Produktbild: Melody

Melody

Aus der Reihe detebe
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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1282

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.03.2025

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

17.8/11.3/2.5 cm

Gewicht

285 g

Farbe

Elfenbein / Terracotta

Auflage

5

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-24788-6

Beschreibung

Rezension

»Martin Suter gilt als Meister einer eleganten Feder, die so fein geschliffen ist, dass man die Stiche oft erst hinterher spürt.«
»Martin Suter hat die seltene Gabe, Schweres leicht erscheinen zu lassen. Er schreibt einen Bestseller nach dem anderen, die inhaltlich wie literarisch glänzen.«
»Martin Suter ist eine der großen Figuren des Literaturbetriebs.«
»Wenn es überhaupt einen Schriftsteller gibt, dessen Feder man gern entsprungen wäre, dann ihn.«
»›Melody‹ ist ein eingängig und elegant geschriebener, höchst unterhaltsamer, aber auch lehrreicher Roman.«
»›Melody‹ ist ein richtig gutes Buch. Eines, das man traurig verabschiedet, weil es von jener Leichtigkeit ist, die ihren Grund in der valentinesken Schwere hat.«
»In diesem Roman jedenfalls ist nichts, was es zu sein vorgibt. Das macht ihn reizvoll bis zuletzt.«
»Martin Suter ist in Höchstform.«

Produktdetails

Verkaufsrang

1282

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.03.2025

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

17.8/11.3/2.5 cm

Gewicht

285 g

Farbe

Elfenbein / Terracotta

Auflage

5

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-24788-6

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29
80469 München
DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH
info@diogenes.ch

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  • Bewertung

    5/5

    16.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Was für ein tolles Buch

    Melody ist ein Roman, der mit einer ruhigen Erzählweise beginnt, aber von der ersten Seite an eine besondere Spannung entfaltet. Martin Suter gelingt es hier, eine tiefgründige, präzise beobachtete Geschichte zu erzählen, die einen durch ihre feinen Zwischentöne und ihre vielschichtigen Figuren fesselt. Es ist ein Buch, das ohne große Effekte auskommt und gerade dadurch erstaunlich viel Wirkung hat. Der junge Jurist Tom Elmer tritt eine Stelle bei Dr. Peter Stotz an, einem wohlhabenden, älteren Alt-Nationalrat, der ihn als persönlichen Assistenten engagiert. Schnell merkt Tom, dass er nicht nur organisatorische Aufgaben übernimmt, sondern immer wieder die alte Liebesgeschichte von Dr. Stotz erzählt bekommt – die Geschichte seiner Verlobten Melody, die kurz vor der geplanten Hochzeit verschwand und seit Jahrzehnten vermisst wird. Tom hört Stotz’ Erzählungen gespannt zu, während er in der Villa arbeitet, die voller Erinnerungsstücke an Melody ist. Erst nach und nach stellt sich Tom die Frage, was Wahrheit ist und was Fiktion – und ob man sein Leben nach dem ausrichtet, was man glaubt, oder das, was man glaubt, nach dem ausrichtet, wie man lebt. Ich fand dieses Buch wahnsinnig gut. Es hat etwas unglaublich Ruhiges, fast Sanftes, und bleibt dennoch durchgehend spannend. Während man Stotz’ Erzählungen folgt, spürt man immer wieder, dass etwas nicht ganz zusammenpasst – und trotzdem hofft man, dass sich vielleicht doch alles zu einem schönen, versöhnlichen Bild fügen könnte. Genau diese Mischung aus unterschwelliger Spannung, leiser Skepsis und stiller Hoffnung macht den Reiz des Buches aus. Die Figuren sind hervorragend gezeichnet. Dr. Stotz ist eine zugleich faszinierende und rätselhafte Gestalt, geprägt von Erinnerungen, Sehnsüchten und blinden Flecken. Tom ist als junger Jurist zunächst der Beobachter, wächst aber mit jeder seiner Entdeckungen in die Geschichte hinein. Beide Figuren wirken authentisch, vielschichtig und tragen enorm zur Atmosphäre des Romans bei. Suters Sprache ist klar, präzise und unaufdringlich – man gleitet förmlich durch die Seiten. Die Spannung entsteht nicht durch laute Wendungen, sondern durch Details, Andeutungen und das ständige Gefühl, dass die Wahrheit knapp außerhalb der Reichweite liegt. Und das Ende trifft genau deshalb so stark: leise, aber vollkommen unerwartet, und es lässt einen mit einem neuen Blick auf die gesamte Geschichte zurück. Melody ist ein tiefgründiger, klug erzählter und absolut faszinierender Roman. Ruhig, aber durchgehend fesselnd; emotional, ohne kitschig zu sein; und voller feiner Zwischentöne, die lange nachwirken. Für mich ein außergewöhnlich gutes Buch, das man kaum aus der Hand legt und das einen auch nach der letzten Seite nicht loslässt.

  • Bewertung

    5/5

    30.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    ein Meisterwerk

    wow. ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. es hat wieder meine Leidenschaft zum lesen animiert! eine wunderschön geschriebene Geschichte mit einem Ende, welches nicht zu erwarten ist. Kann ich wirklich sehr empfehlen.

  • Elina Z.

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    20.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Distanzierte Charaktere

    Die Story hat mich gefesselt, aber erst nach ca 100 Seiten. Der Protagonist sowie die anderen Charaktere erscheinen distanziert. Deswegen dauert es ein wenig, bis man eine ubestimmte Nähe zu Figuren schafft. Ein großes Geheimnis um Melody ist vernünftig ausgebaut. Aber die Enthüllung kommt ganz am Ende und was kann ich sagen. Es lohnt sich bis zur letzten Seite zu warten.

  • Bewertung

    4/5

    03.05.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein eleganter Roman über Erinnerung und Selbsttäuschung

    Schon nach wenigen Seiten fühlte ich mich an Max Frisch und Friedrich Dürrenmatt erinnert – an diese feine Kunst, Identität und Wahrheit zu hinterfragen, ohne große Worte, aber mit kluger, fast beiläufiger Präzision. Martin Suters „Melody“ knüpft daran an: moderner, leichter zugänglich, doch ebenso präzise im Spiel mit Erinnerung und Selbsttäuschung. Im Zentrum steht Dr. Peter Stotz, ein alternder Nationalrat, der von seiner verschwundenen Verlobten Melody erzählt, als wäre sie erst gestern gegangen. Als der junge Jurist Tom Elmer in sein Haus am Zürichberg einzieht, beginnt eine stille, elegante Enthüllung: Wer war Melody wirklich? Die Geschichte entfaltet sich ohne Hast. Und obwohl der Twist – die Ahnung, dass Wahrheit und Erinnerung nicht deckungsgleich sind – sich früh abzeichnet, verliert die Erzählung nie an Spannung. Suter schreibt so, dass man bleiben möchte: wegen der klaren, feinen Sprache, wegen der kunstvollen kleinen Details – das sizilianische Essen, der Wein, die sorgfältige Milieubeschreibung –, die bewusst ins Bild gesetzt sind, ohne je plump zu wirken. Was „Melody“ besonders macht, ist diese Mischung: Eine tiefe Melancholie, eingewoben in eine scheinbar harmlose Geschichte. Eine leise Tragik, die am Ende deutlicher spürbar ist als jeder dramatische Bruch. Man spürt: Hier schreibt jemand, der weiß, wie viel Wahrheit in kleinen Gesten liegt – und wie leicht wir uns in unseren eigenen Geschichten verlieren. Wer Max Frisch, Dürrenmatt – oder schlicht feine, intelligente Literatur liebt – wird sich in diesem Buch zu Hause fühlen

  • Lejla

    aus Salzburg

    3/5

    24.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    in Ordnung

    Das Buch war okay, aber für meinen Geschmack einfach zu langsam erzählt, und die Geschichte hat mich nicht wirklich umgehauen. Das war mein erstes Buch dieses Autors, vielleicht ist das auch einfach sein Schreibstil. :)

Kundinnen und Kunden meinen

5

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4

59

3

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2

5

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Bewertungen (242)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Hans Jörg Guglielmetti

    Hans Jörg Guglielmetti

    Barth Bücher – Shopville

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Melody - Mystery

    Tom Elmer hat sein Studium abgeschlossen und bewirbt sich - nicht ganz freiwillig - auf einen Krawattenjob, bei dem juristische Vorkenntnisse erwünscht sind. Er braucht die Stelle dringend. Das Stelleninserat findet er in der Zeitung, altmodisch chiffriert. Den Bewerbungstermin erhält er schriftlich, an einer guten Adresse in Zürich, morgens um 9.30 Uhr. Bereits im ersten Kapitel steigt die Spannung und ich habe mich gefragt, wohin das führt. Er erhält einen Jahresvertrag und zieht auch gleich bei Dr. Peter Stotz in der Villa ein, um seinen Nachlass zu ordnen. Was Dr. Stotz aber wichtiger ist als die Ordnung im Büro ist der persönliche Kontakt zu Tom. Darum lädt er ihn regelmässig zu exklusiven Essen ein. Er erzählt ausschweifend aus seinem Leben und von seiner grossen Liebe Melody – und ihrem Verschwinden. Eine mysteriöse Geschichte mit vielen Überraschungen und Wendungen, die ich mit grosser Spannung gelesen habe. Die Atmosphäre fand ich typisch für Martin Suter: exklusiv, zürcherisch und geheimnisvoll. Und der Schluss ist genial.
  • Zum Bewerterprofil von Kathrin Bögelsack

    Kathrin Bögelsack

    Orell Füssli Bern

    Buchhändler*in

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    5/5

    09.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Überraschende Wendungen, Cliffhanger und eine faszinierende Geschichte

    Martin Suter schreibt so wunderbar süffig, dass es eine Freude ist. Schnell tauchen wir ein in Toms Realität und lauschen Stotz’ mit cleveren Cliffhangern versehenen Geschichte der mysteriösen Melody. Suter spielt mit der Satzlänge und lässt durch Stotz’ Erzählstunden nach und nach die Vergangenheit lebendig werden. Süffig am Erzählstil sind auch die Beschreibungen von Speis und Trank, bei denen ich mir mehr als einmal wünschte, ich dürfte mit den beiden Herren speisen. Stotz ist wohlhabend und auf zunächst subtile Weise herrisch und manipulativ. Trotzdem ist es keine Geschichte über Machtgefälle- und -missbrauch. Im Haus kommt es zu unheimlichen nächtlichen Vorfällen, die zur Atmosphäre der Villa Aurelia beitragen. Suter gelingt es bis zuletzt mit überraschenden Wendungen Spannung aufzubauen und vermeintliche Sicherheiten in Frage zu stellen. Über allem schwebt passenderweise beständig die Frage: Was in unserem Leben ist, wenn wir davon erzählen, Realität und was Fiktion? Es geht um Erinnerungen, Selbstdarstellung und (Selbst-)Täuschung. Die weiblichen Figuren bleiben ähnlich nebulös wie Melody. Sie sind da, aber was sie denken, fühlen, wollen, erfahren wir nicht von ihnen selber, weil der Erzähler die Perspektive der männlichen Figuren einnimmt, entweder als allwissender Erzähler (Tom) oder, bei den Passagen wo jemand aus der Vergangenheit erzählt, als Ich-Erzähler. Überhaupt bieten die Figuren im Nachhinein betrachtet einiges an Diskussionspotential. Tom wirkte auf mich oft wie ein Kind, zudem ziellos, ohne eigene Meinung und nur zu glücklich, sich von Stotz dirigieren zu lassen. Ob er das Bild ist, das Suter von der Generation der jetzt 30-jähigen hat? Obwohl er jahrelang studiert hat, sagen ihm die Buchtitel, die Stotz ihm nennt, in der Regel nichts. Die Ausdrucksweise erschien mir bei ihm ähnlich gewählt wie bei Stotz, aber vielleicht wird er auch Schritt für Schritt zur Kopie des älteren Mannes? Stotz selbst wirkt über weite Strecken überaus sympathisch. Erst mit der Zeit bekommt das von ihm erstellte Bild Risse, zeigen sich alternative Realitäten und Abgründe. Auch über ihn liesse sich prima diskutieren. Wie war das Verhältnis zu Melody wirklich? Was für ein Mensch ist er? Wie passen die neuen Puzzleteile in sein Leben? Dürfen wir ihn für manches nur belächeln, wie seine Nichte das macht? «Melody» ist ein in jeder Hinsicht überzeugender Suter-Roman geworden, der sich spannend und überraschend liest und auch uns vor die Frage stellt, inwiefern wir unsere Lebensgeschichte ausschmücken, wenn wir sie erzählen.
  • Zum Bewerterprofil von Sandra Borter

    Sandra Borter

    ZAP* Visp

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Geheimnis um Meldody

    Der junge Anwalt Tom findet bei dem kranken Dr. Stotz eine Anstellung. Er soll dessen Nachlass regeln, sowie die vielen Ordner und Akten seines bewegten, erfolgreichen Lebens ordnen. Für diese Arbeit muss Tom im Haus von Dr. Stotz wohnen. Soweit es der schlechte Gesundheitszustand von Dr. Stotz zulässt, verbringen sie viel Zeit miteinander. Oft erzählt er von seiner damaligen Verlobten, Melody. Eine wunderschöne junge Frau, die sich für die Liebe zu ihm und gegen die Familie entschieden hat. Bald erfährt Tom vom Verschwinden der jungen Frau, kurz vor der Hochzeit. Dr.Stotz unternahm alles menschenmögliche, um seine Melody wiederzufinden, denn dass sie tot ist, wollte und konnte er nicht glauben. Die Neugier von Tom erwacht und treibt ihn an, die Suche nach Melody wieder aufzunehmen. Welches Geheimnis umgibt Melody? Wo führt die Geschichte Tom hin? Vom ersten bis zum letzten Satz Spannung pur!!!
  • Zum Bewerterprofil von Melina Bossart

    Melina Bossart

    Orell Füssli Rösslitor St.Gallen

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Melody - Martin Suter 2023

    10/10. Lesen Sie es! Ich habs verschlungen. Es lohnt sich. Vom Anfnag bis zum Ende spannend.
  • Zum Bewerterprofil von L. Schreyer

    L. Schreyer

    Orell Füssli Zürich Hauptbahnhof

    Buchhändler*in

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    4/5

    09.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mein erstes Martin Suter-Buch!

    Was soll ich sagen: Ich verstehe es. Ich verstehe, weshalb das Buch seit über einem Jahr in den Bestsellern dabei ist. Martin Suter hat einen angenehmen Schreibstil, der sich sehr flüssig lesen lässt. Auch der Inhalt des Buches ist unterhaltsam und man rätselt ein wenig mit. Allerdings muss ich auch erwähnen, dass ich den Plot-Twist am Ende habe sehen kommen. Auch finde ich, dass der erste Teil des Buches sich anfühlt, als sei er in die Länge gezogen worden, und der zweite Teil war dagegen fast schon hektisch. Den Anfang bis zur Mitte des Buches fand ich gut, von der Geschwindigkeit her, aber auch vom Ablauf der Geschichte her. Gegen Ende hat die Faszination aber abgenommen. Zudem hatte ich das Gefühl, dass Melody sehr nach Mona Lisa geklungen hat. Das einzige, was über sie und ihren Charakter gesagt wurde, ist, dass sie mysteriös lächelt und das sie hübsch ist. Das nenn ich mal oberflächlich. Allgemein fand ich die weiblichen Charaktere in dem Buch liessen ein wenig zu wünschen übrig.

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