Über den Bücherrand - Der Podcast von Orell Füssli

Einmal im Monat taucht Moderatorin Sarah Christen in die verschiedensten literarischen Wunderwelten ein. Mit ihren Gästen, den Expert:innen von Orell Füssli, bespricht sie unterschiedlichste Themen und reflektiert diese anhand von diversen Büchern und Genres.

Warum sind uns Leser*innen gewisse Figuren sympathisch, auch wenn sie ganz anders sind als wir? Was für eine Faszination üben Fabelwesen auf die Leser*innen aus? Wer denkt sich eigentlich alle diese wunderbaren und fantastischen Welten aus? Und warum funktioniert die alte Geschichte von Liebe und Hass bis heute?

«Über den Bücherrand»: Zu verschiedenen Themen schaut Sarah mit den Orell Füssli Expert*innen in Bücher hinein und auch über den Bücherrand hinaus. Zu hören auf Apple Podcasts, Spotify und orellfuessli.ch.

4. Folge: Weihnachten - von Geizhälsen und Dinosauriern

«Humbug!», schimpft Ebenezer Scrooge, als sein Neffe ihn an Weihnachten zu sich nach Hause einladen will, denn Ebenezer Scrooge verachtet Weihnachten. Dies sei nur ein Tag, an dem er kein Geld verdienen könne. Doch in der Nacht vor Weihnacht bekommt er Besuch von drei Geistern, Besuche, die den alten, kaltherzigen Geizhals verändern.

«Eine Weihnachtsgeschichte» ist eine der bekanntesten Erzählungen von Charles Dickens. Zig mal wurde das Buch verfilmt und die Geschichte auf den Theaterbühnen dieser Welt aufgeführt. «An dieser Geschichte kommt man an Weihnachten einfach nicht vorbei,», sagt Sandra Eisenring, Buchhändlerin bei Orell Füssli. Sandra hat aber nicht nur diesen Klassiker im Gepäck, sondern auch ein Buch, in dem der Weihnachtsmann ein Dinosaurier-Ei ausbrütet. Warum sie diese Geschichte besonders bewegend findet, was ein Hausbuch ist und wieso sie die Weihnachtszeit trotz der vielen Arbeit, die sie im Buchladen mit sich bringt, so mag, erzählt Sandra im Podcast «Über den Bücherrand».

Die Bücher aus der 4. Folge

3. Folge: Drachen - Moral und Freundschaft lernen

Er lebt in den Höhlen der Zwergenstadt Erebor, Smaug. Der riesige, feuerspeiende Drache bewacht dort den Zwergenschatz, den er erobert hat. Der Drache gilt als unbesiegbar. Da soll ausgerechnet ein kleiner Kerl, der lieber zu Hause sitzt, mit Haaren auf den Füssen, den Drachen überlisten und den Schatz für die Zwerge zurückerobern. 

«Der Hobbit» von J.R.R. Tolkien ist nicht erst seit den Hollywood-Filmen weltbekannt und Drachen in Büchern gibt es nicht erst seit Tolkien. «Drachen sind ganz spezielle Fabelwesen,», sagt Mike Suter, Buchhändler bei Orell Füssli, «sie existieren überall auf der Welt, von China über Europa bis nach Brasilien. Dabei sind sie mal die bösen Schurken, mal intelligente und weise Ratgeber.» Warum Mike Drachen so faszinierend findet, wie ihm als Jugendlicher seine Fantasybücher Moral und Freundschaften lehrten und warum ihn ein Schweizer Fantasyroman so begeister, darüber spricht er mit Moderatorin Sarah Christen im Podcast «Über den Bücherrand».

 

Die Bücher aus der 3. Folge

2. Folge: Innere Konflikte - Enemies to Lovers

Als Elizabeth Fitzwilliam kennenlernt, mag sie ihn überhaupt nicht. Er sei arrogant und zu stolz. Als Shay von ihrem Boss dazu verdonnert wird, mit Dominic einen Podcast zu produzieren, ist sie gar nicht begeistert von der Idee, denn sie hält Dominic für einen Besserwisser. Am Ende der Geschichten sind aber Elizabeth und Fitzwilliam so wie Shay und Dominic ein Liebespaar. 

 

Enemies to Lovers, Feinde, die zu Liebenden werden, ist ein Büchergenre, das seit 1813 und Jane Austens Roman «Stolz und Vorurteil» die Massen begeistert und dank TikTok ein Revival erfährt. Aber warum sind diese Geschichten so beliebt? Weshalb verlieren sie ihre Faszination nicht, auch wenn die Leser*innen das Ende kennen? Und wieso sollte man «Bridgerton» unbedingt lesen, auch wenn man die Netflixserie bereits gesehen hat? Fragen, die die Orell Füssli Buchhändlerin Elena im Gespräch mit Moderatorin Sarah beantwortet. 

Die Bücher aus der 2. Folge

1. Folge: Aussenseiter*innen - Schlüsse für sich selbst ziehen

Die Menschen in Barkley Cove schimpfen sie nur das «Marschmädchen». Dreckig sei sie und wild, deshalb zieht es Kya vor, alleine in den Sümpfen von North Carolina zu leben. Tara wächst in einer fundamentalistischer mormonischen Familie auf und darf keine Schule besuchen. Als sie sich mit 17 Jahren von ihrer Familie löst, betritt sie das erste Mal ein Schulzimmer. Kya und Tara, zwei Geschichten von zwei Aussenseiterinnen die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die Geschichten von Aussenseiter:innen begeistern Leser:innen auf der ganzen Welt. «Alle können sich mit ihnen identifizieren und alle können etwas aus ihren Geschichten für sich mitnehmen», sagt Fanny Lewis, Community Managerin bei Orell Füssli und unter anderem für den Book Circle zuständig. Warum «Der Gesang der Flusskrebse» so packend ist, dass sie das Buch nach dem letzten Satz gleich nochmals gelesen hat und wie sich verschiedene Aussenseiter:innen in verschiedenen Geschichten unterscheiden und uns doch alle berühren, darüber spricht Fanny mit Moderatorin Sarah Christen im Podcast «Über den Bücherrand».

Die Bücher aus der 1. Folge

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