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Produktbild: Botanik des Wahnsinns
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Botanik des Wahnsinns Roman | »Unwiderstehlich. Leichtfüßig und ernst, zärtlich und brutal, ironisch und ehrlich.« Siri Hustvedt

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

149

Erscheinungsdatum

12.08.2025

Verlag

DuMont eBooks

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

1535 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783755811299

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • sehr hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.2
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

149

Erscheinungsdatum

12.08.2025

Verlag

DuMont eBooks

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

1535 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783755811299

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  • Bewertung

    Orell Füssli Book Circle Community

    5/5

    25.04.2026

    eBook (ePUB)

    mit Empathie & Humor

    Eine Geschichte über psychische Erkrankungen, die von einem wunderbar trockenem Humor begleitet wird, wodurch sie trotz herausfordernder Thematik irgendwie heiter bleibt. Verschiedene Gefühle finden zwischen diesen 200 Seiten Platz und ebenso ihren Weg zu Leserin und Leser. Dieses Buch enthält so viel Empathie, Liebe und Verständnis und ist dennoch frei von Kitsch und Drama. Und dann noch soooo gut geschrieben. Würde ich direkt nochmal lesen und allen verschenken. Überrascht nicht, dass es zum Lieblingsbuch des Deutschschweizer Buchhandels gewählt wurde!

  • Edith Berger

    aus Graz

    5/5

    06.11.2025

    eBook (ePUB)

    Großes, berührendes Leseerlebnis

    Was ist der letzte Auslöser, der die Seele kollabieren lässt? Sind familiäre Vorbelastungen ausschlaggebend für eigene psychische Erkrankungen? Ist eine Suchterkrankung unausweichlich vorgezeichnet? Es sind frühe Ängste die den Erzähler umtreiben. Die Angst selbst eine der vielen psychischen oder Suchterkrankungen in sich zu tragen treibt ihn weg von der Familie. Räumliche Entfernung scheint ein gewisses Gefühl von Sicherheit zu geben. Dem entkommen. Als die Zwangsräumung der Wohnung der Mutter unausweichlich ist, hilft er selbstverständlich. Und auch das endet traurig. Die Kisten der Habseligkeiten der Mutter werden vertauscht. Die wenigen Erinnerungsstücke werden entsorgt. Obwohl analytisch und mit professioneller Distanz ist der Blick immer zugewandt und niemals gleichgültig.

  • Rina

    aus Mannheim

    5/5

    12.08.2025

    eBook (ePUB)

    Vom Erben des Wahnsinns - Eine Reise in die Familiengeschichte

    In Botanik des Wahnsinns begleiten wir den Erzähler auf einer Reise durch die Geschichte des Wahnsinns in seiner Familie. Er wächst auf dem Land auf - mit einem abwesenden Vater und einer tüchtigen, zupackenden Mutter - und erlebt schon als Kind, wie der Verstand innerhalb der Familie nach und nach zerbricht. Da ist die schizophrene Großmutter, die mehrmals versucht, sich das Leben zu nehmen, nur um danach umso stärker ihre Tochter festzuhalten und zu kontrollieren. Der Großvater, der liebevoll ist und dennoch den Wahnsinn an der Seite seiner Frau geduldig erträgt. Der depressive Vater, ein Träumer, der nie Fuß in der Gesellschaft fasst, sich der Wirklichkeit entzieht und schließlich am Leben selbst ermüdet. Und die Mutter, die alles trug, das Glas immer halb voll sah - bis auch sie zerbrach und es bald nur noch mit Rotwein füllte. Der Erzähler versucht zu verstehen, woher dieser Wahnsinn kommt und ob er selbst eines Tages hineingerissen werden könnte. Er liest, führt Gespräche, sucht nach den Wurzeln. Als Gegenreaktion studiert er Psychologie – und landet schließlich in der Psychiatrie. Nicht als Patient, sondern als Therapeut. Er hört zu, denn manchmal ist das alles, was man tun kann. Er begegnet Menschen, die gar nicht geheilt werden wollen, weil Heilung bedeuten würde, ihnen auch den letzten Halt zu nehmen. Engler verwebt persönliche Erlebnisse mit historischen Bezügen und Zitaten. Es geht nicht um Schwarz oder Weiß, nicht um Schuld oder Verurteilung, sondern um Verständnis - und um die Befreiung von einer Last, die über Generationen weitergegeben wurde. Alles unterlegt mit einem leicht ironischen Ton. Ein stilles, tiefgründiges Buch, das nachwirkt und die Frage offenlässt: Wer von uns ist eigentlich vom Wahnsinn befallen - wir oder die anderen? Und bestimmt meine Herkunft mein Leben?

  • Esther N.

    Orell Füssli Book Circle Community

    4/5

    26.05.2026

    eBook (ePUB)

    Wenn Sprache wichtiger ist als Handlung

    Leon Engelers Roman Botanik des Wahnsinns ist ein literarisch anspruchsvolles Werk, das sich behutsam und zugleich eindringlich mit psychischer Gesundheit und familiärer Vererbung von „Wahnsinn“ auseinandersetzt. Bereits das Cover wirkt sehr stimmig und weckt Erwartungen, die der Text inhaltlich wie atmosphärisch einlöst. Im Zentrum der Geschichte steht ein Sohn, der versucht, dem vermeintlichen Wahnsinn zu entkommen, den seine Familie ihm weitergegeben hat. Äussere Handlung gibt es dabei nur wenig; stattdessen entfaltet sich der Roman vor allem als innere Bewegung, als gedankliche und sprachliche Annäherung an ein schwer fassbares Thema. Die Atmosphäre ist ruhig, nachdenklich und stellenweise überraschend leicht. Besonders beeindruckt hat mich die Sprache. Engeler schreibt präzise, bildreich und mit grossem Gespür für Zwischentöne. Viele Gedanken wirken lange nach und laden dazu ein, innezuhalten und weiterzudenken. Trotz der Schwere des Themas finden sich auch humorvolle, fast spielerische Momente, die dem Text eine besondere Balance verleihen. Während des Lesens habe ich mich immer wieder gefragt, ob der Roman autobiografische Elemente enthält oder ob alles reine Fiktion ist – diese Ambivalenz macht einen grossen Teil seines Reizes aus. Für mich ist Botanik des Wahnsinns weniger ein Roman für Spannung oder Handlung als vielmehr ein Buch für Leserinnen und Leser, die sich für Sprache, Gedankenwelten und psychologische Fragen interessieren. Wer sich auf diese leise, reflektierte Erzählweise einlassen kann, wird reich belohnt.

  • Caro

    aus Siegburg

    4/5

    22.02.2026

    eBook (ePUB)

    Authentische nach innen gekehrte Erzählweise

    Vorab Johannes Nussbaum hat eine sehr angenehme Hörsprecherstimme. Es handelt von einem namenlosen Ich- Erzähler, dessen Familie, angefangen mit den Grosseltern,alle unter psychischen Erkrankungen lieden Die Großmutter depressiv und schizophren,mit mehreren Suizidversuchen. Die Mutter Alkoholkrank. Der Vater schwer depressiv. Und immer die Angst des Protagonisten, dass er auch so werden könnte. Es handelt sich um eine nach innen gekehrte Erzählweise zum Teil düster und beklemmend. Aber auch sachlich, abgeklärt und zu teilen auch humorvoll vorgetragen. Es zeigt gut psychische Erkrankungen auf und den Umgang mit Diesen. Ein gutes psychologisch und philosophisch dichtes Buch

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (189)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Valentin Messmer

    Valentin Messmer

    Orell Füssli Bahnhof Winterthur

    Buchhändler*in

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    5/5

    28.03.2026

    eBook (ePUB)

    Botanik des Wahnsinns oder die Blumenwürfe der Psyche

    Leon Engler bewegt sich mit diesem Roman zwischen einer literarischen Verarbeitung psychischer Dysfunktionen in der eigenen Familiengeschichte und gesellschaftskritischen Reflexionen über die Auffassungen psychischer Gesundheit und Krankheit. Mit einem Schreibstil ganz in der Tradition der Wiener Moderne kommen existentielle Fragen, die uns alle betreffen, zur Sprache. "Mit ihr sehe ich Wien von oben, sehe alles von oben. ich schaue sie gerne an und mag, dass sie mich anblickt, als wäre ich jemand, der es wert ist, angeblickt zu werden. Ich sage ihr, dass ich nicht bereit für eine Beziehung bin. Klingt besser als: Etwas in mir kann das Gute nicht aushalten." Wortgewandt findet eine existentielle Dimension des Menschseins in diesem Buch Ausdruck. Wer dieses Buch gelesen hat, kann besser verstehen, wieso Leiden zum Leben gehört, und dass darin auch eine Gelassenheit gefunden werden kann. Dieses Buch bietet neue Perspektiven, um sich selbst und die Welt, in der wir leben, zu betrachten.
  • Zum Bewerterprofil von Vivien Eilinger

    Vivien Eilinger

    Orell Füssli Rösslitor St.Gallen

    Buchhändler*in

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    5/5

    10.02.2026

    eBook (ePUB)

    Leon Engler - Botanik des Wahnsinns

    Der namenlose Ich-Erzähler führt die Leserinnen und Leser durch seine eigene Herkunft, ohne jemals preiszugeben, wie er heißt – ein Umstand, der zunehmend irritiert und zugleich passt. Seine Familiengeschichte ist geprägt von psychischen Erkrankungen aller Art. Er beschreibt sie als ein regelrechtes Sammelbecken psychiatrischer Diagnosen: bipolare Störungen, Depressionen sowie Alkohol- und Medikamentenabhängigkeiten ziehen sich durch die Generationen. Aus der ständigen Furcht heraus, selbst nicht verschont zu bleiben, entscheidet er sich für ein Psychologiestudium. Dieses wird für ihn nicht nur zur akademischen Laufbahn, sondern auch zu einer persönlichen Spurensuche. Während er die Geschichte seiner Familie aufarbeitet, eröffnet sich dem Leser parallel ein Blick auf die Entwicklung der Psychiatrie insgesamt. Dabei zeigt der Erzähler, wie sich der Umgang mit psychischen Krankheiten im Laufe der Jahrhunderte verändert hat: Wurden sie früher noch systematisch wie Naturphänomene eingeordnet, sind sie heute in Diagnosesysteme mit klaren Bezeichnungen und Codes überführt. Besonders eindrucksvoll sind seine sprachlichen Bilder, mit denen er innere Zustände greifbar macht. Depression erscheint bei ihm nicht als plötzlicher Zusammenbruch, sondern als langsames Erstarren – ein Zustand zwischen Leben und Tod. So entsteht ein eindringliches Buch, das ein komplexes und sensibles Thema mit grosser Klarheit behandelt. Es hinterfragt gängige Vorstellungen von Normalität und kommt zu einem einfachen, aber wirkungsvollen Schluss: Nicht der Mensch ist verrückt, sondern das, was aus ihm gemacht wird.
  • Zum Bewerterprofil von Kathrin Bögelsack

    Kathrin Bögelsack

    Orell Füssli Bern

    Buchhändler*in

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    4/5

    20.02.2026

    eBook (ePUB)

    Tiefgründig, vielseitig, aber manchmal mit Längen

    Kontrovers wurde Leon Englers Romandebüt in meinem Buchclub diskutiert. Sprachlich fanden es alle toll, jedoch hatten einige Mühe mit dem Ich-Erzähler, der Schwermütigkeit und bei uns allen gab es Momente, bei denen wir uns durchbeissen mussten. Und dann blieb noch die Frage: Was möchte uns der Autor damit sagen? Diejenigen von uns, die das Buch gelesen hatten, waren froh, dran geblieben zu sein. Wie liebevoll/versöhnlich/verständnisvoll der Erzähler trotz allem Schwierigen auf seine Eltern blickt, sie in Erinnerung ruft/behält und damit die ganz allgemeine Frage beantwortet, was am Ende eines Lebens bleibt, fanden wir berührend. Dass er parallel die Geschichte der Psychologie nacherzählt, das Menschliche hinter den Symptomen deutlich macht und auch, wie fest die Krankheitsbilder ein Zeugnis und ein Symptom ihrer jeweiligen Zeit sind (wer legt bspw. fest, was normal und was nicht mehr normal ist?), hat uns ebenfalls gefallen. Aber es ist ein Buch, das Kontroversen aufruft, das nicht von allen gemocht werden wird, sei es vom Stil, vom Aufbau und/oder vom Inhalt. Also die perfekte Buchclublektüre :-)
  • Zum Bewerterprofil von Andri Herger

    Andri Herger

    Orell Füssli Bahnhof Aarau

    Buchhändler*in

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    4/5

    08.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein literarischer Blick in die menschliche Psyche

    «Und ich höre ihn. Die Wände sind dünn. Wie falsch adressierte Briefe landen seine Selbstgespräche bei mir. Es stört mich nicht. Mir gefallen seine Gedanken. Sie sind interessanter als meine. Ich beginne sie aufzuschreiben und meine Ideen durch seine zu ersetzen. Ein kleines Notizbuch lege ich an.» Während der Zwangsräumung der Wohnung seiner Mutter werden die Kartons vertauscht und all ihre Habseligkeiten landen im Feuer. Übrig bleibt nur der Abfall. Der namenlose Protagonist blickt auf den Stammbaum seiner Familie zurück: eine Linie voller Wahnsinn, Depression, Alkoholismus und Verzweiflung. Er fürchtet, selbst verrückt zu werden und landet schließlich in der Psychiatrie, jedoch nicht als Patient, sondern als Psychologe. Dort beginnt auch seine persönliche Auseinandersetzung mit dem eigenen Erbe. Besonders spannend fand ich, wie intensiv diese Angst vor dem eigenen Absturz beschrieben wird. Der Protagonist beobachtet die Kranken, behandelt sie und sieht in ihnen immer auch ein Stück seiner selbst. Die Kapitel wechseln zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Familiengeschichte und Arbeitsalltag. Anfangs erfordert das viel Konzentration, doch je weiter man liest, desto stärker zieht einen der Text in seinen Bann. Ab der Hälfte konnte ich das Buch kaum noch weglegen. Manches hat mich tieftraurig gemacht, etwa die Geschichte seiner Mutter, die einst ein erfolgreiches Leben führte und dennoch irgendwann den Weg ihrer Vorfahren ging. Botanik des Wahnsinns ist poetisch, dicht und anspruchsvoll geschrieben. Es liest sich wie ein innerer Fluss aus Gedanken und Erinnerungen und belohnt alle, die aufmerksam lesen. Ein intensives, literarisch starkes Buch über familiäre Prägung, psychische Erkrankungen und die Frage, ob man dem eigenen Schicksal entkommen kann. Sehr empfehlenswert für alle, die sich für die menschliche Psyche interessieren.
  • Zum Bewerterprofil von Naomi Schweingruber

    Naomi Schweingruber

    Orell Füssli Zürich Hauptbahnhof

    Buchhändler*in

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    3/5

    26.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    starkes Buch

    Von einigen Seiten wurde mir den Roman von Engler empfohlen. Es lohnt sich, es war spannend, unterhaltsam und philosophisch... manchmal ein bisschen zu sehr so das man die Charakteren nicht ganz "spüren" konnte was schade ist. Ich würde das Buch empfehlen, jedoch entsprach es nicht meinem favorisierten Schreibstil.

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