sagen wollte. Aber auf eine Gute art

Kundinnen und Kunden meinen

5

34

4

29

3

15

2

5

1

6

Bewertungen (89)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Melina Bossart

    Melina Bossart

    Orell Füssli Rösslitor St.Gallen

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    13.02.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Die Vegetarierin - Han Kang 2017

    Die Vegetarierin ist ein ziemlich verstörendens aber trotzdem sehr packendes, literarisches Buch. Es Handelt von Yong-Hye, die von einem Tag auf den anderen beschliesst, kein Fleisch mehr zu essen. So normal uns das (hier) erschient, dreht ihr Ehemann und die ganze Familie komplett durch. Auch die Protagonistin wird im Verlauf der Lektüre immer radikaler. Die Vegetariern ist in drei Teile unterteilt, jede mit einem anderen Erzähler. Immer wieder fragt man sich, was wohl in Yong-Hye vorgeht, doch blickt man nur aus fremden Augen auf ihre Entschiedungen.
  • Zum Bewerterprofil von Nadia Fava

    Nadia Fava

    Orell Füssli Bahnhof St. Gallen

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    4/5

    05.11.2024

    Buch (Taschenbuch)

    bisschen Fiebertraum

    Mich hat vor allem der Titel sehr angesprochen, da ich selber keine tierischen Produkte konsumiere. Gerade im ersten Teil geht es auch sehr darum und dass ihre Familie gar kein Verständnis für ihren Verzicht hat. Der Teil hat mir persönlich auch am besten gefallen. Im zweiten Teil erleben wir die Sicht ihres Exschwagers. Wir lernen seine "Faszination" für Kunst kennen und wie er zu Yeong-Hye steht. Im dritten Teil ist Yeong-Hye in der Psychiatrie und wir begleiten ihre Schwester auf ihren Besuchen. Das Buch hat sich teilweise wie ein Fibertraum angefühlt trotzdem konnte ich es nur schwer weglegen. Ich denke man muss sich einfach auf die Geschichten einlassen. Wieder ein Buch, bei dem ich positive und negative Rezensionen nachvollziehen kann, von mir gibts 4 Sterne.
  • Zum Bewerterprofil von Geraldine Chantal Daphne Dettwiler

    Geraldine Chantal Daphne Dettwiler

    Orell Füssli Basel

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    4/5

    31.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Fazit: die Zeit bleibt niemals stehen

    Wow. Das war wirklich ein extrem interessantes, verstörendes, beindruckendes, faszinierendes und unglaublich tolles Buch, welches aber sicherlich nicht für jeden etwas ist, weil es halt eben doch schon ziemlich heftig war. Das Buch ist in drei Abschnitte geteilt, wobei mir der dritte am besten gefallen hat, da ich mich dort am meisten mit der Erzählstimme identifizieren konnte und auch die Thematik am besten greifen konnte. Der erste Teil wird erzählt vom Ehemann von Yong-Hye, der zweite von ihrem Schwager und der dritte von ihrer Schwester. Leider habe ich das Gefühl, dass ich das grosse Ganze nicht wirklich verstanden habe und das Ausmass, respektive die Bedeutungen nicht greifen konnte. =( Ich fand es unglaublich spannend zu lesen und in die koreanische Kultur einzutauchen und gleichzeitig habe ich gemerkt, wie mir hier auch etwas an «Insiderwissen» fehlt. Das Buch ist eher kurz mit nicht einmal 200 Seiten, aber es ist extrem dicht. Es ist nahrhaft und bildgewaltig aber gleichzeitig sehr einfach gehalten. Ich habe es unglaublich gerne gelesen und die Geschichte wird mir mit Sicherheit noch lange beschäftigen und zum nachdenken anregen. Fazit: die Zeit bleibt niemals stehen
  • Zum Bewerterprofil von Naomi Schweingruber

    Naomi Schweingruber

    Orell Füssli Zürich Hauptbahnhof

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    2/5

    20.10.2024

    eBook (ePUB)

    ein so wichtiges Thema - doch positive Darstellung geht anders... schade

    Ach Mensch - Die ersten Seiten sind so vielversprechend, mit einem so wichtigen Thema den Fleisch(und Milch)konsum in Frage zu stellen. Doch leider sagte mir dieses Buch überhaupt nicht zu. Die Geschichte wird mit Dramatik gesprengt, die Situationen skurill dargestellt. Ich hatte das Gefühl zu lesen aber nicht gelesen zu haben. Leider keine Empfehlung meinerseits.

Unsere Meinungen

Bewertungen (4)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Die Vegetarierin
  • Produktbild: Die Vegetarierin
  • Produktbild: Die Vegetarierin
  • Produktbild: Die Vegetarierin
  • Produktbild: Die Vegetarierin
  • Produktbild: Die Vegetarierin
  • Produktbild: Die Vegetarierin
  • Produktbild: Die Vegetarierin
  • Produktbild: Die Vegetarierin