Produktbild: Vom Ende der Einsamkeit
Band 24444

Vom Ende der Einsamkeit

Aus der Reihe detebe
123

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1996

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.09.2018

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

18/11.1/2.9 cm

Gewicht

268 g

Farbe

Elfenbein / Dunkelbraun

Auflage

23

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-24444-1

Beschreibung

Rezension

»Ein Ausnahmetalent in der jungen deutschen Literatur.«
»Mann, kann der Mann schreiben! Benedict Wells ist wohl eines der größten Talente, das unser Land in den vergangenen Jahren hervorgebracht hat. Er verfügt über diese Leichtigkeit des Schreibens, die jeden mit Neid erfüllt, der sich daran schon mal versucht hat. Wie selbstverständlich kommen seine Figuren daher, und wir wollen sofort mehr von ihnen wissen.«
»Benedict Wells hat einen wunderbar eigenen Ton gefunden, weder zu hart noch zu gefühlig, um unsere Zerbrechlichkeit, unser Scheitern, unsere Vergänglichkeit zu beschreiben.«
»Dem jungen Autor ist ein wunderbarer, ans Herz gehender, aber nicht gefühlsduseliger Roman gelungen.«
»Der Roman entwickelt einen Sog wie ein guter Krimi, lebensklug und voller Mitgefühl für seine Figuren. Mit Anfang dreißig schreibt Wells wie ein alter Meister.«
»Ein gelungenes, philosophisches, kluges Buch von einem jungen Autor, der seine Leser nah, ganz nah, an den Abgrund des Lebens führt.«
»Ein großes, alle erzählerischen Register ziehendes Buch, eine Tragödie, ein berührendes Epos. It's magic.«
»Ein packender Familienroman, eine einfühlsame Liebesgeschichte, ein kluges Buch über Freundschaft. Gut aufgebaut und spannend erzählt.«
»Eine fesselnde, berührende, traurige Geschichte, die den Leser aber nicht traurig entlässt, so viel darf schon mal verraten werden. Dieser neue Roman ist sein Meisterstück.«
»Eine kunstvolle und ungemein fesselnde Meditation über Leben, Verlust und Liebe.«

Produktdetails

Verkaufsrang

1996

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.09.2018

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

18/11.1/2.9 cm

Gewicht

268 g

Farbe

Elfenbein / Dunkelbraun

Auflage

23

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-24444-1

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29
80469 München
DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH
info@diogenes.ch

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  • shizu_reads

    5/5

    26.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Hat wehgetan. Würde ich wieder lesen.

    Jules ist Vollwaise. Gemeinsam mit seinen Geschwistern verliert er bei einem Autounfall seine Eltern. Nach einem eigenen Unfall zieht sein bisheriges Leben noch einmal an ihm vorbei. Das war emotional hoch zehn! Jules nimmt einen mit durch die Rückschau auf sein Leben und beginnt dabei in seiner Kindheit, als seine Eltern noch leben. Die Familie macht einen liebevollen und vertrauten Eindruck, umso tiefer geht dadurch der Verlust. Gefühlt nahtlos werden die drei Kinder ins Internat versetzt, wo jeder von ihnen seinen eigenen Weg einschlägt – und Ava in Jules' Leben tritt. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und habe es innerhalb kürzester Zeit durchgelesen. Es hat mich so richtig in die Geschichte gezogen. Gemeinsam mit Jules fühlte ich mich machtlos, verloren und einsam. Alles ist dabei so einfühlsam geschrieben, dass es leichtfällt, seine Perspektive einzunehmen und ihn durch die Höhen und Tiefen seines Lebens zu begleiten. Auch die anderen Charaktere sind sehr gut dargestellt und man baut schnell eine Verbindung zu ihnen auf. Besonders die Unterschiede zwischen den drei Geschwistern werden deutlich, ohne dass dabei ihre tiefe Verbundenheit verloren geht. Es ist eine wehmütige Geschichte, die mich mehr als einmal kalt erwischt hat. Ich habe mit Jules gelacht, gestaunt, gehofft und saß dann doch wieder mit Tränen in den Augen da. Gerade dieser Wechsel hat dafür gesorgt, dass mich die Geschichte durchgehend gepackt hat. Das Ende war für mich schwer, aber absolut stimmig. Es rundet die Geschichte schön ab und hallt auch nach der letzten Seite noch eine Weile nach. Auf den Autor hat mich das Buch auf jeden Fall neugierig gemacht. Neben den großartig ausgearbeiteten Charakteren und der Geschichte fand ich auch die Atmosphäre und das Umfeld hervorragend dargestellt. Für mich definitiv ein Highlight.

  • Bewertung

    5/5

    24.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Tiefgreifend und berührend

    Ein zutiefst berührendes Buch, welches mich so gefesselt hat, dass ich es nicht mehr weglegen konnte. Es handelt vom Schicksal des Lebens. Von Ungerechtigkeit, Liebe und Mut, dem verlassen werden, Familie, Glück, Trauer und Verlust. Der Autor hat ein Gespür dafür, Sinneseindrücke, Gefühle, Gedanken und Moment einzufangen, zu beschreiben und dann feinfühlig aber schonungslos wiederzugeben. Die Gefühle und Empfindungen der Charaktere fließen in über in die eigenen und rühren tief. Ich habe während dem lesen viele Tränen verdrücke und glaube, dass diese Geschichte nachhallen wird.

  • Bewertung

    5/5

    08.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Richtig gut geschrieben

    Der Schreibstill und die Geschichte sind sehr mitreißend und spannend! Die Geschichte dreht sich öfters in 180° und bleibt trotzdem immer noch toll!! Sehr empfehlenswert- auch wenn man eine gewissen Angst vor dem Tod hat.

  • Hadia

    aus Lingen

    5/5

    07.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Buch, was im Kopf bleibt. Still, unbequem und ehrlich.

    Nach dem Beenden des Romans blieb zunächst ein Gefühl der leisen Enttäuschung. Ich hatte mehr erwartet – mehr emotionale Unmittelbarkeit, mehr Intensität. Doch mit zeitlichem Abstand wurde mir klar, dass die Stärke dieses Buches nicht im Moment des Lesens liegt, sondern im Danach. „Vom Ende der Einsamkeit“ ist ein Roman, der nachwirkt. Er regt zum Nachdenken an, ohne Antworten zu liefern oder Entscheidungen zu erklären. Viele Handlungen der Figuren erschienen mir unverständlich, teilweise unfair und kaum menschlich. Besonders die Figur Eva konnte ich nicht mögen. Auch die Entscheidungen der Geschwister blieben mir emotional fremd. Und doch wirkt das alles realistisch. Nicht, weil ich mich selbst darin wiedererkenne oder so handeln würde, sondern weil es Verhaltensweisen zeigt, die man im Umfeld beobachten kann. Die Figuren besitzen Haltungen und innere Blockaden, die mir persönlich fernliegen – genau daraus entsteht eine gewisse Distanz. Man versteht nicht, warum sie so handeln, aber man erkennt, dass Menschen so handeln. Gerade diese Distanz macht den Roman zugleich irritierend und tiefgründig. Er verlangt keine Identifikation, sondern Auseinandersetzung. Es ist kein Buch, das berührt, sondern eines, das im Kopf bleibt. Still, unbequem und ehrlich.

  • Lydia W.

    aus Bayern

    5/5

    15.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Lieblingsbuch

    "Vom Ende der Einsamkeit" ist eines meiner liebsten Bücher aller Zeiten. Es ist eine feinfühlige, zarte und doch alles und jeden mitreißende Erzählung über Familie, Zusammenhalt, Liebe, Chancen, Hoffnungen, Verlust und das Leben. Ganz große Empfehlung von Herzen!

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (123)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Vivien Eilinger

    Vivien Eilinger

    Orell Füssli Rösslitor St.Gallen

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.07.2025

    eBook (ePUB)

    Benedict Wells - Vom Ende der Einsamkeit

    Ein stilles Meisterwerk über das Leben. Selten fiel es mir schwerer, Worte für ein Buch zu finden – vielleicht, weil "Vom Ende der Einsamkeit" von Benedict Wells so leise, so unaufgeregt erzählt ist und mich dennoch tief bewegt hat. Die Geschichte von Jules, der früh seine Eltern verliert, sich verliebt, scheitert, wächst, erzählt nicht von den grossen Dramen, sondern von dem, was uns alle prägt: Verlust, Zusammenhalt und der leise Trost, dass das Leben weitergeht. Wells schafft es, seine Figuren so lebendig zu zeichnen, dass man beinahe glaubt, sie wirklich zu kennen – als könnte man Jules und seine Geschwister googeln, um zu erfahren, wie es ihnen heute geht. Der nüchterne Stil erzeugt eine seltsame Mischung aus Leere und Nähe, eine zarte Emotionalität, die unter die Haut geht. Ehrlich, feinfühlig und zutiefst menschlich.
  • Zum Bewerterprofil von Maik Eckenstein-Nassian

    Maik Eckenstein-Nassian

    Orell Füssli Basel

    Buchhändler*in

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    5/5

    29.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein tolles Buch von einem grossartigen Autoren!!!

    Ich durfte die Lesung von Benedict im Jahr 2021 betreuen und bin seit dem Tag ein absoluter Fan… Nicht nur seine Bücher sind super, auch er als Mensch ist total unkompliziert und nimmt sich für seine Besucher extrem viel Zeit! Wells hat diesen Roman wirklich mit allen Zutaten versehen, die ein intensives Leben ausmacht. Und dazwischen schimmert immer wieder die Liebe der drei Geschwister, die sich aus den Augen verlieren und sich dann doch immer wieder finden, um sich gegenseitig im Leben zu unterstützen. Jeder Einzelne hier versucht auf seine Art glücklich zu sein. Jedem gelingt das auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Und natürlich stellt dieses Buch essentielle Fragen nach dem Leben, nach dem was uns Menschen mitgeben und was wir selbst im Stande sind, aus uns zu machen, nicht zuletzt ist dieses Buch auch ein Buch über das eigenen Erwachsen werden. Die Menschen hier erleben alle Tiefschläge, doch sie suchen auch die Hoffnung, die Freude und das was das Leben lebenswert macht. Jeder versucht hier seine Lieben zu finden. Und das alles in ganz unterschiedlichen Konstellationen und Ausführungen, in einer sehr lesenswerten Sprache, was dieses Buch dann doch so lesenswert macht. Benedict Wells ist wirklich ein grossartiges Buch über das Leben gelungen. Denn dieses Buch will davon erzählen, dass wir trotz aller Schwere im Leben, das was das Leben lebenswert macht, am Ende doch überwiegt. Das ist wirklich das Besondere an diesem dann für so einen jungen Autor doch aussergewöhnlichen Buch.
  • Zum Bewerterprofil von Norina

    Norina

    Orell Füssli Chur – EKZ City West

    Buchhändler*in

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    5/5

    30.07.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein tieftrauriges Buch, aber zurück bleibt ein gutes Gefühl. Denn so ist das Leben!

    Vom Ende der Einsamkeit ist ein Buch, welches ich vor Jahren gelesen habe und mich tief berührt hat. Noch heute ist es eines meiner Lieblingsbücher. Wells zeigt, dass man nicht immer laut sein muss, sondern dass auch die leisen Töne gehört werden. Es ist ein Roman wie das Leben, hinreissend schön und unendlich traurig. Was mich so sehr beeindruckt ist, dass Benedict Wells es schafft, ein tieftrauriges Buch über Verlust, Einsamkeit, Mut, Risiko und Schicksal zu schreiben und wir als LeserInnen bleiben mit einem guten Gefühl zurück. Es ist der Lauf des Lebens und es ist gut so. Jules und seine beiden Geschwister wachsen behütet auf, bis ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben kommen. Als Erwachsene glauben sie, diesen Schicksalsschlag überwunden zu haben. Doch dann holt sie die Vergangenheit wieder ein.

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Bewertungen (3)

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