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Wackelkontakt Roman

242

Fr. 34.90

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

3141

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.01.2025

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20.2/13/2.4 cm

Gewicht

330 g

Farbe

Zitronengelb / Dunkelbraun

Auflage

12

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28272-8

Beschreibung

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Verkaufsrang

3141

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.01.2025

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20.2/13/2.4 cm

Gewicht

330 g

Farbe

Zitronengelb / Dunkelbraun

Auflage

12

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28272-8

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

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  • Bewertung

    aus Wien

    5/5

    03.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wolf Haas wie man ihn kennt und liebt

    Wiedermal ist Wolf Haas ein literarisches Meisterwerk gelungen! Skurril, aber anspruchsvoll, zum Lachen, aber auch nachdenklich, verwirrend, aber auch klar... Dem Autor gelingt es zwei unterschiedliche Geschichten miteinander zu verweben und sie sich immer mehr annähern. Dabei nimmt er den Leser auf eine spannende Reise mit, die ihn teilweise verwirrt und herausfordert, ihn aber auf der nächsten Seite mit einer auflösenden Wendung überrascht. Kann Wolf Haas nur wärmstens empfehlen, immer wieder ein Lesevergnügen der anderen Art

  • buecherfratz

    aus Oberösterreich

    5/5

    20.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Knoten im Gehirn oder doch ein Wackelkontakt?

    INHALT Franz Escher beschließt, endlich seine defekte Steckdose reparieren zu lassen – doch der Elektriker lässt auf sich warten. Um sich die Zeit zu verkürzen, taucht Franz Escher in ein Buch über den Mafia-Kronzeugen Elio Russo ein. Elio wartet darauf, aus dem Gefängnis und in ein neues Leben unter neuem Namen in Deutschland entlassen zu werden. Dafür muss er allerdings die Sprache lernen, weshalb er ein deutsches Buch über Franz Escher liest, der auf den Elektriker wartet. MEINUNG Nachdem die Rezensionen zu „Wackelkontakt“ so überragend sind, fand der Roman auch den Weg auf meine Leseliste. Und ich kann den positiven Bewertungen eindeutig zustimmen! Die verwobene Geschichte, die sich die Kunstwerke von M. C. Escher als Vorbild nimmt, hat mich durch ihre Einzigartigkeit bereits auf den ersten Seiten überzeugt. Zudem jongliert Haas besonders im Zuge von Elios Unterricht mit der deutschen Sprache und setzt mit unglaublicher Präzision Synonyme und Wortverbindungen in Szene. Auch der Perspektivenwechsel der Figuren spiegelt sich in anderen Ausdrücken und Formulierungen wider. So verwendet die 14-jährige Ala neumodische Jugendausdrücke, während da und dort der Wiener Einschlag durchschimmert. Auch oder besonders das Ende hat mich begeistert und mich beinahe dazu veranlasst, nochmal von vorne zu beginnen. Zudem ließ mich die Erwähnungen von Gemälden im Zuge von Eschers Puzzlesucht immer wieder zum Handy greifen, um mir das entsprechende Kunstwerk anzusehen – und das, obwohl ich kein besonderes Interesse an Kunst habe. FAZIT „Wackelkontakt“ ist für mich ein durch und durch gelungener Roman, der einem mit perfekter Länge und einer „M. C. Escher-mäßigen“ Handlung das Hirn verknotet. Wer auf Action oder Spannung steht, wird hier allerdings nicht fündig werden.

  • Daniela B.

    5/5

    13.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mein erster und definitiv nicht letzter Haas

    Mein erstes Buch von Wolf Haas und gleich ein Volltreffer. Der Roman hat mir sehr gut gefallen und Lust auf mehr gemacht. Sehr skurril, aber trotzdem kein unrealistischer Roman. Einfach nur ungewöhnlich erzählt, was diese Geschichte aber so besonders macht. Und sprachlich einfach eine Wonne. Man muss zwar mit dem Kopf bei der Sache sein, aber trotzdem ist die Sprache nicht zu schwierig zu verstehen. Es wird definitiv nicht mein letzter Haas bleiben.

  • Bewertung

    5/5

    01.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Außergewöhnlich gut konstruiert

    Die Geschichte hat mich schneller gepackt, als ich erwartet hatte. Besonders beeindruckt hat mich, wie kunstvoll die beiden Erzählstränge miteinander verwoben sind. Diese erzählerische Raffinesse erinnerte mich in ihrer Wirkung an das Staunen, das ich damals bei “Die unendliche Geschichte” empfand. Ein Gefühl, als würden sich Realität und etwas Unfassbares ineinander schieben. Die Kombination aus einem sehr real wirkenden Szenario und einem Element, das sich rational kaum fassen lässt, entwickelt nach und nach einen starken Sog. Ich war gefühlt genauso tief im Geschehen gefangen wie die Figuren selbst. Die Spannungskurve ist durchgehend gut aufgebaut und selbst wenn manche Entwicklungen irgendwann absehbar wurden, überraschte der Autor immer wieder mit neuen Wendungen und frischen Plotideen. Gravierende Kritikpunkte habe ich nicht. Lediglich das Ende wirkte auf mich etwas verwirrend und bot als Abschluss weniger Klarheit, als ich mir nach dieser starken Erzählung gewünscht hätte. Insgesamt jedoch ein außergewöhnlich fesselndes, klug konstruiertes Buch, das mich nachhaltig beeindruckt hat. Ideal für alle, die sich von erzählerischer Raffinesse und steigender Spannung mitziehen lassen möchten.

  • Bewertung

    5/5

    25.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein geniales Verwirrspiel

    Der Protagonist Escher, Trauerredner und passionierter Puzzler, hat es nicht leicht, er ist verstrickt in ein kompliziertes Konstrukt seines Lebens. Während er auf den Elektriker wartet, der eine neue Steckdose in der Küche installieren soll, liest er das Buch über einen Kronzeugen in einem Mafiaprozess, der in Deutschland eine neue Identität annimmt und ein Buch über Escher liest. Durch unglückliche Umstände verstirbt der Elektriker bei der Reparatur. Die Handlungen fließen immer mehr ineinander und sorgen für ein geniales Verwirrspiel. Familiengeheimnisse und menschliche Abgründe tun sich auf. Der Name des Künstlers Escher ist hier Programm. Wo beginnt die Täuschung, was ist echt und welche Perspektive nehmen wir ein? „Das Buch war einfach zu spooky. Etwas stimmte nicht damit. Wie wenn man durch ein Fernglas schaute, aber verkehrt herum. Dass einem schwindelig wurde.“ Das Buch hat mich sehr fasziniert, es ist voller Überraschungen und Wendungen. Escher tut sich schwer mit menschlichen Kontakten. Seine Beziehungen werden voller liebevoller Ironie gezeichnet, man merkt, wieviel Spaß der Autor beim Schreiben dieser verrückten Geschichte hatte. Ich musste immer wieder laut lachen. Ein ganz zauberhaftes Buch, im wahrsten Sinne des Wortes.

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Bewertungen (242)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Natascha

    Natascha

    Orell Füssli Frauenfeld

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wow

    Ein unterhaltsamer, lustiger, süffiger Roman, ohne seicht zu werden. Grandios aufgebaut, nach den Drawing Hands von Escher. Und so heisst auch unser Protagonist, zumindest einer davon. Ein spannendes, faszinierendes Lesevergnügen, das einen am Ende rätseln lässt. Wer erzählt hier, wie funktioniert das?
  • Zum Bewerterprofil von Annina Seiler

    Annina Seiler

    Buchhandlung Stauffacher

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Buchpuzzle

    Eine Geschichte voller Verstrickungen, Charaktere mit einer emotionalen Abgeklärtheit, die an Albert Camus‘ „Der Fremde“ erinnert, ein kluges Werk, das einen die Grenzen zwischen Realität und Fiktion anzweifeln lässt.
  • Zum Bewerterprofil von M. Wobig

    M. Wobig

    Orell Füssli Bahnhof Zürich Oerlikon

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.02.2025

    eBook (ePUB)

    Es ist nichts festgeschrieben, bevor...

    Auf der einen Seite Escher, der auf den Elektriker wartet, auf der anderen Seite Elio, der ins Zeugenschutzprogramm aufgenommen wird. Wie ein Bild es Malers Alfred Escher fügen sich die beiden Geschichten zusammen. Mit einem verblüffenden Ende!
  • Zum Bewerterprofil von Kathrin Bögelsack

    Kathrin Bögelsack

    Orell Füssli Bern

    Buchhändler*in

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    5/5

    28.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Verspieltes Vergnügen

    An Wolf Haas’ neuem Roman hatte ich richtig Spass! Es ist ein Roman im Roman, wir fragen uns schon bald, wer hier die Geschichte von wem liest, wer somit «real» oder zumindest weniger fiktiv ist und wann welche Handlung spielt. Vielleicht kurz zum Abholen: Franz Escher hat einen Elektriker im Haus und liest währenddessen einen Roman, in dem es um einen jungen Mann geht, der im Zeugenschutzprogramm vor der Mafia nach Deutschland flieht. Auf der Flucht liest der Mann ein Buch – über einen Mann namens Franz Escher, der einen Elektriker im Haus hat. Das meine ich mit: Roman im Roman. Mit nahtlosen Wechseln zwischen den beiden Perspektiven – erkennbar nur an Absätzen und der Tatsache, dass sie zuvor jeweils wieder ihren Roman aufschlagen – treibt Haas die Handlung voran, baut clever Spannung auf und hat selber sichtlich Freude an diesem Spiel. «Wackelkontakt» eignet sich in der Hinsicht perfekt für Leserunden und entsprechende Anschlussdiskussionen, denn nicht nur in Eschers Puzzeln werden Parallelen und Hinweise auf die Handlung stecken. Es gibt hier somit allerlei zu entdecken. Jedoch liest sich der Roman alles andere als verkopft und stattdessen leicht und flüssig und überaus fesselnd (weswegen mir längst nicht alles aufgefallen ist). Haas’ «Enthüllungen» sind dabei nicht unbedingt überraschend, stattdessen habe ich mich jedes Mal gefreut, dass ich richtig lag und der jeweiligen Bestätigung entgegengefiebert. Auch über das Ende liesse sich noch diskutieren, was mir hier jedoch spare, um nichts zu verraten. Wer Freude an unkonventionellen Erzählungen, an sprachlichen Spielereien und Ostereiersuchen hat, sollte an «Wackelkontakt» ein ebenso grosses Vergnügen haben wie ich.
  • Zum Bewerterprofil von Katrin Staratzke-Schamaun

    Katrin Staratzke-Schamaun

    Orell Füssli St. Margrethen – EKZ Rheinpark

    Buchhändler*in

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    5/5

    13.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein echter Wolf Haas

    Wolf Haas schafft in diesem Buch ein Vexierbild, das sich während des Lesens nach und nach wie ein Puzzle während des Legens offenbart. Mit gewohnter literarischer Perfektion und meisterhafter Wortgewanntheit schafft er ein literarisches, feinsinniges Kleinod, das man gelesen haben muss.

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